Wildformen und alte Sorten werden auf Ertrags- und Qualitaetsmerkmale untersucht und anschliessend vermehrt. Durch Langzeitlagerung bei der Genbank wird das Saatgut als Ausgangsmaterial fuer die Pflanzenzuechtung langfristig zur Verfuegung gestellt.
Es wurden die Verbesserungsmoeglichkeiten von Salzboeden im Iran mittels organischer Duengung und Auswaschung sowie die Moeglichkeiten des Futterpflanzenanbaus untersucht.
Durch die Zuechtung werden resistente und ertragreiche Futterpflanzen (Klee und Raigraeser) geschaffen. Die Lebensdauer der Pflanzen und die Qualitaet des Futters kann dadurch verbessert werden. Behandlungen mit chemischen Mitteln sind bei resistenten Sorten nicht mehr notwendig. Der Anbau ausdauernder Sorten gestattet eine Einschraenkung der Stickstoffduengung und wirkt dadurch energiesparend und umweltfreundlich.
L'obtention de varietes resistantes aux maladies et aux ravageurs permet de reduire, voire de supprimer les interventions chimiques pour la protection des cultures. Les varietes qui valorisent mieux les reserves en nutriments du sol (en particulier l'azote) offrent une possibilite de reduction des fumures. Especes concernees: ble, triticale, soja, dactyle, fetuque, paturin, vigne, poirier, divers legumes. (FRA)
Anlaesslich des Rindersterbens in Nordenham, das durch hohe Bleiemissionen (technische Maengel an der Filteranlage einer Bleihuette) verursacht wurde, untersuchten wir Proben von Boden und Gruenlandaufwuchs aus der Gegend sowie Lebern von verendeten Rindern. An dem Rindersterben von Nordenham wird aufgezeigt, dass die Konzentrationserhoehung der Schwermetalle in Luft, Wasser und Boden zur toxischen Gesamtsituation fuer Mensch und Tier fuehren kann. Folgende Untersuchungen von Blei, Cadmium und Zink wurden durchgefuehrt: 1) Analysen von Bodenproben, 2) Analysen von Futterpflanzen, 3) Analysen von Rinderlebern, 4) Bestimmung von Enzymaktivitaet im Lebergewebe. Die festgestellten toxischen Werte von Schwermetallen in Boden, Pflanzen und tierischen Geweben geben Auskunft ueber die Resorptionsaktivitaet der pflanzlichen und tierischen Zelle. Vegetabilische und animalische Nahrungsmittel sind somit Traeger von Schadstoffen in wechselnden, unkontrollierbaren Konzentrationen.
In Gefaessversuchen werden Baumwoll- und Reispflanzen unter verschiedenen Versalzungsgraden angezogen. Es stellen sich bei bestimmten Konzentrationen Schaeden an den Kulturpflanzen ein.
Ruminants play an important role as assets and sources of high quality food and income for rural populations in the developing world. Ruminant productivity is usually low due to inadequate nutrition (i.e. protein deficiency). Promising forage species, mainly legumes, have been identified to overcome these limitations. Many of these legume species contain tannins that could be either advantageous or disadvantageous in terms of feed efficiency and metabolizable protein supply to the animal. The overall aim of this project is to develop efficient feeding systems based on tanniniferous shrub and tree legumes in order to improve livestock productivity and to alleviate poverty of smallholders in the tropics. This will by achieved through (i) studying the effect of plant nutritional status on the accumulation of condensed tannins in legumes, and the influence of these tannins in ruminant nutrition and the nitrogen fertilizer value of animal excreta for plants, and (ii) designing optimal feeding strategies based on the use of tropical forage legumes with different tannin content to overcome the limitations of ruminant diets in protein supply. Finally, the results will be assessed by an ex-ante economic analysis at farm level and at ecoregional levels. The outcomes of this work will provide the necessary background information for better feeding practices based on tanniniferous legumes. The project is part of the Research Priority Area on 'Livestock Systems Research in Support of Poor People of the Swiss Centre for International Agriculture.
