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Landesluftbildsammlung Sachsen-Anhalt

Landesamt für Vermessung und Geoinformation Landesluftbildsammlung Sachsen-Anhalt Das Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt informiert. Bezugsmöglichkeiten: In der Landesluftbildsammlung Sachsen-Anhalt werden Luftbilder und Digitale Orthophotos des Landes vorge- halten. Luftbilder bieten jeweils ein vollständiges, auf den Zeit- punkt der Aufnahme bezogenes Abbild von Teilen der Erdoberfläche. Bei den Originalluftbildern handelt es sich um zentralperspektivische Senkrechtaufnahmen, die durch die Perspektive etwas verzerrt sind. Durch Beseitigung der Verzerrungen entsteht ein Digitales Orthophoto. Digitale Orthophotos (DOP) DOP sind grundsätzlich verzerrungsfreie und maßstabsgetreue Rasterdaten. Sie werden aus orientierten Luftbildern und einem Digitalen Höhenmodell abgeleitet. Bei Verwendung eines Geländemodells entsteht ein klas- sisches DOP. Mit dem Bildflug 2019 wird bei den Digitalen Orthophotos die neue Qualität True Orthophoto - TrueDOP eingeführt. Sie werden unter Verwendung von feinaufgelösten dreidi- mensionalen Oberflächenmodellen gewonnen. Inhaltlich unterscheiden sich TrueDOP von den bishe- rigen DOP insbesondere durch den Wegfall der Umklapp- effekte. Die DOP sind mit einer Bodenauflösung von 10 cm (DOP10 - regional begrenzt, für kommunale Nutzer), 20 cm (DOP20), 40 cm (DOP40) und 100 cm (DOP100) erhältlich. DOP werden als 4-Kanalbild-RGBI (Rot, Grün, Blau, Infra- rot), als 3-Kanalbild-RGB und als Color-Infrarot-Bild-CIR angeboten. Bildflüge Die Luftbilder der Landesluftbildsammlung werden als Rasterdaten (gescannte Filmnegative) aus den Bildflügen verschiedener Zeitepochen und unterschiedlicher An- lässe vorgehalten. Die Bestände sind allen Interessierten frei zugänglich. LVermGeo Stand: 03/2026 Historische Bildflüge vor 1945 ƒ Stadtgebiet von Dessau und teilweise Roßlau aus dem Jahr 1928 ƒ Stadtgebiet von Halle (Saale) und teilweise des Saalekreises von 1935/1937 Bildflüge der Alliierten (amerikanische und englische Stellen) ƒ Aufnahmen ab dem Sommer 1944 bis 1946 ƒ nur lokale und unsystematische Befliegung Bildflüge sowjetischer Stellen ƒ Bildflüge von 1953 und 1955 ƒ erster nahezu flächendeckender Bildflug der Nachkriegszeit des Territoriums Sachsen- Anhalt Die Digitalen Orthophotos und Luftbilder können beim Landesamt für Vermessung und Geoinfor- mation Sachsen-Anhalt bezogen werden. Ansprechpartner: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen als Ansprechpartner gern zur Verfügung und geben weitere Informationen zu den Dienstleistungen unserer Behörde. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt E-Mail: poststelle.lvermgeo@sachsen-anhalt.de Bildflüge der DDR ƒ Befliegung von 1955 bis 1990 in unterschied- licher Qualität ƒ Besonderheit: aufgrund der Geheimhaltung zur Zeit der DDR wurden beispielsweise mili- tärische Objekte geschwärzt Color-Infrarot (CIR)-Bildflüge ƒ Luftbilder sind Falsch-Farb-Aufnahmen, um anhand von Farbunterschieden Informa- tionen zum Zwecke des Umweltschutzes zu erhalten ƒ Befliegungen unterschiedlicher Jahrgänge Katasterbildflüge ƒ Grundlage für die Erneuerung der Liegen- schaftskarte in Sachsen-Anhalt von 1991 bis 1999 Diese Luftbilder sind im LVermGeo nicht mehr erhältlich. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Landesarchiv Sachsen-Anhalt. Standorte der Geokompetenz-Center: Scharnhorststraße 89 39576 Stendal Telefon: 03931 252-106* Telefax: 03931 252-499 Otto-von-Guericke-Str. 15 39104 Magdeburg Telefon: 0391 567-7864* Telefax: 0391 567-7821 Kühnauer Straße 164 a-b 06846 Dessau-Roßlau Telefon: 0340 50250-333* Telefax: 0340 50250-320 Neustädter Passage 15 06122 Halle (Saale) Telefon: 0345 6912-481* Telefax: 0345 6912-133 * Telefonnummer des Geokompetenz-Centers Öffnungszeiten der Geokompetenz-Center: Mo, Di, Do, Fr 8:00 - 13:00 Uhr sowie individuelle Terminvereinbarung online und telefonisch Geotopographische Bildflüge ƒ seit 1991 regelmäßige Befliegung des Landesgebietes zur Erfassung der Geotopo- graphie ƒ seit dem Jahr 2007 erfolgt die Befliegung flächendeckend digital und zyklisch ƒ jähliche Befliegung der Hälfte der Landesfläche Internet: geodatenportal.sachsen-anhalt.de www.sachsen-anhalt.de Weitere Bildflüge In der Landesluftbildsammlung werden auch Luftbilder anderer öffentlicher Stellen geführt. Hierzu gehören bspw. die Befliegung von Magdeburg aus dem Jahr 1992, die Hochwasserbefliegung aus dem Jahr 1994, die Hochwasserbefliegung der Elbe aus den Jah- ren 2002 und 2013, die Hochwasserbefliegung der Saale, Mulde, Weißen Elster aus dem Jahr 2013 oder die Früh- jahrsbefliegung Alte Elbe (Magdeburg) von 2015. Cessna 206 Turbo - geeignet für den Bildmessflug Landesluftbildsammlung Sachsen-Anhalt Die Luftbilder zeigen das Schloss Hundisburg In der Landesluftbildsammlung des Landesamtes für Vermessung und Geo- information Sachsen-Anhalt (LVermGeo) werden Luftbilder und Digitale Orthophotos von der Erdoberfläche des Landesgebietes vorgehalten. Sie wird als Grundlage für die Erfassung der Geotopographie und für Geoinformations- systeme genutzt. Die Landesluftbildsammlung wird ständig durch aktuelle Bildflüge ergänzt. Color-Infrarot-Aufnahme von 2019 Schloss Hundisburg, Digitales Orthophoto von 2019 (TrueDOP), Bodenauflösung 20 cm Aufnahme aus den Katasterbildflügen von 1992 Luftbildzeitreihen im Internet Ein ausgewähltes Gebiet kann in drei unterschiedlichen Epochen betrachtet werden. Dies gestattet dem Betrachter interessante Einblicke zu natür- lichen oder durch den Menschen beeinflusste Veränderungen der Umwelt. Aufnahme aus den Bildflügen der DDR von 1978 Interessierte können Auszüge aus der Landesluft- bildsammlung analog oder digital erhalten. LVermGeo Stand: 03/2026 mehr Informationen zur Landesluftbildsammlung Die aktuellen Digitalen Orthophotos und DOP älterer Jahrgänge sowie Historische Luftbilder stehen unter geodatenportal.sachsen-anhalt.de zum kostenfreien Download bereit. Aufnahme aus den Bildflügen sowjetischer Stellen von 1953 Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt

