Eine Elementkarte stellt die räumliche Verteilung der klassifizierten Gehalte eines der 39 ausgewerteten Haupt-, Neben- oder Spurenelemente innerhalb der 184 geochemischen Gesteinseinheiten in Bayern dar. In die Auswertung gehen dabei nur die Daten der ersten (von maximal drei) Lithologien einer geochemischen Gesteinseinheit ein. Elementkarten werden jeweils für das 50. und 90. Perzentil vorgehalten. Die Gehalte der Hauptelemente sind in Gew.-% angegeben, die Gehalte der Neben- oder Spurenelemente sind in mg/kg angegeben. Für Informationen im Hinblick auf die Auswertung der Daten sowie auf die kartenmäßige Darstellung wird auf die Metadaten der digitalen Lithogeochemischen Karte von Bayern 1:25 000 (dLGK25) verwiesen.
To systematically bring nature back to cities, the EU Biodiversity Strategy calls upon cities with over 20,000 inhabitants to develop Urban Greening Plans (UGP). Nature based solutions (NbS) are at the centre of UGPs, addressing climate resilient infrastructures and biodiversity in cities together. They should agree with existing planning instruments. This paper points towards the need for enabling governance, regulatory and financing frameworks and guidance, accompanying future UGP, leading to five recommendations. Quelle: www.umweltbundesamt.de
Im Jahr 2022 trugen organische Böden etwa 7,1 % zu den gesamten nationalen Emissionen in Deutschland bei. Paludikultur, die land- oder forstwirtschaftliche Nutzung wiedervernässter Moorflächen, gilt als eine der vielversprechendsten Maßnahmen zur Minderung der Treibhausgasemissionen (THG) aus organischen Böden. Jüngste Studien deuten auf hohe CO2-C-Sequestrierungsraten hin, mit einer durchschnittlichen Aufnahme von etwa 13,0 t CO2-Äq ha-1 a-1 in richtig bewirtschafteten Paludikulturen. Die Umwandlung entwässerter Ackerflächen in Niedermoor-Paludikulturen könnte somit ein Minderungspotenzial von bis zu 53,4 t CO2-Äq ha-1 a-1 erreichen und Paludikulturen damit zu einer der effektivsten naturbasierten Lösungen im Klimaschutz machen. Allerdings bleibt die langfristige Stabilität der gemessenen hohen CO2-Aufnahmekapazität unklar, da alle bisherigen THG-Studien an Standorten durchgeführt wurden, an denen die Pflanzen erst vor Beginn der Messungen etabliert wurden. Das begrenzte Wissen über die Langzeiteffekte von Wiedervernässung und Paludikultur auf die THG-Reduktion erschwert derzeit deren Einbeziehung in nationale Inventare und behindert so Minderungsmaßnahmen und politische Entscheidungen. Neben der Emissionsminderung muss zudem die Resilienz von Paludikulturen gegenüber den Folgen des Klimawandels, insbesondere Trockenperioden, gewährleistet sein. Daher besteht ein dringender Bedarf an Langzeituntersuchungen und an einem vertieften Verständnis des C-Kreislaufs und der Mechanismen der C-Sequestrierung für ein breites Spektrum an Paludikulturen. Das Ziel des beantragten Projekts ist es, den Verbleib von neu assimiliertem atmosphärischem CO2-C in verschiedenen C-pools zu bestimmen. Zudem soll die Stabilität und das potenzielle Risiko der Remobilisierung von kürzlich gespeichertem C unter kontinuierlich nassen Bedingungen im Vergleich zu Klimawandel bedingten Dürreperiode für drei Paludikulturarten (Carex acutiformis, Phalaris arundinacea, Typha latifolia) bewertet werden. Unter Feldbedingungen sollen die CO2-Aufnahme der Pflanzen, der C-Transfer und der C-Metabolismus im Pflanzen-Boden-Atmosphären-Kontinuum über unterschiedliche Zeiträume quantifiziert werden. In der Vegetationsperiode 2026 sollen dabei die drei Paludikulturarten ein- bis neunmal für kurze Zeiträume mit 13C-angereichertem CO2 markiert werden. Zudem wird das langfristige THG-Minderungspotenzial der drei Paludikulturarten quantifiziert und die Auswirkungen einer Klimawandel bedingten Trockenperiode untersucht. Alle Feldexperimente werden an einer vollständig eingerichteten Versuchsfläche der HSWT-PSC durchgeführt. Für hochfrequente und präzise THG- und delta13C-Messungen in CO2 und CH4 wird ein neuartiges, vollautomatisiertes, haubenbasiertes THG-Messsystem eingesetzt. Neben den THG- und Isotopenmessungen werden Proben von Pflanzen, DOC, gelöstes CO2 und CH4, SOC, Cmic sowie biochemische Fraktionen der Biomasse und des Bodens am Thünen-Institut auf delta13C-Isotopensignaturen analysiert.