17.12.2025 Beim Wild- und Brennholztag des Forstamtes Köpenick , dem Advent am Forstamt Tegel und dem Weihnachtsmarkt am Forstamt Grunewald konnte mit allem, was das Herz begehrt, die Adventszeit genossen werden. Traditionell lockte der beliebte Wildfleischverkauf zahlreiche Gäste an. Aber auch Angebote wie die Brennholzversteigerung, die Jagdhunderassenvorführung, der Gesang, das Lagerfeuer mit Stockbrot, unsere Rückepferde und die Bastelangebote waren Besuchermagneten. Glühwein, Schlemmereien, Dekoratives aus Holz, Wolle, Keramik und Co. sowie andere Verkaufs- und Informationsstände bildeten einen perfekten Rahmen für den Weihnachtsausflug. Auch die Berliner Waldschulen und unsere Kolleginnen und Kollegen haben sich gefreut, Sie über Wissenswertes aus den Berliner Wäldern informieren zu dürfen. Den Abschluss für diese Wald-Weihnachts-Saison machte am vergangenen Sonntag der Weihnachtsmarkt Grunewald. Mit festlicher Stimmung konnten Groß und Klein ein stimmungsvolles drittes Adventswochenende verbringen. Danke für Ihren Besuch! Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr. 10.12.2025 Weiterhin bietet die Firma „Brennholzdge“ über die Internetseite brennholzdge.com Brennholz unter der Postadresse der Berliner Forsten an. Zuvor geschah dies bereits unter dem Namen „Doegeholz“ über die Internetseite doegeholz.com. Weitere Abwandlungen des Namens und der URL sind möglich. Diese Firma steht in keinerlei Zusammenhang mit den Berliner Forsten und nutzt die Adresse Dahlwitzer Landstraße 4, 12587 Berlin, ohne unsere Erlaubnis oder sonstige Berechtigung. Ein Brennholzverkauf über diese Firma findet in keiner Weise an unserem Standort statt und es besteht auch keine Kooperation oder ähnliche Verbindung. Wir bemühen uns bereits um eine Lösung. Pressemitteilung vom 25.11.2025 Der Gesundheitszustand der Berliner Waldbäume hat sich im Jahr 2025 weiter verschlechtert. 46 Prozent der Waldfläche weisen deutliche Schäden auf – neun Prozentpunkte mehr als 2024. Das ist der höchste im Beobachtungszeitraum erfasste Wert. Der Anteil gesunder Bäume ohne sichtbare Schäden liegt bei drei Prozent. Damit wird der bisherige niedrigste Wert aus dem Jahr 2022 leicht unterschritten. Hauptursachen sind das trockene Frühjahr 2025 und die anhaltende Bodentrockenheit seit 2018. Viele Bäume zeigen seit Jahren eine reduzierte Stoffwechselaktivität, die ihre Regenerationsfähigkeit einschränkt. Die Hauptbaumarten sind unterschiedlich betroffen: Während sich die Kiefer verschlechtert, hat sich der Zustand der Eichen auf niedrigem Niveau verbessert. 40 Prozent der Kiefern weisen deutliche Schäden auf (2024: 13 Prozent). Der Anteil völlig gesunder Kiefern liegt nur noch bei drei Prozent (2024: sieben Prozent). Ursache ist vor allem die extreme Frühjahrstrockenheit; die Niederschläge im Juli kamen zu spät für das Nadelwachstum. Die Mistel, die den Bäumen Nährstoffe und Wasser entzieht, ist weiterhin an rund einem Viertel der Bäume nachweisbar. Der Zustand der Eiche hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert, liegt aber weiterhin auf schlechtem Niveau. 66 Prozent der Eichen zeigen deutliche Schäden nach 87 Prozent im Jahr 2024. Spätfröste Anfang April haben auch in diesem Jahr den Blattaustrieb negativ beeinflusst. Nur zwei Prozent der Eichen wiesen 2025 keine Schäden auf. Die Absterberate ist weiter gesunken und nähert sich dem langjährigen Mittel an. Bezogen auf 10.000 Bäume ist im Mittel mit einem jährlichen Absterben von 27 Kiefern bzw. 48 Eichen zu rechnen. Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Der diesjährige Waldzustandsbericht macht deutlich, dass die Berliner Wälder weiterhin unter dem Druck der veränderten klimatischen Bedingungen stehen. Wir sehen, wie ernst die Lage ist – und gleichzeitig, wo wir schon Wirkung erzielen. Die Berliner Forsten arbeiten seit Jahren mit großer Sorgfalt daran, die Wälder zu stabilisieren und Schritt für Schritt widerstandsfähiger zu machen. Mit angepassten Konzepten und Strategien werden wir diesen Weg fortsetzen: mit klarem Blick auf die fachlichen Erkenntnisse, mit Verantwortung und mit der notwendigen Ausdauer, die ein gesunder Stadtwald braucht. Denn intakte Wälder sind unverzichtbar für unser Trinkwasser und eine lebenswerte Stadt.“ Die Ergebnisse des Waldzustandsberichts deuten darauf hin, dass sich die klimatischen Veränderungen schneller vollziehen, als natürliche Anpassungsprozesse in Waldökosystemen folgen können. Die Anstrengungen der Berliner Forsten zum Umbau der Berliner Wälder über Naturverjüngung und Pflanzungen zeigen erste Erfolge. Der Anteil der Laubbäume und die Artenvielfalt in den Wäldern nehmen weiter zu. Die Bemühungen müssen für eine weitere Stabilisierung fortgesetzt und intensiviert werden. Derzeit erarbeiten die Berliner Forsten angepasste und weiterentwickelte Waldentwicklungsgrundsätze. Ergebnisse des laufenden Prozesses werden im Frühjahr 2026 vorgestellt. Waldzustandsbericht 2025 des Landes Berlin 12.11.2025 Im Revier Teufelssee wird auf Höhe der Azaleenstraße in Richtung des Großen Müggelsees derzeit eine Maßnahme zur Renaturierung des Ufers umgesetzt. Ziel ist neben der Revitalisierung des Ufers der Müggelspree auch seine Sicherung. Der naturferne Betonrand wird entfernt und durch eine naturnahe Uferbefestigung ersetzt. Die Uferzone ist ein wichtiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere, wie zum Beispiel den Fischotter. Auch für die Reinigung des Wassers spielt sie eine große Rolle. Die Maßnahme des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes wird vom Wasser aus durchgeführt und ist mit der unteren Naturschutzbehörde sowie der Wasserbehörde des Landes Berlin abgestimmt. Um die wichtige Renaturierung zu ermöglichen und die Sicherheit zu gewährleisten, werden auch Bäume gefällt. Sie sind nach dem Rückbau der Betonmauer nicht mehr standsicher oder beeinträchtigen die Maßnahme. Diese nötigen Fällarbeiten werden bis voraussichtlich 12. Dezember 2025 abgeschlossen sein. Um der neuen Vegetation das Anwachsen zu erleichtern, wird zum Schutz ein temporärer Zaun errichtet. 05.11.2025 Die Zitterpappel, auch Espe oder Aspe genannt, ist der Baum des Jahres 2026. Das heimische Weidengewächs ist fast in ganz Europa verbreitet und stellt ein wichtiges Pioniergehölz dar. Nach Stürmen oder Bränden ist sie oft die erste Baumart, die zurückkehrt, so zum Beispiel auch auf der Waldbrandfläche aus dem Jahr 2022 im Grunewald. Der Allrounder besiedelt offene Flächen, trägt zur Regeneration von Wäldern bei und bietet zahlreichen Tieren Lebensraum. Über 60 Schmetterlingsarten nutzen sie als Futterpflanze, und viele Vogelarten profitieren von ihrem reichen Insektenangebot. Als sehr anpassungsfähiger Baum wurde die Zitterpappel auch als Symbol für Lebenskraft und Wandel, besonders in Zeiten der Klimakrise, gewählt. Seit 1989 kürt die „Baum des Jahres – Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ jährlich den Baum des Jahres, um auf die ökologische, kulturelle und forstwirtschaftliche Bedeutung heimischer Baumarten aufmerksam zu machen. Ziel ist es, das Bewusstsein für den Wert und Schutz unserer Bäume in Wäldern, in Städten und in der Landschaft zu stärken. 