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s/nbf/Nb/gi

Neue Strategien zur Anpassung an zukünftige physikalisch-ozeanografische Extremszenarien an deutschen Küsten, Vorhaben: Politischer Transfer der Folgen mariner Extreme

Tackling the climate and biodiversity crises in Europe through Urban Greening Plans

To systematically bring nature back to cities, the EU Biodiversity Strategy calls upon cities with over 20,000 inhabitants to develop Urban Greening Plans (UGP). Nature based solutions (NbS) are at the centre of UGPs, addressing climate resilient infrastructures and biodiversity in cities together. They should agree with existing planning instruments. This paper points towards the need for enabling governance, regulatory and financing frameworks and guidance, accompanying future UGP, leading to five recommendations. Quelle: www.umweltbundesamt.de

Projektdaten CLEVER Cities Hamburg - Biotopkartierung Regenrückhaltebecken An de Geest

Die Karte zeigt eine Biotoptypenkartierung nach Biotoptypenschlüssel Hamburg (2019) für das Regenrückhaltebecken ‚An de Geest‘ in Neugraben-Fischbek. Die Kartierung erfolgte im Februar 2021. Sie ist Teil der naturschutzfachlichen Begleitung für das Bauvorhaben ‚Bau eines neuen Retentionsbodenfilters‘, welches von HamburgWasser betreut wird. Die Biotop-Daten bilden auch die Grundlage für einen möglichen zukünftigen landschaftsgestalterischen Ausbau des Geländes im Sinne einer multikodierten Landschaft. Die Finanzierung der Kartierung erfolgte u. a. durch das von der EU-geförderte Projekt CLEVER Cities, Finanzhilfevereinbarung Nr. 776604, das von 2018-2023 Fördermittel aus dem Programm der Europäischen Union für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ für ko-kreativ gestaltete naturbasierte Lösungen im Projektgebiet Neugraben-Fischbek zur Verfügung stellte. Im Rahmen der Vorplanung wurden begleitend zur Biotyptypenkartierung auch mehrere Workshops mit den Anwohnenden sowie im Stadtteil aktiven Gruppen durchgeführt, nachzulesen hier: https://www.hamburg.de/harburg/clever-cities-projekte/15441098/umbau-regenrueckhaltebecken-an-de-geest/

Berliner Strategie zur biologischen Vielfalt

Die meisten weltweiten Aktivitäten zur Erhaltung der biologischen Vielfalt konzentrieren sich bislang auf naturnahe Gebiete. Die Berliner Strategie zur biologischen Vielfalt zeigt wie biologische Vielfalt auch in urbanen Gebieten erhalten und gefördert werden kann. Anknüpfend an die Nationale Biodiversitätsstrategie Deutschlands verfolgt die Berliner Strategie drei übergeordnete Ziele: - Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt Berlins unter den Bedingungen einer dynamischen Großstadt, - Nachhaltige Nutzung und weitestgehende Integration der biologischen Vielfalt Berlins in eine nachhaltige Stadtentwicklung, - Übernahme globaler Verantwortung durch einen größtmöglichen Beitrag Berlins zur Erhaltung der weltweiten biologischen Vielfalt. Die Berliner Strategie ist Entscheidungsgrundlage für Politik und Planung und motiviert zur Einbindung weiterer Akteure. Sie integriert bestehende Instrumente und Planungen und setzt Schwerpunkte für die Umsetzung. Die Berliner Strategie informiert die Stadtgesellschaft nachvollziehbar über die biologische Vielfalt Berlins. Sie stärkt das Bewusstsein für den Wert der biologischen Vielfalt und motiviert zu ihrer Erhaltung und Förderung. Wesentliche Bestandteile der Strategie sind daher: - Beschreibung der biologischen Vielfalt Berlins (Status quo, Trends etc.) - Strategische Ansatzpunkte (Bestimmung von Themenfeldern, Schwerpunktthemen und Zielen) - Schnittstellen zur Umsetzung (Aufzeigen möglicher Maßnahmen, Benennung von Akteuren etc.) - Instrumentarium zur Erfolgskontrolle (Vorschlag geeigneter Indikatoren)

Kohlenstoffkreislauf in verschiedenen Niedermoor-Paludikulturen - Kurz- und lang-fristige Stabilität des sequestrierten Kohlenstoffs unter verschiedenen zukünftigen Grundwasserstandszenarien

