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Ein Fluss ist natuerlicherweise nicht im Gleichgewicht, was sich in morphologischen Veraenderungen wie Auflandungen oder Erosion an der Flusssohle und den Ufern aeussert. Die Problematik des Geschiebetransportes und der Sohlenveraenderungen haben sowohl fuer Katastrophenbekaempfung wie fuer Landschaftsschutz (naturnahe Flussverbauungen) grosse Bedeutung. Im vorliegenden Projekt wird ein numerisches Simulationsmodell entwickelt, das den Flusslauf mit Hilfe von Querprofilen sowie der Oberflaechenbeschaffenheit beschreibt und aufgrund eines Abflussregimes und eines Geschiebeeintrages eine Prognose der Sohlenveraenderungen und eine Abschaetzung der anfallenden Geschiebemengen erlaubt.
Das Projekt verfolgt drei Ziele: 1. Verbesserung des Laermberechnungsmodells durch die Beruecksichtigung des Einflusses des Fahrbahnbelags auf die Laermentwicklung 2. Aufarbeiten von Kriterien fuer die Wahl von weniger laermigen Belaegen, die als Sanierungsmassnahmen verwendet werden koennen. 3. Aufarbeiten von Grundlagen fuer die Entwicklung von laermarmen Belaegen.
Die Wasserstaende in den Jurarandseen und der Abfluss in der Aare werden durch den Ausfluss aus dem Bielersee beim Wehr Nidau/Port reguliert. Die Anwendung des entsprechenden Regulierreglementes wirkt sich im Gebiet der II. Juragewaesserkorrektion auf verschiedene Bereiche wie Landwirtschaft, Fauna, Flora, Touristik, Energiewirtschaft, Uferschutz etc. aus. Die Studie soll zeigen, wie die verschiedenen Interessen, insbesondere auch die oekologischen Aspekte bei einer allfaelligen Ueberarbeitung des Regulierreglementes im Gesamten bestmoeglich beruecksichtigt werden koennen. Eine wichtige Grundlage ist dabei ein mathematisches Modell, mit dem die hydraulischen Vorgaenge im ganzen Gewaessersystem fuer laengere Zeitperioden simuliert werden koennen. Der Einfluss der Wasserstaende auf die einzelnen Umweltbereiche wird parallel durch Spezialstudien anderer Institutionen untersucht. Die Ergebnisse werden in die vorliegende Studie einbezogen.
Die Stoerfall-Verordnung des Bundes (Entwurf) verwendet die Begriffe des tragbaren und des untragbaren Risikos. Sind diese Begriffe gesetzeskonform (Art. 10 USG)? Nach welchen Kriterien kann man die Tragbarkeit/Untragbarkeit bestimmen?
Die hydraulische Berechnung von naturnah ausgebauten Fliessgewaessern ist heute nur bedingt moeglich. Dadurch sind bei der Schaffung von gewaessertypischen und standortgerechten Pflanzungen im Abflussquerschnitt die Auswirkungen dieser Massnahmen auf die Wasserstaende nicht hinreichend genau berechenbar. Naturnahe Gestaltungs- und Verbauungsmassnahmen werden nur sehr zoegernd eingesetzt, weil der Nachweis einer genuegenden Hochwassersicherheit sehr schwierig und risikobehaftet ist. Die Evaluation von geeigneten Berechnungsmethoden und die Empfehlungen fuer das praxisgerechte Vorgehen bilden die Hauptaspekte dieser Studie.
Die Schneedeckenveraenderungen (Quantitaet und Qualitaet) in Zeit (10-100 Jahre) und Raum (CH oder regional) werden untersucht, und die periodischen und trendmaessigen Aenderungen bezuegl. gewisser ausgewaehlter Parameter erfasst und begruendet. Die Begruendung wird primaer in meteorologischen und klimatischen Veraenderungen gesucht. Die Projektion der Schneesicherheit (Tourismus) und der Lawinensicherheit (Besiedlung der Alpen) fuer die Zukunft haengt wesentlich von solchen Projekten ab.
Rekonstruktion des Hochwassers von87.8 2 im Urner Reusstal mit einem thematischen Modell fuer instationaere Stroemungen. Einfluss der natuerlichen und kuenstlichen Retention auf den Hochwasserabfluss. Rekonstruktion historischer Hochwasser und Vergleich mit dem Ereignis von 1987. Untersuchung des Einflusses von Aenderungen im Einzugsgebiet auf den Hochwasserabfluss.
Das gesamte Projekt 'Gebietsniederschlag' besteht aus zwei Teilen. Im Teil 1 wird eine meteorologische Analyse der wesentlichen Ereignisse im Sommer 1987, bzw. fuer das Sommerhalbjahr insgesamt erstellt. Im Teil 2 ist das Ziel, fuer nordalpine Gebietsniederschlaege Flaechen-Mengen-Dauer-Beziehungen und deren Wiederkehrperioden zu bestimmen. Damit entsteht ein wesentliches Instrument, um extreme Niederschlagsereignisse sowohl fuer meteorologische als auch ingenieurtechnische Belange quantitativ beurteilbar oder vergleichbar zu machen. Ausserdem sind derartige Beziehungen eine Grundlage fuer wasserbauliche Bemessungsfragen.
Im vorliegenden Projekt werden Untersuchungen an vorhandenen und zu erstellenden Verbauungen in voralpinen Fliessgewaessern bezueglich des Einflusses auf die trophische Struktur des Oekosystems, unter Einbezug der physikalischen und chemischen Veraenderungen, durchgefuehrt. Vorschlaege fuer die Entwicklung von kostenguenstigen, moeglichst allgemein anwendbaren und dem Oekosystem gerechten Verbauungen sollen in einem Folgeprojekt erarbeitet werden.
Hochwasserereignisse und die dadurch ausgeloesten Erosionsprozesse wie fluvialer Geschiebetransport und Murgaenge bilden eine staendige Gefaehrdung des alpinen Lebensraumes. In Zusammenarbeit mit anderen Forschungsgruppen werden die geologischen und hydrogeologischen Grundlagen der Ereignisse 1987 in den Schweizer Alpen untersucht. Einerseits werden die betroffenen Gebiete kartiert, anderseits involvierte Fest- und Lockergesteine geologisch und geotechnisch charakterisiert. Das Ziel der Untersuchung ist eine Bestandesaufnahme der Ereignisse 1987, daneben aber auch die Bestimmung der ausloesenden Faktoren und des zukuenftigen Gefahrenpotentials durch diese Erosionsprozesse in alpinen Gebieten. Dadurch sollen sich auch Hinweise fuer moegliche Massnahmen und fuer das Verhalten bei zukuenftigen Ereignissen ergeben.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 16 |
| Europa | 1 |
| Type | Count |
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| Förderprogramm | 16 |
| License | Count |
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| Offen | 16 |
| Language | Count |
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| Deutsch | 16 |
| Resource type | Count |
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| Keine | 16 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 9 |
| Lebewesen und Lebensräume | 12 |
| Luft | 14 |
| Mensch und Umwelt | 16 |
| Wasser | 10 |
| Weitere | 16 |