29.10.2025 Zwei der Bäume, die im vergangenen Sommer im Bereich des Forstamtes Tegel dem Sturmtief „Ziros“ zum Opfer gefallen sind, bekommen eine neue Heimat. Zusammen mit dem Zoo Berlin haben Mitarbeitende des Reviers Tegelsee die Eichenstämme für das neu entstehende Großkatzenareal ausgewählt und transportfähig gemacht. Sie werden künftig das 3.100 m² große Raubtier-Areal verschönern und Mensch und Tier noch viele Jahre erfreuen. Die mächtigen Eichen sollen den Großkatzen in der neuen Netzanlage ein abwechslungsreiches, naturnahes Umfeld bieten. Verschiedene Ebenen, Klettermöglichkeiten, Verstecke und Spielbereiche sollen den natürlichen Bewegungsdrang und die Neugier der Tiere fördern. Dabei spielen robuste Naturmaterialien eine große Rolle. Eichen eignen sich besonders gut für Kletter- und Spielmöglichkeiten für Raubkatzen. Sie sind robust und langlebig, bieten feste Ankerpunkte zum Kratzen und bleiben auch bei intensiver Nutzung stabil. Der erste Baum ist bereits geliefert worden: 13 Meter lang und etwa fünf bis sechs Tonnen schwer. In den folgenden Tagen wird sich ein weiterer Riese zu den Netzanlagen hinzugesellen. 27.10.2025 Am Samstag, den 25. Oktober 2025, lockte der traditionelle Brennholztag mit vielen Angeboten für die ganze Familie. Wildfleischverkauf, Rostbratwurst und Co. haben in Pankow zum Schlemmen eingeladen und es konnte an Ständen für Holzdekoration, Strickwaren, Kräuterlikör und mehr nach Herzenslust gebummelt werden. Die Kleinen haben sich bei Holzspielzeug und Bastelangeboten austoben können, während der Falkner, die Jagdhunderassenvorführung und die Jagdhornbläser Besuchende jeden Alters verzückten. An unseren Informationsständen standen Mitarbeitende Rede und Antwort und haben über allerlei Waldthemen informiert. Wem das noch nicht genug war, der konnte bei der parallel stattfindenden 10. Berlin-Brandenburger Juniorenwaldarbeitsmeisterschaft mitfiebern und die Teilnehmenden in der U24 Landes- und Gästeklasse anfeuern. Dem Wettergott sei Dank startete der abwechslungsreiche Tag mit goldenem Herbstwetter. Dieses verdunkelte sich im Laufe des Tages etwas, aber der befürchtete Regen und Windböen blieben zur großen Freude aus. 27.10.2025 Insgesamt 21 Personen gingen am 24. und 25. Oktober bei der 10. Berlin-Brandenburger Juniorenwaldarbeitsmeisterschaft an den Start. Auszubildende aller Berliner Forstämter waren mit dabei. Mit wie viel Geschick die Arbeit mit der Motorsäge möglich ist, haben sie bei den fünf Disziplinen der Meisterschaft unter Beweis stellen können. Es galt, die Echtbaumfällung, die Entastung, den Präzisionsschnitt, den Kombinationsschnitt sowie den Kettenwechsel mit Präzision und Geschwindigkeit zu meistern. Alle Teilnehmenden haben ihr Bestes gegeben und ihrem Handwerk alle Ehre gemacht. Auf das Siegertreppchen für den Gesamtsieg haben es gleich drei unserer Auszubildenden geschafft. Herzlichen Glückwunsch! U24 Landesklasse: Max Rudisch (Revier Blankenfelde) Owe de Vries (Revier Eichkamp) Ole Reinicke (Revier Blankenfelde) In der U24 Gästeklasse gratulieren wir: Rick Hastädt (Mecklenburg-Vorpommern) Timo Sodmann (Mecklenburg-Vorpommern) Egon Graf (Mecklenburg-Vorpommern) Großen Applaus gibt es auch für alle Siegerinnen und Sieger der einzelnen Disziplinen. 