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Koordination und Integration von Umweltfachplanungen und ihr Verhältnis zur Stadtplanung

Die Luftreinhalteplanung verfügt über viele inhaltliche und organisatorische Schnittstellen mit anderen umweltrelevanten Fachplanungen und der Stadtplanung. Im Forschungsprojekt "Koordination und Integration von Umweltfachplanungen und ihr Verhältnis zur Stadtplanung" wurde auf der Basis eines umfangreichen Austauschs mit Fachpersonal aus der kommunalen Verwaltung analysiert, in welcher Weise formale Besonderheiten der Luftreinhalteplanung, aber auch andere Faktoren deren Möglichkeiten zur inhaltlichen und organisatorischen Abstimmung mit anderen Planungen beeinflussen. Wesentliches Ergebnis des Projekts sind 16 Handlungsempfehlungen für eine verbesserte Koordination und Integration. Sie wurden auf Grundlage der Erkenntnisse aus der kommunalen Praxis entwickelt. Inhalte der Handlungsempfehlungen sind Indikatoren, Monitoring, Evaluation und "Forschung vor Ort" zur Verstetigung der Luftreinhalteplanung, inhaltlich breiter aufgestellte Planwerke, gemeinsames Planungsverständnis, organisatorische Nähe und informeller Austausch der beteiligten Dienststellen sowie projektbezogene Teams. Es werden zudem die verbindliche Berücksichtigung von Fachkonzepten in der Bauleitplanung, eine verstärkte gegenseitige Berücksichtigung von Bebauungsplan und Verkehrsentwicklungsplanung, die Berücksichtigung der Luftqualität in der räumlichen Gesamtplanung im Siedlungsbestand sowie die frühzeitige Verankerung von Aspekten der Luftqualität in städtebaulichen Entwurfs- und Wettbewerbsverfahren empfohlen. Der Geltungsbereich von Luftreinhalteplänen soll auf Basis der Wirkungszusammenhänge abgegrenzt, möglichst vollständige und nutzbare Datengrundlagen geschaffen sowie ein regelmäßiger bundesweiter Austausch der Beteiligten der Luftreinhalteplanung initiiert werden. Quelle: Forschungsbericht

Luftqualität in der Stadt - gemeinsam weiterdenken

Umweltbezogene Fachplanungen wie die Luftreinhalteplanung, die Lärmaktionsplanung, die Landschaftsplanung, die Verkehrsplanung oder die Klimaanpassungsplanung haben zahlreiche Überscheidungspunkte. In der Praxis werden die unterschiedlichen Planungen jedoch oft unabhängig voneinander erarbeitet, obwohl sich durch eine bessere Integration in vielen Fällen Synergieeffekte ergäben. Das F&E-Vorhaben "Koordination und Integration von Umweltfachplanungen" hat deshalb untersucht, wie sich die umweltbezogenen Planungen besser vernetzen lassen und welche Hindernisse für eine verbesserte Koordination und Integration in der Praxis bestehen und hat konkrete Handlungsempfehlungen für ein besseres Zusammenwirken der Planungen entwickelt. Die Fachbroschüre fasst die wichtigsten Forschungsergebnisse zusammen. Quelle: www.umweltbundesamt.de

Die Koordination von Klimaschutzzielen: Analyse des Klimaschutzgesetzes und der Maßnahmengesetze am Beispiel des EEG

Durch die Einführung des KSG sollte die deutsche Klimaschutzpolitik zentral koordiniert und gesteuert sowie ein übergreifender Rahmen für bestehende oder noch zu ergreifende Einzelmaßnahmen geschaffen werden, durch die letztendlich die Emissionsreduktionsziele erreicht werden. Das Kurzgutachten untersucht am Beispiel des Zusammenspiels zwischen dem KSG und der Steuerung des Ausbaus erneuerbarer Energien durch das EEG 2021, wie sich die Ziele dieses übergreifenden Rahmens mit den zu dessen Ausfüllung aufgestellten Zielen der Fachgesetze verhalten. Dabei werden im Rahmen des Gutachtens sowohl die Zieldefinitionen als auch die in beiden Gesetzen verankerten Zielkontrollmechanismen untersucht. Das Kurzgutachten vergleicht die Regelungen in den Gesetzen und untersucht diese auf bestehende Verknüpfungen. Die hierdurch gezogenen Schlüsse können - unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Besonderheiten - auch auf die Verbindung des KSG zu anderen Einzelmaßnahmen übertragen werden. Quelle: Forschungsbericht

