This dataset shows the original data of a series of enhanced-gravity (centrifuge) analogue models, which were performed to test the influence of the pre-existing fabrics in the brittle upper crust on the evolution of structures resulting from oblique rifting. The obliquity of the rift (i.e., the angle between the rift axis and the direction of extension) was kept constant at 30° in all the models. The main variable of this experimental series was the orientation of the pre-existing fabrics (indicated as the angle between the trend of the fabric and the orthogonal to extension), which varied from 0° to 90° (i.e., from orthogonal to parallel to the extension direction). The inherited discontinuities were reproduced by cutting with a knife through the top brittle layer of models. An overview of the experimental series is shown in Table 1. In this dataset, four different data types are provided for further analysis: 1) Top-view photos of model deformation, taken at different time intervals and showing the deformation process of each model; they can be used to interpret the geometrical characteristics of rift-related faults; 2) Digital Elevation Models (DEMs) used to reconstruct the 3D deformation of the analogue models, allowing for quantitative analysis of the fault pattern. 3) Movies of model deformation, built from top-view photos, which help to visualize the evolution of model deformation; 4) Faults line-drawings to be used for statistical quantification of rift-related structures. Further information on the modelling strategy and setup can be found in the publication associated to this dataset and in Corti (2012), Philippon et al. (2015), Maestrelli et al. (2020), Molnar et al. (2020), Zwaan et al. (2021), Zou et al. (2023). Materials used to perform these enhanced-gravity analogue models were described in Montanari et al. (2017), Del Ventisette et al. (2019) and Zwaan et al. (2020).
Ziele: 1. Unter vorgegebenen agrar- und umweltpolitischen Rahmenbedingungen für unterschiedliche Standorte (Tal, Hügel, Berg, Alp) realisierbare Milchproduktionssysteme aufzeigen, die es wahrscheinlich machen, dass auch künftige Generationen dort produzieren. 2. Das Optimierungspotenzial von bestehenden Produktionssystemen in der Tal-, Hügel- und Bergregion ist anhand von Fallstudien quantifiziert. 3. Art und Ausmaß der Umsetzungsprobleme sind für unterschiedliche Produktionsstandorte bekannt. 4. Die Unterschiede zu vergleichbaren Produktionssystemen im Ausland sind im Bereich Produktionskosten und Produktionstechnik bekannt. Problemstellung: In naher Zukunft werden weitere Milchpreissenkungen erwartet. Produzenten, die sich für eine mittel- bis langfristige (nachhaltige) Milchproduktion auf dem Betrieb entschieden haben, müssen die kommenden Erlöseinbussen mit tieferen Produktionskosten je produzierte Einheit auffangen. Je nach Produktionsstandort sind Art und Ausmaß der Kostensenkungspotenziale unterschiedlich. Die Auswirkungen von Anpassungsmaßnahmen betreffen nicht nur die Produktionskosten, sondern auch andere, für die Nachhaltigkeit relevante Indikatoren im Bereich Arbeitsbelastung und gesellschaftliche Akzeptanz. Dies erfordert einen ganzheitlichen Ansatz im Bereich der Produktionsoptimierung. Im Rahmen dieser Anpassungsprozesse ist die Rolle von Betrieben, die an kostenmäßig ungünstigen Standorten produzieren, weiterhin unklar. Mit dem Verlust von Berg-Milchproduzenten sind nicht nur zunehmend Brauchtum und Tradition als wichtige Imageträger der Schweizer Milch, sondern auch lokale Spezialitäten (Alpkäse) stark gefährdet. Optimierungspotenziale können mittels Modellrechnungen theoretisch ermittelt werden. Im konkreten Fall der Umsetzung sind jedoch oft diverse Hemmnisse zu erwarten. Diese können auf Seite der Praxis im psychologisch/traditionellen, im strukturell/topografischen oder im gesetzlich-regulativen Bereich liegen. Auf Seite der Wissenschaft müssen gleichzeitig auch die Daten ständig anhand von Praxiserfahrungen verifiziert werden.