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Found 14 results.

Ermittlung von Gebietsniederschlaegen im Einzugsgebiet der Nahe

Im Projekt 'Ermittlung von Gebietsniederschlaegen im Einzugsgebiet der Nahe' wird ein Interpolationsverfahren und darauf aufbauend ein DV-Tool zur Regionalisierung von Stundenniederschlaegen im Einzugsgebiet der Nahe entwickelt. Projektauftraggeber ist das Landesamt fuer Wasserwirtschaft Rheinland-Pfalz (LfW), bearbeitet wird das Projekt vom Institut fuer Geoinformatik (IFGI) der Westfaelischen Wilhelms-Universitaet Muenster. Der Gebietsniederschlag der 1 h-Summenniederschlaege wird durch eine Interpolation der an ca. 15 Stationen gemessenen Stundenniederschlaegen auf ein Raster von 30 geographischen Sekunden (breitenparallel) und 60 geographische Sekunden (laengenparallel) geschaetzt. Das verwendete Interpolationsverfahren basiert auf der Idee, durch Zusatzinformationen wie den Eigenschaften des Reliefs und Eigenschaften der atmosphaerischen Prozesse die raeumliche Verteilung des Niederschlags zu beschreiben. Im ersten Schritt des Interpolationsverfahrens wird ein wetterlagenspezifischer Gebietsniederschlag bestimmt, der den fuer die herrschende Wetterlage typischen Anteil des Stunden-Gebietsniederschlags schaetzt. Wetterlagenspezifisch wird dazu der Einfluss von topographischen Variablen auf den Niederschlag bestimmt. Im zweiten Schritt des Interpolationsverfahrens wird dann der Anteil des Stundenniederschlages interpoliert, der durch zufaellige, nicht naeher beschreibbare Effekte beeinflusst ist. Zur Regionalisierung der punktuell gemessenen Niederschlaege wurde das geostatistische Interpolationsverfahren Kriging verwandt. Die durch die Regionalisierung gewonnene raeumliche Verteilungsstruktur des stuendlichen Niederschlags dient als Ausgangsmaterial fuer die Hochwasservorhersage und fuer die Modellierung von Abfluessen in Einzugsgebieten.

Modellhafte Erprobung der Einsatzmoeglichkeiten von satellitengestuetzten Monitoring-Systemen zur Bewertung von Oekosystemzustaenden am Beispiel einer Flusslandschaft (Stoer)

Durch eine Verbesserung der geraetetechnischen Basis (Hard- und Software) sollen die im Rahmen verschiedener Drittmittelprojekte erhobenen Satellitendaten hinsichtlich ihrer Eignung zur Bewertung von Landschaftsstrukturen ausgewertet werden. Ziel des Vorhabens ist die Identifizierung und Validierung eines Indikators fuer den Nachhaltigkeitszustand von Landnutzungsstrukturen. Der Indikator soll durch ein satellitengestuetztes Monitoringsystem operationell erfassbar sein. Eine Konkretisierung und Operationalisierung des Ansatzes erfordert u.a. die Integration von optischen und thermalen Satellitendaten, meteorologischen und hydrologischen Messdaten und digitalen Hoehenmodellen. Parallel dazu soll die Einbindung eines entsprechenden Monitoringsystems in ein Umsetzungskonzept untersucht werden.

TUGIS II/CampusGIS - Raumbezogene Planungsgrundlagen im Bereich der TU Dresden

In diesem Projekt zur Erstellung eines umfassenden raumbezogenen (Geo-)Graphischen Informationssystems des Campus der TU Dresden und seiner Umgebung arbeitet das Institut mit der Projektgruppe Stadtentwicklung Dresden, der Universitaetsverwaltung, dem Stadtvermessungsamt und vor allem der Graphikgruppe des Universitaetsrechenzentrums zusammen. Aufgabe des Instituts fuer Kartographie war die Erfassung und Darstellung saemtlicher Daten ausserhalb von Gebaeuden einschliesslich des digitalen Hoehenmodells ('3D-Stadtmodell'). Die Arbeiten fuer eine 3D-Visualisierung des Campus als interaktives Virtual Reality Model wurden fuer dessen Zentralbereich abgeschlossen und u.a. auch auf das Dresdener 3D LC Display zur 'echten' dreidimensionalen Betrachtung uebertragen.

