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Datenelemente: Umweltbezogene Steuern

<p> Aufkommen umweltbezogener Steuern <ul> <li>Die aufkommensstärksten umweltbezogenen Steuern sind die Energiesteuer, die Kraftfahrzeugsteuer und die Einnahmen aus dem nationalen Emissionshandel.</li> <li>Im Jahr 2023 betrugen die umweltbezogenen Steuern insgesamt 69,5 Milliarden Euro.</li> <li>Der Anteil an den Gesamtsteuern sinkt im Trend seit 2005 und liegt nun bei 7,6 %.</li> </ul> <strong> Aufkommen umweltbezogener Steuern </strong> <p>* vorläufige Daten</p> Quelle: Statistisches Bundesamt Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/de_indikator_wirt-04_umweltbezogene-steuern_2025-07-29.pdf">Diagramm als PDF (44,01 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/de-en_indikator_wirt-04_umweltbezogene-steuern_2025-07-29.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (60,85 kB)</a></li> </ul> </p><p> Energie- und Stromsteuersätze im Rahmen der ökologischen Steuerreform <ul> <li>Die ökologische Steuerreform wurde im Jahr 1999 eingeführt.</li> <li>Bis zum Jahr 2003 gab es eine mehrstufige Anhebung der Mineralöl- und Stromsteuersätze.</li> <li>Ein Teil der Steuereinnahmen wurde zur Senkung der Rentenversicherungsbeiträge und zur Förderung erneuerbarer Energien und Energieeffizienz verwendet.&nbsp;</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/4_tab_energie-stromsteuersaetze_1.png"> </a> <strong> Tab: Energie- und Stromsteuersätze im Rahmen der Ökologischen Steuerreform </strong> Quelle: Bundesministerium der Finanzen Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/4_tab_energie-stromsteuersaetze_1.pdf">Tabelle als PDF (43,90 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/4_tab_energie-stromsteuersaetze.xlsx">Tabelle als Excel (229,50 kB)</a></li> </ul> </p><p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/3_schaubild_oekol-steuerreform.png"> </a> <strong> Schaubild: Die ökologische Steuerreform </strong> Quelle: Umweltbundesamt Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_schaubild_oekol-steuerreform.pdf">Diagramm als PDF (68,67 kB)</a></li> </ul> </p><p> slider_single </p><p>Informationen für...</p>