Förderprogramm für Bürgerenergiegesellschaften in der Vorentwicklungsphase

Ein Förderprogramm für Bürgerenergiegesellschaften in der Vorentwicklungsphase kann mehrere finanzielle Risiken in einem Ausschreibungssystem adressieren. Dies kann den Erhalt der Akteursvielfalt in den Auktionsrunden unterstützen. Die Förderung müssten die Bürgerenergiegesellschaften zurückzahlen, wenn ihr Gebot in den Ausschreibungen erfolgreich ist. Im Rahmen des Förderprogramms kann eine kostenlose Beratung dazu führen, dass Bürgerenergiegesellschaften umsetzbare Projekte planen und größere Aussichten auf einen Zuschlag haben. Die zuständige Beratungsstelle kann dabei klarstellen, wer die Förderung erhält und wie hoch die Chancen sind, dass die finanziellen Mittel zurückfließen. Diese Studie untersucht, wie ein solches Förderprogramm ausgestaltet werden sollte. Das Instrument wird in den Kontext anderer Instrumente zur Verminderung von Risiken für Bürgerenergiegesellschaften eingeordnet, um herauszufinden, ob andere Instrumente geeigneter für den Erhalt der Akteursvielfalt wären. Bestehende Beispiele dieser Förderform werden dargestellt. Quelle: Forschungsbericht

Solar optimierte Gebaeude mit minimalem Energiebedarf (Solaropt) im Rahmen des Foerderkonzeptes solar optimiertes Bauen (Solarbau) - Begleitprojekt in Phase I

Zur Verwirklichung der Ziele des Foerderprogramms Solaropt - Es sind dies die solare Optimierung von Gebaeuden mit minimalen Energiebedarf und die direkte Vermittlung der gewonnenen Erkenntnisse in Lehre und Praxis. - ist eine kontinuierliche Begleitung der Einzelprojekte erforderlich. Sie soll vorhandenes Wissen aufbereiten und zur Verfuegung stellen, die Projektergebnisse systematisch erfassen und aufbereiten sowie den Wissenstransfer innerhalb des Foerderprogramms und nach aussen hin sicherstellen. Das Begleitprojekt ist als wesentlicher Teil in die Phase I des Foerderprogramms Solaropt eingebunden. Arbeitsplan: Erarbeitung der Rahmenbedingungen, externe Arbeitsgruppe, Erstellung eines Pflichtenheftes, Workshops, Betreuung erster Einzelprojekte, Dokumentation, Koordination von Veroeffentlichungen.

Neue Verfahren und Methoden zur Sicherung und Sanierung von Altlasten am Beispiel der Deponie Gerolsheim - Arbeitspaket 7: Administrativ wissenschaftliche Projektkoordinierung und bautechnisch fachliche Projektbetreuung

Ziel des Vorhabens ist die administrativ wissenschaftliche sowie bautechnisch fachliche Koordinierung und Abwicklung des komplexen, aus sechs Einzelvorhaben zusammengesetzten Verbundprojektes, um sowohl dem Projektleiter als auch dem BMFT und dem Umweltbundesamt einen kontinuierlichen Zugriff auf die Projektentwicklung, den Finanzierungsrahmen sowie die Projektdokumentation zu ermoeglichen. Abwicklung des administrativ wissenschaftlichen Projektmanagementes unter Anwendung eines Organisationsmodells zur Steuerung komplexer dynamischer Verbundprojekte, rechnergesteuerte Erstellung von Verwendungsnachweisen, Koordination zwischen den Projektbeteiligten, Mittelbeantragung und -umstellung, Kontrolle der Zwischen- und Abschlussberichte, oertliche Koordination aller Baumassnahmen, Durchfuehrung der Projektdokumentation, Koordinierung zwischen F+E-Ergebnissen und bautechnischen Massnahmen. Anlaufstelle der GBS fuer Korrespondenz und Aktenvorgaenge, Interessenvertretung des Forschungsnehmers und Bauherrn, Schnittstellen- und Ueberwachungsstelle sowie Betreuungsstelle des wissenschaftlichen Personals der Universitaeten am Projektort.

Architecture and roadmap to manage multiple pressures on lagoons (ARCH)

Objective: The ARCH research project Architecture and roadmap to manage multiple pressures on lagoons aims to develop participative methodologies in collaboration with policy makers, local authorities and stakeholders to manage the multiple problems affecting lagoons (estuarine coastal areas). These areas represent ecosystems that are very vulnerable for climate change, increasing urbanisation and industrialisation. A central feature of ARCH is to provide realistic solutions to manage these pressures and establish a better connection (the arch) between science and policy. This is accomplished by facilitating the transition (i) from segregated disciplinary scientific results to well integrated and usable scientific knowledge, (ii) from government and sectoral policies towards governance and sustainable management; and (iii) from an unaware and uninformed lagoon community towards an involved and well-informed community. ARCH will work with 10 case study lagoons and estuaries having a geographical distribution covering all major seas surrounding Europe. A participatory workshop methodology will be used at the lagoon sites to develop a decision framework to choose strategies, interventions and measures to manage the existing and future problems in the lagoon. This is accomplished using an integrated planning approach, considering ecosystem services to assess the social, economic and ecological state of the lagoon and linking this to spatial planning methodology. The final products of ARCH are roadmaps for implementation of realistic solutions at the lagoon scale, a management guide for coastal managers and policy makers in Europe and the European Lagoon Management Handbook. The project will actively disseminate products and experiences via newsletters, multiplier seminars, a website and specific web-tool for discussion, and a final conference. The legacy beyond the lifetime of the project is ensured by the connection to international networks, like the UNESCO HELP-program.