Bundespreis „Blauer Kompass“: Sechs prämierte Projekte im Porträt

<p> <p>Der von Hitze und Dürre geprägte Sommer 2026 hat gezeigt, wie wichtig wirksame Maßnahmen zur Anpassung an die Klimakrise sind. Wie engagiert und kreativ sich bereits zahlreiche Akteure in Deutschland mit der Klimaanpassung befassen, macht der Bundespreis „Blauer Kompass“ sichtbar. Im September 2026 wurden sechs herausragende Projekte unter 25 Nominierten ausgezeichnet.</p> </p><p>Der von Hitze und Dürre geprägte Sommer 2026 hat gezeigt, wie wichtig wirksame Maßnahmen zur Anpassung an die Klimakrise sind. Wie engagiert und kreativ sich bereits zahlreiche Akteure in Deutschland mit der Klimaanpassung befassen, macht der Bundespreis „Blauer Kompass“ sichtbar. Im September 2026 wurden sechs herausragende Projekte unter 25 Nominierten ausgezeichnet.</p><p> Teilnahmerekord zum zehnjährigen Jubiläum des Bundespreises <p>Seit zehn Jahren zeichnen das Bundesumweltministerium (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bmukn">BMUKN</a>) und das Umweltbundesamt (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>) vorbildhafte Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels mit dem Bundespreis „Blauer Kompass“ aus. Zum Jubiläum verzeichnete der Wettbewerb mit 488 Bewerbungen einen Teilnahmerekord. Die Preisverleihung am 17. September 2026 im Bundesumweltministerium bildete den Höhepunkt der bundesweiten <a href="https://zentrum-klimaanpassung.de/wdka26">Woche der Klimaanpassung</a>, mit der das Bundesumweltministerium und das Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) unter dem Motto „Gemeinsam für Klimaanpassung“ mit Veranstaltungen in ganz Deutschland die Vielfalt und das große Engagement für die Vorsorge und den Umgang mit <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimafolgen">Klimafolgen</a> präsentierten.&nbsp;</p> <p>Der Bundespreis ebenso wie die Aktionswoche verfolgen das Ziel, gute Beispiele und Vorreiter*innen in der Klimaanpassung sichtbarer zu machen, sodass sich andere Akteure, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, davon zur Nachahmung inspirieren lassen können. Die Bundespreise „Blauer Kompass“ 2026 wurden vergeben für ein Starkregenfrühalarmsystem, eine klimaresiliente landwirtschaftliche Anbaumethode, ein Qualifizierungsmodul für Hebammen zum Umgang mit Hitzebelastung, eine mutmachende interaktive Ausstellung für Kinder und Jugendliche sowie zwei Schulprojekte mit einer Baumpflanzaktion und einer Anlage zur Lebensmittelproduktion.&nbsp;</p> <p>Die mit einem Preisgeld von jeweils 25.000 Euro prämierten Gewinnerprojekte zeigen, wie verschiedene gesellschaftliche Akteure wie Kommunen, Unternehmen, Schulen, Bildungseinrichtungen und Vereine in Deutschland auf innovative und vorausschauende Weise mit den Folgen des Klimawandels umgehen und einen wichtigen Beitrag für mehr Klimaresilienz leisten. Damit haben sie die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/bundespreis-blauer-kompass-jury">Fachjury</a> überzeugt, die fünf Preisträger auswählte. Ein zusätzlicher „Community-Preis“ wurde in einem öffentlichen Online-Voting bestimmt. Der Wettbewerb wurde von co2online organisiert, die eingereichten Bewerbungen wurden vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) fachlich bewertet. Das BMUKN und das UBA hatten anschließend <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/kompetenzzentrum-kompass/wettbewerb-blauer-kompass#die-nominierten-fr-den-bundespreis-blauer-kompass-2026">25 Projekte für den Bundespreis nominiert</a>, die im Online-Voting und der Jurysitzung antraten.</p> Die Preisträger des „Blauen Kompass“ 2026&nbsp; Starkregenfrühalarmsystem – Risiken früh erkennen, Menschen wirksam schützen <p><strong>Landkreis Fulda, Hessen | Kategorie: Kommunen</strong></p> <p>Der Landkreis Fulda hat ein Frühalarmsystem entwickelt und eingeführt, das im gesamten Kreis vor <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/starkregen">Starkregen</a> warnt. Über 180 mit dem Internet verbundene Sensoren an Gewässern, Kanälen und öffentlichen Gebäuden erfassen Pegelstände und Niederschlagsmengen in Echtzeit. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz werden die Daten ausgewertet und mit Radardaten des Deutschen Wetterdienstes abgeglichen. Alle 23 Städte und Gemeinden des Landkreises sind an das System angebunden, das auch Bürger*innen per App, SMS oder Telefonanruf mit Vorwarnzeiten von bis zu 60 Minuten alarmiert. Bei einem Starkregenereignis im Mai 2024 konnte das Frühalarmsystem die örtlichen Feuerwehren erstmals „vor die Lage“ bringen – sie konnten ihre Einsätze also frühzeitig koordinieren. Weitere Landkreise in Hessen entwickeln inzwischen ähnliche Systeme.