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Durch den Naehrstoffentzug der Kulturpflanzen sowie durch weitere natuerliche Verluste (Auswaschung, Festlegung usw.) gehen dem Boden laufend Naehrstoffe verloren. In einer Vielzahl von Gefaess-, Kleinparzellen-, Lysimeter- und Feldversuchen wird der Naehrstoffhaushalt von Boden und Pflanze studiert. Dabei geht es insbesondere um die quantitative Erfassung der einzelnen Naehrstoffverluste (Entzug, Auswaschung usw.) sowie um die Frage, wie diese Verluste wieder ersetzt werden koennen, damit die Bodenfruchtbarkeit erhalten bleibt bzw. gesteigert werden kann. Weitere Untersuchungen betreffen u.a. verschiedene Wechselwirkungen zwischen Duengung und Qualitaet der Ernteprodukte, Duengung und Krankheitsanfaelligkeit der Pflanzen sowie die vergleichende Pruefung verschiedener Duengemittel. Region: In einem Teil der Schweiz (deutsch-, italienisch- und romanisch-sprachige Schweiz).
Die Menschheit ist heute in der Nahrungsmittelversorgung im wesentlichen von knapp zwei Dutzend Tier- und Pflanzenarten abhaengig (GLOBAL 2000). Dabei fuehren die Entwicklung zur Monokultur und die Zuechtung immer ertragreicherer Sorten und Rassen zu einer gefaehrlichen genetischen Gleichfoermigkeit. Haustierrassen und Kulturpflanzensorten, die unter heutigen Bedingungen keine Hochleistungen erbringen, werden zuechterisch fallen gelassen und sterben aus. So geht meist eine Fuelle kostbarer Erbanlagen verloren, die unter veraenderten Lebens- und Wirtschaftsbedingungen dereinst wieder von groesster Bedeutung sein koennte - z.B. Resistenz gegen Kaelte, Krankheiten, Schaedlinge usw. Die Stiftung PRO SPECIE RARA bemueht sich, das untergehende Erbgut alter Tierrassen und Pflanzensorten im Sinne einer Genreserve zu erhalten, indem sie letzte Exemplare gefaehrdeter Arten vereint und zuechterisch betreut.
Dass weltweit ca. ein Drittel des Ertrages an pflanzlichen Nahrungsmitteln durch Pilzbefall verloren geht, ist wohlbekannt. Der vermehrte Einsatz von Fungiciden kann hier zweifelsohne rasche Abhilfe schaffen. Es ist ihm aber selbst bei Verwendung der modernsten Produkte wegen der immer noch ungenuegenden Selektivitaet und Abbaubarkeit (die meisten dieser Pesticide sind ja von abiotischer Struktur) eine Stoerung des biologischen Gleichgewichtes im Applikationsgebiet inhaerent. Verwendung von nur fuer pilzliche Organismen toxischen Naturstoffen wuerde diese Gefahr erheblich reduzieren. Im Rahmen des hier durchgefuehrten Forschungsprojektes wurden Stoffwechselwege (Synthese von Chitin, Mannit und andern pilzlichen Kohlenhydraten) aufgezeigt, welche fuer die Zielorganismen charakteristisch und entwicklungsphysiologisch relevant sind - und somit auch hervorragende Angriffspunkte fuer nur auf Organismen dieses Typs wirkende Substanzen darstellen. Die im Laufe der Ausfuehrung dieses Projektes gewonnenen Erkenntnisse sind auch fuer die Entwicklung selektiv wirkender Antimykotika von Relevanz.
Thermische Unkrautbekaempfung; Vernichtung von Unkraut mittels Propangas als Alternative zu Herbiziden; Beginn der Entwicklungen 1972 wird fortgefuehrt.