16.10.2025 Der im September 2025 generalüberholte Waldspielplatz „Hirschgartendreieck“ im Revier Müggelsee des Forstamtes Köpenick ist nun wieder geöffnet. Die liebevoll gestalteten Holzelemente sind aus ökologisch zertifiziertem Berliner Holz fachgerecht erbaut und laden zum kreativen Spielen und ausgelassenen Toben ein. Neben den beliebten Spielplatzklassikern Nestschaukel und Wippe sind ein Düsenjet und ein Auto Blickfang des beschaulichen Spielplatzes im Herzen von Köpenick. Geschicklichkeit kann auf einem Balancierparcours sowie einem gravierten Schachbrett unter Beweis gestellt werden. Wir danken dem Spielplatztrupp der Berliner Forsten für seinen Einsatz und wünschen Klein und Groß viel Freude mit dem neuen Waldspielplatz. Waldspielplatz Hirschgartendreieck 23.09.2025 „ Gemeinsam! Für den Wald “ hieß es am traditionell dritten Septemberwochenende im Rahmen der Deutschen Waldtage 2025. Rund 800 Teilnehmenden haben bei über 20 Veranstaltungen ein vielseitiges und spannendes Programm erlebt und sich dabei mit Waldexpertinnen und Waldexperten direkt vor Ort ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand dabei die Bedeutung eines intakten Ökosystems Wald für die Stadt Berlin, ihre Einwohnenden und die Umwelt. Ob Pilz- und Kräuterwanderung, Waldführungen zu verschiedenen Themen, Motorkettensägenkurs, Kinoerlebnis, Fitnessangebote oder vielseitige Angebote der Berliner Waldschulen – bei den Berliner Forsten war am Wochenende der Deutschen Waldtage richtig was los! Hier geht es zur Veranstaltungsseite Pressemitteilung vom 16.09.2025 Ein Naturerlebnis zu den Deutschen Waldtagen 2025 Vom 16. bis 26. September 2025 heißt es für Berliner Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen: Rucksack packen und raus in den Wald! Zum zweiten Mal laden die Berliner Waldschulen gemeinsam mit den Berliner Forsten zur Grunewald-Challenge ein. Insgesamt 20 Klassen aus ganz Berlin – rund 450 Kinder – nehmen an dem Naturerlebnis teil. Auf einer markierten Strecke im Revier Wannsee durchlaufen die Kinder in kleinen Teams sechs Stationen, an denen Geschick, Naturwissen, Fantasie und Teamgeist gefragt sind. Manchmal geht es auch darum, den Wald mit allen Sinnen zu erleben. An jeder Station sammeln die Gruppen Haselnüsse. Für jeweils drei erspielte Nüsse pflanzen die Waldschulen in Kooperation mit den Berliner Forsten einen Baum oder Strauch. So verbindet die Veranstaltung Spiel, Lernen und einen aktiven Beitrag zum Waldschutz. Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt : „Die Grunewald-Challenge steht exemplarisch für die bedeutende und herausragende Arbeit unserer Berliner Waldschulen. Das gemeinsame Walderleben bringt Freude und macht den Wert des Waldes für die Kinder ganz konkret erfahrbar. Mit den erspielten Bäumen tragen die Schülerinnen und Schüler gleichzeitig zur Sicherung und Entwicklung unseres Waldes bei.“ Austragungsort ist der südliche Grunewald. Vom Waldeingang am S-Bahnhof Nikolassee führt die ausgeschilderte Strecke bis zum Havel-Strand „Großes Fenster“. Dort endet die Challenge mit einer gemeinsamen Teamaufgabe. Organisiert wird die Veranstaltung von den Waldschulen Zehlendorf, Spandau und der Rucksack-Waldschule „Mistkäfer“ gemeinsam mit den Berliner Forsten. Die Grunewald-Challenge findet im Rahmen der Deutschen Waldtage 2025 statt, die in diesem Jahr das Motto „Gemeinsam! für den Wald.“ haben. Alle acht Tage der Grunewald-Challenge sind bereits ausgebucht – ein Zeichen für das große Interesse Berliner Schulen an waldpädagogischen Angeboten der Berliner Forsten. Hier geht es zum Programm. 