</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/starkregenfruehalarmsystem-risiken-frueh-erkennen">Video: Starkregenfrühalarmsystem&nbsp;</a></p> Schwamm-Acker Gramzow: Systemische Bodenregeneration als Antwort auf Extremwetter&nbsp; <p><strong>Landwirtschaftsbetrieb Stefan Bernickel, Gramzow, Brandenburg | Kategorie: Private und kommunale Unternehmen</strong></p> <p>In der niederschlagsarmen Uckermark hat der Landwirt Stefan Bernickel seinen Familienbetrieb vollständig auf ein regeneratives Bewirtschaftungssystem umgestellt. Er verzichtet beim Ackerbau auf Pflug und Grubber, setzt das bodenschonende Strip-Till-Verfahren zum Säen ein und nutzt eine klimafitte Fruchtfolge mit Kichererbsen und Körnermais. All diese Maßnahmen befähigen den Boden, Wasser zu speichern, anstatt es abfließen zu lassen. Seit der Betrieb die Bewirtschaftung umgestellt hat, stieg die Regenwurm-Population im Boden von ein bis zwei auf 10 bis 20 Würmer pro Spatenaushub – ein messbarer Beleg für die verbesserte Infiltrationsleistung. Das Land Brandenburg hat den Betrieb im Sommer 2026 als offiziellen Konsultationsbetrieb für bodenschonende Bodenbearbeitung anerkannt. Er dient nun offiziell dem Wissenstransfer zwischen Landwirtschaftsbetrieben und bietet dazu regelmäßig fachlichen Austausch zur klimaresilienten Bewirtschaftung an.</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/schwamm-acker-gramzow-systemische-bodenregeneration">Video: Schwamm-Acker Gramzow&nbsp;</a></p> Planetary Health und klimasensible Hebammenarbeit – Klimavorsorge und -anpassung im Gesundheitswesen&nbsp; <p><strong>Katholische Stiftungshochschule für angewandte Wissenschaften München, Bayern | Kategorie: Forschungs- und Bildungseinrichtungen</strong></p> <p>Die Katholische Stiftungshochschule München hat gemeinsam mit den Dualen Hochschulen Baden-Württemberg in Stuttgart und Heidenheim ein Hochschulmodul entwickelt und etabliert, das Hebammen gezielt auf die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels vorbereitet. Die Studierenden lernen, klimasensible Beratung anzubieten – etwa zu hitzegerechter Alltagsgestaltung in der Schwangerschaft oder zu Risiken für Neugeborene bei Extremwetterlagen. Damit werden besonders vulnerable Personengruppen adressiert. Außerdem wurde das Lehrbuch „Klimasensible Hebammenpraxis“ veröffentlicht. Das Modul soll mittelfristig in alle hebammenwissenschaftlichen Bachelorstudiengänge in Deutschland integriert werden.</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/planetary-health-klimasensible-hebammenarbeit">Video: Planetary Health und klimasensible Hebammenarbeit&nbsp;</a></p> Die MutReiferei – Mut als Zukunftskompetenz für das Leben mit dem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawandel">Klimawandel</a>&nbsp; <p><strong>Förderverein NaturGut Ophoven e.V., Leverkusen, Nordrhein-Westfalen | Kategorie: Verbände, Vereine und Stiftungen</strong></p> <p>Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 zerstörte weite Teile des Umweltbildungszentrums NaturGut Ophoven ebenso wie das Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt in Leverkusen. Aus diesem Schaden entstand ein Neuanfang: Auf dem Gelände einer ehemaligen Bananenreiferei betreibt der Förderverein NaturGut Ophoven seit August 2025 „Die MutReiferei“. Diese modulare Mitmach-Ausstellung adressiert die Klimaangst von Kindern und Jugendlichen. In acht Schiffscontainern auf rund 120 Quadratmetern trainieren sie Mut als Zukunftskompetenz – mit vier Zugängen unter den Titeln „KopfMut“, „OhrMut“, „HerzMut“ und „HandMut“. Bis März 2026 haben bereits 5.080 Personen, darunter 3.569 Kinder, die Ausstellung besucht. Das Konzept der Ausstellung wurde veröffentlicht.</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/die-mutreiferei-mut-als-zukunftskompetenz-fuer-das">Video: Die MutReiferei&nbsp;</a></p> Campus Cultiva – Schule baut Lernort für klimaangepasste Lebensmittelproduktion mit Kombination aus Fischzucht und Pflanzenanbau&nbsp; <p><strong>Sankt Mauritius-Sekundarschule, Halle (Saale), Sachsen-Anhalt | Kategorie: Schulen</strong></p> <p>Die Sankt Mauritius-Sekundarschule in Halle (Saale) hat auf ihrem Schulgelände ein 22 Quadratmeter großes Gewächshaus mit integrierter Aquaponik-Anlage gebaut – ein geschlossenes System, in dem sich Fischzucht und Pflanzenanbau gegenseitig unterstützen. Dank Wasserkreislauf, Regenwassernutzung und Solarenergie arbeitet das System ressourcenschonend sowie weitgehend energieautark und unabhängig von synthetischen Düngern und Pestiziden. Das Projekt trägt zur Klimaanpassung bei, indem es eine ganzjährige, witterungsunabhängige Lebensmittelproduktion ermöglicht, die gegenüber Extremwetterereignissen wie Dürren oder Starkregen resilient ist. Schüler*innen der Klassen 5 bis 10 haben die Baugrube selbst ausgehoben, die Schalung errichtet und das Betonfundament gegossen. Das Gewächshaus dient als fächerübergreifender Lernort für nachhaltige Lebensmittelproduktion.