Other language confidence: 0.7296805864187933
Auftragnehmer: G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft mbH Im Rahmen dieses Projektes wurde der verfügbare Datenbestand zu Sedimentmengen und Sedimentbeschaffenheit recherchiert, ausgewertet und dokumentiert. Es erfolgten Gewässerbegehungen und die messtechnische Bestimmung von Sedimentmächtigkeiten sowie die Ableitung der entsprechenden Sedimentvolumina an den identifizierten Gewässerschwerpunktbereichen. Ausgewählte Sedimentablagerungen wurden beprobt und hinsichtlich des bodenmechanischen Zustandes und der chemischen Zusammensetzung untersucht. Hier können Sie die Unterlagen des Fachgutachtens "Bestandsaufnahme belasteter Altsedimente in ausgewählten Gewässern Sachsen-Anhalts“ im pdf-Format herunterladen. Zum Lesen der Dateien benötigen Sie den Acrobat Reader. Teil I Sedimenterkundung Teil I - Textteil Bericht Sedimenterkundung pdf-Datei öffnen [ca. 1,1 MB] Teil I - Anlagen Anlage 1 - Übersichtskarte mit allen angefahrenen Punkten pdf-Datei öffnen [ca. 2,8 MB] Anlage 2.1 - Karte Sedimentmächtigkeiten Sachsen-Anhalt pdf-Datei öffnen [ca. 2,8 MB] Anlage 2.2 - Karte Sedimentmächtigkeit Bode pdf-Datei öffnen [ca. 1,7 MB] Anlage 2.3 - Karte Sedimentmächtigkeit Havel pdf-Datei öffnen [ca. 1,9 MB] Anlage 2.4 - Karte Sedimentmächtigkeit Nebenstruktur Saale pdf-Datei öffnen [ca. 2,2 MB] Anlage 2.5 - Karte Sedimentmächtigkeit Schlenze pdf-Datei öffnen [ca. 1,9 MB] Anlage 2.6 - Karte Sedimentmächtigkeit Schwarze Elster pdf-Datei öffnen [ca. 1,8 MB] Anlage 2.7 - Karte Sedimentmächtigkeit Weiße Elster pdf-Datei öffnen [ca. 2,2 MB] Anlage 3.1 - Karte Sedimentvolumen Sachsen-Anhalt pdf-Datei öffnen [ca. 2,9 MB] Anlage 3.2 - Karte Sedimentvolumen Bode pdf-Datei öffnen [ca. 1,7 MB] Anlage 3.3 - Karte Sedimentvolumen Havel pdf-Datei öffnen [ca. 1,9 MB] Anlage 3.4 - Karte Sedimentvolumen Nebenstruktur Saale pdf-Datei öffnen [ca. 2,2 MB] Anlage 3.5 - Karte Sedimentvolumen Schlenze pdf-Datei öffnen [ca. 1,9 MB] Anlage 3.6 - Karte Sedimentvolumen Schwarze Elster pdf-Datei öffnen [ca. 1,8 MB] Anlage 3.7 - Karte Sedimentvolumen Weiße Elster pdf-Datei öffnen [ca. 2,2 MB] Anlage 4 - Tabelle Anfahrten, Sedimentmächtigkeit, -volumen pdf-Datei öffnen [ca. 0,1 MB] Anlage 5.1 - Peilstangensondierung Bode, Schlenze, Weiße Elster, Saale Seitenstrukturen pdf-Datei öffnen [ca. 1,5 MB] Anlage 5.2 - Peilstangensondierung Hauptsaale pdf-Datei öffnen [ca. 0,2 MB] Anlage 5.3 - Peilstangensondierung Havel, Schwarze Elster pdf-Datei öffnen [ca. 0,3 MB] Anlage 6 a - Begehungsprotokolle Weiße Elster pdf-Datei öffnen [ca. 5,2 MB] Anlage 6 b - Begehungsprotokolle Schlenze pdf-Datei öffnen [ca. 2,0 MB] Anlage 6 c - Begehungsprotokolle Wipper pdf-Datei öffnen [ca. 8,8 MB] Anlage 6 d - Begehungsprotokolle Unstrut pdf-Datei öffnen [ca. 2,2 MB] Anlage 6 e - Begehungsprotokolle Mulde pdf-Datei öffnen [ca. 5,7 MB] Anlage 6 f - Begehungsprotokolle Schwarze Elster pdf-Datei öffnen [ca. 5,0 MB] Anlage 6 g - Begehungsprotokolle Havel