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In-situ Messung der akustischen Leistungsfähigkeit von Schallschirmen

Kurzbeschreibung: Gegenüber den bisher üblichen Labormessungen zur Untersuchung der Schalldämmung bzw. Absorption von Lärmschutzelementen weist das künftig europäisch normierte Verfahren nach prENV 1793-5 (Adrienne Verfahren) wichtige Vorteile auf. In der Zwischenzeit ist eine erste Implementierung des Verfahrens kommerziell erhältlich geworden. Obwohl erste Erkenntnisse vorliegen und dokumentiert sind, fehlt eine breit abgestützte Erfahrung um das Verfahren definitiv einzuführen. Im Rahmen des Projekts wird eine Reihe von bekannten Lärmschutzelementen mit dem Adrienne-Verfahren untersucht. Durch Vergleich mit den im Labor gefundenen Daten kann die Korrelation zwischen den Verfahren weiter gesichert werden. Schließlich sollen Umrechnungsvorschriften bzw. verfahrensspezifische Anforderungsstufen vorgeschlagen werden, mit deren Hilfe entweder neue Klassifizierungstabellen zu den Normen EN1793-1 und -2 aufgestellt oder Formeln für die Umrechnung der in-situ Messergebnisse bezüglich der vorhandenen Klassifizierungstabellen festzulegen sind. Projektziele: Bisher wurden die akustischen Kennwerte für Absorption und Schalldämmung von Lärmschutzeinrichtungen im Labor nach EN 1793-1/2 gemessen. Mit der prENV 1793-5 (Adrienne) existiert ein Normentwurf für Vorort- (in-situ)- Messungen. Diese Methode hat gegenüber der Labormessung wichtige Vorteile (realistischeres Schallfeld, Messung an nicht laborgängigen Elementen, Nachkontrolle von bestehenden Lärmschutzwänden). Die neue Methode soll durch umfangreiche Vergleiche mit bisherigen Messungen validiert und zur allgemeinen Einführung bereitgestellt werden. Dazu werden Umrechnungsvorschriften und die Güte der Korrelation zwischen den Ergebnissen der beiden Methoden gesucht. Schließlich soll eine Empfehlung zum Einsatz des neuen Verfahrens inklusive neuer Klassifizierungstabellen zur Beschreibung der Qualität erarbeitet werden.

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