Projektkoordination (m/w/d) - Projekt: Natura 2000 stärken

Für die Durchführung des Projektes besetzen wir vorbehaltlich weiterer Finanzierungszusagen zum 01.05.2026 in der Geschäftsstelle in Mainz eine Stelle zur Projektkoordination Natura 2000 stärken (m/w/d). - Bewerbungsfrist ist der 19. April 2026. Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz hat zum 01.01.2026 das Projekt „Natura 2000 stärken“ für das Land Rheinland-Pfalz im Rahmen des GAP-Strategieplans (GAP-SP), gefördert durch die EU und das Land Rheinland-Pfalz, gestartet. Für die Durchführung des Projektes besetzen wir vorbehaltlich weiterer Finanzierungszusagen zum 01.05.2026 in der Geschäftsstelle in Mainz eine Stelle zur Projektkoordination Natura 2000 stärken (m/w/d). Für die Stelle ist eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 13 in Anlehnung an den TV-L und eine Besetzung in Teilzeit (80%) sowie Befristung bis zum 30.06.2029 und ggf. Aufstockung vorgesehen. Natura 2000, bestehend aus den Vogelschutz- und FFH-Gebieten, ist als weltweit größtes Schutzgebietsnetz ein wichtiges Instrument für den Arten- und Naturschutz in Europa. Mit zahlreichen Lebensraumtypen und geschützten Tier- und Pflanzenarten hat Natura 2000 eine große Bedeutung. Allerdings sind viele Arten und Lebensraumtypen in einem schlechten Zustand und das Instrument Natura 2000 ist in der Bevölkerung oft unbekannt. Um den künftigen Schutz besonders gefährdeter Arten - oder solcher für die Rheinland-Pfalz eine besondere Verantwortung trägt - zu verbessern, sollen bestehende Artenschutzkonzepte gemeinsam mit den zuständigen Behörden und Fachleuten überarbeitet und praxisnäher gestaltet werden. Dazu notwendige Kartierungen werden beauftragt und begleitet. Zusätzlich soll der haupt- und ehrenamtliche Naturschutz in Rheinland-Pfalz zu relevanten Themen fortgebildet werden. Zur Umsetzung wird ein Fortbildungsprogramm entwickelt und durchgeführt, um die Kompetenzen im Land nachhaltig zu stärken und zu erweitern. Auf einer weiteren Ebene soll eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit für die Akzeptanz für Natura 2000 und Naturschutz werben. Für unterschiedliche Zielgruppen sollen Natura 2000, Natur und Naturschutz möglichst niedrigschwellig erlebbar werden. Digital erlebbare Gebiete gehören ebenso zu den Maßnahmen wie Veranstaltungen für Schulklassen. Das Projektteam besteht insgesamt aus zwei Personen. Zu den Aufgabenbereichen zählen insbesondere: Planung und Steuerung des Projekts Vertretung des Projektes nach außen Entwicklung von praxisorientierten Schutzkonzepten und Fortbildungsprogrammen Inhaltliche und konzeptionelle Weiterentwicklung der Maßnahmen Austausch und Treffen mit Stakeholdern in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus Umgang mit Naturschutzbehörden, Landesforsten, Landesämtern und -betrieben, dem ehrenamtlichen Naturschutz und weiteren Landnutzenden Konzeption und Umsetzung von öffentlichkeitswirksamen Informations- und Umweltbildungsveranstaltungen (Exkursionen, Fortbildungen, Führungen, Ausstellungen, etc.) und Erarbeitung zugehöriger Lehrmaterialien - in Zusammenarbeit mit externen Referentinnen und Referenten sowie Akteuren und Institutionen aus der Umweltbildung Vorbereitung und Umsetzung der projektbegleitenden Öffentlichkeitsarbeit (Pressearbeit, Social-Media, Veranstaltungen, Exkursionen) Verantwortung für sachgerechten Einsatz von Finanzmitteln, Vergabe von Aufträgen und Begleitung der externen Dienstleister Verwaltungsaufgaben, Mittelverwendung, Verwendungsnachweise, Gesamtevaluierung Wir erwarten von ihnen: eine abgeschlossene naturwissenschaftliche Ausbildung z.B. im Bereich Biologie, Landschaftsökologie, Landespflege, Agrar-, Umweltwissenschaften ODER eine abgeschlossene Hochschulausbildung im Bereich Kommunikation, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit mit einschlägiger Erfahrung im Umwelt- und Naturschutz praktische Erfahrung im Bereich Natur- und Artenschutz praktische Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit mit verschiedenen Zielgruppen Kompetenz im Umgang mit Naturschutzbehörden, Landesämtern und -betrieben sowie dem ehrenamtlichen Naturschutz Erfahrungen mit Förderprogrammen und Kenntnisse der öffentlichen Auftragsvergabe Bereitschaft und Fähigkeit zu Außendiensttätigkeit auch in schwierigem Gelände Führerschein Klasse B zum Stellenantritt Ihr Profil wird abgerundet durch Kommunikations- und Teamfähigkeit, ein sicheres Auftreten, Organisationstalent sowie gute PC-Kenntnisse. Ergänzend ist die Kenntnis über die Regionen und Akteure in Rheinland-Pfalz wünschenswert, ebenso der Zugang zu entsprechenden Netzwerken im Themenfeld auf deutscher und internationaler Ebene. Wir bieten ihnen: eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit und die Möglichkeit, ein anspruchsvolles Naturschutzprojekt in einem engagierten Team zu entwickeln und umzusetzen einen Dienstsitz in der lebendigen Universitäts- und Landeshauptstadt Mainz flexible Arbeitszeiten und Möglichkeit zum Homeoffice 30 Tage Erholungsurlaub pro Kalenderjahr gemäß § 26 TV-L Jahressonderzahlung gemäß § 20 TV-L Betriebliche Altersvorsorge bei der VBL (Zusatzversorgung für Beschäftigte im öffentlichen Dienst) ein vergünstigtes Deutschlandticket (Job-Ticket) Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Bewerbungsfrist ist der 19. April 2026. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit Ihren vollständigen Unterlagen in einer Datei an: bewerbung(at)snu.rlp.de Ansprechpartner bei Rückfragen: Leah Nebel und Moritz Schmitt Telefon: 06131 - 16 5070

Ressortforschungsplan 2024, Weiterentwicklung des Produktportolios des Umweltzeichens Blauer Engel – Rahmenvorhaben 2025

a) Ausgangslage/Erkenntnisstand, Zielstellung, fachliche Begründung, zentrale Forschungsfragen, Methodik benennen: Mit dem Blauen Engel werden Produkte und Dienstleistungen ausgezeichnet, die in einer ganzheitlichen Betrachtung besonders umweltfreundlich sind und zugleich hohe Ansprüche an den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die Gebrauchstauglichkeit erfüllen. Das Vorhaben dient der Ableitung und Weiterentwicklung ambitionierter Standards für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen im Bereich der freiwilligen Produktkennzeichnung mit dem Blauen Engel. Die weitere Konkretisierung der Produkte und Dienstleistungen erfolgt in der Leistungsbeschreibung auf Grundlage der Beschlüsse der Jury Umweltzeichen. Die Ergebnisse tragen auch dazu bei, hohe ökologische Standards in Form von Benchmarks in anderen Instrumenten des produktbezogenen Umweltschutzes national und auf europäischer Ebene, z.B. bei der umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung, zu verankern. Neben der Entwicklung neuer Umweltzeichen für Produkte und Dienstleistungen stehen regelmäßig Aktualisierungen bestehender Vergabekriterien an (www.blauer-engel.de/de/fuer-unternehmen/vergabekriterien). Methodisch ist die Integration von bilanzierenden Indikatoren kontinuierlich weiterzuverfolgen, insbesondere die Energie-/Klimabilanz von Produkten und Dienstleistungen. Ebenso gilt es die Operationalisierung von Aspekten der Kreislaufwirtschaft (Langlebigkeit, Rezyklierbarkeit, Recyclateinsatz) bei den untersuchten Produkten und Dienstleistungen weiterzuentwickeln. b) Output: Neue Umweltzeichen und weiterentwickelte, bestehende Vergabekriterien sowie praxistaugliche Leitlinien für die öffentliche Beschaffung