pdf-Datei öffnen [ca. 9,3 MB] Anlage 6 h - Begehungsprotokolle Laucha pdf-Datei öffnen [ca. 3,3 MB] Anlage 6 i - Begehungsprotokolle Luppe pdf-Datei öffnen [ca. 0,3 MB] Anlage 6 j - Begehungsprotokolle Bode pdf-Datei öffnen [ca. 13,6 MB] Anlage 6 k - Begehungsprotokolle Saale pdf-Datei öffnen [ca. 9,1 MB] Teil II Sedimentuntersuchung Teil II - Textteil Bericht Sedimentuntersuchung pdf-Datei öffnen [ca. 13,2 MB] Teil II - Anlagen Anlage 1 - Übersichtskarte Probenahmestandorte pdf-Datei öffnen [ca. 1,3 MB] Anlage 2.1 - Karte Probenahme Gewässerbereich Halle pdf-Datei öffnen [ca. 0,3 MB] Anlage 2.2 - Karte Probenahme Mühlgraben Holleben pdf-Datei öffnen [ca. 0,3 MB] Anlage 3.1 - Karte Verteilung Zn Bode pdf-Datei öffnen [ca. 0,8 MB] Anlage 3.2 - Karte Verteilung Hg Bode pdf-Datei öffnen [ca. 0,8 MB] Anlage 3.3 - Karte Verteilung Dioxine Bode pdf-Datei öffnen [ca. 0,8 MB] Anlage 3.4 - Karte Verteilung PAK-5 Bode pdf-Datei öffnen [ca. 0,8 MB] Anlage 4 - Probenahmeprotokolle pdf-Datei öffnen [ca. 0,8 MB] Anlage 5 - Laborberichte pdf-Datei öffnen [ca. 17,1 MB] Anlage 6 - Protokolle Partikelmessung pdf-Datei öffnen [ca. 12,9 MB]
Die Messstelle Oberkotzau (Messstellen-Nr: 56001003) befindet sich im Gewässer Sächsische Saale in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des Durchflusses, des Wasserstands.
Landesamt für Vermessung und Geoinformation Landesluftbildsammlung Sachsen-Anhalt Das Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt informiert. Bezugsmöglichkeiten: In der Landesluftbildsammlung Sachsen-Anhalt werden Luftbilder und Digitale Orthophotos des Landes vorge- halten. Luftbilder bieten jeweils ein vollständiges, auf den Zeit- punkt der Aufnahme bezogenes Abbild von Teilen der Erdoberfläche. Bei den Originalluftbildern handelt es sich um zentralperspektivische Senkrechtaufnahmen, die durch die Perspektive etwas verzerrt sind. Durch Beseitigung der Verzerrungen entsteht ein Digitales Orthophoto. Digitale Orthophotos (DOP) DOP sind grundsätzlich verzerrungsfreie und maßstabsgetreue Rasterdaten. Sie werden aus orientierten Luftbildern und einem Digitalen Höhenmodell abgeleitet. Bei Verwendung eines Geländemodells entsteht ein klas- sisches DOP. Mit dem Bildflug 2019 wird bei den Digitalen Orthophotos die neue Qualität True Orthophoto - TrueDOP eingeführt. Sie werden unter Verwendung von feinaufgelösten dreidi- mensionalen Oberflächenmodellen gewonnen. Inhaltlich unterscheiden sich TrueDOP von den bishe- rigen DOP insbesondere durch den Wegfall der Umklapp- effekte. Die DOP sind mit einer Bodenauflösung von 10 cm (DOP10 - regional begrenzt, für kommunale Nutzer), 20 cm (DOP20), 40 cm (DOP40) und 100 cm (DOP100) erhältlich. DOP werden als 4-Kanalbild-RGBI (Rot, Grün, Blau, Infra- rot), als 3-Kanalbild-RGB und als Color-Infrarot-Bild-CIR angeboten. Bildflüge Die Luftbilder der Landesluftbildsammlung werden als Rasterdaten (gescannte Filmnegative) aus den Bildflügen verschiedener Zeitepochen und unterschiedlicher An- lässe vorgehalten. Die