h bitte um Zugang zu folgenden Informationen zum IKI-Projekt „Viet Nam Nature-based Solutions for Adaptation in Agriculture through Private Sector Transformation" (VN-ADAPT), IKI-Projektnummer 22_II_195_VNM_A_Adapt, durchgeführt von SNV in Konsortium mit IUCN, UNEP und ICEM (Fördervolumen ca. 14,98 Mio. Euro, Laufzeit 06/2022–05/2028): Höhe der bislang tatsächlich ausgezahlten/verausgabten Fördermittel, aufgeschlüsselt nach Jahren. Aufschlüsselung dieser Ausgaben nach Verwendungszweck – insbesondere getrennt nach (a) Vorbereitung, Konsortialkoordination, Verwaltung, Studien, Genehmigungsverfahren und (b) direkter operativer Umsetzung vor Ort (z. B. Investitionszuschüsse an Betriebe/Kooperativen). Aktuellster Zwischen- bzw. Statusbericht zum Projekt. Ich bitte um elektronische Übersendung. Vielen Dank.
Der Klimawandel führt in deutschen Städten zu einem hohen Anpassungsdruck. Ein besonders vielversprechender Ansatz, um resilienter gegenüber Wetterextremen wie Hitze, Dürre und Starkregen zu sein, sind Naturbasierte Lösungen (NbS). Das neue Forschungsvorhaben Blue Green City Coaching (BGCC) - Implementierung blaugrüner Infrastrukturen zur Klimaanpassung kleinerer deutscher Großstädte: Aufbau eines wissenschaftsbasierten und anwendungsorientierten Coachings für Entscheidungsträger*innen in Stadt- und Regionalplanung, erarbeitet vor diesem Hintergrund bis Ende 2027 Analyse-Instrumente, die Potenziale und Grenzen von NbS für die Stärkung der urbanen Klimaresilienz offenlegen. Im Rahmen des Projektes durchlaufen ca. 10 deutsche mit 100.000 bis 300.000 Einwohnern ein individuelles Coaching. Das Coaching stellt Praxisnähe her, schafft institutionalisierte Partizipation der Entscheidungsträger*innen in der Stadt und testet zugleich verschiedene Bewertungsmethoden für NbS. Konkret soll das BGCC Entscheidungsträger*innen befähigen, wissenschaftlich koordiniert anwendbare Implementierungsstrategien für blaugrüne Infrastrukturen (BGI) zu erstellen. Dabei werden Potentiale und Grenzen identifiziert und diese möglichst im interkommunalen Austausch und mit Hilfe der sozialwissenschaftlichen, juristischen und siedlungswasserwirtschaftlichen Expertise des Projektteams überwunden. Methodisch werden vorhandene Bewertungssysteme für die Effekte und Potentiale wasserbezogener NbS in einer Coaching-Toolbox gebündelt, um Stadtakteuren Argumente und praxisnahe Hilfestellungen für NbS-Potentiale an die Hand zu geben. Bei diesen in der Coaching-Toolbox enthaltenen Potentialen geht es neben finanziellen Anreizen beispielsweise um Monitoring von Biodiversität und Stadtklima mit vielfältigen Effekten auf die Stadtgesundheit – dazu zählen unter anderem die Verringerung der Anzahl von Hitzetoten, eine erhöhte Lebenserwartung und verringerte Gesundheitskosten. Abschließend analysieren sozialwissenschaftliche Expert*innen des Projektteams systematisch die Umsetzungspotenziale und -hemmnisse und bündeln die Ergebnisse. Als Kernprodukt von BGCC entsteht das “BG-Coaching-Handbook”, welches die Toolbox-Inhalte als Handlungsanleitung für die Infrastrukturplanung auch für andere Kommunen replizierbar macht.
