Die Klimabewertungskarten bzw. auch Planungshinweise Stadtklima (PHK) bilden die Grundlage, um klimatische Belange in der Stadtplanung berücksichtigen zu können. Neben der Darstellung von belasteten Gebieten werden auch Entlastungsräume sowie Leitbahnen dargestellt. Die Planungshinweise bestehen insgesamt aus einer Gesamtbewertung sowie einer jeweils getrennten Bewertung der Tag- sowie Nachtsituation. Ergänzend werden in zwei weiteren Kartendarstellungen stadtklimatisch besonders belastete und vulnerable Gebiete sowie Maßnahmenempfehlungen, die u. a. zur Minderung der thermischen Belastung beitragen, angeboten. Die Maßnahmenempfehlungen sind jene des Stadtentwicklungsplans (StEP) Klima 2.0, die überschlägig auf Grundlage der Stadtstrukturtypen im Land Berlin bestimmt worden sind.
Das Landesamt für Umweltschutz führt nach § 11 Ausführungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt zum Bundes-Bodenschutzgesetz (BodSchAG LSA) ein Bodenschutz- und Altlasteninformationssystem. Das Bodenschutz- und Altlasteninformationssystem (ST-BIS) enthält beschreibende Informationen (Metainformationen) über Daten, deren Kenntnis für die Erfüllung bodenschutz- und altlastengesetzlicher Aufgaben von Bedeutung sein kann. Dieses Metainformationssystem gibt Auskunft darüber, wer Daten besitzt, wie man Sie erhält und um was für Daten es sich handelt. Das ST-BIS wird im Internet geführt. Die Informationen für das ST-BIS stellen die Behörden dem LAU auf Anforderung gebührenfrei zur Verfügung.
Die gesamtstätische Klimamodellierung dient als Grundlage, um die den Ist-Zustand des Stadtklimas im Land Berlin in die Planung einbeziehen zu können. Es werden hierfür notwendige stadtklimatische Klimaanalysen (siehe Klimaanalyse) und -bewertungen (siehe Planungshinweise Stadtklima) bereitgestellt. Für die gesamte Stadtfläche werden im Bereich der Klimaanalyse acht Klimaparameter jeweils in einer Rasterdarstellung mit einer hohen räumlichen Auflösung von 10 m x 10 m sowie aggregiert auf ca. 25.000 Block- und Blockteilflächen angeboten. Durch die hohe räumliche Auflösung sind die Klimaanalyseergebnisse dazu geeignet Planungsprojekte bis zur Ebene der Bauleitplanung zu unterstützen. Die dargestellten Parameter umfassen darüber hinaus nicht nur die wichtigsten klimatischen Größen wie (1) bodennahes Windfeld und Kaltluftvolumenstrom, (2) Luft- und (3) Strahlungstemperatur, (4) nächtliche Abkühlung sondern auch den thermischen Bewertungsindex (5) PET sowie die (6) Anzahl meteorologischer Kennwerte im Mittel der Jahre 2001-2010. Die Zusammenfassung der Erkenntnisse aus der Klimaanalyse erfolgt in der (7) Klimaanalysekarte. Die Klimaanalysekarte ermöglicht es, die einzelnen Bereiche der Stadt nach ihren unterschiedlichen klimatischen Funktionen, d.h. ihrer Wirkung auf andere Räume, abzugrenzen.
Wiesen auf zeitweise vernässten, sommertrockenen Böden sind meist ein Produkt jahrzehntelanger landwirtschaftlicher Nutzung. Nur selten handelt es sich bei solchen Flächen um oligotrophe Biotope, die zu den am schützenswertesten mitteleuropäischen Landschaften gehören. Dennoch können solche Wiesen auch bei mittlerem und höherem Nährstoffstatus recht artenreich sein. Ziel dieses Projektes ist es, die mittel- und langfristigen Folgen der Nutzungsaufgabe auf solchen Grünlandstandorten aufzuzeigen. In welchen Zeiträumen ist mit einschneidenden Veränderungen der botanischen Zusammensetzung und der bodenchemischen Eigenschaften zu rechnen und welche Unterschiede bestehen zwischen der ungestörten Sukzession und einmaligem Mulchen pro Jahr? Der Freilandversuch wurde im Jahr 1979 in langjährig bewirtschaftetem Grünland etabliert, das pflanzensoziologisch als Arrhenatherion elatioris feuchter Ausprägung einzuordnen ist. Der Ausgangsbestand war dominiert von Leguminosen und anderen Kräutern. Der Versuch mit vier Wiederholungen beinhaltet drei Behandlungen, die über 25 Jahre unverändert geblieben sind: ungestörte Sukzession, einmaliges Mulchen pro Jahr im Juli und extensive Wiesennutzung (= moderate mineralische Düngung, ein bis zwei Schnitte pro Jahr, Erstnutzung in der Regel in der ersten Juni-Hälfte).
Die Klimabewertungskarten bieten die Grundlage für die Berücksichtigung klimatischer Belange bei den Planungen in der Stadtentwicklung. Es gibt insgesamt drei Planungshinweiskarten.
