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Ethik und Organik

Es soll untersucht werden, wie theoretische Konzepte des organischen Lebens zustandekommen. Die Auffassungen vom Wesen des Lebens haben sich in der Geschichte oft gewandelt. Dieser Wandel der theoretischen Konzeptionen stand im Zusammenhang mit den ethischen Idealen und den Strukturen der praktischen Philosophie der betreffenden Zeit. Das menschliche Verhalten zur natuerlichen Umwelt ist ein Verhalten zu Organismen - als nichtmenschliche Lebewesen oder als der Leib, den wir selber sind. Dieses Verhalten steckt in der Krise. Die Suche nach einer neuen 'oekologischen' Naturphilosophie kann vielleicht erfolgreicher sein, wenn ueber den Zusammenhang von theoretischer Naturphilosophie mit dem praktischen Umgang mit ihr mehr Klarheit herrscht. Wenn die Natur z.B. das ist, wovon Kultur sich wegbewegt und das Menschliche im Menschen das ist, was ihn aus der Natur hinaushebt, werden die Theorien, welche jene 'Natur' beschreiben in ihrer Motivation und in ihren Konzeptionen von dieser fundamentalen Oppositionsstellung gepraegt sein.

Linie 10 - Freiheit und Abenteuer (NFP 25)

Das Projekt definiert zunaechst einen Aspekt der Verkehrskultur, der kaum thematisiert ist: Das 'Fahrerlebnis' im oeffentlichen Nahverkehr (am Beispiel der Tramlinie 10 der Baselland Transport AG/Tarifverbund Nordwestschweiz TNW). Dabei spielt die Frage nach dem Ansehen des oeffentlichen Verkehrs eine zentrale Rolle: Bedeutet das Auto wirklich Freiheit und das oeffentliche Verkehrsmittel im Gegensatz dazu Unfreiheit? Leithypothese der Untersuchung ist die Annahme, dass die Wahrnehmung von Freiraeumen im oeffentlichen Verkehrsmittel und an Stationen positiv mit der Bereitschaft korreliert, vom privaten auf das oeffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Das Projekt ist umsetzungs- und praxisorientiert: Es lotet insbesondere die Chancen und moeglichen Strategien eines anzustrebenden Wertwandels aus, der die oeffentlichen Verkehrsbetriebe vom Makel der Unfreiheit ihrer Benuetzer befreien koennte. Die Resultate koennen somit direkt in das Marketing und die Image-Pflege der oeffentlichen Verkehrsbetriebe einfliessen und darueber hinaus zur Bewusstseinsbildung eingesetzt werden.

Morphologie und Entwicklung der Laubbaeume als Spiegel von Umweltqualitaeten

Praegender Umweltfaktor fuer die mit Waldsterben bezeichneten Veraenderungen in den Lebensvorgaengen der Waldbaeume ist der individuell handelnde Mensch. Zweck des Projektes ist es, methodisch-paedagogische Grundlagen zu schaffen, um das Bewusstsein umweltgerechten Handelns zu foerdern. Es geht darum, Phaenomene der Baumentwicklung und des Baumwuchses auf eine Weise sichtbar zu machen, dass der Bezug zu den Standort-/Umweltbedingungen lesbar wird und dadurch umfassende Bilder von der Lebensweise der einzelnen Baumarten entstehen. Ein durch lebensvolle Bilder erworbenes Verhaeltnis zu den Baeumen hebt die Wertschaetzung und vermag auf Lebensgewohnheiten einzuwirken.

La Venoge, la protection d'une riviere vue par les associations (FRA)

L'etude porte d'abord sur la problematique de la Venoge, cours d'eau entierement sur sol vaudois entre Jura et Leman. L'ecosysteme de cette riviere subit des atteintes de plus en plus graves et importantes qui tendent a son appauvrissement ecologique. La mise a l'enquete de l'amenagement d'une zone industrielle de 70 hectares au bord du cours d'eau a ete le point de depart d'un combat de protection par les associations. Les faits et une breve analyse des strategies des differents acteurs sont developpes ainsi qu'un apercu des possibilites de protection, de gestion et de conservation de la Venoge. (FRA)

Oeffentliche Meinung und Luftverschmutzung

Im Rahmen der forschungspolitischen Frueherkennung wurde die Dynamik der Wahrnehmung der Lufthygieneproblematik in Wissenschaft, Oeffentlichkeit und Politik im Verlaufe der vergangenen 25 Jahre analysiert. Im ersten Teil (C. von Arb) wurde die Entwicklung der wissenschaftlichen Aktivitaeten nachgezeichnet, im zweiten Teil (U. Haefeli, C. Pfister) wurden die gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen mit der Luftverschmutzung untersucht. Studiert wurde die Berichterstattung in ausgewaehlten Massenmedien (vor allem NZZ und Blick), die Diskussion in den eidgenoessischen Raeten und die Aktivitaeten der Bundesverwaltung. Abschliessend wurde der Frage nachgegangen, inwieweit die Wissenschaft in diesem speziellen Falle die an sie gestellten Erwartungen erfuellen konnte.