Ökologische Bewertungskriterien für Desinfektionsmittel und deren Adaptierung in der Desinfektionsmittel-Datenbank der Stadt Wien

Das Projekt ÖkoKauf der Stadt Wien hat es sich zum Ziel gesetzt, durch die Erstellung von ökologischen Kriterien, Pilotprojekte und durch Bewusstseinsarbeit das Beschaffungswesen im Magistrat Wien weiter zu ökologisieren. In diesem Rahmen widmete sich der Arbeitskreis 'Desinfektionsmittel unter der Leitung der Wiener Umweltanwaltschaft (WUA) der Aufgabe, für Hygienefachleute ein Instrument zur Beurteilung der Auswirkungen von Desinfektionsmitteln auf Gesundheit und Umwelt zu erstellen. Das Österreichische Ökologie-Institut führte eine Daten- und Literaturrecherche durch, das Umweltbundesamt nahm ergän-zende ökotoxikologische Tests an Wirkstoffen und -produkten vor und 'die umweltberatung ermittelte stationsbezogene Desinfektionsmittelverbräuche in Wiener Krankenanstalten. Die Recherche- und Testergebnisse zu Desinfektionsmittelwirkstoffen und -produkten wurden in einer vom IFZ konzipierten und von der Magistratsabteilung 14 realisierten Datenbank zusammengefasst. Um die ökotoxikologischen Produkteigenschaften vergleichbar zu machen, wurde vom IFZ ein Bewertungsraster entwickelt und in die Datenbank integriert. Dabei werden nachteilige Wirkungen auf die Gesundheit anhand von vier Wirkungskategorien erfasst: Akute Giftigkeit; Reizwirkung auf die Haut; Sensibilisierung, allergenes Potenzial sowie Erbgutschädigende, krebserzeugende und fruchtschädigende Eigenschaften. Zusammen mit der Berücksichtigung des Verhaltens in Oberflächengewässern (Abbauverhalten, Bioakkumulationspotenzial, Toxizität für Wasserorganismen) sowie dem Verhalten in Kläranlagen werden insgesamt sechs Bewertungszahlen generiert, die auf einer Skala von 1 (vernachlässigbar) bis 5 (sehr hoch) das gesamte Gefährdungsprofil des Stoffes beschreiben sollen. Das Gefährdungsprofil eines Handelsproduktes errechnet sich aus den Gefährdungsprofilen der darin enthaltenen Wirkstoffe anhand eines Algorithmus: Dabei wird die Annahme getroffen, dass die Produkteigenschaften von der Konzentration der darin enthaltenen Wirkstoffe abhängen. Bei der Bewertung ist außerdem zu gewährleisten, dass ein Wirkstoff mit einem hohen Gefährdungspotenzial angemessen berücksichtigt wird, auch und gerade wenn seine Konzentration im Produkt gering ist. In der Literatur wird dazu eine logarithmische Skalierung vorgeschlagen. Die Bewertung berücksichtigt derzeit die Wirkstoffe sowie Anwendungsverdünnungen. Die Zusammenfassung der Produkte in Verwendungs- bzw. Expositionskategorien ermöglicht letztlich eine vergleichende Bewertung. Da das Bewertungsraster gerade auf eine vergleichende Bewertung von Produkten abzielt, unterliegt er einer ständigen kritischen Diskussion, die auch häufig von den Herstellern geführt wird. Dieser Umstand sowie das Faktum von Produktlebenszyklen erfordern ein ständiges Update der in der Datenbank enthaltenen Informationen und eine Anpassung des Bewertungsmodells an den aktuellen Stand von Forschung sowie Standards der Stoff- und Produktpolitik.