Ob Begrünung, Wasserrückhalt oder Hitzevorsorge: Damit Maßnahmen verstanden, akzeptiert und unterstützt werden, braucht es klare, zielgerichtete Kommunikation. Der Leitfaden zeigt, wie Kommunen Pressearbeit nutzen können, um naturbasierte Klimaanpassung sichtbar und verständlich zu machen. Er unterstützt dabei zu prüfen, ob Pressearbeit für eine Botschaft sinnvoll ist, welches Ziel sie verfolgt und welche Zielgruppe erreicht werden soll. Im Fokus steht, wann eine Botschaft für die Öffentlichkeit relevant ist und was ihren Nachrichtenwert ausmacht. Ein Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung von Pressemitteilungen. An konkreten Beispielen wird gezeigt, wie positive und problemorientierte Frames mit praktischen Lösungsansätzen verknüpft werden können. Zudem betont der Leitfaden die Bedeutung zielgruppengerechter Narrative, sowie den richtigen Zeitpunkt für Pressearbeit. Praxisbeispiele veranschaulichen das Zusammenspiel von Ansprache, Framing, Timing und Nachrichtenwert. Zielgruppe Der Kurzleitfaden richtet sich an Kommunen unterschiedlicher Größe und Erfahrung. Er bietet eine strukturierte Orientierung für alle, die Pressearbeit gezielt und reflektiert einsetzen möchten, um naturbasierte Klimaanpassung verständlich zu kommunizieren. Wissenschaftlicher Hintergrund Das Instrument stützt sich auf Erkenntnisse der Klimakommunikations‑ und Medienforschung zu Nachrichtenwert, Medienlogiken und zielgruppenspezifischer Ansprache. Zentrale theoretische Bausteine sind Framing (sprachliche Rahmung) und Narrative (wiederkehrende Erzählmuster), deren Wirkung auf Wahrnehmung und Handlungsbereitschaft empirisch belegt ist. Zudem knüpft der Leitfaden an den wissenschaftlich fundierten Kurzleitfaden „Besser übers Klima reden: 10 wissenschaftlich belegte Regeln“ der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH an und überträgt diese Prinzipien konkret auf Pressearbeit zu naturbasierten Lösungen, illustriert durch ausgewählte kommunale Praxisbeispiele (u. a. Dresden, Offenburg).
Flächen im Landeswald, die dem Ziel Brandenburgs dienen, auf 2 % der Landesfläche Wildnisgebiete einzurichten (Grundlage ist die Nationale Biodiversitätsstrategie). Das GIS-Thema dokumentiert für den Landeswald Brandenburgs den aktuellen Ausweisungsstand.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 537 |
| Global | 1 |
| Kommune | 3 |
| Land | 50 |
| Schutzgebiete | 2 |
| Weitere | 20 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 50 |
| Zivilgesellschaft | 9 |
| Type | Count |
|---|---|
| Bildmaterial | 1 |
| Chemische Verbindung | 1 |
| Daten und Messstellen | 163 |
| Ereignis | 12 |
| Förderprogramm | 224 |
| Gesetzestext | 2 |
| Hochwertiger Datensatz | 3 |
| Mitmachportal | 1 |
| Text | 143 |
| unbekannt | 40 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 157 |
| Offen | 430 |
| Unbekannt | 3 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 557 |
| Englisch | 229 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 171 |
| Bild | 33 |
| Datei | 191 |
| Dokument | 84 |
| Keine | 228 |
| Unbekannt | 2 |
| Webseite | 318 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 394 |
| Lebewesen und Lebensräume | 531 |
| Luft | 332 |
| Mensch und Umwelt | 590 |
| Wasser | 339 |
| Weitere | 568 |