19.08.2025 Aufgrund der massiven Sturmschäden durch das Sturm-Tief „Ziros“ Ende Juni waren Teile des Tegeler und Spandauer Forsts mehrere Wochen gesperrt. Ab heute, den 19. August 2025, ist das Betreten wieder möglich – auf eigene Gefahr. In den vom Sturm betroffenen Gebieten sollten die Wege nicht verlassen und besondere Aufmerksamkeit auf herabhängende Äste oder instabile Bäume gerichtet werden. Über einzelne, lokale und vorübergehende Sperrungen informieren Hinweisschilder vor Ort. Bitte beachten Sie weiterhin alle Absperrungen und Hinweise – zu Ihrer eigenen Sicherheit. Wir freuen uns, dass Sie die Wälder nun wieder für Spaziergänge, Erholung und Naturerlebnisse nutzen können. Weitere Informationen und Pressemitteilungen 13.08.2024 Am 1. August 2025 haben der Direktor der Berliner Forsten, Gunnar Heyne und der Referatsleiter des Forstbetriebs, Lutz Wittich, den neuen Jahrgang der Auszubildenden zur Forstwirtin bzw. zum Forstwirt am Landesforstamt begrüßt. Zu Beginn gab es ein buntes Programm, mit welchem die neuen Kolleginnen und Kollegen gemeinsam in die Ausbildung starten konnten. Vom Kennenlernen beim gemeinsamen Frühstück über Informatives zur Ausbildung, dem Einkleiden in die PSA bis zu den ersten Unterweisungen und einem Erste-Hilfe-Kurs – die erste Woche bei den Berliner Forsten hatte viel zu bieten. Die dreijährige Lehre absolvieren sie in einem der vier Ausbildungsreviere. Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen auf der Waldpflege, Naturschutz, Forsttechnik und begleitenden theoretischen Grundlagen. Die Berliner Forsten benötigen dringend gut ausgebildete Forstwirtinnen und Forstwirte für die Erhaltung, naturnahe und ökologische Pflege sowie die Entwicklung und Stabilisierung der Berliner Schutz- und Erholungswälder. Unsere Wälder sind bedroht durch die Klimakrise. Als kühlende und ausgleichende Landschaftselemente für die lufthygienische Situation und Trinkwasserversorgung der Großstadt und als Erholungsort sind sie unverzichtbar für die Stadt Berlin. Die Berliner Forsten bieten jedes Jahr bis zu acht jungen Menschen einen Ausbildungsplatz zum Forstwirt/in. Das Ausbildungsjahr startet am 1. August. Die Bewerbungsfrist endet bereits am 31. Januar des jeweiligen Kalenderjahres. Weitere Informationen zur Ausbildung zum Forstwirt/in bei den Berliner Forsten Pressemitteilung vom 08.08.2025 Instagram-Community wählt Namen für neue Bewohner des Wildtierschaugeheges – die danken es mit stürmischer Überraschung Am Freitag haben die Berliner Forsten die Namen der beiden neuen Wildschweine aus dem Wildtierschaugehege an der Revierförsterei Tegelsee bekannt gegeben. Die Instagram-Community der Berliner Forsten hatte zuvor zahlreiche kreative Vorschläge eingereicht. Das Ergebnis: Die einjährige Bache heißt nun Amy Schweinhouse, der zweijährige Keiler trägt den Namen Keiler Minogue. Es wurden fast 80 Namen für die beiden Tiere vorgeschlagen – sehr kreative, humorvolle sowie mit Berliner Herz und Schnauze verzierte. Die sechs beliebtesten Namen ergaben sich aus einer Abstimmung der Community. Das Team der Revierförsterei Tegelsee traf schließlich die finale Entscheidung. Für eine besondere Überraschung sorgte Bache Amy: Im schweren Sturm vom 26. Juni brachte sie einen kleinen Frischling zur Welt. Der Revierförster aus Tegelsee taufte das Jungtier daher auf den Namen Ziros – inspiriert vom stürmischen Wetterereignis. Da Amy ihren Nachwuchs gut versteckt hält, wurde der Winzling erst viel später entdeckt. Außerdem ist das Geschlecht des Frischlings noch unbekannt. Ähnliches ereignete sich im Damwild-Gehege der Revierförsterei Spandau. Dort wurde im Sturm vom 23. Juni ein kleiner Hirsch geboren. Er ist im Sturm-Chaos verloren gegangen und wird von einer Försterin aufgezogen. Sie hat ihn Max getauft. Keiler Minogue, Amy Schweinhouse und Ziros stammen aus dem Schaugehege des Stadtforstes Uelzen. Sie zogen Ende April nach Berlin. Damit wurde das Tegeler Gehege nach rund elf Wochen Leerstand wiederbelebt. Zuvor war dort kurz vor Weihnachten ein Ausbruch der Wild- und Rinderseuche festgestellt worden. In Abstimmung mit der bezirklichen