The Horizon Europe co-funded CASRI project strengthens the role of Environmental Protection Agencies (EPAs) and alike partners in the European Research Area by identifying and implementing shared priorities for environmental and sustainability research and innovation (R&I).
This policy brief presents key first-phase results of CASRI’s first phase (Jan 2024–June 2025), CASRI provides a unique platform for bottom-up, co-designed agenda-setting by EPAs, European and national stakeholders—ensuring that environmental and sustainability research and innovation are grounded in real-world knowledge and implementation needs.
Based on the synthesis of over 600 R&I proposals from 14 countries and regions and the outcomes of a major transnational workshop, CASRI identified eight thematic themes—including four cross-cutting challenges (security, democracy, competitiveness, and digitalisation) that demand attention. CASRI also proposes new collaboration models that address current weaknesses in long-term coordination, funding stability and science-policy-practice integration.
This brief offers first recommendations to EU policy-makers and research programme designers to better embed EPAs into ERA, build lasting transnational R&I platforms, and reshape calls and funding tools to meet systemic sustainability challenges. The findings serve as a timely input to current debates on the future of Framework Programme 10 and ERA governance.
Quelle: Bericht
Ausgangslage Citizen Science (CS), also die organisierte Beteiligung von Bürger/-innen an wissenschaftlichen Aktivitäten, bietet vielfältige Chancen für Wissenschaft, Gesellschaft und Politik: Sammlung und Austausch von Wissen und Daten; Dialog und Rückkopplung zwischen Praxis und Wissenschaft; Erschließung neuer Forschungsperspektiven und -fragen; Berücksichtigung von Alltagswissen in der Forschung; bedarfsgerechtere und lebensnähere Wissenschaftsagenden; Transformation im Wissenschaftssektor; transparent und partizipativ entwickelte Forschungsagenden. Ziel des Vorhabens ist ein Konzept zur Anwendung von CS in der Ressortforschung (RF) des UBA, das das gesamte Potenzial sowie den transformativen Charakter von CS berücksichtigt und ausschöpft. Forschungsfragen - Wie und in welchen Anwendungsfeldern können aus Literatur und Praxis bekannte Formen von CS (Beteiligung z.B. an Umweltdatensammlung, an Projektdesign/Analyse/Politikempfehlungen, an Forschungsfragen u. -agenden) für das UBA kategorisiert und handhabbar gemacht werden? - Welche neuen Formen von CS sind ggf. für die RF des UBA zu entwickeln? - Welche Vor- und Nachteile von und welche praktischen Erfahrungen mit CS gibt es? - Unter welchen Erfolgsbedingungen und wie kann CS die Qualität, die Akzeptanz und die politische Umsetzung von Forschungsergebnissen des UBA verbessern? - Welche Arten von Gruppen (einzelne Bürger, Verbände,...) wären im Zuge der CS in den unterschiedlichen Anwendungsfeldern zu beteiligen und auf welche Weisen kann dies erfolgen? - Wie sähe, je nach Anwendungsfeld, eine erfolgversprechende und klare Rollenverteilung zwischen Wissenschaft und Bürgern aus? Wer trägt welche Verantwortung? - Welche Rolle können die sozialen Medien in den unterschiedlichen Anwendungsfeldern von CS spielen? - Wie kann der transformative Charakter von CS in der RF des UBA sichergestellt werden? - Welche praktischen Fragen, z.B. Haushalts- und Vergaberecht, sind zu lösen? Welche Lösungen gibt es?