Bestände sind allen Interessierten frei zugänglich. LVermGeo Stand: 03/2026 Historische Bildflüge vor 1945 Stadtgebiet von Dessau und teilweise Roßlau aus dem Jahr 1928 Stadtgebiet von Halle (Saale) und teilweise des Saalekreises von 1935/1937 Bildflüge der Alliierten (amerikanische und englische Stellen) Aufnahmen ab dem Sommer 1944 bis 1946 nur lokale und unsystematische Befliegung Bildflüge sowjetischer Stellen Bildflüge von 1953 und 1955 erster nahezu flächendeckender Bildflug der Nachkriegszeit des Territoriums Sachsen- Anhalt Die Digitalen Orthophotos und Luftbilder können beim Landesamt für Vermessung und Geoinfor- mation Sachsen-Anhalt bezogen werden. Ansprechpartner: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen als Ansprechpartner gern zur Verfügung und geben weitere Informationen zu den Dienstleistungen unserer Behörde. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt E-Mail: poststelle.lvermgeo@sachsen-anhalt.de Bildflüge der DDR Befliegung von 1955 bis 1990 in unterschied- licher Qualität Besonderheit: aufgrund der Geheimhaltung zur Zeit der DDR wurden beispielsweise mili- tärische Objekte geschwärzt Color-Infrarot (CIR)-Bildflüge Luftbilder sind Falsch-Farb-Aufnahmen, um anhand von Farbunterschieden Informa- tionen zum Zwecke des Umweltschutzes zu erhalten Befliegungen unterschiedlicher Jahrgänge Katasterbildflüge Grundlage für die Erneuerung der Liegen- schaftskarte in Sachsen-Anhalt von 1991 bis 1999 Diese Luftbilder sind im LVermGeo nicht mehr erhältlich. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Landesarchiv Sachsen-Anhalt. Standorte der Geokompetenz-Center: Scharnhorststraße 89 39576 Stendal Telefon: 03931 252-106* Telefax: 03931 252-499 Otto-von-Guericke-Str. 15 39104 Magdeburg Telefon: 0391 567-7864* Telefax: 0391 567-7821 Kühnauer Straße 164 a-b 06846 Dessau-Roßlau Telefon: 0340 50250-333* Telefax: 0340 50250-320 Neustädter Passage 15 06122 Halle (Saale) Telefon: 0345 6912-481* Telefax: 0345 6912-133 * Telefonnummer des Geokompetenz-Centers Öffnungszeiten der Geokompetenz-Center: Mo, Di, Do, Fr 8:00 - 13:00 Uhr sowie individuelle Terminvereinbarung online und telefonisch Geotopographische Bildflüge seit 1991 regelmäßige Befliegung des Landesgebietes zur Erfassung der Geotopo- graphie seit dem Jahr 2007 erfolgt die Befliegung flächendeckend digital und zyklisch jähliche Befliegung der Hälfte der Landesfläche Internet: geodatenportal.sachsen-anhalt.de www.sachsen-anhalt.de Weitere Bildflüge In der Landesluftbildsammlung werden auch Luftbilder anderer öffentlicher Stellen geführt. Hierzu gehören bspw. die Befliegung von Magdeburg aus dem Jahr 1992, die Hochwasserbefliegung aus dem Jahr 1994, die Hochwasserbefliegung der Elbe aus den Jah- ren 2002 und 2013, die Hochwasserbefliegung der Saale, Mulde, Weißen Elster aus dem Jahr 2013 oder die Früh- jahrsbefliegung Alte Elbe (Magdeburg) von 2015. Cessna 206 Turbo - geeignet für den Bildmessflug Landesluftbildsammlung Sachsen-Anhalt Die Luftbilder