Für ein schadstoffarmes, zirkuläres und klimafreundliches Bauen

<p> <p>Wie kann unsere bebaute Umwelt gesünder, klima- und ressourcenschonender werden? Empfehlungen für alle Politik- und Verwaltungsebenen – von EU bis kommunal – wurden im EU-Interreg-Projekt NonHazCity3 erarbeitet und in Form von Policy Briefs und einem Kurzvideo aufbereitet. Im Fokus: digitale Transparenz über Inhaltstoffe von Bauprodukten und Kreislaufwirtschaft am Bau.</p> </p><p>Wie kann unsere bebaute Umwelt gesünder, klima- und ressourcenschonender werden? Empfehlungen für alle Politik- und Verwaltungsebenen – von EU bis kommunal – wurden im EU-Interreg-Projekt NonHazCity3 erarbeitet und in Form von Policy Briefs und einem Kurzvideo aufbereitet. Im Fokus: digitale Transparenz über Inhaltstoffe von Bauprodukten und Kreislaufwirtschaft am Bau.</p><p> <p>Den größten Teil unseres Alltags verbringen wir in Innenräumen. Umso wichtiger ist die Frage: Was steckt eigentlich in unseren Wänden, Böden, Farben und Dämmstoffen? Und was gelangt daraus in die Raumluft, die wir atmen, in unseren Hausstaub und letztlich auch in die Umwelt? Die Screenings des NonHazCity3-Projekts zeigen, dass besorgniserregende Schadstoffe sowohl in Bauprodukten als auch in der Innenraumluft und in der bebauten Umwelt vorkommen. Erfreulich ist, dass gesundes und nachhaltiges Bauen heute schon möglich ist, wenn diese Ziele im Bauprozess integriert sind. Im Ergebnis präsentiert NonHazCity3 Politikempfehlungen und praktische Leitfäden für eine gesunde bebaute Umgebung, die sich sowohl an Architekten und Ingenieure als auch an private, gewerbliche und öffentliche Bauherren richten. &nbsp;</p> <p>Um Schadstoffe zu vermeiden, hat das NonHazCity3-Projekt konkrete Lösungen erarbeitet, praxisnah aufbereitet und in acht Pilotaktivitäten getestet. Ziel war es, nachhaltiges und gesundes Bauen so zu gestalten, dass es im Alltag einfacher planbar und umsetzbar wird, vom kleinen Renovierungsvorhaben bis zum kommunalen Großprojekt. Ein zentrales Beispiel: Für viele Bauprodukte fehlen heute leicht zugängliche Informationen zur chemischen Zusammensetzung. Das erschwert die gezielte Auswahl schadstoffarmer Alternativen und macht zirkuläres Bauen – also den Einsatz von Baustoffen aus Recycling-Materialien – riskant, weil Materialien am Lebensende nur dann sicher wiederverwendet werden können, wenn ihre Inhaltsstoffe bekannt sind.&nbsp;</p> Welche Ergebnisse bietet das NonHazCity 3-Projekt? <p><strong>Empfehlungen für Politik und öffentliche Verwaltung auf nationaler und EU-Ebene:</strong> Damit schadstoffarmes und zirkuläres Bauen zur Norm wird, braucht es klare Vorgaben und bessere Daten. Dazu gehören Anforderungen an chemische Transparenz und digitale Materialinformationen. Hier sehen Städte und Planende dringenden Handlungsbedarf.</p> <p><strong>Für Kommunen:</strong> Städte und Gemeinden verfügen über einen starken Hebel in der öffentlichen Beschaffung, vor allem im Kontext von Bau, Sanierung und Ausstattung öffentlicher Gebäude. Schulen, Kitas, Verwaltungsgebäude oder Sporthallen werden täglich von vielen Menschen genutzt. Der kommunale NonHazCity3-Praxisleitfaden (auf Englisch) bündelt erprobte Schritte, Kriterien und Prozesswissen aus den Pilotstudien.</p> <p><strong>Für Privatpersonen:</strong> Orientierung bei der Auswahl von Baustoffen für Bau-, Sanierungs- und Renovierungsprojekte geben Umweltzeichen, wie der Blaue Engel oder das EU Ecolabel. Darüber hinaus, kann der auf Deutsch und englisch verfügbare NonHazCity3-DIY (Do it yourself)-Guide zeigen, worauf beim Renovieren zu achten ist und wie sich Materialien gezielt auswählen lassen.</p> <p>Alle Ergebnisse sind von der NonHazCity 3-Projektwebsite kostenlos abrufbar.&nbsp;</p> </p><p>Informationen für...</p>

Leitfaden zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung: Bettwaren und Bettwäsche - Neufassung 2023

Die Textilindustrie beinhaltet eine große Zahl von Teilsektoren, die den gesamten Fertigungszyklus von der Rohstofferzeugung (Fasern und Filamente, Naturfasern) über Halbfertigprodukte (Garne, Wirkwaren inkl. zugehöriger Prozesse) bis hin zu den Endprodukten einschließt. Für die im Leitfaden zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung von Bettwaren und Bettwäsche empfohlenen Umweltkriterien wurde der gesamte Fertigungszyklus betrachtet und Anforderungen für die umweltrelevanten Prozesse erarbeitet. Neben Naturfasern berücksichtigt der Leitfaden wegen ihrer Bedeutung auf dem Textilmarkt auch chemische, regenerierte Zellulosefasern und Recyclingfasern. Zusätzlich werden auch Anforderungen an Daunen und Federn formuliert. Außerdem gibt es ein umfangreiches Set an Haltbarkeitsanforderungen. Veröffentlicht in Leitfäden und Handbücher.

Einsatz von Sekundärrohstoffen im öffentlichen Bausektor – Ausgangswert zum Aktionsprogramm NKWS

bitte senden Sie mir die bei Ihrem Haus vorhandenen Informationen zu folgendem Punkt aus dem „Aktionsprogramm der Bundesregierung zur Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie“, Stand 03.06.2026: Dort heißt es im Abschnitt „Öffentliche Beschaffung“: „Der Einsatz von Sekundärrohstoffen im öffentlichen Bausektor soll gesteigert werden.“ Ich bitte um Mitteilung, ob der Bundesregierung für diese geplante Steigerung bereits ein Ausgangswert vorliegt. Falls ja, bitte ich für das aktuellste Jahr, für das Daten vorliegen, um folgende Angaben: - die Gesamtzahl der erfassten öffentlichen Bauvorhaben, - die Zahl der erfassten öffentlichen Bauvorhaben, in denen Sekundärrohstoffe eingesetzt wurden, - den daraus folgenden prozentualen Anteil, - den erfassten Bereich, auf den sich die Angaben beziehen, zum Beispiel Bundesbau, öffentlicher Bausektor insgesamt oder ein anderer abgegrenzter Bereich. Falls ein solcher Ausgangswert nicht vorliegt, bitte ich um kurze Mitteilung, dass bei Ihrem Haus hierzu keine entsprechenden Daten vorhanden sind.

