Eine Elementkarte stellt die räumliche Verteilung der klassifizierten Gehalte eines der 39 ausgewerteten Haupt-, Neben- oder Spurenelemente innerhalb der 184 geochemischen Gesteinseinheiten in Bayern dar. In die Auswertung gehen dabei nur die Daten der ersten (von maximal drei) Lithologien einer geochemischen Gesteinseinheit ein. Elementkarten werden jeweils für das 50. und 90. Perzentil vorgehalten. Die Gehalte der Hauptelemente sind in Gew.-% angegeben, die Gehalte der Neben- oder Spurenelemente sind in mg/kg angegeben. Für Informationen im Hinblick auf die Auswertung der Daten sowie auf die kartenmäßige Darstellung wird auf die Metadaten der digitalen Lithogeochemischen Karte von Bayern 1:25 000 (dLGK25) verwiesen.
Die Elementkarte stellt die räumliche Verteilung der klassifizierten Gehalte des 50. Perzentils von Niob (in mg/kg) innerhalb der 184 geochemischen Gesteinseinheiten in Bayern dar. In die Auswertung gehen dabei nur die Daten der ersten (von maximal drei) Lithologien einer geochemischen Gesteinseinheit ein. Für Informationen im Hinblick auf die Auswertung der Daten sowie auf die kartenmäßige Darstellung wird auf die Metadaten der digitalen Lithogeochemischen Karte 1:25 000 von Bayern (dLGK25) verwiesen.
To systematically bring nature back to cities, the EU Biodiversity Strategy calls upon cities with over 20,000 inhabitants to develop Urban Greening Plans (UGP). Nature based solutions (NbS) are at the centre of UGPs, addressing climate resilient infrastructures and biodiversity in cities together. They should agree with existing planning instruments. This paper points towards the need for enabling governance, regulatory and financing frameworks and guidance, accompanying future UGP, leading to five recommendations. Quelle: www.umweltbundesamt.de
The publication explores the climate mitigation potential of Blue Carbon ecosystems (BCEs) like mangroves, seagrasses, and tidal marshes. It investigates how to protect and enhance these natural carbon sinks through improved financing, accounting, and reporting mechanisms. At its core, challenges and opportunities for integrating BCEs into climate strategies, particularly in terms of carbon sequestration and safeguarding marine carbon stocks, are examined by this report. Aimed at policymakers, researchers, and environmental organizations, the research provides insights on developing effective Blue Carbon measures and incentives for their protection in the context of international climate policy. Veröffentlicht in Climate Change | 37/2026.
Die meisten weltweiten Aktivitäten zur Erhaltung der biologischen Vielfalt konzentrieren sich bislang auf naturnahe Gebiete. Die Berliner Strategie zur biologischen Vielfalt zeigt wie biologische Vielfalt auch in urbanen Gebieten erhalten und gefördert werden kann. Anknüpfend an die Nationale Biodiversitätsstrategie Deutschlands verfolgt die Berliner Strategie drei übergeordnete Ziele: - Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt Berlins unter den Bedingungen einer dynamischen Großstadt, - Nachhaltige Nutzung und weitestgehende Integration der biologischen Vielfalt Berlins in eine nachhaltige Stadtentwicklung, - Übernahme globaler Verantwortung durch einen größtmöglichen Beitrag Berlins zur Erhaltung der weltweiten biologischen Vielfalt. Die Berliner Strategie ist Entscheidungsgrundlage für Politik und Planung und motiviert zur Einbindung weiterer Akteure. Sie integriert bestehende Instrumente und Planungen und setzt Schwerpunkte für die Umsetzung. Die Berliner Strategie informiert die Stadtgesellschaft nachvollziehbar über die biologische Vielfalt Berlins. Sie stärkt das Bewusstsein für den Wert der biologischen Vielfalt und motiviert zu ihrer Erhaltung und Förderung. Wesentliche Bestandteile der Strategie sind daher: - Beschreibung der biologischen Vielfalt Berlins (Status quo, Trends etc.) - Strategische Ansatzpunkte (Bestimmung von Themenfeldern, Schwerpunktthemen und Zielen) - Schnittstellen zur Umsetzung (Aufzeigen möglicher Maßnahmen, Benennung von Akteuren etc.) - Instrumentarium zur Erfolgskontrolle (Vorschlag geeigneter Indikatoren)
