Das Planfeststellungsverfahren für den 380 kV-Ersatzneubau der Hochspannungsleitung von Perleberg nach Stendal/West (Abschnitt Sachsen-Anhalt) hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. An morgen werden zwei Tage lang über 138 Einwendungen und Stellungnahmen verhandelt. Das Projekt umfasst eine Trassenlänge von ca. 47 km und bezieht sich auf den Ersatzbau der bestehenden Leitung unter Mitnahme der 110 kV-Bahnstromleitung von Insel nach Wittenberge auf den Masten 61 bis 58. Es betrifft im Landkreis Stendal mehrere Gemarkungen und Städte sowie die Hansestadt Seehausen (Altmark) und angrenzende Gemeinden. Die Planfeststellung für dieses Infrastrukturvorhaben wurde am 1. November 2022 eingeleitet, und die Planunterlagen vom 2. Januar 2023 bis zum 2. Februar 2023 in den betroffenen Kommunen zur Einsichtnahme ausgelegt. Im Anschluss daran hatten die Bürgerinnen und Bürger bis zum 1. März 2023 die Möglichkeit, Einwendungen zu erheben. Insgesamt gingen 104 private Einwendungen sowie 34 Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange beim Landesverwaltungsamt ein. Die Äußerungen spiegeln ein breites Spektrum an Anliegen und Bedenken wider, die nun mit dem Vorhabenträger unter Moderation des Landesverwaltungsamtes verhandelt werden. Schwerpunkte der Einwendungen Die Einwendungen beziehen sich insbesondere auf die Forderung nach alternativen Trassenverläufen, wie etwa Mastverschiebungen oder größere Abstände zur Wohnbebauung. Auch die Anpassung der technischen Ausführung, beispielsweise durch den Einsatz anderer Masttypen oder die Umstellung auf Erdkabel, wird in einigen Einwendungen thematisiert. Weitere Bedenken betreffen die Auswirkungen des Projekts auf Menschen, Natur und Umwelt, wie etwa mögliche gesundheitliche Risiken durch elektrische und magnetische Felder, die zusätzliche Belastung durch die Bahnstromleitung sowie Auswirkungen auf Boden, Tiere und Landschaft. Einige Einwender äußerten auch Bedenken bezüglich der bauzeitlichen Auswirkungen, etwa die Lärmentwicklung, Staubbelastung und die Logistik der Baustellen. Besonders betroffen von diesen Sorgen sind die Landwirtschaft und die angrenzenden Erholungsgebiete. Ausblick Nach Abschluss des Anhörungsverfahrens wird das Landesverwaltungsamt alle eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen prüfen und gegebenenfalls Anpassungen am Planentwurf vornehmen. Die endgültige Entscheidung über die Durchführung des Projekts sowie über etwaige Auflagen wird voraussichtlich in den kommenden Monaten getroffen. Weitere Informationen zum Thema Planfeststellung sind auf der Internet-Seite des Landesverwaltungsamtes – Planfeststellung zu finden. Das Landesverwaltungsamt hat im Jahr 2025: Hintergrund Was ist ein Planfeststellungsverfahren? Ein Planfeststellungsverfahren ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Genehmigungsverfahren, das insbesondere für größere Infrastrukturprojekte wie den Neubau oder Ersatzneubau von Straßen oder Hochspannungsleitungen erforderlich ist. Es dient dazu, alle relevanten Umwelt-, Planungs- und Sicherheitsaspekte zu berücksichtigen und sicherzustellen, dass das Projekt in Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben durchgeführt wird. Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens wird die Öffentlichkeit in Form einer Auslegung der Planunterlagen und der Möglichkeit zur Einreichung von Einwendungen aktiv eingebunden. Dabei prüft die Planfeststellungsbehörde, in diesem Fall das Landesverwaltungsamt, alle Einwendungen und Stellungnahmen und wägt die verschiedenen Interessen gegeneinander ab. Die Planfeststellungsbehörde entscheidet abschließend, ob das Vorhaben durchgeführt werden kann und unter welchen Auflagen. Welche Rolle hat die Planfeststellungsbehörde? Die Planfeststellungsbehörde, hier das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, hat die Aufgabe, das Verfahren zu koordinieren und alle Einwendungen und Stellungnahmen zu bewerten. Sie prüft dabei nicht nur die technischen und baulichen Aspekte des Vorhabens, sondern auch die Auswirkungen auf Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und die betroffenen Anwohner. Das Ziel des Verfahrens ist es, eine sorgfältige Abwägung der verschiedenen Interessen vorzunehmen und eine fundierte Entscheidung zu treffen. Impressum: Landesverwaltungsamt Pressestelle Ernst-Kamieth-Straße 2 06112 Halle (Saale) Tel: +49 345 514 1244 Fax: +49 345 514 1477 Mail: pressestelle@lvwa.sachsen-anhalt.de
Die Tabellen sind landkreisweise erstellt. Ergänzende Informationen erhalten Sie im PDF zum Download: Deichschau 2026 im Flussbereich Merseburg Deichschautermine im Burgenlandkreis Datum Gewässer Beschreibung Treffpunkt 23.3. 9 Uhr Saale Eulauer Deich (0,7 km) Schellsitzer Deich (3,7 km) Schulpfortaer Deich, linksseitig (1,4 km) Schulpfortaer Deich, rechtsseitig (3,9 km) 9 Uhr Weg zur ehemaligen Fähre 10 Uhr Ende des Deiches, Feldweg zur Saale 11.30 Uhr Straßenbrücke Almrich 12.15 Uhr Fischhaus Schulpforte 25.3. 9 Uhr Saale Wengelsdorfer Deich (1,2 km) Schkortlebener Deich (1,3 km) Verwallung Markwerbener Wiese (0,8 km) 9 Uhr Überfahrt Deich Kirchfährendorf-Wengelsdorf 10 Uhr Schkortleben an der Brücke A 38 11 Uhr Einlaufschütz ehem. Binnenfischerei 23.3. 9 Uhr Weiße Elster Pegel Zeitz (1,0 km) Zangenberg (0,9 km) Zeitz (4,4 km) Pegelhaus Parkplatz Bürgerhaus Wehr Großosida 25.3. 9 Uhr Weiße Elster Predel (1,2 km) Profen (1,0 km) Hydrierwerk (0,9 km) Schöpfwerk Predel Schöpfwerk Profen Hydrierwerk 13.4. 9 Uhr Weiße Elster Raba (2,1 km) Salsitz (5,2 km) 9 Uhr Straßenbrücke Aga 10.30 Uhr Bahnübergang Haynsburg 20.4. 9 Uhr Weiße Elster Bornitz (3,0 km) Ostrau (0,7 km) Göbitz (nur teilweise, 150 m mit neuem Absperrbauwerk) Brücke / Umgehungsstraße Parkplatz, Straßenbrücke OE Ostrau Mühle Ostrau Deichschautermine im Landkreis Mansfeld-Südharz Datum Gewässer Beschreibung Treffpunkt 8.4. 10.30 Uhr Böse Sieben Deiche Eisleben: Landwehr rechts und links Hallesche Straße bis Kläranlage Eisleben (3,5 km) Eisleben Parkplatz Wiesenhaus 13.4. 9 Uhr Wilder Graben Deiche rechts und links von Einmündung Glume bis Sportplatz (1,6 km) Straßenbrücke Zum Sportplatz Deichschautermine im Saalekreis Datum Gewässer Beschreibung Treffpunkt 23.3. 9 Uhr Saale Deich Hohenweiden Deichanfang Rattmannsdorf (0,7 km) Deich Röpzig von Röpziger Brücke bis Saalealtarm (2,7 km) Deich Beuchlitz Winterdeich von OL Beuchlitz bis Bahndamm (1,1 km) Deich Beuchlitz Sommerdeich von OL Beuchlitz bis Kasselerbahn (1,7 km) 9 Uhr Hohenweiden, OT Rattmannsdorf Deichauffahrt i.d. OL 10 Uhr Röpziger Brücke 11.45 Uhr Überfahrt Winterdeich Beuchlitz 25.3. 9 Uhr Saale Deich Halle-Neustadt Bahndamm Angersdorf bis Beginn Hochstraße Pferderennbahn (3,5 km) Gimritzer Damm (1,3 km) 9 Uhr Deichüberfahrt Angersdorf 10 Uhr Gimritzer Damm 30.3. 9 Uhr Saale Kröllwitz-Daspiger Deich (2,2 km) Kirchfährendorfer Deich (1,5 km) Goddula-Vestaer Deich (2,4 km) 9 Uhr Daspiger Überfahrt (Wasserwerk) 10 Uhr Deichüberfahrt Schleuse 11 Uhr Deichsiel Vesta 1.4. 9 Uhr Saale Trebnitzer Deich (3,5 km) Meuschauer Deich (2,5 km), Werderdeich (2,5 km), Deich Merseburg (0,8 km) Bahnbrücke Trebnitzer Deich 1.4. 9 Uhr Saale Kreypauer Deich (2,7 km) und Bad Dürrenberg-Ostrau-Wölkauer Deich (3,1 km) Bahnbrücke Deichanfang km 0,0 16.3. 9 Uhr Weiße Elster Süddeich Kollenbey - Straßenbrücke Lochau (3,4 km) Norddeich Straßenbrücke Lochau - Deichende Döllnitz (3,7 km) Süddeich Straßenbrücke Lochau - Flutbrücke Raßnitz ( (3,4 km) Norddeich Flutbrücke Raßnitz - Straßenbrücke Lochau (3,4 km) 9 Uhr Flutbrücke Kollenbey 10 Uhr Straßenbrücke Lochau 11 Uhr Straßenbrücke Lochau 12 Uhr Flutbrücke Raßnitz 18.3. 