Recycling-Toilettenpapier und -Taschentücher schonen die Umwelt

<p> Wie Sie Hygienepapiere und Taschentücher nachhaltig nutzen <ul> <li>Kaufen Sie Hygienepapiere wie Papiertaschentücher, Toilettenpapier oder Küchenrolle aus 100 Prozent Recyclingpapier (Blauer Engel).&nbsp;</li> <li>Nutzen Sie papierfreie Alternativen wie waschbare Stofftaschentücher, Stoffhandtücher und Stoffservietten oder Wischtücher.</li> </ul> Gewusst wie <p>Die Herstellung von Hygienepapier belastet die Umwelt stark. Sie benötigt viel Holz, Energie und Wasser und führt zur Einleitung gefährlicher Stoffe in Gewässer. Durch den Einsatz von Altpapier und beste verfügbare Techniken bei der Produktion von neuem Papier können diese Umweltbelastungen stark reduziert werden. Bei Hygienepapieren kommt hinzu, dass die Papierfasern nach dem Gebrauch über die Kanalisation oder als Abfall entsorgt werden. So gehen sie dem Papierkreislauf verloren.</p> <p><strong>Kauf von Recyclingpapier:</strong> Es gibt für jede Art von Hygienepapier auch eine qualitativ hochwertige Alternative aus Recyclingpapier. Es gibt genügend Recycling-Produkte, die den Vergleich mit Frischfasern in Sachen Nutzerkomfort nicht scheuen müssen, wie zum Beispiel ein <a href="https://www.test.de/Toilettenpapier-Drei-klare-Sieger-1390020-0/">Test der Stiftung Warentest </a>bestätigt. Das gilt für Papiertaschentücher, für Küchenrollen, für Servietten wie für Toilettenpapier. Der <a href="https://www.blauer-engel.de/de/produktwelt/hygiene-papiere-toilettenpapier-kuechenrollen-taschentuecher-bis-12-2023">Blaue Engel</a> garantiert dabei, dass die Papierfasern zu 100 Prozent aus Altpapier gewonnen werden und keine gefährlichen Chemikalien eingesetzt werden. Andere Produktkennzeichnungen wie FSC- oder PEFC-Label oder die Bezeichnung "Chlorfrei gebleicht" sind bei Papierprodukten aus Umweltsicht weniger hilfreich (siehe Hintergrund).</p> <p><strong>Gesundheitlich unbedenklich:</strong> Hygienepapiere aus Recyclingpapier mit dem <strong>Blauen Engel</strong> sind für alle bestimmungsgemäßen Anwendungen geeignet. Die Papiere und die eingesetzten chemischen Zusätze entsprechen der Empfehlung "Papiere, Kartons und Pappen für den Lebensmittelkontakt" des Bundesinstitutes für Risikobewertung. Sie halten die Grenzwerte aus den ergänzenden Hinweisen zur Beurteilung von Hygienepapieren ein. Farbmittel, die Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Cadmium oder Chrom-VI enthalten, sind ebenso verboten wie Stoffe, die als krebserzeugend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend eingestuft sind. Damit gelten für Hygienepapiere mit dem <strong>Blauen Engel</strong> schärfere Maßstäbe als für Hygienepapiere aus Primärfasern.</p> <p><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p> <ul> <li>Auch bei Recyclingpapier gilt: Sparsam verwenden.</li> <li>Recyclingpapier benutzen: Beachten Sie unsere weiteren Tipps zum&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/15547">Papierkauf</a>.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/530/bilder/blauer-engel_hygienepapiere_portal_2022.jpg"> </a> <strong> Blauer Engel für Hygiene-Papiere </strong> Quelle: Blauer Engel Hintergrund <p><strong>Umweltsituation: </strong>Zu den Hygienepapieren zählen unter anderem Toilettenpapier, Papierhandtücher, Taschentücher, Kosmetiktücher, Servietten, Küchentücher, Putztücher und Abdecktücher (z.B. im medizinischen Bereich). In Deutschland wurden 2024 gemäß Leistungsbericht des Verbands DIE PAPIERINDUSTRIE e.V. insgesamt rund 1,45 Mio. t Hygienepapiere verbraucht (Verbrauch = Produktion + Import - Export). Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt damit seit vielen Jahren relativ konstant bei 18-19 kg. Der Altpapieranteil in der Produktion ging allerdings in den letzten 20 Jahren laut Bericht deutlich von 75 auf 39 Prozent zurück. Wir spülen damit unsere Wälder ins Klo, denn Hygienepapiere werden in der Regel nur einmal verwendet und gehen anschließend dem Papierkreislauf über die Kanalisation oder die Entsorgung verloren. Deshalb sollten Hygienepapiere ausschließlich aus bereits mehrfach recycelten Sekundärfasern mittlerer und unterer Altpapierqualitäten bestehen. Dies sind Altpapiere, die über 85 Prozent des Altpapieraufkommens ausmachen. Der Einsatz dieser Altpapierqualitäten trägt entscheidend dazu bei, die Zahl der Wiederverwendungen einer Papierfaser zu erhöhen und damit den Druck auf die Ressource Holz zu reduzieren.</p> <p>In Deutschland selbst sind die ökologischen und sozialen Standards für die Papier- und Zellstoffproduktion sowie für die Waldbewirtschaftung im weltweiten Vergleich hoch. Doch 57 Prozent des verbrauchten Papiers, Karton, Pappe und über 75 Prozent des eingesetzten Zellstoffs für die deutsche Papierindustrie stammen aus dem Ausland – ein zunehmender Anteil aus Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländern. In den südlichen Ländern werden oft massive Probleme durch den Anbau und die Produktion von Zellstoff verursacht. Immer mehr Papierfasern für den deutschen Hygienepapiermarkt stammen aus Brasilien – auch von ökologisch umstrittenen Plantagen.