Other language confidence: 0.9503136231410957
Die Versorgung der Apfelfrüchte mit Ca2+ ist oft unzureichend, was zu physiologischen Erkrankungen, erhöhter Atmungsaktivität und zu Anfälligkeit gegen Krankheiten führen kann. Diese Probleme lassen sich nicht durch Maßnahmen im Bereich Wurzel/Boden lösen, so daß Applikation von Calciumchlorid oder Calciumnitratlösungen auf die Früchte weltweit praktiziert werden. Zahlreiche Spritzungen werden empfohlen, um den Ca-Gehalt der Früchte meßbar zu erhöhen, und das Auftreten der Stippigkeit zu reduzieren. Trotzdem ist die Wirkung oft unzureichend und deshalb werden außerhalb Europas die Früchte nach der Ernte mit CaCl2-Lösungen infiltriert. Dieses Verfahren ist außerordentlich effektiv, darf aber in Deutschland und anderen europäischen Ländern nicht angewandt werden. Damit bleibt die Applikation von Calciumsalzlösungen durch Spritzung auf die Früchte vor der Ernte die einzige Alternative. Obwohl es hunderte von Veröffentlichungen zum Thema Stippigkeit gibt, ist die Aufnahme in Früchte bisher nie systematisch untersucht worden. Um zu klären, wann und wie häufig gespritzt werden muß, sind solche Versuche aber unerläßlich. Im Wesentlichen geht es um die Beantwortung der folgenden Fragen: (1) Wie ändert sich die Geschwindigkeit der Aufnahme von CaCl2 im Verlauf der Fruchtentwicklung? Wie viele Behandlungen sind erforderlich und welche Zeitpunkte sind optimal? (2) Welchen Einfluß haben Schorffungizide auf die Calciumaufnahme? Die Literaturrecherche ergab, daß zu diesen Fragen bisher keine systematischen und quantitativen Untersuchungen durchgeführt worden sind. Eigene Vorversuche haben ergeben, daß viele Zusatzstoffe die Calciumaufnahme drastisch reduzieren.
1. Proposer un assortiment varietal moderne repondant aux exigences suivantes: haute qualite gustative, interet commercial bonnes aptitudes agronomiques, faible sensibilite aux maladies et ravageurs. 2. Developper des techniques de production respectueuses de l'environnement et performantes sur le plan economique notamment dans les domaines des methodes culturales, de l'entretien du sol et des techniques de recolte. 3. Assurer une protection phytosanitaire efficace mais econome en intrants. (FRA)
1. Die Schweizer Obstbranche benötigt innovative Produkte mit Mehrwert, um künftig konkurrenzfähig zu bleiben. ACW-Neuzüchtungen bei Apfel, Birne und Aprikose leisten einen Beitrag zur Swissness und zur erfolgreichen Positionierung am Markt. ACW-Sorten wie Milwa (Diwa®) und La Flamboyante (Mairac®) konnten in der Schweiz und international erfolgreich im Markt eingeführt werden. Aktuell sind die Neuheiten Galiwa und die feuerbrandrobuste 'ACW 14959'. ACW arbeitet in der Obstzüchtung vernetzt, wendet neuste Techniken der molekularen Selektion an und beteiligt sich an Projekten zu deren Entwicklung wie z.B. EU-Projekt Fruitbreedomics. Das Sortenmarketing erfolgt über die VariCom GmbH (www.varicom.ch). 2. Der Kernobstanbau ist in der Schweiz von der Bakterienkrankheit Feuerbrand stark bedroht und betroffen. Der Einsatz von Antibiotika gegen diese Krankheit ist kein erwünschter und nachhalter Ansatz. Die Entwicklung von feuerbrandtoleranten und -resistenten Sorten ist eine nachhaltige Strategie, die in der ACW-Züchtung intensiv verfolgt und mit Drittmittelprojekten zusätzlich forciert wird. Erste vielversprechende feuerbrandtolerante Neuzüchtungen bei Apfel und Birne sind in der Pipeline. 3. Bei den Obstgenressourcen erfolgt die Erhaltung in der Schweiz dezentral und koordiniert durch die SKEK (Schweiz. Kommission für die Erhaltung von Kulturpflanzen). ACW ist ein gefragter Kooperationspartner bei der Charakterisierung der Obstgenressourcen (Infrastruktur für Feuerbrandtests, molekulare Sortencharakterisierung) und für die internationale Koordination. Die Ergebnisse und Netzwerke sind auch für die ACW-Züchtung wertvoll.
Le but est de definir et quantifier les interactions existantes entre la plante, le ravageur le milieu cultural. L'importance de ces informations quantitatives permettra: 1 d'analyser la problematique sur la base de tous les elements du systeme de production; 2. d'etablir des strategies de lutte, qui peuvent se baser sur des mesures preventives (modification du systeme cultural), curatives (traitement selon les nouveaux seuils de tolerance) ou ecologiques (gestion de l'agro-ecosysteme vignoble pour favoriser les antagonistes). (FRA)
Weiterentwicklung und Optimierung von neuen Anbausystemen bei Erdbeeren und Himbeeren, die weitere Einsparungen beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erlauben. Abklaerung der Eignung des Komposteinsatzes im Beerenanbau zur Foerderung von Antagonisten gegen Wurzelkrankheiten. Beurteilung der Eignung von Beerenobstzuechtungen fuer den integrierten und biologischen Anbau unter den Standortbedingungen der Deutschschweiz. Einschaetzung deren Qualitaetseigenschaften unter Beruecksichtigung der Marktanforderungen.
Markergestuetzte Zuechtung von neuen, qualitativ hochwertigen, leistungsstarken und nachhaltig produzierbaren Apfelsorten mit dauerhafter Resistenz gegen Krankheiten und Schaedlinge in Zusammenarbeit mit ETH, EU-Projekt DARE, SPP Biotechnologie und BiogGene (FiBL). Laufende Aktualisierung und Abstimmung der Zuchtziele mit der Branche (DSP, SOV, FiBL BioGene Projekt). Unterstuetzung der Sortenlancierung durch Sorteninfo, Lagerversuche, sensorische Pruefungen und Verkaufstests. Wissenschaftliche Unterstuetzung der Erhaltung und Nutzung der Genressourcen beim Obst: Erhaltungsstrategie, Regieauftraege im Rahmen des NAP insbesondere Inventarisierungsprojekt. Internationale Verknuepfung der Programme.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 6 |
| Wissenschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 6 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 6 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 4 |
| Englisch | 2 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 6 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 4 |
| Lebewesen und Lebensräume | 6 |
| Luft | 5 |
| Mensch und Umwelt | 6 |
| Wasser | 4 |
| Weitere | 6 |