9 Uhr Weiße Elster Süddeich Flutbrücke Raßnitz - Flutbrücke Oberthau (4,0 km) Süddeich Flutbrücke Oberthau - A 9 (3,0 km) Norddeich A 9 - Flutbrücke Oberthau (3,0 km) Norddeich Flutbrücke Oberthau - Flutbrücke Raßnitz (4,0 km) 9 Uhr Flutbrücke Raßnitz 10 Uhr Flutbrücke Oberthau 11 Uhr A 9 - Norddeich 12 Uhr Flutbrücke Oberthau Deichschautermine im Salzlandkreis Datum Gewässer Beschreibung Treffpunkt 30.3. 9 Uhr Saale Deich Beesenlaublingen Beesenlaublingen bis Gröna (8,8 km) Deichscharte Beesenlaublingen
Die Gefahr von Feld- und Waldbränden ist in den vergangenen sehr trockenen Jahren während der Getreideernte im ganzen Land stark gestiegen. Die Feuerwehren sind dadurch in erhöhter Alarmbereitschaft. Brände auf Feld und im Stall sind oftmals mit hohen Schadenssummen verbunden. Die Ursachen für einen Feldbrand sind vielgestaltig. Landwirtschaftliche Betriebe sind daher in dieser Situation besonders gefordert, Vorsorge zu treffen, um die Brandgefahr so gering wie möglich zu halten. Die beste Vorsorge ist, Feld- und Waldbrände von vornherein zu verhindern. Daher wurde durch das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Inneres und Sport sowie durch das Institut für Brand- und Katastrophenschutz eine Broschüre zum vorbeugenden Brandschutz in der Landwirtschaft erarbeitet. Mit dieser Broschüre wird den Landwirtinnen und Landwirten in Sachen Brandschutz ein Leitfaden und eine Orientierung an die Hand gegeben. Die Broschüre finden Sie hier . Deutlich mehr als die Hälfte der Fläche Sachsen-Anhalts wird landwirtschaftlich genutzt. Die Landwirte produzieren auf sehr heterogenen Flächen - von den wertvollsten Böden Deutschlands in der Magdeburger Börde bis zu den sandigen Böden der Altmark und des Flämings. Die ca. 1,2 Mio. Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche umfassen insbesondere knapp eine Million Hektar Ackerland, ca. 173.000 Hektar Wiesen und Weiden als Dauergrünland, etwa 1.500 Hektar Baum- und Beerenobst (einschließlich Nüssen), 680 Hektar Rebflächen. Interessierte können sich hier über den Bodenmarkt in Sachsen-Anhalt und aktuelle Pachtpreise informieren. Sachsen-Anhalts Acker- und Pflanzenbau gehört bei den Erträgen und den Qualitäten zu den Spitzenreitern in Deutschland: Typisch für Sachsen-Anhalt sind Getreide-, Raps- und Zuckerrübenfelder. Daneben gibt es bedeutende Betriebe der Saat- und Pflanzgutvermehrung und Spezialkulturen wie Hopfen, Arznei- und Gewürzpflanzen. Nicht zu vergessen sind Spargel und Zwiebeln. Im Süden des Landes haben der Obst- und der Weinbau eine lange Tradition. Gute Weine aus Deutschlands nördlichstem Weinbaugebiet mit den Steillagen an Saale und Unstrut sind unter Kennern beliebt. Sachsen-Anhalt unterstützt den Weinbau mit dem Nationalen Stützungsprogramm Wein . Aktuelle Zahlen zu Bodennutzung, Anbauflächen, Wachstumsstand und Ernte werden durch das Statistische Landesamt erhoben und veröffentlicht. Zeitreihen zu Anbau und Erträgen enthält der Bericht zur Lage der Landwirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt . Der Ökolandbau in Sachsen-Anhalt ist weiter gewachsen. In den letzten zwei Jahren ist die ökologisch bewirtschaftete Fläche noch einmal um rund 12.300 Hektar gestiegen. 