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Das Bedarfsfeld 'Freizeit und Kultur' zeichnet sich für 13 Prozent des deutschen Ressourcenkonsums aus und ist daher ein fast gleichbedeutender Hebel wie z. B. das Bedarfsfeld Mobilität (18 %). Auf Basis von Erfahrungen aus der Nexus-Forschung soll das Vorhaben Potentiale für Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft identifizieren und umsetzen. Auf Basis makroökonomischer Berechnungen sollen besonders relevante Teilbereiche analysiert und Infos abgeleitet werden, an welchen Stellen die größten Rohstoffinanspruchnahmen anfallen und wo sich die besten Kreislaufwirtschaftsoptionen ergeben. Geeignete Handlungsfelder, Handlungsmaßnahmen und Best Practise sollen in zwei Stakeholder*innen-Workshops diskutiert und umgesetzt werden.
Das Vorhaben unterstützt die Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) wissenschaftlich. Dazu werden für die Implementierung notwendige Konkretisierungen in der Ausgestaltung von Maßnahmen/Instrumenten entwickelt und mit Stakeholdern auf Praxistauglichkeit geprüft. Zudem wird ein Fahrplan entwickelt, der den Umsetzungsprozess zeitlich strukturiert. Wichtige Grundlage ist das Vorläuferprojekt 'Wissenschaftliche Unterstützung zur NKWS' (FKZ 3722 31 105 0) und der die Erarbeitung einer NKWS begleitende Stakeholderprozess. Zur Überprüfung des Umsetzungsfortschrittes ist ein Monitoring vorgesehen, für das in diesem Vorhaben sowohl ein Indikatorenset zur Überprüfung der NKWS-Ziele, als auch ein Tool für ein Maßnahmenmonitoring entwickelt werden. Ein erster Monitoringbericht zeigt ggf. Weiterentwicklungsbedarfe der NKWS auf.
Der Dialog KlimaAnpassung umfasste von 2023 bis 2024 verschiedene Elemente zur Beteiligung von Stakeholdern und Bürger*innen. Er leistete einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel 2024. Der Bericht zeigt auf, welche Themen und Empfehlungen die Stakeholder und Bürger*innen zu den verschiedenen Clustern eingebracht haben und wie diese in die Strategie eingeflossen sind. Hierzu gehören etwa Begrünung, schonender Umgang mit Wasser oder die Bedeutung vulnerabler Gruppen. Zusätzlich wird erläutert, welche Themen aus der Beteiligung in der Strategie nicht aufgegriffen wurden wie etwa Energiewirtschaft, Informationsinfrastruktur und Tourismus.
Die Bundesregierung entwickelt derzeit die Deutsche Anpassungsstrategie aus dem Jahr 2008 zu einer neuen, vorsorgenden Anpassungsstrategie an den Klimawandel weiter. Mit dem „Dialog KlimaAnpassung – Leben im Klimawandel gemeinsam meistern“ wurden im Herbst 2023 zum einen Fachleute der Bundesländer, der Wissenschaft und der Verbände, zum anderen Bürgerinnen und Bürger beteiligt. Die Ergebnisse der bundesweiten Online-Beteiligung von ca. 2000 Bürgerinnen und Bürgern dokumentieren einen Teil des Beteiligungsprozesses. Der Bericht präsentiert die Antworten aus einer Umfrage unter Erwachsenen und jungen Menschen im Alter zwischen 14 und 25 Jahren sowie ihre Ideen für ein klimaangepasstes Deutschland.
Die Bundesregierung entwickelt derzeit die Deutsche Anpassungsstrategie aus dem Jahr 2008 zu einer neuen, vorsorgenden Anpassungsstrategie an den Klimawandel weiter. Mit dem „Dialog KlimaAnpassung – Leben im Klimawandel gemeinsam meistern“ wurden im Herbst 2023 zum einen Fachleute der Bundesländer, der Wissenschaft und der Verbände, zum anderen Bürgerinnen und Bürger beteiligt. Der Bericht führt die Ergebnisse des bundesweiten Beteiligungsverfahrens mit mehreren Formaten zusammen und bündelt die Empfehlungen der Stakeholder sowie der Bürgerinnen und Bürger für die sieben Cluster der Anpassungsstrategie.
