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Subrosionsbedingte Senken

Der Datensatz zeigt die in Schleswig-Holstein vermuteten und nachgewiesenen Subrosionsstrukturen. Durch Auslaugung lösungsfähiger Gesteine (Subrosion) im oberflächennahen Untergrund können Klüfte und Hohlräume entstehen. Diese können sich an der Oberfläche durch Senken und Mulden abzeichnen, welche im Allgemeinen als Subrosionsstrukturen bezeichnet werden. Zu den Subrosionsstrukturen zählen auch die sogenannten Erdfälle.

Salzstockhochlagen permischer Sulfatgesteine bis 400 m u. Gelände

Der Datensatz zeigt die Verbreitung permischer Gesteine in Schleswig-Holstein bis zu einer Tiefenlage von 400 m unter Gelände. Grundlage des Datensatzes ist das geologische 3D-Landesmodell des Untergrundes von Schleswig-Holstein. Die sedimentären Ablagerung des Perm bestehen u.a. aus verkarstungsfähigen Salz- und Sulfatgesteinen. In solchen Gesteinen können Klüfte und Hohlräume vorhanden sein, die sich gegebenenfalls an der Oberfläche durch das Auftreten von Subrosionsstrukturen bzw. Erdfällen abzeichnen. Bei Bohrungen im Spülbohrverfahren kann es zu plötzlichen Bohrspülungsverlusten und damit zur Beeinträchtigung der Bohrlochstandsicherheit kommen. Zusätzlich kann beim Vorkommen von quellfähigen Gesteinen im Untergrund (Anhydrit) eine Volumenzunahme (Anhydritschwellen) und infolgedessen eine Gelände­hebung hervorgerufen werden.

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