</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/campus-cultiva-schule-baut-lernort-fuer">Video: Campus Cultiva&nbsp;</a></p> OPG-Klimawald und Streuobstwiese&nbsp; <p><strong>Olof-Palme-Gesamtschule, Hiddenhausen, Nordrhein-Westfalen | Community-Preis (Online-Voting)</strong></p> <p>Mit einem selbst organisierten Sponsorenlauf sammelte die Olof-Palme-Gesamtschule (OPG) in Hiddenhausen rund 33.000 Euro – und legte damit eine Streuobstwiese und einen Klimawald mit über 5.000 Bäumen und Sträuchern am Rand des Schweichelner Waldes an. Die Grünflächen dienen nicht nur als CO2-Speicher, sondern halten bei Starkregen das Wasser am Hang zurück sollen so das angrenzende Wohngebiet besser vor Überflutung schützen. Gleichzeitig entstand ein lebendiger Lernort abseits des Schulgeländes: In mehreren Fächern – von Biologie über Hauswirtschaft bis hin zu Kunst – fließen die Ökosysteme Streuobstwiese und Wald direkt in den Unterricht ein. Eine Partnerschule in Schweden hat bereits Interesse bekundet, das Modell zu übernehmen.&nbsp;</p> <p>Mit 4.729 von insgesamt 24.795 gültigen Stimmen hat die Olof-Palme-Gesamtschule aus Hiddenhausen (Nordrhein-Westfalen) das Online-Voting um den Community-Preis gewonnen.</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/opg-klimawald-streuobstwiese">Video: OPG-Klimawald und Streuobstwiese&nbsp;</a></p> Über den Wettbewerb „Blauer Kompass“&nbsp; <p>Der Bundespreis „Blauer Kompass“ wird alle zwei Jahre gemeinsam vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt ausgelobt. Er zeichnet innovative, wirksame und nachhaltige Lösungen für die Vorsorge und die Anpassung an Klimafolgen in Deutschland aus. Erstmals konnten sich 2026 Schulen in einer eigenen Kategorie bewerben. Die eingegangenen Bewerbungen in dem von co2online organisierten Wettbewerb bewerteten Klimaanpassungsexperten*expertinnen aus dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung entlang der sechs&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank/kriterien-guter-praxis-der-anpassung#kriterien-guter-praxis-der-anpassung">Kriterien guter Praxis der Anpassung</a> des Umweltbundesamtes:</p> <ul> <li><strong>Wirksamkeit: </strong>Zeigt das Projekt Erfolg bzw. ist es erfolgversprechend hinsichtlich der Vorsorge und des Umgangs mit den Folgen des Klimawandels?</li> <li><strong>Robustheit: </strong>Kann das Projekt mit Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftigen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaaenderung">Klimaänderung</a> umgehen? Wirkt sich das Projekt auch unter verschiedenen Klimaszenarien positiv aus?</li> <li><strong><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a>:</strong> Trägt das Projekt zu einer dauerhaften umwelt-, sozial- und zukunftsgerechten Entwicklung der Gesellschaft bei?</li> <li><strong>Finanzielle Tragbarkeit:&nbsp;</strong>Weist das Projekt ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis auf?</li> <li><strong>Flexibilität: </strong>Kann das Projekt an veränderte Rahmenbedingungen angepasst, weiterentwickelt oder gegebenenfalls sogar rückgängig gemacht werden? Ist eine Modifizierung mit verhältnismäßig geringen Kosten möglich?</li> <li><strong><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/positive-nebeneffekte">Positive Nebeneffekte</a>:&nbsp;</strong>Generiert das Projekt weitere positive Effekte neben seinem primären Zweck der Klimaanpassung und -vorsorge bezüglich Umwelt und Gesellschaft?</li> </ul> <p>Auf Basis dieser Bewertung hatten das BMUKN und das UBA insgesamt 25 Projekte für den Bundespreis nominiert – jeweils fünf Projekte in den fünf Kategorien a) Kommunen, b) private und kommunale Unternehmen, c) Forschungs- und Bildungseinrichtungen, d) Verbände, Vereine und Stiftungen sowie e) Schulen. Die Auswahl der Preisträger in den fünf Kategorien traf eine <a href="https://www.umweltbundesamt.de/bundespreis-blauer-kompass-jury">Jury</a> mit acht Expertinnen und Experten aus Politik, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaft, Forschung, Kommunikation und Jugendbeteiligung. Zusätzlich wurde unter den 25 Nominierten ein Community-Preis vergeben, den die interessierte Öffentlichkeit in einem Online-Voting bestimmt hat.</p> <p>Mehr erfahren:</p> <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/kompetenzzentrum-kompass/wettbewerb-blauer-kompass">Alle Informationen zum Bundespreis „Blauer Kompass</a>“</li> <li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=bANmYTjn81I">Aufzeichnung der Preisverleihung</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/bundespreis-blauer-kompass-2026-highlights-der">Highlights der Preisverleihung</a></li> <li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=bANmYTjn81I&amp;list=PLGGn1YdKTkHE">Playlist der Preisträgervideos&nbsp;</a></li> </ul> <p><strong>Autoren*Autorinnen</strong>: Richard Harnisch (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung), Christine Persitzky (co2online)</p> <p>&nbsp;</p> <p><em>Dieser Artikel wurde als Schwerpunktartikel im Newsletter&nbsp;⁠Klimafolgen⁠ und Anpassung Nr. 104 veröffentlicht.&nbsp;</em><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/newsletter"><em><strong>Hier</strong></em></a><em>&nbsp;können Sie den Newsletter abonnieren.</em></p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>