&nbsp;</p> <p>Die Ökobilanz für graphische Papiere und Hygienepapiere zeigt: In fast allen betrachteten Kategorien hat Recyclingpapier Vorteile gegenüber Frischfaserpapier und ist somit erste Wahl. Durchschnittlich spart die Produktion von Recyclingpapier:</p> <ul> <li>78 Prozent Wasser</li> <li>68 Prozent Energie</li> <li>15 Prozent ⁠CO2⁠-Emissionen.</li> </ul> <p>Die Holzentnahme für Frischfaserpapier bedeutet immer einen Eingriff in das Wald-<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/oekosystem">Ökosystem</a> und ist daher mit Risiken für die biologische Vielfalt verbunden. Die Nutzung von Recyclingfasern wirkt diesem Risiko entgegen. In nahezu allen untersuchten Regionen besteht ein potenzielles Risiko für Landnutzungsänderungen aufgrund der Holzversorgung für die Zellstoff- und Papierproduktion. Einzig in Mittel- und Südeuropa ist das Risiko gering, weil Primärwälder hier bereits fast vollständig verschwunden sind. Der beste Weg, um das Risiko weiterer Landnutzungsänderungen zu vermeiden, ist die Nutzung von Recyclingfasern. Um den Kohlenstoffspeicher in Wäldern zu erhalten oder gar zu erhöhen, sollte der Anteil von Recyclingfasern maximiert werden.</p> <p><strong>Gesetzeslage:</strong> Es gelten die Grundsätze und Pflichten des Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG). Die Empfehlung XXXVI "Papiere, Kartons und Pappen für den Lebensmittelkontakt" des Bundesinstitutes für Risikobewertung stellt keine gesetzliche Grundlage dar, wird aber vom Markt als hilfreicher Produktstandard akzeptiert.</p> <p><strong>Marktbeobachtung:</strong></p> <p>Der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/31917">Marktanteil von Hygienepapieren mit dem Blauen Engel</a> ist von 2014 bis 2020 bei privaten Haushalten auf knapp 12 % deutlich zurückgegangen (siehe Abb.). Der Blaue Engel ist für Hygienepapiere der beste Orientierungsmaßstab. Andere Produktkennzeichnungen sind aus Umweltsicht für Hygienepapiere weniger hilfreich:</p> <ul> <li><em>FSC und PEFC auf Papier:</em> FSC und PEFC sind Label für nachhaltige Waldbewirtschaftung. Am Markt findet man überwiegend FSC-Mix-Papiere. "Mix" besagt, dass mindestens 70 Prozent der Fasern aus FSC-Holz und /oder Altpapier stammen. Meistens handelt es sich um reine Frischfaserpapiere. Zwar gibt es auch einige Papiere mit dem FSC-Recycling-Siegel. Doch dieses erfüllt nicht die strengen Anforderungen des Blauen Engels, beispielsweise zum Mindestanteil niedriger Altpapiersorten, an den Energie- und Wasserverbrauch oder an den Einsatz von Chemikalien bei der Produktion. Hygienepapiere mit dem FSC oder dem PEFC Zeichen sind deshalb im Vergleich zu Waren, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind, weniger empfehlenswert.</li> <li><em>Chlorfrei gebleicht:</em> Bedeutet, dass kein Altpapier enthalten ist und trifft keine Aussage über die Art der Waldbewirtschaftung. Es macht lediglich Aussagen über den Chemikalieneinsatz bei der Bleichung. Heutzutage überwiegt die Elementarchlorfreie (ECF) mit 90 Prozent vor der vollständig chlorfreien Bleiche (TCF) mit fünf Prozent. Fünf Prozent der weltweiten Produktion wird noch mit reinem Chlor produziert.</li> <li><em>EU-Ecolabel für Hygienepapiere: </em>Das europäische Umweltzeichen stellt Anforderungen an den Energieverbrauch, die Abwasserbelastung und an die eingesetzten Chemikalien. Leider fordert es keinen Altpapiereinsatz. Das verwendete Material muss zu mindestens 70% recycelt sein und/oder von externen Zertifizierungssystemen, wie beispielsweise FSC und PEFC, zertifiziert sein Das Zeichen bietet deshalb nur einen eingeschränkten Mehrwert gegenüber Papieren ohne Zertifizierung.</li> </ul> <p>Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:</p> <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>-Themenseite <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/14488">Hygiene-Papiere</a> (öffentliche Beschaffung)</li> <li>UBA-Themenseite <a href="https://www.umweltbundesamt.de/media/19082">Papier- und Altpapierverbrauch</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bmuv">BMUV</a>-Themenseite <a href="https://www.bmuv.de/themen/kreislaufwirtschaft/abfallarten-und-abfallstroeme/altpapier">Altpapier</a></li> </ul> <p>Quellen:</p> <ul> <li>Umweltbundesamt (Hrsg.) (2022):&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/aktualisierte-oekobilanz-von-grafik-hygienepapier">Aktualisierte Ökobilanz von Grafik- und Hygienepapier</a>.