The European Climate Law (ECL) mandates the European Commission to propose an emission reduction target for 2040 within six months following the first global stocktake referred to in the Paris Agreement, i.e. by May 2024. The ECL obliges the European Commission to take into account the latest and best scientific findings and to take the recommendations by the European Scientific Advisory Board on Climate Change (Advisory Board) as a point of reference for setting the 2040 climate target. This recommendation was published in the Advisory Board's comprehensive report, published in June 2023, and advises a net greenhouse gas (GHG) emissions reduction by 90-95% for the EU by 2040, relative to 1990, corresponding to a 2030-2050 budget of 11-14 Gt CO2eq. The report provides extensive reasoning and scientific evidence how this target range was derived. The German Environment Agency (UBA) welcomes the timely publication of this report and urges the European Commission and European policy makers to follow scientific advice, aim for the most plausible climate ambition and set an intermediate domestic 2040 net GHG emission reduction target of 95%, compared to 1990. However, a discussion that focuses only on the final figure of the 2040 target would not adequately address the intricate nature of GHG reductions and the essential prerequisites for successfully achieving the target. Therefore, the proposal for the 2040 climate target needs to be supplemented with additional information by the European Commission, allowing politics and stakeholders to evaluate the ambition of different target options, to provide clear guidance on the architecture of the target, in particular regarding the relation of emission reductions and carbon sinks, and to address the burden sharing between sectors and member states. Moreover the 2040 target should not be understood as a single-year target only, but rather as a process of continuous ratcheting up of climate ambition with regular reviews and updates. Quelle: Bericht
Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: EULE III.1: Umsetzung der IT-Architektur zur Überführung in die praktische Anwendung Das Ziel der Projektphase III.1 war die Schaffung der technischen Voraussetzungen (EULE-IT) für die Einrichtung eines funktionsfähigen EULE-Zertifizierungssystems sowie für eine EULE-Zertifizierungsstelle. Vorangegangen waren bereits die EULE-Projektphasen I und II: 2020 lief die erste Phase des von der DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) geförderten Projekts EULE (Evaluierungssystem für eine umweltfreundliche und landschaftsverträgliche Energiewende (AZ35210-01)), am Beispiel von Photovoltaik-Freiflächenanlagen (PV-FFA). Es wurde unter anderem ein belastbares Auditierungssystem zur nachvollziehbaren Bewertung der Einbindung von PV-FFA in Natur und Landschaft entwickelt. Im Rahmen der EULE-Projektphase II (2020/2021) wurde ein in ganz Deutschland anwendbares, praktikables Auditsystems für bestehende und geplante PV-FFA sowie eine Umsetzungsstategie für EULE erarbeitet. Das Projekt EULE III.1 ist ein Gemeinschaftsprojekt von: regionalwerke GmbH & Co. KG und CAS Software AG.
Die Bundesregierung hat aufbauend auf der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS, 2008) mit dem 1. Fortschrittsbericht (FB, 2015) und dem Aktionsplan Anpassung II (APA II, 2015) die Grundlagen für einen mittelfristigen Prozess zur Stärkung der Anpassungskapazität in Deutschland fortgeschrieben. Um den zuletzt im Fortschrittsbericht geforderten stärkeren Einsatz von Beteiligungsinstrumenten umzusetzen, soll ein Partizipationsportfolio des Bundes entwickelt und erprobt werden. Im Fokus der Beteiligung stehen Umsetzungsakteure (wie Kommunal- und Ländervertreter/-innen, Unternehmen und Unternehmensverbände, organisierte Zivilgesellschaft), die intensiver in die Umsetzung bereits angestoßener Aktivitäten eingebunden und vernetzt werden sollen bzw. deren Eigenvorsorge stärker angeregt werden soll. Erkenntnisse aus erprobten und evaluierten Dialogprozessen von Bundesprogrammen (z.B. Klimaschutzplan 2050), sowie Erkenntnisse zur Wirkungsweise von Beteiligungsprozessen zur Klimaanpassung werden einbezogen. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines optimierten Partizipationsportfolios einschließlich der Planung, Organisation und Durchführung von dialogorientierten Beteiligungsverfahren/-methoden. Insbesondere soll auch ein geeignetes Verfahren zur Beteiligung von Stakeholdern am Entwurf des 2. FB konzipiert und erprobt werden. Weitere Verfahren und Formate bilden Dialoge, Kooperationsbörsen und die pilothafte Entwicklung einer Zukunftsvision für eine Kommune. Die angewandten Beteiligungsinstrumente sollen aufbauend auf den Erkenntnissen bisheriger Vorhaben systematisch und soweit möglich hinsichtlich ihrer Wirksamkeit, bspw. Motivierungseffekte zur Eigenvorsorge von Akteuren, analysiert werden, um Fortschritte bei der Umsetzung des DAS-Prozesses evidenzbasiert nachvollziehen zu können.