zeigen das Schloss Hundisburg In der Landesluftbildsammlung des Landesamtes für Vermessung und Geo- information Sachsen-Anhalt (LVermGeo) werden Luftbilder und Digitale Orthophotos von der Erdoberfläche des Landesgebietes vorgehalten. Sie wird als Grundlage für die Erfassung der Geotopographie und für Geoinformations- systeme genutzt. Die Landesluftbildsammlung wird ständig durch aktuelle Bildflüge ergänzt. Color-Infrarot-Aufnahme von 2019 Schloss Hundisburg, Digitales Orthophoto von 2019 (TrueDOP), Bodenauflösung 20 cm Aufnahme aus den Katasterbildflügen von 1992 Luftbildzeitreihen im Internet Ein ausgewähltes Gebiet kann in drei unterschiedlichen Epochen betrachtet werden. Dies gestattet dem Betrachter interessante Einblicke zu natür- lichen oder durch den Menschen beeinflusste Veränderungen der Umwelt. Aufnahme aus den Bildflügen der DDR von 1978 Interessierte können Auszüge aus der Landesluft- bildsammlung analog oder digital erhalten. LVermGeo Stand: 03/2026 mehr Informationen zur Landesluftbildsammlung Die aktuellen Digitalen Orthophotos und DOP älterer Jahrgänge sowie Historische Luftbilder stehen unter geodatenportal.sachsen-anhalt.de zum kostenfreien Download bereit. Aufnahme aus den Bildflügen sowjetischer Stellen von 1953 Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt
Das Kraftwerk (KW) Schkopau befindet sich im Süden des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, zwischen den Städten Halle und Merseburg, in der Gemeinde Schkopau im Saalekreis, Gemarkung Korbetha. Es liegt direkt neben einem Chemiepark mit Industriebetrieben (z. B. der DOW Olefinverbund GmbH) mit erhöhtem Energiebedarf, in ca. 700 m Entfernung zur Saale. Das Kraftwerk wurde im Juli 1996 offiziell in Betrieb genommen. Nach dem aktuellen Stand wird der Kohleausstieg für das Kraftwerk Schkopau im Dezember 2034 erwartet. Die Saale Energie GmbH (SEG) ist Eigentümer und führt den Betrieb des Braunkohlekraftwerks Schkopau mit zwei braunkohlebefeuerten Blöcken (Blöcke A und B) mit einer elektrischen Gesamtbruttoleistung von ca. 915 MW. Die Saale Energie GmbH beabsichtigt, im Zuge der Energiewende das Kraftwerk Schkopau von einem ausschließlich mit Braunkohle betriebenen Kraftwerk, das in Kraft-Wärme-Kopplung Strom und Prozessdampf in zwei konventionellen Dampfkraftwerksblöcken erzeugt, zu einem flexiblen und schnell auf Laständerungen reagierenden Kraftwerk auszubauen. Zukünftig soll die Herstellung von Prozessdampf, Wärme und Strom auch in einer Gas- und Dampfturbinen-Anlage (GuD) sowie einer Industriegasturbinenanlage (IGT) erfolgen. Das Projekt wird unter der Bezeichnung „Zukunft Ener-gieversorgung Sachsen-Anhalt“ (ZESA) geführt. Die Errichtung der Neuanlagen soll auf vorhandenen, unbebauten Flächen südwestlich neben der Hilfskesselanlage (Baufeld 1 für das IGT-Kraftwerk), südwestlich von Kohleblock B (Baufeld 2 für das GuD-Kraftwerk) sowie in geringem Maße neben den Maschinentransformatoren Block A und B (Baufeld 3 für Schaltanlagen der IGT) erfolgen.
