Das Landesamt für Umweltschutz führt nach § 11 Ausführungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt zum Bundes-Bodenschutzgesetz (BodSchAG LSA) ein Bodenschutz- und Altlasteninformationssystem. Das Bodenschutz- und Altlasteninformationssystem (ST-BIS) enthält beschreibende Informationen (Metainformationen) über Daten, deren Kenntnis für die Erfüllung bodenschutz- und altlastengesetzlicher Aufgaben von Bedeutung sein kann. Dieses Metainformationssystem gibt Auskunft darüber, wer Daten besitzt, wie man Sie erhält und um was für Daten es sich handelt. Das ST-BIS wird im Internet geführt. Die Informationen für das ST-BIS stellen die Behörden dem LAU auf Anforderung gebührenfrei zur Verfügung.
Die Gletscher Hochasiens, existentielle Ressource der Wasserversorgung von über einer Milliarde Menschen, reagieren ausgesprochen heterogen auf den Klimawandel. Die zugrunde liegenden Wirkmuster, Steuerungsfaktoren und Sensitivitäten sind jedoch bisher nur lückenhaft verstanden. Jüngste Studien zeigen die besondere Bedeutung topoklimatischer Effekte auf der Skale einzelner Täler und Höhenzüge, die auch ein großes Potential zu nicht-linearer Abschmelzdynamik implizieren. Zur Analyse dieser mesoskaligen Phänomene fehlen aber bislang adäquate Werkzeuge, die die big-data-kritische Datenlücke zwischen großräumigen Fernerkundungs- und feldbasierten Detailstudien schließen können. Die Höhe der Gletschergleichgewichtslinie (ELA) integriert alle am Gletscher wirkenden topographischen und klimatischen Faktoren und ist daher als Indikator eben dieser topoklimatischen Phänomene bestens geeignet. Im beantragten Projekt soll ein neuartiges Fernerkundungsverfahren für ganz Hochasien angewendet werden, das eigens entwickelt wurde, um für ganze Orogene Datensätze der ELA und multitemporaler ELA-Änderungen in präzedenzlos hoher Auflösung zu generieren. Durch ein künstliches neurales Netz werden dann die räumlichen Muster und ihnen zugrunde liegende Beziehungen im regional heterogenen Zusammenwirken klimatischer (Globalstrahlung, Temperatur, Niederschlag, Wind, etc.; aus Daten der High Asia Refined analysis, HAR) und topographischer (Exposition, Hangneigung, Gipfelhöhe, etc.; aus digitalen Geländemodellen, DGM) Faktoren zur Steuerung der ELAs in Hochasien aufgeschlüsselt. An für Teilräume repräsentativen Benchmark-Settings mit besonders guter Datensituation werden die steuernden Prozesse am Gletscher durch numerische Modellierung der Energie- und Massenbilanzen (MB) im Detail untersucht. Auf Basis der resultierenden MB-Daten wird zusätzlich die Sensitivität der MBs zu monatlichen Anomalien in Temperatur und Niederschlag (aus HAR) modelliert. Vorstudien zeigen, dass Verebnungsflächen in den Akkumulationsgebieten der Gletscher großes Potential zu nicht-linearer Abschmelzdynamik bei weiterem ELA-Anstieg bergen. Größe und Topographie dieser Verebnungen werden durch DGM-basierte GIS-Analysen für Gletscher ganz Hochasiens quantifiziert. Zur Identifizierung der zugehörigen Kipppunkte (ELA, ab der eine spezifische Verebnungsfläche zu Ablationsgebiet wird) werden jeweils aus Hochflächentopographie und ELA-Daten die verbleibenden Pufferhöhen berechnet. Die diesen Pufferhöhen entsprechenden Temperaturzu- oder Niederschlagsabnahmen werden auf Basis der zuvor erhobenen Sensitivitätsdaten abgeschätzt und die verbleibende Zeit zur Überschreitung der Kipppunkte für verschiedene Szenarien anthropogenen Klimawandels ermittelt. Die Resultate dieses interdisziplinär-polymethodischen Ansatzes werden erstmals eine Entschlüsselung der topoklimatischen Steuerung der Klimawandelresonanz von Gletschern in Hochasien und ihrer Potentiale zu nicht-linearer Abschmelzdynamik ermöglichen.