Im Jahr 2022 trugen organische Böden etwa 7,1 % zu den gesamten nationalen Emissionen in Deutschland bei. Paludikultur, die land- oder forstwirtschaftliche Nutzung wiedervernässter Moorflächen, gilt als eine der vielversprechendsten Maßnahmen zur Minderung der Treibhausgasemissionen (THG) aus organischen Böden. Jüngste Studien deuten auf hohe CO2-C-Sequestrierungsraten hin, mit einer durchschnittlichen Aufnahme von etwa 13,0 t CO2-Äq ha-1 a-1 in richtig bewirtschafteten Paludikulturen. Die Umwandlung entwässerter Ackerflächen in Niedermoor-Paludikulturen könnte somit ein Minderungspotenzial von bis zu 53,4 t CO2-Äq ha-1 a-1 erreichen und Paludikulturen damit zu einer der effektivsten naturbasierten Lösungen im Klimaschutz machen. Allerdings bleibt die langfristige Stabilität der gemessenen hohen CO2-Aufnahmekapazität unklar, da alle bisherigen THG-Studien an Standorten durchgeführt wurden, an denen die Pflanzen erst vor Beginn der Messungen etabliert wurden. Das begrenzte Wissen über die Langzeiteffekte von Wiedervernässung und Paludikultur auf die THG-Reduktion erschwert derzeit deren Einbeziehung in nationale Inventare und behindert so Minderungsmaßnahmen und politische Entscheidungen. Neben der Emissionsminderung muss zudem die Resilienz von Paludikulturen gegenüber den Folgen des Klimawandels, insbesondere Trockenperioden, gewährleistet sein. Daher besteht ein dringender Bedarf an Langzeituntersuchungen und an einem vertieften Verständnis des C-Kreislaufs und der Mechanismen der C-Sequestrierung für ein breites Spektrum an Paludikulturen. Das Ziel des beantragten Projekts ist es, den Verbleib von neu assimiliertem atmosphärischem CO2-C in verschiedenen C-pools zu bestimmen. Zudem soll die Stabilität und das potenzielle Risiko der Remobilisierung von kürzlich gespeichertem C unter kontinuierlich nassen Bedingungen im Vergleich zu Klimawandel bedingten Dürreperiode für drei Paludikulturarten (Carex acutiformis, Phalaris arundinacea, Typha latifolia) bewertet werden. Unter Feldbedingungen sollen die CO2-Aufnahme der Pflanzen, der C-Transfer und der C-Metabolismus im Pflanzen-Boden-Atmosphären-Kontinuum über unterschiedliche Zeiträume quantifiziert werden. In der Vegetationsperiode 2026 sollen dabei die drei Paludikulturarten ein- bis neunmal für kurze Zeiträume mit 13C-angereichertem CO2 markiert werden. Zudem wird das langfristige THG-Minderungspotenzial der drei Paludikulturarten quantifiziert und die Auswirkungen einer Klimawandel bedingten Trockenperiode untersucht. Alle Feldexperimente werden an einer vollständig eingerichteten Versuchsfläche der HSWT-PSC durchgeführt. Für hochfrequente und präzise THG- und delta13C-Messungen in CO2 und CH4 wird ein neuartiges, vollautomatisiertes, haubenbasiertes THG-Messsystem eingesetzt. Neben den THG- und Isotopenmessungen werden Proben von Pflanzen, DOC, gelöstes CO2 und CH4, SOC, Cmic sowie biochemische Fraktionen der Biomasse und des Bodens am Thünen-Institut auf delta13C-Isotopensignaturen analysiert.
h bitte um Zugang zu folgenden Informationen zum IKI-Projekt „Viet Nam Nature-based Solutions for Adaptation in Agriculture through Private Sector Transformation" (VN-ADAPT), IKI-Projektnummer 22_II_195_VNM_A_Adapt, durchgeführt von SNV in Konsortium mit IUCN, UNEP und ICEM (Fördervolumen ca. 14,98 Mio. Euro, Laufzeit 06/2022–05/2028): Höhe der bislang tatsächlich ausgezahlten/verausgabten Fördermittel, aufgeschlüsselt nach Jahren. Aufschlüsselung dieser Ausgaben nach Verwendungszweck – insbesondere getrennt nach (a) Vorbereitung, Konsortialkoordination, Verwaltung, Studien, Genehmigungsverfahren und (b) direkter operativer Umsetzung vor Ort (z. B. Investitionszuschüsse an Betriebe/Kooperativen). Aktuellster Zwischen- bzw. Statusbericht zum Projekt. Ich bitte um elektronische Übersendung. Vielen Dank.