Formen umweltbezogenen Handelns in Situationen von Unsicherheit

Diese Studie hat umweltverantwortliches Handeln in der Deutschschweiz und im Tessin zum Thema. Am Beispiel des Waldsterbens untersuchen wir die Konsequenzen unsicherer Kenntnislage und widerspruechlicher Meldungen fuer die Bereitschaft, das eigene Handeln zu veraendern. Weitere Fragen betreffen die Faecherung des Meinungsspektrums zur Einschaetzung der Umweltsituation und zum Idealbild von 'umweltverantwortlichem Handeln', sowie die Diskrepanz von Wissen (Wollen) und Tun in diesem Bereich. Daneben wird die Akzeptanz umweltpolitischer Massnahmen und die allgemeine Wertschaetzung des Waldes in der Bevoelkerung erhoben. Wir entwickeln dazu ein methodisches Instrumentarium, das auf handlungstheoretischer Grundlage qualitative und quantitative Erhebungen verbindet.

Rahmenbedingungen und Moeglichkeiten der Foerderung umweltverantwortlichen Handelns auf Gemeindeebene

Die Untersuchung setzt sich kritisch mit den theoretischen und methodischen Grundlagen der Umweltbewusstseinsforschung auseinander. In der Folge bezieht sie erstmals die 'Theorie der Strukturierung' des britischen Soziologen Anthony Giddens auf die Thematik umweltverantwortlichen Handelns. Auf dieser theoretischen Grundlage wird eine empirische Untersuchung zur oeffentlichkeitsrelevanten Umweltvertraeglichkeit der Zuercher Agglomerationsgemeide Faellanden durchgefuehrt. Dabei wird den Aspekten situativer und struktureller Handlungsbedingungen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Schlussfolgerungen beziehen sich sowohl auf die Foerderung umweltverantwortlichen Handelns auf Gemeindeebene, als auch auf den Stellenwert und den gesellschaftspolitischen Kontext der Umweltbewusstseinsfoerderung in der Schweiz.

Personenbedingte Faktoren der Verkehrssicherheit

Verkehrspsychologische Themen und auch Fragen zum Bereich Umwelt waren ein Teil des standardisierten Interviews, welches in einer Repraesentativbefragung bei 1002 Personen in den drei Sprachregionen der Schweiz durchgefuehrt worden ist. Es wird untersucht, ob Umweltbewusstsein, persoenliche Betroffenheit gegenueber Umweltproblemen und aktuales Commitment in Beziehung stehen mit einem umweltschonenden Einsatz des Autos. Im weiteren werden auch Zusammenhaenge zwischen den 'Umweltvariablen' und soziodemographischen Daten, sowie verschiedenen Persoenlichkeitsvariablen wie Kontrollueberzeugungen, Coping, Androgynie etc. untersucht.

Evaluation der Kampagne 'Rettet unsere Luft'

Wahrnehmung und Beurteilung der Luftreinhaltekampagne der Stadt Zuerich vom Jan./Feb. 1989 in der Bevoelkerung und Beobachtung der Schadstoffsaeulen durch Beobachtung des Passantenverhaltens. Einstellungen zu Umweltbelastungen werden vermittelt.

Entstehungsbedingungen und Einflussfaktoren umweltrelevanter Verhaltensweisen im Hinblick auf das Treibhausproblem

Ausgehend von schon vorhandenen Modellen und Erhebungen zum 'Umweltbewusstsein', aber auch unter dem weiteren integrativen Einbezug sozialer und oekonomischer Rahmenbedingungen, wird in einer empirischen Studie untersucht, welche Faktoren umweltverantwortliches Handeln beeinflussen. Hierbei werden besonders Fragestellungen beruecksichtigt, welche die durch menschliche Einfluesse entstandenen Klimaveraenderungen betreffen. Zentrale Untersuchungseinheit ist die Region. Mit Hilfe von bereits entwickelten Messinstrumenten wird im Buendner Oberland (Region Surselva) eine repraesentative Umfrage durchgefuehrt. Dabei wird erstens das Instrumentarium zur Beruecksichtigung von Klimaproblemen im Rahmen der Regionalforschung entwickelt. Zweitens sollen erste Hinweise zur Wahrnehmung derartiger Probleme in einer Region mit bedeutendem Wintertourismus gewonnen werden. Ziel ist es, in einem Verhaltensmodell Ansatzpunkte fuer eine Realisierung konkreter Verhaltensaenderungen bezueglich der Umwelt aufzuzeigen, aber auch zu einem grundlegenden Verstaendnis der Mensch-Umwelt-Beziehung beizutragen.

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