Das Landesverwaltungsamt hat den Planfeststellungsbeschluss für die Erweiterung der Deponie Lindenberg in der Hansestadt Gardelegen erlassen. Damit ist der Weg für die langfristige Sicherung der Entsorgungskapazitäten für Abfälle der Deponieklasse II im Norden Sachsen-Anhalts frei. Die von der Deponie GmbH des Altmarkkreises Salzwedel betriebene Deponie wird um einen zweiten Bauabschnitt erweitert. Die zusätzliche Ablagerungsfläche umfasst rund 11,4 Hektar. Zudem wird die zulässige Einlagerungshöhe des bestehenden ersten Bauabschnitts angehoben. Insgesamt entsteht dadurch zusätzliches Deponievolumen von rund 2 Millionen Kubikmetern. „Mit der Planfeststellung wird die Entsorgungssicherheit für mineralische Abfälle, Bodenaushub, asbesthaltige Baustoffe und weitere Deponieklasse-II-Abfälle langfristig gewährleistet. Die Deponie Lindenberg übernimmt hierbei eine wichtige Funktion für die Abfallwirtschaft in der Altmark und darüber hinaus“, erklärt der zuständige Abteilungsleiter im Landesverwaltungsamt, Michael Wersdörfer. Bereits im Verfahren wurde deutlich, dass die bestehenden Kapazitäten der Deponie mittelfristig nicht ausreichen würden. Die Erweiterung dient daher der Sicherstellung einer gemeinwohlverträglichen Abfallentsorgung und stärkt die regionale Entsorgungsinfrastruktur. Zudem werden durch die Weiterentwicklung des bestehenden Standortes zusätzliche Transportwege vermieden. Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens wurde eine umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Dabei wurden unter anderem die Auswirkungen auf Menschen, Tiere, Pflanzen, Boden, Wasser, Luft, Klima sowie das Landschaftsbild untersucht. Die Prüfung kam zu dem Ergebnis, dass bei Umsetzung der vorgesehenen Schutz-, Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen zu erwarten sind. Der Beschluss enthält umfangreiche Nebenbestimmungen zum Schutz von Grund- und Oberflächenwasser, zum Immissionsschutz, zur Überwachung des Deponiebetriebs sowie zum Natur- und Artenschutz. Vorgesehen sind unter anderem zusätzliche Grundwassermessstellen, regelmäßige Umweltkontrollen sowie Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Landschaft. Zur Absicherung der Stilllegung und Nachsorge der Deponie wurde außerdem eine Sicherheitsleistung in Höhe von rund 14,3 Millionen Euro festgelegt. Im Rahmen der öffentlichen Beteiligung wurden keine Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben. Die beteiligten Fachbehörden kamen nach Prüfung der Unterlagen zu dem Ergebnis, dass dem Vorhaben unter den festgelegten Bedingungen keine öffentlichen Belange entgegenstehen. Hintergrund Die Deponie Lindenberg wird seit den 1990er Jahren betrieben und ist die einzige Deponie der Deponieklasse II im nördlichen Sachsen-Anhalt. Sie nimmt insbesondere nicht verwertbare mineralische Abfälle sowie spezielle Bauabfälle zur umweltgerechten Entsorgung an. Mit der Erweiterung wird die Kapazität des Standortes deutlich erhöht und die Entsorgungssicherheit für die Region langfristig gewährleistet. Impressum: Landesverwaltungsamt Pressestelle Ernst-Kamieth-Straße 2 06112 Halle (Saale) Tel: +49 345 514 1244 Fax: +49 345 514 1477 Mail: pressestelle@lvwa.sachsen-anhalt.de
