Die optimale Erschliessung der Waelder ist Voraussetzung zur rationellen Gewinnung des Rohstoffes/Energietraegers Holz. In diesem Sinne will das nachstehend vorgestellt Projekt einen Beitrag zur Energieforschung im weiteren Sinne des Wortes leisten. Anhand einer Untersuchung bestehender und geplanter Walderschliessungsnetze wird ein Modell entwickelt, das den Zusammenhang zwischen Strassen- und Wegdichten, Strassen- und Wegabstaenden, Rueckeverfahren und Rueckedistanzen sowie die Zugaenglichkeit der Waelder aufzeigt. Sodann wird versucht, die gesamten Kosten und den gesamten Nutzen der Walderschliessung bei verschiedenen Strassen- und Wegdichten abzuschaetzen. Schliesslich werden aus dem erwaehnten Modell die wirtschaftlich optimalen Strassen- und Wegabstaende abgeleitet.
Das Projekt hat die Entwicklung und den Prototypenbau eines Holzzentralheizungskessels mit einer emissionsarmen Verbrennung zum Ziel. Die Entwicklung zeichnet sich durch eine Brennraumgeometrie aus, die eine Aufgliederung der pyrotechnischen Zersetzungsprozesse von Holz in Trocknung, Pyrolyse und Vergasung/Verbrennung ermoeglicht. Die Umsetzung von Holz in Waerme erfolgt dabei effizient und emissionsarm. Dies betrifft vor allem die Schadstoffe Kohlenmonoxid, polyzyklische Aromate und Russpartikel. Im Rahmen des Projektes erfolgen neben Wirkungsgradmessungen die Untersuchungen ueber die emittierten Schadstoffe Russ, Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoff und Stickoxide.
Nutzung des Waldes (Wegbau, ...) / Technische Eigenschaften des CH-Holzes und Bauwirtschaft / Energetische Verwertung des Holzes