Es sind Boeden bekannt, in denen z.B. Tabak waehrend Jahren ohne Fruchtwechsel mit Erfolg angebaut werden kann. Eine wesentliche Rolle spielt dabei das Bakterium Pseudomonas fluorescens als Antagonist von Pflanzenparasiten. Im Projekt untersuchen wir die Rolle dieses Bakteriums und die Moeglichkeiten zur Bekaempfung anderer Pflanzenkrankheiten.
Umweltbezug: Die in letzter Zeit haeufiger auftretenden Wurzelgallenaelchen an Gemuesekulturen sollen an Stellen von chemischen Mitteln durch biologisch wirksame Pilze bekaempft werden. Die Untersuchungen werden als Feldversuche in der Praxis durchgefuehrt. Betroffen ist vor allem das Gemuesebaugebiet des Seelandes.
Untersuchungen ueber die Wirkungsmechanismen von Hyperparasiten von Rostpilzen und die Moeglichkeiten zur Anwendung in der Rostbekaempfung. Der imperfekte Pilz Aphanocladium album ueberwaechst mit seinem Myzel die Sommersporenlager verschiedener Rostpilze; er bewirkt eine rasche Keimung der Sommersporen, loest die Keimschlaeuche auf und dringt in die Sporen ein. In der Folge bildet der Rostpilz Wintersporen, die erst nach einer Ruheperiode keimen. Wir versuchen, die wirksamen Stoffwechselprodukte des Hyperparasiten zu isolieren und ihre Einsatzmoeglichkeiten zu pruefen. Andere Rostpilze bilden nur eine Form von Sporen, die sofort keimen und den Pilz verbreiten. Hier scheint ein direkter Einsatz des Hyperparasiten zur Rostbekaempfung im Gewaechshaus moeglich.
Dass weltweit ca. ein Drittel des Ertrages an pflanzlichen Nahrungsmitteln durch Pilzbefall verloren geht, ist wohlbekannt. Der vermehrte Einsatz von Fungiciden kann hier zweifelsohne rasche Abhilfe schaffen. Es ist ihm aber selbst bei Verwendung der modernsten Produkte wegen der immer noch ungenuegenden Selektivitaet und Abbaubarkeit (die meisten dieser Pesticide sind ja von abiotischer Struktur) eine Stoerung des biologischen Gleichgewichtes im Applikationsgebiet inhaerent. Verwendung von nur fuer pilzliche Organismen toxischen Naturstoffen wuerde diese Gefahr erheblich reduzieren. Im Rahmen des hier durchgefuehrten Forschungsprojektes wurden Stoffwechselwege (Synthese von Chitin, Mannit und andern pilzlichen Kohlenhydraten) aufgezeigt, welche fuer die Zielorganismen charakteristisch und entwicklungsphysiologisch relevant sind - und somit auch hervorragende Angriffspunkte fuer nur auf Organismen dieses Typs wirkende Substanzen darstellen. Die im Laufe der Ausfuehrung dieses Projektes gewonnenen Erkenntnisse sind auch fuer die Entwicklung selektiv wirkender Antimykotika von Relevanz.
Einbau und Verteilung von Kohlenstoff unter verschiedenen Umweltsbedingungen werden am Beispiel der Weinrebe untersucht. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Bildung bzw. Remobilisierung von Transportkohlenhydraten nach Befall durch pilzliche Parasiten (Mehltau) oder nach Schaedigung des Photosyntheseapparates (z.B. Hagelschlag, Toxineinwirkung) gerichtet.
Im Weizenanbau werden vermehrt Fungizide zur Bekaempfung von Pflanzenkrankheiten eingesetzt. Der Einsatz erfolgt meist prophylaktisch und ohne Beruecksichtigung der Befallssituation. Mit dem EPIPRE-Prognosesystem werden die Krankheiten parzellenspezifisch erfasst und nur bekaempft, wenn aufgrund der Befallsprognose anzunehmen ist, dass die Ertragsverluste groesser als die Behandlungskosten sein werden. Anhand von Feldversuchen in den Weizenanbaugebieten der Schweiz wird die Zuverlaessigkeit und die Praxiseignung des Systems untersucht.
Tres peu d'etudes ont ete entreprises en milieu tempere sur la biologie des nematodes a kystes porteurs d'un ovisac. A ce titre les travaux projetes voudraient tenter d'eclaircir divers points de la biologie de l'espece Heterodera carotae, parasite important des cultures de carottes en Valais: 1) Connaissance approfondie des gammes de plantes-hotes du nematode H.carotae avec accent particulier mis sur les Ombelliferes sauvages et cultivees. 2) Mise en evidence de phenomenes de resistance ou eventuellement de tolerance chez les Ombelliferes cultivees ou sauvages (adventices). 3) Etude de l'existence de races ou pathotypes chez H.carotae avec caracterisation de leur potentialite parasitaire et de leur identite genetique. 4) Etude de la diapause de H.carotae et des principaux facteurs qui induisent cet arret de developpement. 5) Au plan de l'ecologie du ravageur, tentative d'etablir des tables de survie (Life-tables) avec accent particulier sur le role des champignons nematophages parasites des kystes (oeufs et larves). Le projet de recherches est prevu dans la cadre d'un travail de doctorat. Il devrait parfaire nos connaissances sur la biologie d'un ravageur dangereux en pleine expansion. (FRA)
Im Aufforstungsversuch mit rund 100 000 Baeumchen (Arven, Bergfoehren, Laerchen) in einem Lawinenanrissgebiet nahe der Waldgrenze werden Zuwachs, Ausfaelle, Krankheiten und Schaeden jaehrlich ermittelt und kartiert. Das unterschiedliche Gedeihen der Aufforstung im stark coupierten Gelaende wird in Beziehung gebracht zum Standort, welcher durch verschiedene Karten (Strahlungs-, Wind-, Vegetations-, Bodenkarte usw.) gut dokumentiert ist. Wichtige Witterungselemente werden kontinuierlich in einer Klimamessstation registriert und ermoeglichen die Interpretation der zeitlichen Entwicklung der Aufforstung.
Pilotprojekt: Befliegung des Rheintales vom Bodensee bis Disentis und von Teilen angrenzender Seitentaeler; Infrarot-Luftbilder ca. 1:10 000; Interpretation der Luftbilder und terrestrische Verifikation; Herstellung von Schadenkarten. Zweck: Frueherkennung von Waldschaeden; flaechenmaessige Erfassung der Schaeden nach verschiedenen Schaedigungsgraden; Aufzeigen der Zusammenhaenge zwischen Waldschaeden, Topografie, klimatisch/geografischer Lage, Waldzustand und potentieller Luftbelastung; Beobachtung der Entwicklung der Schaeden; Beschaffung von Grundlagen fuer die Wiederherstellung von Schadenflaechen; anwendungsorientierte Modellstudie.
Die auch den Schaedlingspilz Verticillium f. verursachte trockene Molle ist die wirtschaftlich wichtigste Krankheit des Kulturchampignons. Einer sinnvollen Fungizid-Anwendung gegen den Schaedling sind enge Grenzen gesetzt. Ein besseres Verstaendnis des Infektionsvorganges wie auch den Krankheitsverlaufs kann die Dosis fuer eine biologische Bekaempfung liefern.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 27 |
| Europa | 5 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 27 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 27 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 23 |
| Englisch | 4 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 27 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 15 |
| Lebewesen und Lebensräume | 27 |
| Luft | 13 |
| Mensch und Umwelt | 27 |
| Wasser | 13 |
| Weitere | 27 |