</li> <li>Forum Ökologie und Papier (Hrsg.) (2012):&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/papier">Papier. Wald und Klima schützen.</a></li> <li>DIE PAPIERINDUSTRIE e.V. (DPI) (2025):&nbsp;<a href="https://www.papierindustrie.de/papierindustrie/statistik/papier-2022-herunterladen">Ein Leistungsbericht</a> Papier 2025.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/3_Abb_Hygienepapiere_2026-05-06.png"> </a> <strong> Umsatz und Marktanteil von Hygienepapier (Blauer Engel) </strong> Quelle: Consumer Panel Fashion Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_Abb_Hygienepapiere_2026-05-06.pdf">Diagramm als PDF (309,57 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_Abb_Hygienepapiere_2026-05-06.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (26,63 kB)</a></li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/4_abb_altpapierverwertungsquote_2025-12-17.png"> </a> <strong> Altpapierverwertungsquote </strong> Quelle: DIE PAPIERINDUSTRIE e. V. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/4_abb_altpapierverwertungsquote_2025-12-17.png">Bild herunterladen</a> (693,42 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/4_abb_altpapierverwertungsquote_2025-12-17.pdf">Diagramm als PDF</a> (123,79 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/4_abb_altpapierverwertungsquote_2025-12-17.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten</a> (27,46 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/3_tab_altpapiereinsatzquoten_2025-12-17.png"> </a> <strong> Tab: Altpapiereinsatzquoten in Prozent </strong> Quelle: DIE PAPIERINDUSTRIE e. V. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/3_tab_altpapiereinsatzquoten_2025-12-17.png">Bild herunterladen</a> (104,10 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_tab_altpapiereinsatzquoten_2025-12-17.pdf">Tabelle als PDF</a> (52,24 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_tab_altpapiereinsatzquoten_2025-12-17.xlsx">Tabelle als Excel</a> (230,71 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/2_tab_papiererzeugung_2025-12-17.png"> </a> <strong> Tab: Papiererzeugung, Papierverbrauch und Altpapierverbrauch </strong> Quelle: DIE PAPIERINDUSTRIE e. V. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/2_tab_papiererzeugung_2025-12-17.png">Bild herunterladen</a> (78,71 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_tab_papiererzeugung_2025-12-17.pdf">Tabelle als PDF</a> (51,02 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_tab_papiererzeugung_2025-12-17.xlsx">Tabelle als Excel</a> (233,54 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> Wie Sie Hygienepapiere und Taschentücher nachhaltig nutzen <ul> <li>Kaufen Sie Hygienepapiere wie Papiertaschentücher, Toilettenpapier oder Küchenrolle aus 100 Prozent Recyclingpapier (Blauer Engel).&nbsp;</li> <li>Nutzen Sie papierfreie Alternativen wie waschbare Stofftaschentücher, Stoffhandtücher und Stoffservietten oder Wischtücher.</li> </ul> </p><p> Gewusst wie <p>Die Herstellung von Hygienepapier belastet die Umwelt stark. Sie benötigt viel Holz, Energie und Wasser und führt zur Einleitung gefährlicher Stoffe in Gewässer. Durch den Einsatz von Altpapier und beste verfügbare Techniken bei der Produktion von neuem Papier können diese Umweltbelastungen stark reduziert werden. Bei Hygienepapieren kommt hinzu, dass die Papierfasern nach dem Gebrauch über die Kanalisation oder als Abfall entsorgt werden. So gehen sie dem Papierkreislauf verloren.</p> <p><strong>Kauf von Recyclingpapier:</strong> Es gibt für jede Art von Hygienepapier auch eine qualitativ hochwertige Alternative aus Recyclingpapier. Es gibt genügend Recycling-Produkte, die den Vergleich mit Frischfasern in Sachen Nutzerkomfort nicht scheuen müssen, wie zum Beispiel ein <a href="https://www.test.de/Toilettenpapier-Drei-klare-Sieger-1390020-0/">Test der Stiftung Warentest </a>bestätigt. Das gilt für Papiertaschentücher, für Küchenrollen, für Servietten wie für Toilettenpapier. Der <a href="https://www.blauer-engel.de/de/produktwelt/hygiene-papiere-toilettenpapier-kuechenrollen-taschentuecher-bis-12-2023">Blaue Engel</a> garantiert dabei, dass die Papierfasern zu 100 Prozent aus Altpapier gewonnen werden und keine gefährlichen Chemikalien eingesetzt werden. Andere Produktkennzeichnungen wie FSC- oder PEFC-Label oder die Bezeichnung "Chlorfrei gebleicht" sind bei Papierprodukten aus Umweltsicht weniger hilfreich (siehe Hintergrund).</p> <p><strong>Gesundheitlich unbedenklich:</strong> Hygienepapiere aus Recyclingpapier mit dem <strong>Blauen Engel</strong> sind für alle bestimmungsgemäßen Anwendungen geeignet. Die Papiere und die eingesetzten chemischen Zusätze entsprechen der Empfehlung "Papiere, Kartons und Pappen für den Lebensmittelkontakt" des Bundesinstitutes für Risikobewertung. Sie halten die Grenzwerte aus den ergänzenden Hinweisen zur Beurteilung von Hygienepapieren ein. Farbmittel, die Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Cadmium oder Chrom-VI enthalten, sind ebenso verboten wie Stoffe, die als krebserzeugend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend eingestuft sind. Damit gelten für Hygienepapiere mit dem <strong>Blauen Engel</strong> schärfere Maßstäbe als für Hygienepapiere aus Primärfasern.