670 landwirtschaftliche Betriebe wirtschafteten 2022 nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus auf ca. 121.000 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche. Weitere Zahlen und Informationen sind auf der Internetseite zum Ökolandbau in Sachsen-Anhalt zu finden. Bei einer Durchschnittsgröße von 268 Hektar sind die landwirtschaftlichen Betriebe etwa 4,5 mal so groß wie im Bundesdurchschnitt (circa 63 Hektar). Die ca. 4.400 landwirtschaftlichen Betriebe im Land sind sehr unterschiedlich aufgestellt: vom Nebenerwerbsbetrieb über Einzelunternehmen im Haupterwerb, Personengesellschaften bis hin zu juristischen Personen, von der konventionellen Landbewirtschaftung über den leistungsstarken Ökobetrieb bis zu Gemischt- und Spezialbetrieben kann man hier alles finden. Die Landwirtschaft bietet rund 25.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Ausführliche Informationen zum Beispiel über Unternehmensstrukturen, Flächenausstattungen der Betriebe, Arbeitskräfte und Betriebsergebnisse bietet der Bericht zur Lage der Landwirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt 2020 . In der Landwirtschaft steht ein Generationenwechsel an. Es werden engagierte junge Menschen benötigt, die in den Dörfern Sachsen-Anhalts etwas bewegen wollen und Verantwortung übernehmen. Deshalb unterstützt das Land junge Menschen beim Aufbau eines eigenen Betriebes mit bis zu 70.000 EURO über 5 Jahre über die "Existenzgründungsbeihilfe Junglandwirte". Damit werden die ländlichen Räume gestärkt, Wertschöpfung ermöglicht und Arbeitsplätze direkt vor Ort geschaffen. Insgesamt wurden 53 Junglandwirtinnen und Junglandwirte seit 2017 mit 3,59 Mio. EURO gefördert. weiterlesen Im Vergleich zu anderen Bundesländern hat Sachsen-Anhalt wenig Nutztiere, aber sehr leistungsstarke Tierhaltungsbetriebe. Bei Qualität und Quantität zählen die Tierleistungen sowie die Züchtungsergebnisse zu den Besten in Deutschland. Der Tierschutz in Nutztierhaltungen ist ein Schwerpunkt in Sachsen-Anhalt. Umfangreiches Zahlenmaterial zu Viehwirtschaft und tierischen Erzeugnissen ist auf den Internetseiten des Statistischen Landesamtes eingestellt. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden sich für Eier aus der ökologischen Freilandhaltung, vor allem dann, wenn die Produkte aus der Region kommen. Eine Chance für Öko-Betriebe, in diesen Markt einzusteigen, bieten mobile Hühnerställe. Diese besonders artgemäße und umweltschonende Haltungsform für Hühner ist ein großer Gewinn für das Tierwohl in der Eierproduktion. Über das Agrarinvestitionsprogramm (AFP) ist eine Förderung der mobilen Hühnerhaltung möglich. Alle Informationen dazu gibt es im Flyer "Haltung von Legehennen in mobilen Hühnerställen" . Die Verarbeitung von Nahrungsmitteln gehört zu den stärksten Wirtschaftszweigen des Landes. Viele Marken haben ihren Weg in die Regale der Lebensmittelhändler in ganz Deutschland gefunden. Beispielhaft ist hier die Sektmarke „Rotkäppchen“. Sie hat sich über die Jahre zum Marktführer in Deutschland entwickelt. Der Kauf von Nahrungsmitteln direkt vom Erzeuger liegt im Trend. Über 300 landwirtschaftliche Betriebe verkaufen ihre Produkte in hoher Qualität und mit zunehmendem Erfolg direkt an den Endverbraucher. Informationen rund um das Thema Direktvermarktung hält die Agrarmarketinggesellschaft mbH (AMG) bereit. Interessierte können sich hier unter anderem zu Weiterbildungsveranstaltungen, zu einem Förderprogramm für Marketingmaßnahmen bzw. zu bestehenden Direktvermarktervereinen erkundigen. Der Bericht zur Lage der Landwirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt wird laut Landwirtschaftsgesetz alle zwei Jahre dem Landtag vorgelegt. Er fasst Zahlen und Fakten zur Entwicklung der Branche zusammen. Beispielsweise werden Informationen zu den Rahmenbedingungen der Landwirtschaft, zur Struktur landwirtschaftlicher Unternehmen, zur Arbeitskräfteentwicklung, zur Entwicklung der pflanzlichen und tierischen Erzeugung sowie zum Ökologischen Landbau dargestellt. Zum Nachlesen: Bericht zur Lage der Landwirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt 2022 (pdf, 6 MB, barrierearm).