Veterinäraufsicht wurde eine ausreichend lange Karenzzeit eingehalten, sodass nun wieder sichere Bedingungen für die Tiere herrschen. Es ist geplant, weitere Tiere aus einem unserer anderen Gehege der Berliner Forsten nach Tegelsee umzusetzen. Das Einfangen wildlebender Tiere ist aus Tierschutzgründen verboten. Pressemitteilung vom 28.07.2025 Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, und der Direktor der Berliner Forsten, Gunnar Heyne, haben heute gemeinsam mit Kindern des örtlichen Kinderladens den Waldspielplatz Däumlingsweg wiedereröffnet. Der rund 35 Jahre alte Waldspielplatz wurde in den vergangenen Monaten grundlegend saniert. Die Spielelemente sind kreativ aus Holz gestaltete Unikate, die von den Forstwirtinnen und Forstwirten der Berliner Forsten nicht nur selbst entworfen, sondern auch aus heimischem Holz in Handarbeit gefertigt wurden. Dabei kamen ausschließlich Hölzer aus dem Bereich des Forstamtes Köpenick zum Einsatz, welches im Rahmen von Verkehrssicherungsmaßnahmen angefallen ist. Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Unsere Wälder sind für die Berlinerinnen und Berliner ein großer Schatz. Sie dienen der Erholung, sorgen für gute Luft, wirken kühlend und sind wichtig für unsere Trinkwasserversorgung. Unsere Waldspielplätze sind für Stadtkinder wichtige Orte, um Wald und Natur spielerisch zu begegnen und ein Bewusstsein für ihre Bedeutung zu entwickeln. Die von den Forstwirtinnen und Forstwirten der Berliner Forsten entworfenen und kreativ gestalteten Holz-Spielelemente fördern das freie Spiel und bringen die Kinder in Kontakt mit dem nachhaltigen Naturstoff Holz.“ Zehn neue Spielgeräte, darunter eine Herkulesschaukel, eine Balancierstrecke mit Wackelstamm, ein Seilparcours, Tunnel, eine Sprossenwand sowie ein Kletter- und ein Hangelgerüst, laden zum Erkunden, Klettern und Toben ein. Ergänzt wird das Angebot durch neue Sitzgelegenheiten und eine Garderobe. Insgesamt 14 Waldspielplätze bieten die Berliner Forsten. Sie sind Ausflugsziele für die ganze Familie und machen dabei ganz nebenbei darauf aufmerksam, wie unschätzbar groß der Einfluss des Waldes auf die Lebensqualität in Berlin ist. Die Waldspielplätze werden fachgerecht durch erfahrene Mitarbeitende der Berliner Forsten erbaut und regelmäßig überarbeitet. Die Einrichtungen sind durch den TÜV abgenommen und unterliegen regelmäßigen Sicherheitsüberprüfungen durch die Forstämter. Waldspielplatz Däumlingsweg 23.06.2025 Bei der Deutschen Waldarbeitsmeisterschaft im hessischen Burgwald-Ernsthausen hat unser Kollege, Max Rudisch, den Titel Deutscher Meister der U24 Klasse nach Berlin geholt. Der Auszubildende im zweiten Lehrjahr aus dem Revier Blankenfelde hat es mit herausragenden Leistungen ganz nach oben auf das Siegertreppchen geschafft! Auch in den Einzeldisziplinen kommen Gold und Silber in die Hauptstadt: Max Rudisch setzte sich gegen 24 weitere Starter in den Disziplinen Baumfällung und Präzisionsschnitt durch und Leon Weiß vom Zentralen Wirtschaftshof hat die Silbermedaille im Kettenwechsel ergattert. Bei den Profis hat Jan Middel, Forstwirtschaftsmeister, ebenfalls aus dem Revier Blankenfelde, in der Disziplin Entastung alle anderen abgehängt. Insgesamt zehn Kolleginnen und Kollegen haben die Berliner Forsten vom 19. bis 21. Juni mit Spaß und Ehrgeiz gebührend vertreten. In den fünf Disziplinen Baumfällung, Kettenwechsel, Präzisionsschnitt, Kombinationsschnitt und Entastung haben sie ihr Können unter Beweis gestellt und sich mit den Besten des Landes gemessen. Herzlichen Glückwunsch! Wir sind stolz auf alle teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen!