Im Jahr 2022 trugen organische Böden etwa 7,1 % zu den gesamten nationalen Emissionen in Deutschland bei. Paludikultur, die land- oder forstwirtschaftliche Nutzung wiedervernässter Moorflächen, gilt als eine der vielversprechendsten Maßnahmen zur Minderung der Treibhausgasemissionen (THG) aus organischen Böden. Jüngste Studien deuten auf hohe CO2-C-Sequestrierungsraten hin, mit einer durchschnittlichen Aufnahme von etwa 13,0 t CO2-Äq ha-1 a-1 in richtig bewirtschafteten Paludikulturen. Die Umwandlung entwässerter Ackerflächen in Niedermoor-Paludikulturen könnte somit ein Minderungspotenzial von bis zu 53,4 t CO2-Äq ha-1 a-1 erreichen und Paludikulturen damit zu einer der effektivsten naturbasierten Lösungen im Klimaschutz machen. Allerdings bleibt die langfristige Stabilität der gemessenen hohen CO2-Aufnahmekapazität unklar, da alle bisherigen THG-Studien an Standorten durchgeführt wurden, an denen die Pflanzen erst vor Beginn der Messungen etabliert wurden. Das begrenzte Wissen über die Langzeiteffekte von Wiedervernässung und Paludikultur auf die THG-Reduktion erschwert derzeit deren Einbeziehung in nationale Inventare und behindert so Minderungsmaßnahmen und politische Entscheidungen. Neben der Emissionsminderung muss zudem die Resilienz von Paludikulturen gegenüber den Folgen des Klimawandels, insbesondere Trockenperioden, gewährleistet sein. Daher besteht ein dringender Bedarf an Langzeituntersuchungen und an einem vertieften Verständnis des C-Kreislaufs und der Mechanismen der C-Sequestrierung für ein breites Spektrum an Paludikulturen. Das Ziel des beantragten Projekts ist es, den Verbleib von neu assimiliertem atmosphärischem CO2-C in verschiedenen C-pools zu bestimmen. Zudem soll die Stabilität und das potenzielle Risiko der Remobilisierung von kürzlich gespeichertem C unter kontinuierlich nassen Bedingungen im Vergleich zu Klimawandel bedingten Dürreperiode für drei Paludikulturarten (Carex acutiformis, Phalaris arundinacea, Typha latifolia) bewertet werden. Unter Feldbedingungen sollen die CO2-Aufnahme der Pflanzen, der C-Transfer und der C-Metabolismus im Pflanzen-Boden-Atmosphären-Kontinuum über unterschiedliche Zeiträume quantifiziert werden. In der Vegetationsperiode 2026 sollen dabei die drei Paludikulturarten ein- bis neunmal für kurze Zeiträume mit 13C-angereichertem CO2 markiert werden. Zudem wird das langfristige THG-Minderungspotenzial der drei Paludikulturarten quantifiziert und die Auswirkungen einer Klimawandel bedingten Trockenperiode untersucht. Alle Feldexperimente werden an einer vollständig eingerichteten Versuchsfläche der HSWT-PSC durchgeführt. Für hochfrequente und präzise THG- und delta13C-Messungen in CO2 und CH4 wird ein neuartiges, vollautomatisiertes, haubenbasiertes THG-Messsystem eingesetzt. Neben den THG- und Isotopenmessungen werden Proben von Pflanzen, DOC, gelöstes CO2 und CH4, SOC, Cmic sowie biochemische Fraktionen der Biomasse und des Bodens am Thünen-Institut auf delta13C-Isotopensignaturen analysiert.