Fließgewässermessstelle Salz, Fränkische Saale

Die Messstelle Salz (Messstellen-Nr: 24403007) befindet sich im Gewässer Fränkische Saale in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des Durchflusses, des Wasserstands, der Wassertemperatur.

Fachinformationen des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt

Heft/Veröffentlichung Titel 08/2026 Niederschlagswasserbeseitigung PDF-Datei, 12,5 MB) (nicht barrierefrei) 1/2026 Messnetzkonzeption 2026 (pdf-Datei 1,5 MB) 2/2025 Kleinfeuerungsanlagen: Regelungen für Einzelraumfeuerungsanlagen PDF-Datei, 0,9 MB) 1/2025 Messnetzkonzeption 2025 (pdf-Datei 2,9 MB) 1/2024 Messnetzkonzeption 2024 (pdf-Datei 2,1 MB; nicht barrierefrei) 2/2023 Methodendokumentation THG-Inventar 2023 (pdf-Datei 1,1 MB; aktualisiert: 09/2024) 1/2023 Messnetzkonzeption 2023 (pdf-Datei 1,1 MB) 12/2022 Messnetzkonzeption 2022 (pdf-Datei 1,3 MB) 6/2021 Klimamodellauswertung Sachsen-Anhalt 1961-2100 (Synthesebericht) 6/2021 Klimamodellauswertung Sachsen-Anhalt 1961–2100 (Endbericht) 5/2021 Treibhausgasemissionen in Sachsen-Anhalt 2018 und Schätzungen für die Jahre 2019 und 2020 1/2021 Messnetzkonzeption 2021 (pdf-Datei 1 MB) 11/2020 Klimawandel in Sachsen-Anhalt - Monitoringbericht 2020 (pdf-Datei, nicht barrierefrei) 3/2020 Mitteldeutsches Kernensemble (MDK) zur Auswertung regionaler Klimamodelldaten - Dokumentation (pdf-Datei 7,4 MB) 3/2020 Auswertung der airpointer ® -Messungen (pdf-Datei 3 MB) 2/2020 Anforderungen und Hinweise an nach § 29b BImSchG bekannt gegebene Stellen (pdf-Datei 157 KB) 1/2020 Messnetzkonzeption 2020 (pdf-Datei 810 KB) 2/2019 Mehrwegbecher für Außer-Haus-Getränke (pdf-Datei 600 KB); Hinweis: Informationen sind aufgrund aktueller Gesetzgebung zum Teil veraltet 1/2019 Messnetzkonzeption 2019 - Landesmessnetz zur Überwachung der Luftqualität und der Deposition von Luftschadstoffen in Sachsen-Anhalt (pdf-Dabei 740 KB, nicht barrierefrei) 1/2018 Messnetzkonzeption 2018 - Landesmessnetz zur Überwachung der Luftqualität und der Deposition von Luftschadstoffen in Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 738 KB, nicht barrierefrei) 4/2017 Luftqualitätsmessungen im Stadtgebiet von Halle (Saale) Auswertung des Messfahrzeugeinsatzes in der Trothaer Straße im Jahr 2016 (pdf-Datei 1,4 MB, nicht barrierefrei) 3/2017 Luftqualitätsmessungen im Stadtgebiet von Magdeburg Auswertung des Messfahrzeugeinsatzes in der Otto-von-Guericke-Straße im Jahr 2016 (pdf-Datei 1,6 MB, nicht barrierefrei) 2/2017 Einfluss von Holzheizungen im innerstädtischen Bereich (pdf-Datei 2,7 MB, nicht barrierefrei) 1/2017 Messnetzkonzeption 2017 Landesmessnetz zur Überwachung der Luftqualität und der Deposition von Luftschadstoffen in Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 536 KB, nicht barrierefrei) 3/2016 Luftqualitätsmessungen im Stadtgebiet von Halle (Saale) Auswertung des Messfahrzeugeinsatzes in der Freiimfelder Straße im Jahr 2015 (pdf-Datei 2,0 MB, nicht barrierefrei) 3/2015 Anforderungen und Hinweise an nach § 29b BImSchG bekannt gegebene Stellen (pdf-Datei 84 KB, nicht barrierefrei) 2/2015 Überwachung der Emissionen von Luftschadstoffen Aktualisierte  Hinweise für nach § 29b in Verbindung mit § 26 BImSchG bekannt gegebene Stellen (pdf-Datei 304 KB, nicht barrierefrei) 1/2015 Tote geschützte Tiere in Sachsen-Anhalt - Artenschutzrechtliche Anforderungen für ihre Verwendung (pdf-Datei 254 KB, nicht barrierefrei) 1/2014 Schmutzfrachtnachweis für Mischwasserkanalisationen (pdf-Datei 3,7 MB, nicht barrierefrei) 5/2011 Hinweise für nach § 29a BImSchG in Sachsen-Anhalt tätige SachverständigeÄnderung des Verfahrens zur Bekanntgabe von Sachverständigen nach § 29a BImSchG im Land Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 65 KB, nicht barrierefrei) 4/2011 Luftbelastung durch GartenabfallverbrennungZusammenhang zwischen Gartenfeuern und Feinstaubbelastung(erweiterte Aktualisierung) (pdf-Datei 972 KB, nicht barrierefrei) 3/2011 Hinweise für nach § 26 BImSchG in Sachsen-Anhalt tätige Stellen (pdf-Datei 67 KB, nicht barrierefrei) 1/2011 Immissionsuntersuchungen in der Ortslage Altenbrak (Harz) - Untersuchungen zum Einfluss kleiner Holzheizungen (pdf-Datei 1,3 MB, nicht barrierefrei) 2/2010 Ableitung, Rückhaltung und Behandlung von Niederschlagswasser mit offenen, die Versickerung begünstigenden, Systemen (Hinweise zur Planung und Bemessung) (pdf-Datei 5,6 MB, nicht barrierefrei) 7/2009 Arzneistoffe in Zu- und Abläufen von Kläranlagen des Landes Sachsen-Anhalt – Untersuchungen zur Reinigungswirkung der Wasserhyazinthe Eichhornia crassipes im Nachklärteich der Kläranlage Zörbig 2007 – 2008 (pdf-Datei 2 MB, nicht barrierefrei) 6/2009 Identifikation gefährlicher Abfälle - Verknüpfung von Abfallrecht, Chemikalienrecht und Gefahrgutrecht (pdf-Datei 420 KB, nicht barrierefrei) 5/2008 Dezentrale Abwasserbeseitigung mit Kleinkläranlagen (aktualisiert: Dezember 2012 (pdf-Datei 1,8 MB, nicht barrierefrei) 4/2008 Hinweise und Empfehlungen für die fachtechnische Prüfung von Anträgen auf Einleitung von Mischwasser in Gewässer (pdf-Datei 2 MB, nicht barrierefrei) 3/2007 Pflanzenkläranlagen zur kommunalen Abwasserreinigung Hinweise zu Planung, Bau, Betrieb und Wartung (pdf-Datei 1,1 MB, nicht barrierefrei) 2/2007 Abwasserteichanlagen zur kommunalen Abwasserreinigung Hinweise und Empfehlungen zur Optimierung (pdf-Datei 1,2 MB, nicht barrierefrei) 2/2006 Abwasserteichanlagen zur kommunalen Abwasserreinigung Hinweise zu Planung, Bau, Betrieb und Optimierung (pdf-Datei 801 KB, nicht barrierefrei) Letzte Aktualisierung: 17.12.2025