Organische Boeden werden infolge von Drainage und intensiver Nutzung rasch abgebaut, was eine allmaehliche Sackung und anschliessende Einbusse der im allgemeinen betraechtlichen Ertragsfaehigkeit zur Folge hat. In unserem Projekt kartieren wir die massgeblichen bodenkundlichen Parameter in einem Teil des Seelandes im Kanton Freiburg (Bellechasse, 400 ha). Unter Einbeziehung der Standortansprueche moeglicher landwirtschaftlicher Kulturen versuchen wir, mit Hilfe eines Computerprogrammes Nutzungsplaene zu erarbeiten, welche die bedrohten Standorte schonen und damit die Ertragsfaehigkeit der Boeden auf laengere Zeit gewaehrleisten.
Die Naehrstoffmengen - das gilt insbesondere fuer den Stickstoff - die mit den in der Schweiz anfallenden Hofduengern ausgebracht werden, sollten theoretisch die Beduerfnisse der verschiedenen Kulturen decken. In der Praxis wird jedoch meistens eine ergaenzende Naehrstoffzufuhr vorgenommen. Es stellt sich somit die Frage, ob die Hofduenger allgemein eine relativ geringe Wirksamkeit aufweisen oder aber, ob ein zweckmaessigeres Vorgehen bei der Anwendung der Hofduenger zu besseren Ergebnissen fuehren koennte. Die vermutete geringe Wirksamkeit der Hofduenger wird u.a. durch laufende Versuche an der RAC bestaetigt. Erste Beobachtungen zeigen jedoch, dass sich die oberflaechliche Einarbeitung von Mist und Guelle, verglichen mit dem tieferen Einbringen, auf die Wirksamkeit dieser Hofduenger positiv auswirkt. Im vorliegenden Projekt soll besonders der Einfluss der Aufbereitung des Stallmistes neben Anwendungszeitpunkt und Einarbeitungsverfahren untersucht werden.
Die heutigen Kenntnisse ueber die Zusammensetzung der in der Schweiz produzierten Hofduenger (verschiedene Tiergattungen, zur Hauptsache Rind, Schwein und Huhn; unterschiedliche Aufstallungssysteme; unterschiedliche Aufbereitungsmethoden) stuetzen sich im wesentlichen auf Analysendaten, die mindestens 10jaehrig sind. Im weiteren sind diese Daten selten das Ergebnis systematischer Erhebungen, sondern Durchschnittswerte aus mehr oder weniger zufaellig gezogenen bzw. untersuchten Proben. Im Laufe der letzten 10 Jahre haben sich die Methoden der Tierhaltung bekanntlich stark gewandelt (Spezialisierung bzw.innerbetriebliche Aufstockung, die zur sog. Massentierhaltung, namentlich bei der Fleisch- und Eierproduktion, gefuehrt haben). Aus diesen Gruenden hat das Beduerfnis nach zuverlaessigeren Kennzahlen (exakter und differenzierter) bezueglich der Zusammensetzung der Hofduenger immer mehr an Bedeutung gewonnen. Dieses Beduerfnis kommt sowohl seitens der Praxis als auch der Beratung und der Forschung, und zwar nicht nur aus landwirtschaftlichen Kreisen.
Ziel ist durch Messdaten zu ueberpruefen, wieviel Energie ein Wintergarten liefern kann im Vergleich zu einem Direktgewinnsystem. Die Daten werden auch fuer die Verifizierung der Berechnungsmethode verwendet.
Inventaire des prairies ou paturages exploites de maniere extensive ou croissent des plantes xerophiles dignes d'etre protegees en vue de l'application des dispositions contenues a l'article 7 de l'ordonnance federale du 16 juin 1980 instituant des contributions a l'exploitation agricole du sol dans des conditions difficiles. (FRA)
In Laborversuchen soll an Springschwaenzen (Smintkaridae) und Milben (Cryptostigmata) der Einfluss von Klaerschlamm bzw. von Klaerschlammkomponenten auf die Mikroarthropodenfauna untersucht werden. Als Parameter werden Vitalitaet, Reproduktion und Metabolismus in Betracht gezogen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 14 |
| Europa | 1 |
| Type | Count |
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| Förderprogramm | 14 |
| License | Count |
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| Offen | 14 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 13 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 14 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 7 |
| Lebewesen und Lebensräume | 13 |
| Luft | 4 |
| Mensch und Umwelt | 14 |
| Wasser | 6 |
| Weitere | 14 |