Nr. 120/2022 Halle (Saale), 26. April 2022 Windkraft war 2020 die bedeutendste Energiequelle für die Stromerzeugung in Sachsen-Anhalt Insgesamt lag 2020 die Bruttostromerzeugung in Sachsen-Anhalt bei 24,8 Mill. MWh (Rückgang zum Vorjahr um 3,7 %), wie das Statistische Landes- amt mitteilt. Auf die erneuerbaren Energien entfielen dabei 15,2 Mill. MWh Strom (Anstieg um 1 % im Vergleich zum Vorjahr). Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung insgesamt betrug damit 61,5 % (2019: 58,1 %). Den größten Beitrag zur Stromerzeugung insgesamt in Sachsen-Anhalt leistete die Windenergie mit einem Anteil von 37,2 % (2019: 36,4 %). Weitere wichtige Energie- träger waren Erdgas mit einem Anteil von 15,8 % (2019: 15,7 %) sowie Braunkohle mit einem Anteil von 15,5 % (2019: 19,3 %). Bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien dominierte 2020 die Windener- gie, deren Anteil bei 60,5 % lag (2019: 62,2 %). Insgesamt wurden aus Windenergie 9,2 Mill. MWh Strom erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Gegenüber dem Vor- jahr war hier ein Rückgang um 1,8 % zu verzeichnen. Zweitwichtigster Energieträger bei den erneuerbaren Energien war die Biomasse mit einem Anteil von 20,4 % (2019: 20,3 %) und einer Stromerzeugung von 3,1 Mill. MWh. Als Biomasse zur Stromerzeugung werden nachwachsende Rohstoffe, wie Holz, aber auch pflanzliche und tierische Abfälle sowie Biogas eingesetzt. Der Anteil der Biomasse am Strommix Sachsen-Anhalt betrug 12,6 %. Auch die Photovoltaik hat sich zu einer wichtigen Stromquelle bei den erneuerbaren Energien entwickelt und lag mit einer Stromerzeugung von 2,8 Mill. MWh bei einem Anteil von 18,1 % an 3. Stelle der erneuerbaren Energien. Zur Stromerzeugung ins- gesamt steuerte die Photovoltaik einen Anteil von 11,1 % (2019: 9,7 %) bei. Zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien trugen weiterhin noch Wasserkraft sowie Deponie- und Klärgas bei. Weitere Informationen zum Thema Energie finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. PRESSEMITTEILUNG Pressesprecherin Merseburger Str. 2 06110 Halle (Saale) Tel. 0345 2318-702 Fax 0345 2318-913 Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht. Die Landesregierung bittet: Machen Sie mit - Impfen schützt Sie und andere! Gemeinsam gegen Corona Internet: https://statistik.sachsen- anhalt.de E-Mail: pressestelle@ stala.mi.sachsen-anhalt.de 2/2
Flussbereich Merseburg Termine für die Deichschau 2026 an Gewässern I. Ordnung gem. WG LSA § 94 (7) Schauart Deichschau Deichschau Schaubereich Schautermin* ) Montag, 23. März 2026 Mittwoch, 25. März 2026 Gewässer Saale Saale Deich LK 09:00 UhrHerr ReußPegelhaus Parkplatz Bürgerhaus Wehr Großosida 09:00 UhrHerr ReußPredel Profen HydrierwerkSchöpfwerk Predel Schöpfwerk Profen Hydrierwerk 09:00 UhrHerr ReußBornitz Ostrau GöbitzBrücke / Umgehungsstraße Parkplatz, Straßenbrücke OE Ostrau Mühle Ostrau Raba Salsitz09:00 Uhr 10:30 UhrStraßenbrücke Aga Bahnübergang Haynsburg Süddeich (Kollenbey - Straßenbrücke Lochau) Norddeich (Straßenbrücke Lochau - Deichende Döllnitz) Süddeich (Straßenbrücke Lochau - Flutbrücke Raßnitz) Norddeich (Flutbrücke Raßnitz - Straßenbrücke Lochau) Süddeich (Flutbrücke Raßnitz - Flutbrücke Oberthau) Süddeich (Flutbrücke Oberthau - A9) Norddeich (A9 - Flutbrücke Oberthau) Norddeich (Flutbrücke Oberthau - Flutbrücke Raßnitz) Deich Hohenweiden (Deichanfang Rattmannsdorf) Deich Röpzig (von Röpziger Brücke - Saalealtarm) Deich Beuchlitz (Winterdeich von OL Beuchlitz bis Bahndamm) Deich Beuchlitz (Sommerdeich von OL Beuchlitz bis Kasselerbahn)09:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 12:00 Uhr 09:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 12:00 Uhr 09:00 Uhr 10:00 Uhr 11:45 UhrFlutbrücke Kollenbey Straßenbrücke Lochau Straßenbrücke Lochau Flutbrücke Raßnitz Flutbrücke Raßnitz Flutbrücke Oberthau A9 Norddeich Flutbrücke Oberthau Hohenweiden OT Rattmannsdorf, Deichauffahrt i.d. OL Röpziger Brücke Überfahrt Winterdeich Beuchlitz Weiße Elster DeicheWeiße Elster DeicheBurgenlandkreis Gemeindeverwaltung Elsteraue Weiße Elster DeicheBurgenlandkreis Gemeindeverwaltung Elsteraue Weiße Elster DeicheBurgenlandkreis Stadt Zeitz Vgem. DZF Weiße Elster Daspiger Überfahrt (Wasserwerk) Deichüberfahrt Schleuse Deichsiel Vesta Pegel Zeitz Zangenberg ZeitzBurgenlandkreis Stadt Zeitz Montag, 13. April 2026 09:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 UhrBahnbrücke Deichanfang km 0,0 Saalekreis Stadt Merseburg Deichschau Überfahrt Deich Kirchfährendorf-Wengelsdorf Schkortleben an der Brücke A 38 Einlaufschütz ehem. Binnenfischerei 09:00 UhrSaale Deiche Weiße Elster 09:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 UhrKreypauer Deich Bad Dürrenberg-Ostrau-Wölkauer DeichSaale Montag, 20. April 2026 Herr DemannWengelsdorfer Deich Schkortlebener Deich Verwallung Markwerbener WieseHerr DemannMittwoch, 1. April 2026 Deichschau Weg zur ehemaligen Fähre Ende des Deiches, Feldweg zur Saale Straßenbrücke Almrich Fischhaus Schulpforte Herr DemannDeichschau Weiße Elster 09:00 Uhr 10:00 Uhr 11:30 Uhr 12:15 UhrKröllwitz-Daspiger Deich Kirchfährendorfer Deich Goddula-Vestaer DeichSaale Deiche Mittwoch, 25. März 2026 Herr DemannEulauer Deich Schellsitzer Deich Schulpfortaer Deich, linksseitig Schulpfortaer Deich, rechtsseitigSaale DeicheSaale Deichschau Treffpunkt/weitere Bemerkungen Burgenlandkreis Stadt WeißenfelsMontag, 30. März 2026 Weiße Elster Uhrzeit*)Burgenlandkreis Stadt NaumburgDeichschau Montag, 23. März 2026 Deich- oder Gewässerabschnitt/BeschreibungSaale DeicheSaalekreis Stadt Leuna Stadt Bad Dürrenberg Deichschau Schaubeauftragter Herr Reuß DeichschauMontag, 16. März 2026Weiße ElsterWeiße Elster DeicheSaalekreis Gemeinde SchkopauHerr KannegießerDeichschauMittwoch, 18. März 2026Weiße ElsterWeiße Elster DeicheSaalekreis Gemeinde SchkopauHerr KannegießerSaale DeicheSaalekreis Gemeinde Schkopau Gemeinde TeutschenthalHerr KannegießerSaale DeicheSaalekreis Stadt Halle Gemeinde TeutschenthalHerr KannegießerDeich Halle-Neustadt (Bahndamm Angersdorf bis Pferderennbahn) Gimritzer Damm09:00 Uhr 10:00 UhrDeichüberfahrt Angersdorf Gimritzer Damm Saale DeicheSalzlandkreis Stadt Könnern Stadt BernburgHerr KannegießerDeich Beesenlaublingen (Beesenlaublingen bis Gröna)09:00 UhrDeichscharte Beesenlaublingen 09:00 UhrBahnbrücke Trebnitzer Deich Deichschau Deichschau Deichschau Deichschau Deichschau Deichschau Montag, 23. März 2026 Mittwoch, 25. März 2026 Montag, 30. März 2026 Mittwoch, 1. April 2026 Mittwoch, 8. April 2026 Montag, 13. April 2026 *) vorbehaltlich Änderungen aus aktuellem Anlass **) Eintragungen in km-Angaben oder numerische Aufteilung Saale Saale Saale Saale Böse Sieben Wilder Graben Saale DeicheSaalekreis Stadt MerseburgHerr KannegießerTrebnitzer Deich Meuschauer Deich Werderdeich Deich MerseburgDeiche EislebenLandkreis Mansfeld- Südharz Lutherstadt EislebenHerr KannegießerLandwehr rechts und links Hallesche Straße bis Kläranlage Eisleben10:30 UhrEisleben Parkplatz Wiesenhaus Deiche rechts und linksLandkreis Mansfeld- Südharz Lutherstadt EislebenHerr Kannegießervon Einmündung Glume bis Sportplatz09:00 UhrStraßenbrücke Zum Sportplatz