Auszug aus dem am 01. Juni erschienenen Jahresbericht 2025 des NLWKN Der Schutz vor Sturmfluten und vor der Erosion der Küste durch ein zielgerichtetes Risikomanagement bildet für die Küstenregionen in Niedersachsen ein zentrales Element der Daseinsvorsorge von herausragender Bedeutung. Seit der katastrophalen Sturmflut vom Februar 1962 konnte der Sicherheitsstandard wesentlich verbessert werden. Heute ist er höher denn je, gleichwohl kann nur ein definierter Standard, aber kein absoluter Schutz gewährleistet werden. Eine nachhaltige Küstenschutzstrategie bildet heute und für die Zukunft eine existentielle Grundlage für die dauerhafte Sicherung des 6.500 Quadratkilometer großen Küstengebiets, in dem etwa 1,1 Millionen Einwohner leben. Insgesamt liegen etwa sechzig Prozent des geschützten Gebiets unterhalb des mittleren Tidehochwassers. Große Bereiche wären also bereits durch die reguläre Tide ohne Küstenschutz dem Risiko einer Überflutung ausgesetzt. Der Schutz vor Sturmfluten und vor der Erosion der Küste durch ein zielgerichtetes Risikomanagement bildet für die Küstenregionen in Niedersachsen ein zentrales Element der Daseinsvorsorge von herausragender Bedeutung. Seit der katastrophalen Sturmflut vom Februar 1962 konnte der Sicherheitsstandard wesentlich verbessert werden. Heute ist er höher denn je, gleichwohl kann nur ein definierter Standard, aber kein absoluter Schutz gewährleistet werden. Eine nachhaltige Küstenschutzstrategie bildet heute und für die Zukunft eine existentielle Grundlage für die dauerhafte Sicherung des 6.500 Quadratkilometer großen Küstengebiets, in dem etwa 1,1 Millionen Einwohner leben. Insgesamt liegen etwa sechzig Prozent des geschützten Gebiets unterhalb des mittleren Tidehochwassers. Große Bereiche wären also bereits durch die reguläre Tide ohne Küstenschutz dem Risiko einer Überflutung ausgesetzt. Die aus Hauptdeichen und Sperrwerken bestehende primäre Küstenschutzlinie gewährleistet heute einen zuverlässigen Schutz gegen Überflutungen. Sie beginnt an der deutsch-niederländischen Grenze bei Nieuwe Staatenzijl und endet an der Elbe an der Einmündung in den Elbe-Seitenkanal. Die Gesamtlänge beträgt aktuell 617,7 Kilometer mit 616,3 Kilometer Hauptdeichen und 1,4 Kilometer in 16 Sperrwerksbereichen. Geschützte Sachwerte von rund 200 Milliarden Euro unterstreichen die Bedeutung des Küstenschutzes für Niedersachsen. Kombination aus technischen und naturbasierten Ansätzen Kombination aus technischen und naturbasierten Ansätzen Die Folgen des Klimawandels bilden eine der größten Herausforderungen für den Küstenschutz der Zukunft. Als Konsequenz des sechsten Untersuchungsberichts des Weltklimarates IPCC haben sich Bund und Küstenländer über die Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) abgestimmt, für Vorsorgezwecke im Küstenschutz das ungünstige SSP5-8.5 Szenario – ein „Weiter wie bisher“-Szenario und ein Vorsorgemaß von einem Meter bei der Festlegung des Bemessungswasserstands für Küstenschutzanlagen, die den Sturmflutwasserstand abwehren müssen, für die kommenden 100 Jahre zu verwenden. Damit wurde die bisherige Festlegung um 50 Zentimeter erhöht. Niedersachsen hat die Strategie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels für 17 ressortübergreifende Handlungsfelder erstellt. Für den Küstenschutz wurden strategisch-konzeptionelle Handlungsziele ausgearbeitet. Im Mittelpunkt steht dabei die nachhaltige Sicherung und Entwicklung des Küstenraums als Lebensgrundlage der Menschen. Eine Kombination aus technischen und naturbasierten Lösungen sorgt für den Erhalt und die Anpassung des Küstenschutzsystems und gewährleistet einen definierten Sicherheitsstandard. Unsichere zukünftige Entwicklungen sollen durch diese kombinierten Maßnahmen ein hohes Maß an Resilienz schaffen. Das Freihalten von Flächen für Küstenschutzmaßnahmen, als Kohärenz- und Kompensationsflächen sowie für die Materialgewinnung auch mit Instrumenten der Raumordnung stellen wesentliche Grundlagen eines zukünftigen Küstenschutzes dar. Die Generalpläne Küstenschutz des NLWKN bilden die Basis für sämtliche Aktivitäten Die Generalpläne Küstenschutz des NLWKN bilden die Basis für sämtliche Aktivitäten Aus den Handlungszielen