Durch Original- und Literaturstudien wurde eine Datenbank zur geographischen Verbreitung und Ökologie von mehr als 4000 Pflanzenarten angelegt. Die Areale der Pflanzensippen können durch das EDV-Programm CHOROL miteinander verglichen werden, und dadurch lassen sich charakteristische chorologische Typen herausarbeiten. Erstmalig ist es dadurch auch möglich, exakte Endemitenkarten und Biodiversitätsverteilung in den Neotropen darzustellen. Formal werden das Projekt und seine Ergebnisse in zahlreichen Einzelpublikationen, Kongressbeiträgen und einem Einzelband (G. Fischer/Jena) niedergelegt. Das bereits in Wien begonnene Forschungsprojekt stützt sich auf die größte Verbreitungsdatei neotropischer Pflanzen, die als einzige weltweit auf Grund kontrollierter Originalbelege erstellt wurde. Das Programm Chorol ermöglicht verschiedenartige Analysegänge durchzuführen und kann z.B. Biodiversitätszentren oder Endemismenhäufigkeit aufzeigen. Die demnächst als Monographie publizierten Daten werden auch wichtige Hinweise auf Extinktionen und Schutzwürdigkeit von neotropischen Landschaften haben. Das vorhandene Kartenmaterial ist bereits zur Gänze ausgedruckt und wird derzeit für die endgültige Präsentation bearbeitet.
Kartierung von Biotoptypen/Biotopkomplexen, die aus landesweiter Sicht schutzwuerdig sind. Ermittlung von Vorrangflaechen des Naturschutzes. Vorarbeit fuer die gezielte Ausweisung von Naturschutzgebieten. Verbreitung/Bestandssituation von Biotoptypen in Niedersachsen.
Ziel des Vorhabens ist es, den 1994 von der ISO verabschiedeten Pflanzen-Akuttest dahingehend zu modifizieren, dass seine Nutzung fuer die Beurteilung der Bodenqualitaet in einem (internationalen) Ringtest ueberprueft werden kann. Dieser Ringtest kann als wichtiger Schritt fuer eine formale Validierung (z.B. anhand der Vorgaben der OECD) verstanden werden. Konkret sollen dazu Proben von insgesamt acht Standorten mit unterschiedlicher Belastung in den drei beteiligten Laboratorien getestet werden. Dazu werden jeweils verschiedene Mischsubstrate und Kontrollboeden eingesetzt werden. Insbesondere wird die Einfuehrung einer Positivkontrolle in die Testrichtlinie ueberprueft werden.
Die Alleen in Mecklenburg-Vorpommern, insgesamt eine Strecke von ca. 4390 km, sind als besonders wertvolle und geschuetzte Landschaftsbestandteile ausgewiesen. Zumeist bestehen sie aus Ahorn, Eiche, Rosskastanie, Linde, Esche und Obstbaeumen. Dieser einzigartige Baumbestand ist aber durch vielfaeltige Veraenderungen der Standorte und besonders durch verkehrsbedingte Verletzungen bedroht. Allein im Zustaendigkeitsbereich des Strassenbauamtes Schwerin werden pro Jahr ca. 600 Baeume durch den seit 1990 stark erhoehten Strassenverkehr beschaedigt, was einem monetaeren Schaden von ca. 1 Mio. DM entspricht. Bei Anfahrschaeden kann die im Stamm entstehende Faeule durch die bislang ueblichen mechanischen Behandlungsmassnahmen mit nachfolgendem Einsatz von Wundverschlussmitteln nicht verhindert werden. Daher wird ueber den Sinn sowie ueber Moeglichkeiten der Wundbehandlung in Theorie und Praxis immer noch kontrovers diskutiert. Auch in den z.Z. gueltigen Regelwerken, z.B. in der ZTV-Baumpflege, bleibt diese Frage offen. Es ist daher von besonderer Bedeutung, die langfristige Erhaltung des Strassenbegleitgruens baumbiologisch sinnvoll und zugleich auch kostenguenstig zu gewaehrleisten. Im Rahmen eines von der Bundesstiftung Umwelt unterstuetzten Projektes werden verschiedene Moeglichkeiten zur Behandlung von Baeumen mit Anfahrschaeden sowohl praxisnah als auch unter definierten Bedingungen untersucht. Mit Hilfe der Ergebnisse soll ein Handlungskonzept fuer die Baumpflegepraxis entwickelt werden, das nach Art und Groesse der Verletzung, Jahreszeit und Baumart unterscheidet. Hierdurch soll eine Schadensminimierung und eine Vermeidung unnoetiger Behandlungen von Anfahrschaeden erreicht werden, so dass das charakteristische Strassenbild in Mecklenburg-Vorpommern trotz des erhoehten Verkehrsaufkommens langfristig bewahrt werden kann.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 83 |
| Kommune | 2 |
| Land | 14 |
| Wirtschaft | 1 |
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| Zivilgesellschaft | 8 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 79 |
| Text | 1 |
| unbekannt | 4 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 1 |
| Offen | 82 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 82 |
| Englisch | 7 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Datei | 3 |
| Dokument | 4 |
| Keine | 70 |
| Webseite | 13 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 55 |
| Lebewesen und Lebensräume | 83 |
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| Weitere | 84 |