ANK-DAS-B.1: Nachhaltige, naturbasierte Landnutzung als Landwirtschaftskonzept der Zukunft zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, für natürlichen Klimaschutz und artenreiche Nutzflächen

REFOPLAN 2026 - Ressortforschungsplan 2026, Klimaresiliente kritische Infrastrukturen: Management und Prozessdesign unter Berücksichtigung des Vorrangs für naturbasierte Lösungen

Klimaanpassungsgesetz (KAnG) und -strategie 2024 (DAS) zielen u.a. auf Klimaresilienz für kritische Infrastrukturen. Vorrang sollen naturbasierte Lösungen (NbL) haben, die multifunktionale Nutzen erzielen. Die Planung von NbL bedarf der Konkretisierung durch Mindestanforderungen. Mit Bezug zum Katastrophenschutz müssen gleichzeitig Möglichkeiten und Grenzen von NbL für die Resilienzsteigerung von kritischen Infrastrukturen eruiert werden. Für das kommunale Klimaanpassungsmanagement ist zu ergründen, welche rechtlichen und administrativen Hindernisse bestehen und welche Allianzen mit dem Katastrophenschutz relevant sind. Auf technischer Seite bedeutet das ebenfalls, das Zusammenspiel von grün-blauen und grauen Infrastrukturen zu harmonisieren. Hierzu sollen die Ergebnisse der bundesweiten Krisenübung "LÜKEX 2026" zum Szenario mehrjährige Dürre plus extreme Hitze ausgewertet werden. Das Projekt soll daraus Handreichungen und unter Anwendung akteursbasierter Formate, Begründungen und Vorsorgekriterien für kommunale Entscheidungsträger*innen entwickeln. Neben Governancefragen sollen auch haushaltsrechtliche und technische Aspekte behandelt werden. Ein Fokus soll auf dem multifunktionalen Nutzen von NbL liegen.

Innovative Ansätze zur Verbesserung des Kohlenstoffspeicherpotenzials von Vegetationsküstenökosystemen, Vorhaben: Bewertung der potenziellen Ausdehnung der Küstenvegetation und der Kohlenstoffspeicherung anhand von Modellen und deren Rolle beim Monitoring

ANK-DAS-B1: Barrieren in der Klimakommunikation identifizieren und überwinden (KlimKomHub)

REFOPLAN 2025 - Ressortforschungsplan 2025, NbS in den Alpen - Wege zur Umsetzung und Verstetigung naturbasierter Lösungen in alpinen Gemeinden

Das geplante Forschungsvorhaben verfolgt das Ziel, naturbasierte Lösungen (NbS) als wirksame Maßnahmen zur Klimaanpassung, Minderung und Biodiversitätssicherung systematisch für den Alpenraum zu erfassen, zu bewerten und übertragbar zu machen. Hintergrund ist die hohe Verwundbarkeit der alpinen Regionen gegenüber klimawandelbedingten Extremereignissen, Wasserknappheit und Biodiversitätsverlust sowie die begrenzten personellen, finanziellen und rechtlichen Kapazitäten vieler Gemeinden. Zugleich eröffnen europäische Rahmenwerke wie das EU Nature Restoration Law und die Biodiversitätsstrategie 2030 konkrete Handlungsspielräume. Zentrale Forschungsfragen betreffen (i) die Bedingungen, unter denen Gemeinden NbS erfolgreich umsetzen können, (ii) typische Barrieren und Erfolgsfaktoren im Hinblick auf institutionelle, sozioökonomische und geographische Unterschiede, (iii) die Rolle innovativer Finanzierungs- und Governance-Modelle sowie (iv) die Entwicklung geeigneter Indikatoren und Monitoringansätze, um Wirkung, Kosten-Nutzen und Skalierungspotenziale belastbar zu erfassen. Methodisch kombiniert das Vorhaben eine breit angelegte Bestandsaufnahme unter Einbezug bestehender Gemeindenetzwerke und kommunaler Verbände mit vertiefenden Fallstudien in ausgewählten Modellgemeinden. Hierbei werden standardisierte Befragungen, leitfadengestützte Interviews, qualitative und quantitative Analysen sowie die Entwicklung eines Indikatorensets eingesetzt. Ein parallel laufendes Monitoring stellt sicher, dass die Ergebnisse dokumentiert, in praxisnahe Produkte (Leitfäden, Checklisten, digitale Tools) überführt und über die Projektlaufzeit hinaus nutzbar gemacht werden. Das Projekt stellt zudem eine Aktivität der Deutschen Präsidentschaft der Alpenkonvention dar und wird in enger Abstimmung mit dem Umweltbundesamt, dem Alpine Climate Board (Alpiner Klimabeirat der Alpenkonvention) und weiteren Partnern durchgeführt. Es leistet damit einen Beitrag zur Integration von NbS in Politik, Planung und Praxis im Alpenraum.

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