Messstelle ALSLEBEN UP, SAALE

Messstelle betrieben von STANDORT MAGDEBURG.

Luftreinhalteplanung Übersicht zu den Luftreinhalteplänen und Plänen für kurzfristige Maßnahmen in Sachsen-Anhalt Studien und Evaluierungen der Luftreinhaltepläne für die Ballungsräume Magdeburg und Halle (Saale) Informationen zu Umweltzonen

Rechtliche Grundlage auf dem Gebiet der Luftreinhalteplanung war bislang die europäische RICHTLINIE 2008/50/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES über die Luftqualität und saubere Luft für Europa. Diese Richtlinie wurde grundlegend überarbeitet und zu einer neuen Richtlinie zusammengefasst. Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union am 20. November 2024 und der Inkraftsetzung am 10. Dezember 2024 liegt nunmehr die neue RICHTLINIE (EU) 2024/2881 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES über Luftqualität und saubere Luft für Europa mit strengeren Luftqualitätszielen und Grundsätzen für eine gemeinsame Strategie zum Schutz vor schädlichen Umweltauswirkungen durch Luftverunreinigung auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt vor. Die Umsetzung der neuen Luftqualitätsrichtlinie in deutsches Recht erfolgt in den nächsten zwei Jahren mit dem Bundes-Immissionsschutzgesetz ( BImSchG ) und der 39. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz ( 39. BImSchV ). Zur Gewährleistung der Einhaltung der Grenzwertkriterien von Luftschadstoffen werden in den Rechtsnormen weiterhin Instrumentarien in Form von Luftqualitätsplänen, Luftqualitätsfahrplänen und Plänen für kurzfristige Maßnahmen (vorherige Begriffsregelung: Luftreinhalte- und Aktionspläne) festgelegt, die bei der Überschreitung bzw. der Gefahr der Überschreitung der Grenzwerte verursacherbezogene emissionsmindernde Maßnahmen zur kurzfristigen und dauerhaften Reduzierung der Luftschadstoffe beinhalten. Die Zuständigkeit für die Erstellung der Pläne nach § 47 des Bundes-Immissionsschutzgesetz liegt in Sachsen-Anhalt beim Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt (MWU).