EL-Kala

Das von der Weltbank gefoerderte 'EI-Kala'-Projekt zielt auf eine Unterstuetzung der Nationalparkplanung EL-Kala in Nordostalgerien. Mit Hilfe modernster Satellitentechnologie (Landsat-TM; Spot-Stereo) wurden geooekologische Grundlagenkarten erstellt, die sich in 2 Schwerpunkte aufteilen lassen: 1. Generierung eines digitalen Hoehenmodells (digitale Photogrammetrie) mit Ableitungsdaten (Hoehenschichten Exposition Inklination, Einzugsgebiete, Tiefenlinien etc.). 2. Klassifikation der Landnutzung/bedeckung mit Hilfe der multispektralen, multitemporalen und multisensoralen Satellitendaten in der die wichtigsten feuchthumidgepraegten, mediterranen Vegetationseinheiten, sowie Degradations- und Waldbrandflaechen des Nationalparks erfasst und quantifiziert wurden. Durch den Vergleich mit aelteren Topographischen Karten ist ein Monitoring hinsichtlich der Landnutzung der letzen 30 Jahre gewaehrleistet. Durch GIS-gestuetztes Overlay von Landnutzung, Inklination und geologischen Karten konnte auch eine erste Abschaetzung der Erosionsgefaehrdung abgeleitet werden, die als Planungsgrundlage der weiteren Entstehung von 'Badlandstrukturen' (lineare Erosionsformen) entgegen wirken soll. Die abschliessend vorliegende Integration saemtlicher digitaler Daten auf einheitlichem UTM-Bezugssystem mit dem GIS ArcView stellt fuer die Nationalparkplanung ein aeusserst effektives Managementinstrument dar.

Nutzung von hochaufloesenden Satellitendaten zur grossraeumigen Ueberwachung der Umweltauswirkungen bergbaulicher Taetigkeiten im Ruhrgebiet

Fuer die Ruhrkohle Bergbau AG (RBAG) ist es aus Umweltschutzgruenden und fuer die erforderlichen Umweltvertraeglichkeitspruefungen von grosser Bedeutung, auftretende Umwelteinfluesse moeglichst genau und sicher zu prognostieren und die Auswirkungen umfassend und regelmaessig zu dokumentieren und zu analysieren. Deshalb wurde fruehzeitig mit der Nutzung der digitalen Photogrammetrie und Bildverarbeitung begonnen. Entsprechendes Know-how wurde aufgebaut und es liegen umfangreiche Referenzdatenbestaende vor. Fuer eine intensivere Nutzung dieser Technologien sind Satellitendaten mit hoher spektraler und geometrischer Aufloesung wesentliche Voraussetzung. Die Arbeitsziele lauten: - Erfassung und Bewertung der hohen spektralen und geometrischen Aufloesung - Generierung und Bewertung grossraeumiger digitaler Hoehenmodelle aus Satelliten-Stereodaten - Integration der Daten in das bei RBAG bestehende Geo-Informationssystem und Wirtschaftlichkeitsanalyse - Vergleich mit Referenzdaten - Herstellung kombinierter Satellitenbildkarten als Planungs- und Dokumentationsgrundlage.

Ableitung einer grossmasstaebigen Karte der Waermebelastung im Raum Freiburg - Basel mit Hilfe von Satellitendaten. Ein Beitrag zur Erzeugung von Bioklimakarten auf der Basis eines Geographischen Informationssystems

Verzeichnis von fuer die Alpen relevanten Parametern fuer ein alpines Ueberwachungssystem unter Verwendung von Fernerkundungsdaten, ALPMON: Inventory of Alpine-Relevant Parameters for an Alpine Monitoring Systems Using Remote Sensing Data

The Convention on the Protection of the Alps has concluded that the Alpine environment is under imminent threat, and demands comprehensive counter-measures. While the Alps represent one of the most sensitive ecosystems in Europe the pressure on them is far greater than on other environments. Far-sighted national and cross border planning is necessary to ensure that preventive measures can be implemented by nature conservation councils, regional planning departments, tourist boards and forestry and agricultural authorities. The success of such measures crucially depends on the availability of information about the kind of Alpine vegetation patterns found and their development dynamics. ALPMON envisages that, by means of the analysis of TM and SPOT sensors a basic landscape register for Alpine areas will be compiled, which will serve as the basis for planning tasks. The components of the Alpine monitoring system will, firstly, be derived from the results of a classification of satellite images and, secondly, be extrapolated from thematic maps. The information levels of the different test sites will be harmonised.