Das Landesverwaltungsamt hat der Befesa Aluminium Germany GmbH die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die wesentliche Erweiterung ihrer Aluminium-Sekundärschmelzanlage am Standort Bernburg erteilt. Mit der Genehmigung kann das Unternehmen seine Produktionskapazität von bislang 90.000 Tonnen auf künftig 180.000 Tonnen Sekundäraluminium pro Jahr verdoppeln. Bestandteil des Vorhabens ist unter anderem die Errichtung einer zweiten Aluminium-Sekundärschmelzanlage mit neuen Schmelzöfen, Lager- und Gießanlagen sowie moderner Abluftreinigungstechnik. Die Investitionssumme beträgt rund 35,56 Millionen Euro. Der bereits im Jahr 2025 zugelassene vorzeitige Maßnahmenbeginn nach § 8a Bundes-Immissionsschutzgesetz wurde inzwischen vollständig umgesetzt. Derzeit bereitet sich das Werk auf den Probebetrieb der neuen Anlagenteile vor. Durch die Erweiterung wird die Position des Standorts Bernburg als bedeutender Standort der Aluminium-Kreislaufwirtschaft weiter gestärkt. Sekundäraluminium leistet einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung, da für seine Herstellung deutlich weniger Energie benötigt wird als für die Gewinnung von Primäraluminium aus Bauxit. Im Rahmen des Vorhabens entstehen zudem rund 40 neue Arbeitsplätze. Die fachliche Prüfung hat ergeben, dass die Erweiterung bei Einhaltung der umfangreichen Nebenbestimmungen keine nachteiligen Auswirkungen auf Umwelt oder Nachbarschaft erwarten lässt. Im Zuge des Genehmigungsverfahrens wurden unter anderem die Auswirkungen auf Luftqualität, Lärmschutz, Naturschutz, Wasserhaushalt und Arbeitsschutz geprüft. Auch die durchgeführte Umweltverträglichkeitsprüfung kam zu dem Ergebnis, dass das Vorhaben umweltverträglich umgesetzt werden kann. Michael Wersdörfer, Leiter der zuständigen Abteilung im Landesverwaltungsamt, erklärt: „Mit der Genehmigung dieses Vorhabens schaffen wir die Voraussetzungen für eine bedeutende Investition in den Industriestandort Sachsen-Anhalt. Die Erweiterung der Aluminium-Recyclingkapazitäten in Bernburg stärkt die Kreislaufwirtschaft, sichert bestehende Arbeitsplätze und schafft neue Perspektiven für die Region. Gleichzeitig zeigt das Verfahren, dass wirtschaftliche Entwicklung und hohe Umweltstandards erfolgreich miteinander vereinbar sind.“ Das Genehmigungsverfahren wurde als förmliches Verfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Während der Öffentlichkeitsbeteiligung gingen keine Einwendungen gegen das Vorhaben ein. Hintergrund: Die Genehmigung umfasst insbesondere die Errichtung einer zweiten Aluminium-Sekundärschmelzanlage mit zwei Kipptrommelöfen, zwei Warmhalteöfen, einer Blockgusslinie, einer Flüssigverladestation, einer neuen Abluftbehandlungsanlage sowie die Anpassung der bestehenden Anlage an die aktuellen Anforderungen der TA Luft. Die genehmigte Gesamtkapazität beträgt künftig 180.000 Tonnen Sekundäraluminium pro Jahr. Impressum: Landesverwaltungsamt Pressestelle Ernst-Kamieth-Straße 2 06112 Halle (Saale) Tel: +49 345 514 1244 Fax: +49 345 514 1477 Mail: pressestelle@lvwa.sachsen-anhalt.de