Der Prozess der Jahrringbildung wird durch innere und äußere Faktoren gesteuert. In diesem Kooperations-Forschungsvorhaben zwischen dem Institut für Waldwachstum und der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA), Freiburg untersuchen wir die Zellstruktur der Jahrringe von Fichten (Picea abies) und Buchen (Fagus sylvatica) mit besonderem Augenmerk auf Trockenstressreaktionen in den Jahren 1976 und 2003 sowie deren Nachwirkungseffekte. Die Untersuchungsbäume wurden an verschiedenen Standorten der Bodenzustandserfassung (BZE) sowie des intensiven Waldmonitorings (Level II) in Baden-Württemberg ausgewählt. Damit ist es möglich, standortangepasste Bodenwasserhaushaltsmodelle für die Untersuchungsstandorte zu parametrisieren und damit die Wasserverfügbarkeit der Bäume zu rekonstruieren. Das Ziel dieser jahrringbasierten Forschungsarbeit besteht darin, Zellparameter zu identifizieren, anhand derer Trockenstress-Intensitäten quantifiziert werden können. Zudem liefern die Auswertungen Daten und Informationen für die Validierung von Geländewasserhaushaltsmodellen.
In der <b> Fernerkundung - Höhenmodelle</b> werden Höhendaten der Freien Hansestadt Hamburg als hochwertige Geodaten bereitgestellt. Unterschiede in den Höhenmodellen: Kategorisch wird zwischen <b>Geländemodellen und Oberflächenmodellen </b> unterschieden. - Geländemodelle: Abbildung des direkten Erdbodens ohne Höhen-Objekte (Gebäude, Baumbestände, etc.). - Oberflächenmodelle: Abbildung der Erdoberfläche inklusive Höhen-Objekte (Gebäude, Baumbestände, etc.). Auf freier Fläche stimmen das Geländemodell und Oberflächenmodell bei gleichem Zeitpunkt überein. Wie wird die Höhe gemessen? Zum Einsatz kommen unterschiedliche Aufnahmesysteme (<b>Drohne, Flugzeug, Satellit</b>) mit unterschiedlicher Sensorik (Laserscanning, Radar-, Multispektral-Sensorik). Jede Kombination bringt verschiedene Vor- und Nachteile mit sich, was sich in der räumlichen Auflösung, zeitlichen Auflösung (Aktualität) und den Nutzungsbedingungen widerspiegelt. Sind die Unterschiede nachteilig? Keinesfalls! Die Vielfalt ermöglicht es erst, eine Vielzahl an Anwendungsbereichen abzudecken. Somit gibt es für jeden Anwendungsfall einen geeigneten Datensatz. Die Höhendaten unterstützen bei der Dokumentation von Veränderungen (#Change Detection), der städtischen Planung sowie des Monitorings von Umweltentwicklungen und Infrastruktur. Sie können sowohl als Datengrundlage für KI-Trainingsdaten als auch zur direkten Betrachtung der urbanen Landschaft genutzt werden. Unser Ziel ist es, die hochwertigen Daten nicht nur Fachleuten, sondern auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – leicht verständlich und nutzerfreundlich (#Geoportal Hamburg). <b> → Ein Blick in die Daten lohnt sich.</b>
Seit den 1930er-Jahren wurde im Raum Duisburg/Wesel der Steinkohlenbergbau auch unter dem Rheinstrom und seinen Vorländern betrieben. In Duisburg befindet sich das Bergwerk Walsum, dessen regelmäßiger Förderbetrieb im Jahr 1936 aufgenommen wurde. Die maximale Jahresförderung von ca. 3,4 Mio. t Steinkohle erbrachte die Zeche mit knapp 4.600 Beschäftigten im Jahr 1984. Als Folge des Untertagebaus traten im Bereich Walsum (Rhein-km 793 bis 798) Geländesenkungen von bis zu 9 m auf, die durch eine Anpassung der Bauwerke und durch Sohlaufhöhungen im Hauptstrom kompensiert wurden. Im Bereich der Rheinaue ist nun allerdings eine Ausuferung bereits ab mittleren Abflüssen zu beobachten. Diese lokalen Veränderungen der Abflussdynamik und des Sedimenttransportvermögens bergen die Gefahr von Anlandungen im Hauptstrom, welche die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs negativ beeinflussen können. Die Auswertung aktueller Peildaten lässt Anlandungstendenzen im Streckenbereich zwischen Walsum und Stapp erkennen. Mitte 2008 wurde, entgegen der ursprünglichen Planung, der Bergbau im Grubenfeld Walsum eingestellt und die Zeche stillgelegt. Der Beschluss zur Stilllegung