Walderhebungsprogramm 92-95: Flankierende Massnahmen, Modul Naturgefahren

Im Modul Naturgefahren des WEP 92-95 werden vier Teilprojekte bearbeitet. Dabei werden die gefaehrlichen Naturprozesse Murgang, Ueberflutung, Steinschlag, Felssturz sowie Rutschungen in Modellansaetzen eroertert. In unserem Teilprojekt befassen wir uns mit den Prozessen Erd- und Feldbewegungen. Auf der Basis des digitalen Hoehenmodells 25 (DHM 25) wird versucht, die Wirkungsraeume der gefaehrlichen Naturprozesse Steinschlag, Felssturz und Rutschungen mit Hilfe von geographischen Informationssystemen (GIS) zu modellieren. In weiteren Modellierungsschritten wird die Funktion des Waldes bezueglich seiner Schutzwirkung gegenueber einem definierten Schadenpotential abgeschaetzt und nach Moeglichkeit quantifiziert. Zur Dokumentation der im Gelaende erhobenen Grundlagendaten sowie der in Katastern verwalteten Daten wird ein 'Datenmodell Naturgefahren' entworfen und in Testgebieten erprobt; mit dem Ziel, eine einheitliche Erfassung aller gefahrenrelevanten Daten zu ermoeglichen. Dabei werden sowohl skalare als auch geometrische Attribute verwaltet.

Untersuchung der Gesamtwahrscheinlichkeit von Hochwasserereignissen in kleinen, unbeobachteten Einzugsgebieten Österreichs auf der Grundlage von Gebietskennwerten

Für wasserwirtschaftliche Planungsaufgaben, die Bemessung von Hochwasserschutzeinrichtungen und den Betrieb von wasserbaulichen Anlagen sind Bemessungsannahmen in Form von Hochwasserspitzenabflüssen oder Hochwasserabflussganglinien bestimmter Eintrittswahrscheinlichkeit festzulegen. Gesicherte Aussagen mit Angaben über die Häufigkeit bestimmter Abflüsse setzen jedoch voraus, dass Abflussaufzeichnungen über lange Zeiträume für statistische Untersuchungen vorliegen. Meist fehlen bei kleineren Vorflutern diese Aufzeichnungen, so dass für diese Einzugsgebiete keine objektive Grundlage zur Bestimmung der maßgebenden Bemessungsgrößen vorliegt. Um auch bei Fehlen von Messungen Aussagen über das Abflussverhalten machen zu können, wird in der vorliegenden Arbeit versucht, Zusammenhänge zwischen charakteristischen Gebietskennwerten und Kennwerten, die für die Ermittlung einer Bemessungshochwasserganglinie maßgeblich sind, aufzuzeigen. Die Kenntnis von auf möglichst einfachem Wege erfassten Gebietskennwerten ermöglicht es, für ein unbeobachtetes Einzugsgebiet, ein Bemessungshochwasserereignis bestimmter Eintrittswahrscheinlichkeit abzuschätzen. An siebzehn Pegeln des Einzugsgebietes der Raab wurden zunächst Hochwasserereigniskennwerte erfasst und ineiner Datenbank gespeichert. Weiter wurdenunter Einsatz eines digitalen Höhenmodells die jeweils charakteristischen Gebietskennwerte ermittelt. Unter Anwendung mathematisch-statistischer Methoden, wie univarianter Statistik mittels Verteilungsfunktionen, linearer und nicht linearer Korrelation undmultipler Regression, werden für die wesentlichen Merkmale von Hochwasserereignissen Zusammenhänge mit Gebietskennwerten angegeben und anhand eines Beispieles auf Plausibilität geprüft.

Untersuchung der Einsatzmoeglichkeiten von Laserscanning fuer die Erstellung hochaufloesender digitaler Gelaendemodelle, fuer die Ableitung forstlicher Bestandesdaten und Einzelbaumerkennung

Das vorliegende Projekt soll den Einsatz von flugzeuggetragenen Laserscannern im Hinblick auf die drei folgenden Schwerpunkten untersuchen: 1. Verbesserung von Geokodierung und DHM-Interpolation, insbesondere auch Interpolation von Digitalen Oberflaechenmodellen. 2. Extraktion forstlich wichtiger Information (Bestandesparameter, Einzelbauminformation). 3. Genauigkeitsanalyse der Laserdaten sowie der abgeleiteten Information. Das Projekt besteht aus einer umfangreichen terrestrischen und photogrammetrischen Messkampagne zur Erfassung eines Referenzdatensatzes und einem Datenbearbeitungs- und -analyseteil. Testgebiet ist der Lehrforst der Universitaet fuer Bodenkultur.

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