leiten sich konzeptionelle, bauwerksspezifische, raumbezogene sowie forschungs-, kooperations- und themenübergreifende Maßnahmengruppen ab. Einen wesentlichen Baustein der konzeptionellen Maßnahmen bildet die zielgerichtete, regelmäßige Fortschreibung und Umsetzung der Generalpläne Küstenschutz. Sie enthalten die Grundsätze der niedersächsischen Küstenschutzstrategie und des Risikomanagements zur Klimafolgenanpassung. Weiterhin werden als zentrales Element die für die Anpassung des Küstenschutzsystems erforderlichen Vorhaben und Kosten dargestellt. Für Planung und Bau von Deichen und Küstenschutzanlagen bildet das Vorsorgemaß von einem Meter und die Nacherhöhbarkeit um bis zu einem Meter einen Schwerpunkt. Mit dem Niedersächsischen Klimadeich in leicht anpassbarer Erdbauweise und gegen hydraulische Belastung widerstandsfähiger Grasnarbe wird eine weitere Anpassbarkeit gewährleistet. Ein Ausbau von Deichen soll präferiert binnendeichs, also landeinwärts, erfolgen, um wertvolle außendeichs, also seeseitig, liegende Lebensräume so weit wie möglich zu schützen. Generalplan Küstenschutz Festland wird aktuell überarbeitet Generalplan Küstenschutz Festland wird aktuell überarbeitet Zentrale naturbasierte Elemente des Küstenschutzsystems sind die auf rund 75 Prozent der Deichstrecke vorhandene Deichvorländer sowie Schutzdünen und Strände, die zudem wichtige Ökosystemdienstleistungen nicht nur für den Küstenschutz, sondern insbesondere auch für den Natur- und Klimaschutz erbringen. Der Ausgleich von Sedimentdefiziten an den sandigen Küsten und die Sicherung von Sedimentgewinnungsgebieten für den Küstenschutz sind dabei wesentlich für den dynamischen Erhalt des Küstensystems. Derzeit wird der Generalplan Küstenschutz Festland für Niedersachsen gemeinsam mit der Freien Hansestadt Bremen neu aufgestellt. Darin wird der Zustand der Hauptdeichlinie, der Sperrwerke und weiterer Küstenschutzanlagen aktuell erfasst und die erforderlichen Höhen der Küstenschutzanlagen, die bei einer Sturmflut standhalten müssen, für ein Vorsorgemaß von einem Meter ermittelt sowie Handlungsbedarfe und Kosten dargestellt. Küstenschutz – eine Aufgabe für Generationen Küstenschutz – eine Aufgabe für Generationen Wesentlich ist, dass die ermittelten Höhen der Deiche und Sperrwerke für einen Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter gelten. Das bedeutet, dass bei einer auf dieser Grundlage ermittelten Fehlhöhe von einem Meter derzeit noch ausreichende Sicherheit gegeben ist, aber zukünftig ein Anpassungsbedarf besteht. Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die Klimafolgenanpassung im Küstenschutz eine Generationenaufgabe ist. Um die verfügbaren Ressourcen zielgerichtet einzusetzen, müssen Prioritäten gesetzt werden. Neben der vorhandenen Bauwerkshöhe und der hydrodynamischen Belastung bilden deshalb der Querschnittsaufbau, das Vorhandensein einer zweiten Deichlinie und eines Deichvorlands sowie die Sozioökonomie hierfür wichtige Kriterien. Übergeordnetes Ziel der Generalplanung Küstenschutz ist es, die Daseinsvorsorge im Küstenschutz als überragendem öffentlichen Belang auch für kommende Generationen nachhaltig und mit hoher Resilienz sicherzustellen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 533 |
| Europa | 1 |
| Global | 1 |
| Kommune | 3 |
| Land | 46 |
| Schutzgebiete | 2 |
| Weitere | 20 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 55 |
| Zivilgesellschaft | 10 |
| Type | Count |
|---|---|
| Bildmaterial | 1 |
| Chemische Verbindung | 1 |
| Daten und Messstellen | 148 |
| Ereignis | 12 |
| Förderprogramm | 235 |
| Gesetzestext | 2 |
| Hochwertiger Datensatz | 3 |
| Mitmachportal | 1 |
| Text | 143 |
| unbekannt | 40 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 157 |
| Offen | 426 |
| Unbekannt | 3 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 551 |
| Englisch | 217 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 156 |
| Bild | 33 |
| Datei | 176 |
| Dokument | 84 |
| Keine | 237 |
| Unbekannt | 2 |
| Webseite | 305 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 383 |
| Lebewesen und Lebensräume | 528 |
| Luft | 322 |
| Mensch und Umwelt | 586 |
| Wasser | 327 |
| Weitere | 565 |