3. Planänderung zum Planfeststellungsbeschluss des PFA 3 Neues Werk Cottbus vom 28.06.2024

Das Vorhaben beinhaltet den Neubau des Instandhaltungswerkes für elektrische Triebzüge mit einer Gleishalle für fünf Instandhaltungsgleise einschließlich der dafür notwendigen Werkstätten, Lagerbereiche, Büro- und Sozialtrakte, den Zufahrtsgleisen zur Anbindung an die Strecken der DB Netz sowie Abstellgleise für das Werk mit verschiedener Nutzung einschließlich der zugehörigen technischen Anlagen und Bahnsteige, der Anpassung und Änderung der Anbindung an das öffentliche Straßennetz sowie Verbindungsstraßen innerhalb des Werkes einschließlich zusätzlicher ergänzender Gebäude. Außerdem werden Gleisanlagen für die DB InfraGo im Bereich des Bahnhofs Cottbus sowie im Bereich des Heizkraftwerkes Cottbus geändert ergänzt, zum Ersatz von entfallenden Abstellkapazitäten. Vollständige Vorhabenbezeichnung: Neues Werk Cottbus, Planfeststellungsabschnitt 3 - Neubau Instandhaltungswerk für elektrische Triebzüge Strecke: 6345 Halle (Saale) Hbf - Falkenberg (Elster) - RB Grenze Cottbus und Bf Cottbus - Forst (Lausitz), Bahn-Kilometer: 172,300 - 174,510

Saale Energie GmbH - wesentlichen Änderung der Kraftwerksblöcke zur Kraft-Wärme-Kopplung Strom und Prozessdampf in zwei konventionellen Dampfkraftwerksblöcken durch eine Gas- und Dampfturbinen-Anlage (GuD) inklusive einer Ersatzstromanlage und einer Industriegasturbinenanlage (IGT) am Standort Schkopau

Das Kraftwerk (KW) Schkopau befindet sich im Süden des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, zwischen den Städten Halle und Merseburg, in der Gemeinde Schkopau im Saalekreis, Gemarkung Korbetha. Es liegt direkt neben einem Chemiepark mit Industriebetrieben (z. B. der DOW Olefinverbund GmbH) mit erhöhtem Energiebedarf, in ca. 700 m Entfernung zur Saale. Das Kraftwerk wurde im Juli 1996 offiziell in Betrieb genommen. Nach dem aktuellen Stand wird der Kohleausstieg für das Kraftwerk Schkopau im Dezember 2034 erwartet. Die Saale Energie GmbH (SEG) ist Eigentümer und führt den Betrieb des Braunkohlekraftwerks Schkopau mit zwei braunkohlebefeuerten Blöcken (Blöcke A und B) mit einer elektrischen Gesamtbruttoleistung von ca. 915 MW. Die Saale Energie GmbH beabsichtigt, im Zuge der Energiewende das Kraftwerk Schkopau von einem ausschließlich mit Braunkohle betriebenen Kraftwerk, das in Kraft-Wärme-Kopplung Strom und Prozessdampf in zwei konventionellen Dampfkraftwerksblöcken erzeugt, zu einem flexiblen und schnell auf Laständerungen reagierenden Kraftwerk auszubauen. Zukünftig soll die Herstellung von Prozessdampf, Wärme und Strom auch in einer Gas- und Dampfturbinen-Anlage (GuD) sowie einer Industriegasturbinenanlage (IGT) erfolgen. Das Projekt wird unter der Bezeichnung „Zukunft Ener-gieversorgung Sachsen-Anhalt“ (ZESA) geführt. Die Errichtung der Neuanlagen soll auf vorhandenen, unbebauten Flächen südwestlich neben der Hilfskesselanlage (Baufeld 1 für das IGT-Kraftwerk), südwestlich von Kohleblock B (Baufeld 2 für das GuD-Kraftwerk) sowie in geringem Maße neben den Maschinentransformatoren Block A und B (Baufeld 3 für Schaltanlagen der IGT) erfolgen.

Messstelle RISCHMÜHLE UP, SAALE

Messstelle betrieben von STANDORT MAGDEBURG.