Zum Gebärdenvideo Der Natur-Park Südgelände gehört zu den artenreichsten Gebieten dieser Größe in der bebauten Stadt – über 350 Pflanzenarten sind hier gezählt worden. Einige seltene und gefährdete Arten weisen große Bestände auf. Die hier vorkommenden Habichtskräuter sind sogar von überregionaler Bedeutung. Die buntblühenden Rasen und Staudenfluren sind bevorzugter Lebensraum für Insekten, die den Blütenreichtum als Nahrungsquelle nutzen. Um das Überleben dieser Arten zu sichern, ist es notwendig, diese Flächen möglichst gehölzfrei zu halten. Eine Besonderheit für Berlin ist, dass auf diesem Gelände bisher allein neun Wildrosenarten nachgewiesen wurden. Die nah miteinander verwandten Arten unterscheiden sich in der Art und Intensität der Behaarung sowie im Aufbau ihrer Früchte, der Hagebutten. Die Blüten der Wildrosen sind im Gegensatz zu den meisten Kulturrosen ungefüllt mit einem einfachen Kronenblattkreis. Am häufigsten findet man die Hundsrose. Die blütenreichen Wiesen ziehen viele Insekten, darunter Schmetterlinge, an. Tagfalter fliegen bei Sonnenlicht. Lautlos schweben sie von Blüte zu Blüte. Sie ernähren sich hauptsächlich von Nektar. Der feine Saugrüssel befindet sich aufgerollt unter dem Kopf. Viele Arten sind gefährdet. Sie sind an spezielle Lebensräume und bestimmte Futterpflanzen gebunden. Fehlen die Futterpflanzen für ihre Raupen, bleiben auch die Falter aus. Artenreich gestaltete Gärten mit den verschiedenen Futterpflanzen für Raupe und Schmetterling helfen sie zu schützen. Entscheidend ist jedoch der Schutz und die Pflege ihrer Lebensräume. Der Schwalbenschwanz bevorzugt rotviolette bis blaue Blumen, wie Natternkopf, Rot-Klee und Flockenblume. Beeindruckend ist seine Zeichnung an den Flügelunterseiten: der gelbe Grund ist mit feinen schwarzen Strichen durchsetzt. Sieben auffällige hellblaue Flecken sowie ein roter Augenfleck am Rand der Hinterflügel machen das Muster einzigartig. Sein segelnder Flug ist besonders eindrucksvoll. Der Falter lebt nur drei bis vier Wochen. Er ist mit bis zu acht Zentimetern Spannweite einer der größten und schönsten Tagfalter in Mitteleuropa. Ein markantes Merkmal ist der schwanzförmige Fortsatz an den Hinterflügeln, dem er seinen Namen verdankt. Die Flügel hält er in Ruhestellung ausgebreitet oder senkrecht nach oben zusammengeklappt. Sie sind wie sein Körper mit winzigen Schuppen bedeckt. Seine grüne Raupe mit schwarzen, rot gepunkteten Querstreifen ist ebenso auffällig. Sie wird etwa 4,5 Zentimeter lang und ist unbehaart. Bevorzugte Pflanzen zur Eiablage und Nahrungsquelle der Raupe sind aromatische Doldenblütler wie Wilde Möhre, Dill oder Fenchel. Die Raupe lebt etwa sechs Wochen.
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