Innerhalb der Flussgebietsgemeinschaft Elbe sind viele stoffliche Belastungen auf den Einfluss sedimentgebundener Schadstoffe aus historischen Einträgen zurückzuführen. Belastete Feinsedimente lagern sich in strömungsberuhigten Gewässerbereichen ab und werden ggf. bei veränderten Abflussbedingungen (Hochwasser) im Gewässer weiter transportiert. Auch in Sachsen- Anhalt liegen auf Grund der industriegeschichtlichen Entwicklung Mitteldeutschlands wesentliche Schadstoffquellen für die Gewässer in Form von belasteten Altsedimentdepots in den Zuflüssen zur Elbe und auch in der Elbe vor. Deshalb arbeitet in Sachsen-Anhalt eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft an der Identifizierung und Bewertung von möglichen Maßnahmen zur Reduzierung von Altsedimentdepots als Schadstoffquelle. Die Ergebnisse der dazu vorgenommenen, umfangreichen Untersuchungen sind eingegangen in das elbeweite Sedimentmanagementkonzept der Flussgebietsgemeinschaft Elbe (FGG Elbe) und in das Sedimentmanagementkonzept der internationalen Kommission zum Schutz der Elbe (IKSE) Die Zielstellung des Sedimentmanagementkonzeptes von Sachsen-Anhalt besteht im 2. Bewirtschaftungszeitraum von 2015 bis 2021 vorrangig in der Umsetzung der im Sedimentmanagementkonzept der FGG Elbe enthaltenen Handlungsempfehlungen. Die Umsetzung und Fortschreibung des Sedimentmanagementkonzepts ist Bestandteil des Schadstoffkonzeptes Sachsen Anhalts und wird wie das Schadstoffkonzept federführend durch die Ad hoc AG Schadstoffe in Sachsen Anhalt unter Leitung des LHW bearbeitet ( siehe hier ). Im Zeitraum der ersten Bewirtschaftungsphase wurden als Bearbeitungsschwerpunkte nachfolgende Leistungen realisiert: Grundlagenermittlung zu relevanten Sedimentablagerungen, Mitwirkung bei der Erarbeitung des Sedimentmanagement der FGG Elbe, Detailuntersuchungen zu Sedimentablagerungen im Unterlauf der Bode und in ausgewählten Seitenstrukturen der Saale, Prognose bzgl. der Art und des Umfanges der Wirkung von Schwebstoff- und Feinsedimenteinträgen auf geplante Retentionsflächen zum Hochwasserschutz. Die Leistungen erfolgten unter Federführung in Verantwortung des LHW. Die dabei erzielten Ergebnisse stehen im Abschnitt " Abgeschlossene Leistungen " zum download bereit Im 2. Bewirtschaftungszeitraum sind vorrangig Maßnahmen zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen aus dem Sedimentmanagementkonzept der FGG Elbe geplant. Dazu zählen: Detailuntersuchungen von Sedimentablagerungen in den Seitenstrukturen der Unteren Saale und darauf aufbauend die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes bezüglich des Umgangs mit Altsedimentdepots im Bereich der Saale der Abschluss der Untersuchungen zu den Sedimentbelastungsquellen im Unterlauf der Bode einschließlich eines Entscheidungsvorschlages. Die Federführung und die Zuständigkeit für diese Projekte liegen in der Verantwortung der Landesanstalt für Altlastenfreistellung (LAF). Weiterhin sind nachfolgende Einzelprojekte geplant beziehungsweise bereits in Vorbereitung: Prüfung von Optimierungsmöglichkeiten zum Schwebstoff- und Sedimentrückhalt im Muldestausee, Pilotprojekt zum Feinsedimentmanagement an ausgewählten Saalestaustufen Fertigstellung: 2014 Auftragnehmer: Arcadis Deutschland GmbH Im Gutachten "Mühlgraben Halle" werden die Schadstoffsituation, die Sedimentmenge im Mühlgraben sowie Lösungsansätze zur Sicherung / Beseitigung des Altsedimentdepots dargestellt. mehr Informationen hier