Das Landschaftsschutzgebiet umfaßt die Niederung am Unterlauf der Wipper kurz vor der Einmündung in die Saale und erstreckt sich westwärts südlich der B185 und des Ortes Ilberstedt bis zur Gemeinde Osmarsleben. Die Wippermündung selbst liegt im LSG „Saale“. Es liegt in der Landschaftseinheit Nordöstliches Harzvorland an der Grenze zum Unteren Saaletal. Die Wipper hat sich hier flach in die Landschaft gegraben, so daß größtenteils nur sanft geneigte Hänge die Niederung begrenzen. An wenigen Stellen, zum Beispiel östlich von Ilberstedt, bilden steilere Hänge markante Geländestufen und beleben die umliegende strukturarme Agrarlandschaft. Die Talhänge sind stellenweise bewaldet. Das Tal selber wird durch die Wipper geprägt, die im Gebiet außerhalb der Ortslagen einen naturnäheren Verlauf mit Überschwemmungsbereichen hat. Ihre unmittelbare Aue wird eingenommen von Grünland unterschiedlichen Feuchtegrades, Waldreste werden von Baumarten der Hartholzaue bestimmt. An den im Gebiet vorhandenen Wegen stehen Obstgehölze unterschiedlichen Alters. Wie die gesamte angrenzende Landschaft wurde auch die Niederung im Mittelalter stark entwaldet. Die landwirtschaftliche Nutzung zog sich soweit wie möglich in die Wipperniederung, wo auch ursprüngliche Auenwaldungen gerodet wurden. Die Wipper wurde hier im Unterlauf, zum Beispiel in Osmarsleben, aufgestaut und zum Antrieb von Mühlen genutzt. Das mesozoische Tafelstockwerk, das den geologischen Untergrund des Landschaftsschutzgebietes aufbaut, wurde durch die saxonische Gebirgsbildung sattel- und muldenförmig verformt und von pleistozänen Sedimenten überlagert. Nördlich des Tales ist Mittlerer Buntsandstein verbreitet, südlich der Wipper Unterer Buntsandstein. Die saalekaltzeitlichen Moränenablagerungen sind vom Löß der Weichselkaltzeit überdeckt. In der Wipperniederung dominiert als Boden eine Vega aus Auenlehm. Untergeordnet kommen Kolluviallöß-Tschernoseme, Tschernosem-Kolluvisole, vor. Das Ausgangsmaterial für diese Böden stammt von den Talhängen und Hochflächen zu beiden Seiten der Wipper. An den Hängen finden sich Rendzinen aus Löß über Buntsandstein und auf den Hochflächen Tschernoseme aus Löß. Durch Abtragung ist dieses Material in die Wipperniederung gelangt, und aus ihnen ist ein dunkler, tiefhumoser, grundfrischer bis grundwasserbeeinflußter, sehr ertragreicher Boden entstanden. Als Oberflächengewässer prägt der Unterlauf der im Harz entspringenden Wipper das LSG. Die klimatischen Verhältnisse entsprechen den trocken-warmen Bedingungen des Nordöstlichen Harzvorlandes mit Jahresmitteltemperaturen um 8,6°C und etwa 493 mm Jahresniederschlag. Als potentiell natürliche Vegetation der Talaue der Wipper ist der Stieleichen-Ulmen-Auenwald anzusehen, der noch in Resten vorhanden ist. Mehrere Wald-Teilflächen sind jedoch durch die Anpflanzung von Pappel-Hybriden anthropogen überformt. Auf den ansteigenden Hängen der Talrandlagen würde von Natur aus ein Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald wachsen. Die steilen Randhänge nimmt ein Hainbuchen-Ulmen-Hangwald ein, der