Raising the alert about critical feedbacks between climate and long-term land use change in the Amazon (AMAZALERT)

AMAZALERT will enable raising the alert about critical feedbacks between climate, society, land-use change, vegetation change, water availability and policies in Amazonia. We will: 1) analyze and improve coupled models of global climate and Amazon, land use, vegetation and socio-economic drivers to quantify anthropogenic and climate induced land-use and land cover change and non-linear, irreversible feedbacks among these components 2) assess the role of regional and global policies and societal responses in the Amazon region for altering the trajectory of land-use change in the face of climate change and other anthropogenic factors and finally 3) propose i) an Early Warning System for detecting any imminent irreversible loss of Amazon ecosystem services, ii) policy response strategies to prevent such loss. We first prioritise the functions of Amazonia and threats to these. We then will analyse uncertainties in biogeochemistry, land cover (vegetation), land-use change and regional hydrology, as well as nonlinear responses and feedbacks using existing and new simulations from state of the art models in which land surface is coupled to global climate. The way in which policies and possible future response strategies of policy makers, trade and economy will affect land-use change will be modelled. This will lead to (A) understanding the impact on and effectiveness of a range of international and regional policy options, including REDD+; and (B) identification of both biophysical and socio-economic indicators of irreversible change. AMAZALERT integrates the multidisciplinary knowledge and research of world-renowned, highly influential climate, land cover, land use change scientists and also policy analysts from 14 European and South-American institutions that have been collaborating for 10 to 30 years. Thus, this project can achieve maximum impact on EU (2020 climate goals), international and South-American strategies, including REDD

European Union Basin-scale Analysis, Synthesis and Integration (EURO-BASIN)

Objective: EURO-BASIN is designed to advance our understanding on the variability, potential impacts, and feedbacks of global change and anthropogenic forcing on the structure, function and dynamics of the North Atlantic and associated shelf sea ecosystems as well as the key species influencing carbon sequestering and ecosystem functioning. The ultimate goal of the program is to further our capacity to manage these systems in a sustainable manner following the ecosystem approach. Given the scope and the international significance, EURO-BASIN is part of a multidisciplinary international effort linked with similar activities in the US and Canada. EURO-BASIN focuses on a number of key groups characterizing food web types, e.g. diatoms versus microbial loop players; key species copepods of the genus Calanus; pelagic fish, herring (Clupea harengus), mackerel (Scomber scombrus), blue whiting (Micromesistius poutassou) which represent some of the largest fish stocks on the planet; piscivorous pelagic bluefin tuna (Thunnus thynnus) and albacore (Thunnus alalunga) all of which serve to structure the ecosystem and thereby influence the flux of carbon from the euphotic zone via the biological carbon pump. In order to establish relationships between these key players, the project identifies and accesses relevant international databases and develops methods to integrate long term observations. These data will be used to perform retrospective analyses on ecosystem and key species/group dynamics, which are augmented by new data from laboratory experiments, mesocosm studies and field programs. These activities serve to advance modelling and predictive capacities based on an ensemble approach where modelling approaches such as size spectrum; mass balance; coupled NPZD; fisheries; and ?end to end? models and as well as ecosystem indicators are combined to develop understanding of the past, present and future dynamics of North Atlantic and shelf sea ecosystems and their living marine resources.

Integrated water resources and coastal zone management in European lagoons in the context of climate change (LAGOONS)

Issue: The environmental issue of concern of the LAGOONS project is the anthropogenic deterioration and climate change impacts - especially the effects of extreme weather events- on surface water and lagoons ecosystems. Objectives: The main objective of the LAGOONS project is to contribute to a science-based seamless strategy - in an integrated and coordinated fashion - of the management of lagoons seen under the land-sea and science-policy-stakeholder interface; i.e., the project seek to underpin the integration of the EU Water Framework Directive, Habitat Directive, the EU s ICZM Recommendation, and the EU Marine Strategy Directive. Methodology: Four case study lagoons have been selected to represent a set of 'hotspot' coastal lagoons with a wide and balanced geographical distribution and different characteristics. The lagoons included are: Vistula Lagoon in Baltic Sea (transboundary Poland/Russia); Tylygulskyi Lagoon in Black Sea (Ukraine); Ria de Aveiro Lagoon in Atlantic Ocean (Portugal), and Mar Menor in the Mediterranean Sea (Spain). By means of elaborating integrated strategies for sustainable development of the case study lagoons in the climate change context, the LAGOONS project will contribute to the goals of the Call showing that it is possible to enhance connectivity between research and policy-making in a lagoons context using a proactive approach to water issues, which assures more efficient use of existing research results. Impact: In management terms, LAGOONS will contribute to the decision-support methodologies for a coordinated approach to the Water Framework Directive and the Marine Strategy Directive. In addition, LAGOONS will propose actions to tackle bottlenecks in the context of climate change, i.e., LAGOONS will propose actions foreseen in the goals of the Europe 2020 strategy - A strategy for smart, sustainable and inclusive growth.

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