Führung des Liegenschaftskatasters - Tatsächliche Nutzung

Führung des Liegenschaftskatasters - Tatsächliche Nutzung - Landesamt für Vermessung und Geoinformation Das Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt informiert. Das Landesamt für Vermessung und Geoinforma- tion Sachsen-Anhalt (LVermGeo) möchte Sie mit folgenden Hinweisen zum Nachweis der Tatsäch- lichen Nutzung Ihrer Flurstücke im Liegenschafts- kataster informieren. Das Liegenschaftskataster Das Liegenschaftskataster ist das öffentlich-recht- liche Register, in dem alle Liegenschaften (Flur- stücke und Gebäude) des Landesgebietes nach- gewiesen, dargestellt und beschrieben werden. Es dient vor allem zur Sicherung des Grundeigentums, dem Grundstücksverkehr und der Ordnung von Grund und Boden. Die Führung des Liegenschaftskatasters er- folgt in Sachsen-Anhalt mit dem Verfahren Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssy- stem (ALKIS®) In den Nachweisen Liegenschaftsbuch (beschrei- bender Teil) und Liegenschaftskarte (darstellender Teil) werden u. a. Gemarkungsname, Flurnummer, Flurstücksnummer, Flurstücksgrenzen, Grenz- punkte, Gebäudegrundrisse mit Gebäudefunktion geführt. Weiterhin sind Eigentumsangaben wie Name des Grundstückseigentümers bzw. des Erb- bauberechtigten und Angaben des Grundbuches z. B. Grundbuchkennzeichen zu finden. Die beschreibenden Daten wie Lagebezeichnung, Tatsächliche Nutzung, Bodenschätzungsergeb- nisse und Flächeninhalt der Flurstücke werden ebenso wie alle Daten der Nachweise flächende- ckend und aktuell vorgehalten. So wird das Liegenschaftskataster auch den An- forderungen des Rechtsverkehrs, der Verwaltung und der Wirtschaft gerecht und berücksichtigt die Bedürfnisse der Landesplanung, der Bauleit- planung, der Bodenordnung, der Ermittlung von Grundstückswerten sowie des Umwelt- und Natur- schutzes. • mit vergleichbarer Zweckbestimmung des vor- gefundenen Gebäudebestandes bei bebauten Grundstücken. Die Daten der Tatsächlichen Nutzung werden objektbezogen landesweit vorgehalten und gliedern sich in die Objektartengruppen Siedlung, Verkehr, Vegetation und Gewässer mit den dazugehörigen jeweiligen Objektarten. Siedlung Wohnbaufläche Industrie- und Gewerbefläche Halde Bergbaubetrieb Tagebau, Grube, Steinbruch Fläche gemischter Nutzung LVermGeo Stand: 03/2026 Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen als Ansprechpartner gern zur Verfügung und geben weitere Informationen zu den Dienstleistungen unserer Behörde. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt E-Mail: poststelle.lvermgeo@sachsen-anhalt.de Standorte der Geokompetenz-Center: Scharnhorststraße 89 39576 Stendal Telefon: 03931 252-106* Telefax: 03931 252-499 Otto-von-Guericke-Str. 15 39104 Magdeburg Telefon: 0391 567-7864* Telefax: 0391 567-7821 Kühnauer Straße 164 a-b 06846 Dessau-Roßlau Telefon: 0340 50250-333* Telefax: 0340 50250-320 Sport-, Freizeit- und ErholungsflächeNeustädter Passage 15 06122 Halle (Saale) Telefon: 0345 6912-481* Telefax: 0345 6912-133 Friedhof* Telefonnummer des Geokompetenz-Centers Fläche besonderer funktionaler Prägung Verkehr Öffnungszeiten der Geokompetenz-Center: Straßenverkehr Weg Mo, Di, Do, Fr 8:00 - 13:00 Uhr sowie individuelle Terminvereinbarung online und telefonisch Platz Bahnverkehr FlugverkehrInternet: Schiffsverkehrgeodatenportal.sachsen-anhalt.de www.sachsen-anhalt.de Vegetation Landwirtschaft Wald Gehölz Heide Moor Sumpf Die Tatsächliche Nutzung Die tatsächliche Nutzung beschreibt Flächen der Erdoberfläche • mit gleichem Bewuchs oder gleicher Bodende- ckung und Funktionalität bei unbebauten Grund- stücken sowie Ansprechpartner: Unland/ Vegetationslose Fläche Gewässer Fließgewässer Hafenbecken Stehendes Gewässer Meer Erläuterungen zur Darstellung der Objektarten finden Sie im ALKIS®-Signaturenkatalog der Doku- mentation zur Modellierung der Geoinformationen des amtlichen Vermessungswesens (GeoInfoDok) unter www.adv-online.de. Ablauf der Erfassung Nach einer örtlichen Ersterfassung der im Jahr 2003 eingeführten bundesweit vergleichbaren Nutzungsarten erfolgt nunmehr eine turnusmäßige Überprüfung insbe- sondere unter Zuhilfenahme von Luftbildern. Das Liegenschaftskataster wird fortgeführt und damit aktualisiert. Die Information über die Aktualisierung beschreibender Angaben im Liegenschaftskataster erfolgt ortsüblich. Die Verarbeitung der Daten im Liegenschaftskataster ist ausschließlich Aufgabe des LVermGeo und kostenfrei. Ergeben sich bei einer beantragten Liegenschafts- vermessung Änderungen der Tatsächlichen Nutzung, werden diese auch in das Liegenschaftskataster über- nommen und dem Antragsteller mit der Fortführungs- mitteilung zur Liegenschaftsvermessung zur Kenntnis gegeben. Auszug aus dem Geobasisinformationssystem - Liegenschaftskataster (darstellende Anga- ben) Liegenschaftskarte Rechtliche Bedeutung Die Tatsächliche Nutzung gehört zu den beschreibenden Daten des Liegenschaftskatasters mit Informationscharakter. Diese Daten fallen nicht unter die sogenannte Richtigkeitsvermutung und den Öffentlichen Glauben nach dem Bürgerlichen Gesetz- buch. Die Eintragung der Nutzung in das Liegenschaftskataster entfal- tet keine Rechtswirkung. Ebenso können weder die Bebaubarkeit noch der Kaufpreis eines Flurstückes von den Angaben zur tatsächlichen Nutzung abgeleitet werden. Letztgenannter ergibt sich - als Verkehrswert eines Grundstückes - vielmehr aus der bestmöglichen, (bau) rechtlich zulässigen Nutzung. Auch in steuerrechtlicher Hinsicht geht von der eingetragenen tatsächlichen Nutzung keine Rechtswirkung aus. Weitere Informationen Für Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Geokompetenz- Center des LVermGeo gern zur Verfügung. Darüber hinaus finden Sie weitere Informationen im Internet unter: geodatenportal.sachsen-anhalt.de. Auszug aus dem Geobasisinformationssystem - Liegenschaftskarte mit Orthophoto LVermGeo Stand: 03/2026 Auszug aus dem Liegenschaftskataster - Flurstücks- und Eigentumsnachweis (Ausschnitt) Digitales Orthophoto Erläuterungen zum Auszug aus dem Liegenschaftskataster (Ausschnitt)

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