Im Rahmen der Energieplanung der Stadt Zuerich werden die Energieeinsparungsmoeglichkeiten im Waermebereich untersucht. Es werden Massnahmen bestimmt, die die Stadt Zuerich mit den ihr zur Verfuegung stehenden Instrumenten realisieren kann. Weiter wird ein Ueberblick ueber die im Rahmen des Programms zur energetischen Sanierung der Gebaeude der Stadt Zuerich durchgefuehrten Aktionen und ihrer Wirkungen erarbeitet.
Im Kanton Bern hat die Zahl der Waermepumpen, die als Waermequelle oeffentliche Gewaesser nutzen in den vergangenen 15 Jahren stetig zugenommen. Bis Ende 1988 wurden dafuer 708 Konzessionen erteilt, davon 83 Prozent fuer den Waermeentzug aus dem Grundwasser. Die Waermepumpenheizung ist eine attraktive Technik fuer die rationelle Energienutzung, da mit einem Teil Primaerenergie bis zu zwei Teile Heizenergie aus der Umgebungswaerme gewonnen werden kann. In diesem Projekt wurde abgeklaert, ob die Nutzung des Grundwassers Auswirkungen auf die Umwelt (Waermehaushalt Boden und Grundwasser, Flora, Bodenfauna) und speziell auf die land- und forstwirtschaftlichen Ertraege zeigt.
Die Langzeitspeicherung hochwertiger Energie wird heute vor allem am Beispiel Wasserstoff verfolgt. Am Modell Al/Al2O3 soll die Energiespeicherung in einer anderen Klasse von chemischen Energietraegern untersucht werden. Dabei wird elektrische Energie bei der Elektrolyse von Al2O3 zu Al in chemische Energie umgewandelt und ist als solche saisonal speicherbar. Bei Bedarf wird das Aluminium zu Aluminiumoxid zurueckoxidiert wobei Waerme als Nutzenergie frei wird. Im Rahmen dieses Projekts sollen einerseits verschiedene Moeglichkeiten der Verbrennung von Aluminium untersucht werden und andererseits soll die Elektrolyse bezueglich Betrieb mit variabler Leistung und einer besseren Energieausbeute studiert werden.
Die Waerme im Abwasser aller Klaeranlagen in der Schweiz wuerde ausreichen, um mittels Waermepumpen den Heizbedarf von ca. 1-2 Mio Einwohneraequivalenten decken zu koennen. Aufgrund der Erfahrungen an bestehenden Anlagen mit Abwasser-Waermepumpen und theoretischen Berechnungen an typischen Klaeranlagen und Siedlungen soll untersucht werden, welche Parameter eine Nutzung der Abwasserwaerme (durch Entzug nach Klaeranlage) zur Versorgung groesserer Siedlungsgebiete mit kalter Fernwaerme und Waermepumpen einschraenken. Damit soll fuer ausgewaehlte Gemeinden und die ganze Schweiz die Nutzungsmoeglichkeit abgeschaetzt werden. Durch den Waermeentzug aus dem Abwasser nach der Klaeranlage werden die Vorfluter abgekuehlt und naehern sich ihren natuerlichen Temperatur-Verhaeltnissen.
Waehrend drei Heizperioden wurden unterhalb einer grossen (Versuchs-) Waermepumpenanlage die sich im Waermespender Grundwasser ausbreitenden Temperaturanomalien zeitlich und raeumlich detalliert erfasst. Verschiedene Betriebsarten der Anlage bei gleicher Heizleistung wurden ausgemessen. Ziel sind Aussagen ueber die Aenderung der Temperaturanomalie als Folge der witterungsbedingten Betriebs- (Leistung-)schwankungen der Heizanlage im kurzfristigen Rahmen. Dazu sollen Aussagen ueber die Betriebsart gewonnen werden, die moeglichst eine geringe Beeinflussung des natuerlichen Temperaturverlaufes im Grundwasser zur Folge hat. Rechnerische Modelle zur Ausbreitung der Temperaturanomalie sollen ueberprueft und auf ihre Anwendbarkeit hin untersucht werden.
Das Projekt unterteilt sich in folgende Teilprogramme: A) Schichtungs- und Stroemungsprobleme in Seen B) Grundwasserangebot; quantitative und qualitative Aspekte C) Abschaetzung der Abfluesse in Fliessgewaessern an Stellen ohne Direktmessung D) Nutzung der natuerlichen Waerme von Grundwasservorkommen Teil A und B fanden im Herbst 1982 ihren Abschluss. Teil C dauert von 1982 bis 1985 und Teil D von 1984 bis 1987. Die Aufgaben der Programmleitung umfassen: Programmsynthese, Redaktion, Administration (z.T.), Umsetzungsaktivitaeten wie Seminare, Berichte, Ausstellungen etc.
Das Projekt ist ein Teilprogramm des nationalen Forschungsprojektes Nr.2 'Grundlegende Probleme des Schweizerischen Wasserhaushaltes'. Das grosse Interesse an der Waermekapazitaet von Grundwasservorkommen wirft verschiedene Fragen auf, fuer deren Beantwortung auf kantonaler wie auf Bundesebene wichtige Entscheidungsgrundlagen noch fehlen. Um diese Luecke zu schliessen, wurden 5 Forschergruppen beauftragt, an 5 Grundwasservorkommen (Biel, Kirchberg BE, Suhretal, Sarnen, Landquart) wissenschaftliche und praxisbezogene Abklaerungen vorzunehmen. Dazu gehoert u.a. auch die mathematische Modellierung der thermischen Ausbreitungsvorgaenge im Grundwasser.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 7 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 7 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 7 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 7 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 7 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 5 |
| Lebewesen und Lebensräume | 6 |
| Luft | 2 |
| Mensch und Umwelt | 7 |
| Wasser | 5 |
| Weitere | 7 |