war für die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) Anlass, Prognosen zur Stabilität der Stromsohle in dem betroffenen Rheinabschnitt zu erstellen und erforderlichenfalls geeignete Maßnahmen einzuleiten. Bereits Mitte der 1970er-Jahre hatte die WSV begonnen, die bergsenkungsbedingten Massenverluste der Stromsohle durch die Verklappung von Waschbergematerial zu kompensieren. Insgesamt wurden 13,8 Mio. t dieses Nebenprodukts der Steinkohlengewinnung im Zeitraum von 1976 bis 2008 im Stromabschnitt zwischen Rhein-km 793 und 808 eingebaut. In einigen Bereichen des Streckenabschnitts beträgt die Mächtigkeit dieser Waschbergeschichten mehrere Meter. Laboruntersuchungen belegen, dass Waschbergematerial andere Materialeigenschaften aufweist und sich in seinem Verwitterungsverhalten von natürlichem Rheinkies unterscheidet. Mobilisiertes Waschbergematerial unterliegt auf der Gewässersohle Zerfallsprozessen, mit der Tendenz, relativ schnell zwischen den deutlich härteren Kiesfraktionen zerrieben, in Suspension überführt und schließlich aus der Strecke ausgetragen zu werden. Die Untersuchungen der BAW konzentrierten sich in einem ersten Schritt auf die Ermittlung der durch die Bergsenkungen verursachten Auswirkungen auf die Morphologie der Stromsohle im Bereich von Duisburg bis Wesel. Dabei kam ein zweidimensionales Feststofftransportmodell (2D-FTM) zum Einsatz. Für diese hydromorphologischen Betrachtungen war im Vorfeld der Aufbau eines historischen Geländemodells erforderlich, welches den Vorlandzustand des Untersuchungsgebiets vor Beginn der Bergbautätigkeiten erfasst. Dieses Geländemodell wurde mit Hilfe topografischer Karten der Preußischen Landesaufnahme aus dem Jahr 1892 erstellt.
Digitale Oberflächenmodelle der Sedimentschichten des Seebeckens (320 km2) und der Aufbau von Zeitreihen zur Untersuchung der Dynamik von Sedimentations- versus Abtrags-Prozessen im offenen See (150 km2) und in den zweitgrößten zusammenhängenden Schilfgebieten Europas (170 km2) dienen der detaillierten Erfassung und Analyse von hydrologisch-limnologischen sowie habitat-ökologischen Parametern in diesem grenzüberschreitenden UNESCO-World Heritage Site.
Darstellungdienst zum digitalen Geländemodell mit einer Auflösung von 1 Meter welcher die Neigung (Gradient oder Steilheit) jeder Zelle eines Rasters angibt. Die Maßeinheit ist Grad.
Darstellungdienst zum digitalen Geländemodell mit einer Auflösung von 1 Meter welcher die Neigung (Gradient oder Steilheit) jeder Zelle eines Rasters angibt. Die Maßeinheit ist Prozent.
Darstellungdienst zu den Metadaten des digitalen Geländemodell Stand 2000 - 2005.
Darstellungdienst zum digitalen Geländemodell mit einer Auflösung von 1 Meter welcher die Schummerung ohne eine vertikale Überhöhung darstellt. Bei der Schummerung wird eine Graustufen-3D-Darstellung der Terrain-Oberfläche, mit der relativen, zum Schummern des Bildes berücksichtigten Position der Sonne erzeugt. Schummerung ist eine Methode zum Visualisieren von Terrain, das durch eine Lichtquelle und die Neigung und Ausrichtung der Höhenoberfläche bestimmt wird. Es handelt sich um eine qualitative Methode zum Visualisieren von Topografie, die keine absoluten Höhenwerte liefert.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 188 |
| Europa | 2 |
| Kommune | 13 |
| Land | 45 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 96 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 177 |
| Hochwertiger Datensatz | 3 |
| unbekannt | 25 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 189 |
| Unbekannt | 16 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 192 |
| Englisch | 48 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Datei | 11 |
| Dokument | 3 |
| Keine | 116 |
| Webdienst | 13 |
| Webseite | 72 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 181 |
| Lebewesen und Lebensräume | 181 |
| Luft | 117 |
| Mensch und Umwelt | 194 |
| Wasser | 118 |
| Weitere | 205 |