aktuell auch durch Gebüschgesellschaften ersetzt sein kann. Das Grünland der Aue ist nutzungsbedingt artenarm, könnte sich aber zu typischem Auengrünland entwickeln, wenn eine extensive Wiesennutzung durch Mahd erfolgen würde. An einigen Stellen sind Niedriges Fingerkraut, Sumpf-Gänsedistel und Erdbeerklee zu finden. Das Aufrechte Glaskraut deutet auf Sonderstandorte im Umfeld alter Befestigungen oder Herrensitze im Gebiet hin. Von der Tierwelt fallen insbesondere die Vertreter der Vogelwelt auf, von der besonders Rot- und Schwarzmilan, Mäusebussard und viele Singvogelarten, unter anderem Nachtigall, hier leben. Im Unterlaufbereich des Flusses ist die Fischfauna artenarm. Es kommen nur ubiquitäre Arten wie Plötze, Flußbarsch, Gründling regelmäßig vor. Hasel, Ukelei und Aal werden gelegentlich nachgewiesen. Maßnahmen zur Entwicklung des LSG sind auf die Erhaltung der naturnahen und die Renaturierung naturferner Gewässerabschnitte einschließlich der Sicherung der uferbegleitenden Vegetation zu konzentrieren. Gegebenenfalls sind zur Verbesserung der ökologischen Durchgängigkeit Staueinrichtungen zurückzubauen und hohe Abstürze in Sohlrampen umzuwandeln. Gleichzeitig sollten die Überschwemmungsbereiche gesichert werden, und gegenwärtig in ihnen noch enthaltene Ackerflächen wären in extensiv genutztes Grünland umzuwandeln. Die feuchten Wiesen im Tal und die trockenen auf den Hängen sollen durch extensive Nutzung erhalten werden. Standortfremde Gehölzpflanzungen werden zu naturnahen, der potentiell natürlichen Vegetation entsprechenden Waldbeständen entwickelt. Durch die Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Säumen gelänge es, die Hänge stärker zu gliedern und das Landschaftsbild zu beleben. Insgesamt ist dieses Gebiet als ein Element eines regionalen und landesweiten Biotopverbundsystems zu entwickeln. Für die Erholung sollte die Wipperniederung für naturkundliche Exkursionen noch besser erschlossen werden. veröffentlicht in: Die Landschaftsschutzgebiete Sachsen-Anhalts © 2000, Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, ISSN 3-00-006057-X Die Natur- und Landschaftsschutzgebiete Sachsen-Anhalts - Ergänzungsband © 2003, Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, ISBN 3-00-012241-9 Letzte Aktualisierung: 18.11.2025
Messstelle betrieben von STANDORT MAGDEBURG.
Messstelle betrieben von STANDORT DRESDEN.
Messstelle betrieben von STANDORT MAGDEBURG.
Messstelle betrieben von STANDORT MAGDEBURG.
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 1107 |
| Europa | 5 |
| Kommune | 2 |
| Land | 468 |
| Weitere | 1346 |
| Wirtschaft | 20 |
| Wissenschaft | 66 |
| Zivilgesellschaft | 10 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 17 |
| Daten und Messstellen | 796 |
| Ereignis | 4 |
| Förderprogramm | 123 |
| Hochwertiger Datensatz | 2 |
| Infrastruktur | 21 |
| Taxon | 23 |
| Text | 255 |
| Umweltprüfung | 91 |
| WRRL-Maßnahme | 403 |
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| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 1864 |
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| Language | Count |
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| Deutsch | 2738 |
| Englisch | 985 |
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|---|---|
| Archiv | 41 |
| Bild | 10 |
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|---|---|
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