Fertigstellung: 2013 Auftragnehmer: Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung (IWS) Lehrstuhl für Wasserbau und Wassermengenwirtschaft der Universität Stuttgart Zur Ermittlung der Erosionsstabilität des Sedimentes wurden an kohäsiven ungestörten Sedimentablagerungen Vor-Ort-Messungen ("in situ") ausgeführt sowie ungestörte Sedimentkerne entnommen und labortechnisch untersucht. mehr Informationen hier Fertigstellung: 2012 Auftragnehmer: G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft mbH Im Rahmen dieses Projektes wurde der verfügbare Datenbestand zu Sedimentmengen und Sedimentbeschaffenheit recherchiert, ausgewertet und dokumentiert. mehr Informationen hier Fertigstellung: 2012 Auftragnehmer: Helmholtz Zentrum für Umweltforschung - UFZ, Department Fließgewässerökologie Der Schlüsselstollen entwässert das durch langjährigen Bergbau geprägte ehemalige Mansfelder Kupferschieferrevier und stellt eine überregional wirkende Punktquelle für Schwermetalleinträge dar. mehr Informationen hier Um den Anforderungen der WRRL zu genügen, müssen u. a. auch die Emissionen aus Altlasten und dem Altbergbau erfasst und die Wirkung auf die Gewässer beurteilt werden. Detaillierte Untersuchungen im Bereich des Schlüsselstollens und des Spittelwassers/Schachtgrabens erfolgten unter Federführung der Landesanstalt für Altlastenfreistellung (LAF) Sachsen-Anhalt. Die entsprechenden Dokumente finden Sie auf den Internetseiten der LAF unter http://www.laf-lsa.de/wasserrahmenrichtlinie/ Im Rahmen der Veranstaltung wurden folgende Themen vorgestellt und diskutiert: Einführung in die Problematik (pdf, ca. 6,4 MB) Das Sedimentmanagementkonzept der IKSE (pdf, ca. 2,4 MB) Das Sedimentmanagementkonzept des Landes Sachsen-Anhalt (pdf, ca. 3,5 MB) Beobachtung schadstoffbelasteter Aueböden in Sachsen-Anhalt (pdf, ca. 6,1 MB) Sedimente in den Flüssen Sachsen-Anhalts und ihre Auswirkungen auf Wildfische sowie die Belastung von Reh- und Schwarzwild in der Muldeaue (pdf, ca. 4,3 MB) Frachtreduzierung schwebstoffgebundener Schadstoffe Schwerpunkt Fließgewässer Spittelwasser/Schachtgraben (pdf, ca. 6,7 MB) Baggergutverbringung Elbe - Saale (pdf, ca. 3,2 MB) Die Niederschrift zu dieser Veranstaltung finden Sie hier (pdf, ca. 0,1 MB)
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 1246 |
| Kommune | 1 |
| Land | 1374 |
| Weitere | 49 |
| Wirtschaft | 9 |
| Wissenschaft | 64 |
| Zivilgesellschaft | 183 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 14 |
| Daten und Messstellen | 1045 |
| Ereignis | 3 |
| Förderprogramm | 123 |
| Hochwertiger Datensatz | 2 |
| Infrastruktur | 23 |
| Taxon | 195 |
| Text | 1035 |
| Umweltprüfung | 91 |
| WRRL-Maßnahme | 403 |
| unbekannt | 164 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 1834 |
| Offen | 832 |
| Unbekannt | 182 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 2839 |
| Englisch | 1052 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 54 |
| Bild | 11 |
| Datei | 602 |
| Dokument | 1325 |
| Keine | 763 |
| Unbekannt | 23 |
| Webdienst | 1 |
| Webseite | 1008 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 1261 |
| Lebewesen und Lebensräume | 2847 |
| Luft | 780 |
| Mensch und Umwelt | 2403 |
| Wasser | 1335 |
| Weitere | 2618 |