In der vorliegenden Studie wird eine Analyse von 22 Beteiligungsprozessen zur Klimaanpassung in Deutschland durchgeführt, um Empfehlungen für verbesserte Beteiligungsverfahren zu entwickeln. Vier Hauptdimensionen werden betrachtet: Beteiligungsziele, Beteiligte, Beteiligungsmethoden und Motivationspotenziale. Die meisten Beteiligungsprozesse zielen auf die Wissensintegration für möglichst fundierte Anpassungslösungen ab. Eine Aushandlung zwischen unterschiedlichen Interessen der Beteiligten scheint in keinem der analysierten Beteiligungsprozesse vorrangig angestrebt worden zu sein. Gut repräsentiert sind Akteure aus staatlichen Verwaltungen und der Wissenschaft. Beteiligungslücken bestehen hinsichtlich der Einbindung von Akteuren aus den Handlungsfeldern Gesundheit, Boden, Fischerei und Finanzwirtschaft sowie hinsichtlich politischer Entscheidungsträger, Kommunen (v.a. kleinerer Kommunen), der Wirtschaft (v.a. kleinerer Unternehmen), zivilgesellschaftlicher Akteure sowie der Bevölkerung (v.a. von Menschen aus unteren Einkommens- und Bildungsschichten, mit Migrationshintergrund sowie jüngerer Personen und Frauen). Meist werden einmalige Workshop- oder Konferenzformate, selten Workshopreihen mit denselben Beteiligten eingesetzt. Selten sind auch aufsuchende Formate, die Räumlichkeiten der Beteiligten nutzen und dadurch den Teilnahmeaufwand reduzieren. Ein verstärkter Einsatz aufsuchender Formate erscheint vor allem zur Einbindung von Kommunen, KMUs, zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie der Bevölkerung vielversprechend. Die meisten Beteiligungsprozesse folgen einem wissenschaftsbasierten Risikominderungsparadigma, das auf wissenschaftsbasierte Erwartungen einer negativen Klimazukunft und Möglichkeiten zur Risikominderung fokussiert. Sehr selten sind Beteiligungsprozesse, die einem Visionsentwicklungsparadigma folgen. Hier geht es primär um die Entwicklung einer positiven Zukunftsvision (z.B. hinsichtlich einer klimaresilienten Zukunft) und wie diese erreicht werden kann. Ihr verstärkter Einsatz scheint zur Motivierung von Klimaanpassungsmaßnahmen geeignet. Die meisten analysierten Beteiligungsprozesse hatten jedoch nicht das Ziel, die Beteiligten zum Klimaanpassungshandeln zu motivieren. In der vorliegenden Analyse hat sich das weitgehende Fehlen systematischer Evaluationen der Beteiligung aus Sicht der Beteiligten als grundsätzliches Problem herausgestellt. Um Beteiligungsverfahren systematisch verbessern zu können, sollten Befragungen der Beteiligten zur Bewertung der eingesetzten Beteiligungsmethode(n) sowie der Motivationseffekte der Veranstaltung(en) zum Standard werden. Quelle: Forschungbericht
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 20 |
| Europa | 4 |
| Wissenschaft | 1 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 12 |
| Text | 1 |
| unbekannt | 7 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 8 |
| Offen | 12 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 15 |
| Englisch | 11 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 16 |
| Webseite | 4 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 10 |
| Lebewesen und Lebensräume | 13 |
| Luft | 13 |
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| Weitere | 20 |