</p> <p><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p> <ul> <li>Auch bei Recyclingpapier gilt: Sparsam verwenden.</li> <li>Recyclingpapier benutzen: Beachten Sie unsere weiteren Tipps zum&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/15547">Papierkauf</a>.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/530/bilder/blauer-engel_hygienepapiere_portal_2022.jpg"> </a> <strong> Blauer Engel für Hygiene-Papiere </strong> Quelle: Blauer Engel </p><p> Hintergrund <p><strong>Umweltsituation: </strong>Zu den Hygienepapieren zählen unter anderem Toilettenpapier, Papierhandtücher, Taschentücher, Kosmetiktücher, Servietten, Küchentücher, Putztücher und Abdecktücher (z.B. im medizinischen Bereich). In Deutschland wurden 2024 gemäß Leistungsbericht des Verbands DIE PAPIERINDUSTRIE e.V. insgesamt rund 1,45 Mio. t Hygienepapiere verbraucht (Verbrauch = Produktion + Import - Export). Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt damit seit vielen Jahren relativ konstant bei 18-19 kg. Der Altpapieranteil in der Produktion ging allerdings in den letzten 20 Jahren laut Bericht deutlich von 75 auf 39 Prozent zurück. Wir spülen damit unsere Wälder ins Klo, denn Hygienepapiere werden in der Regel nur einmal verwendet und gehen anschließend dem Papierkreislauf über die Kanalisation oder die Entsorgung verloren. Deshalb sollten Hygienepapiere ausschließlich aus bereits mehrfach recycelten Sekundärfasern mittlerer und unterer Altpapierqualitäten bestehen. Dies sind Altpapiere, die über 85 Prozent des Altpapieraufkommens ausmachen. Der Einsatz dieser Altpapierqualitäten trägt entscheidend dazu bei, die Zahl der Wiederverwendungen einer Papierfaser zu erhöhen und damit den Druck auf die Ressource Holz zu reduzieren.</p> <p>In Deutschland selbst sind die ökologischen und sozialen Standards für die Papier- und Zellstoffproduktion sowie für die Waldbewirtschaftung im weltweiten Vergleich hoch. Doch 57 Prozent des verbrauchten Papiers, Karton, Pappe und über 75 Prozent des eingesetzten Zellstoffs für die deutsche Papierindustrie stammen aus dem Ausland – ein zunehmender Anteil aus Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländern. In den südlichen Ländern werden oft massive Probleme durch den Anbau und die Produktion von Zellstoff verursacht. Immer mehr Papierfasern für den deutschen Hygienepapiermarkt stammen aus Brasilien – auch von ökologisch umstrittenen Plantagen.&nbsp;</p> <p>Die Ökobilanz für graphische Papiere und Hygienepapiere zeigt: In fast allen betrachteten Kategorien hat Recyclingpapier Vorteile gegenüber Frischfaserpapier und ist somit erste Wahl. Durchschnittlich spart die Produktion von Recyclingpapier:</p> <ul> <li>78 Prozent Wasser</li> <li>68 Prozent Energie</li> <li>15 Prozent ⁠CO2⁠-Emissionen.</li> </ul> <p>Die Holzentnahme für Frischfaserpapier bedeutet immer einen Eingriff in das Wald-<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/oekosystem">Ökosystem</a> und ist daher mit Risiken für die biologische Vielfalt verbunden. Die Nutzung von Recyclingfasern wirkt diesem Risiko entgegen. In nahezu allen untersuchten Regionen besteht ein potenzielles Risiko für Landnutzungsänderungen aufgrund der Holzversorgung für die Zellstoff- und Papierproduktion. Einzig in Mittel- und Südeuropa ist das Risiko gering, weil Primärwälder hier bereits fast vollständig verschwunden sind. Der beste Weg, um das Risiko weiterer Landnutzungsänderungen zu vermeiden, ist die Nutzung von Recyclingfasern. Um den Kohlenstoffspeicher in Wäldern zu erhalten oder gar zu erhöhen, sollte der Anteil von Recyclingfasern maximiert werden.</p> <p><strong>Gesetzeslage:</strong> Es gelten die Grundsätze und Pflichten des Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG). Die Empfehlung XXXVI "Papiere, Kartons und Pappen für den Lebensmittelkontakt" des Bundesinstitutes für Risikobewertung stellt keine gesetzliche Grundlage dar, wird aber vom Markt als hilfreicher Produktstandard akzeptiert.</p> <p><strong>Marktbeobachtung:</strong></p> <p>Der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/31917">Marktanteil von Hygienepapieren mit dem Blauen Engel</a> ist von 2014 bis 2020 bei privaten Haushalten auf knapp 12 % deutlich zurückgegangen (siehe Abb.). Der Blaue Engel ist für Hygienepapiere der beste Orientierungsmaßstab. Andere Produktkennzeichnungen sind aus Umweltsicht für Hygienepapiere weniger hilfreich:</p> <ul> <li><em>FSC und PEFC auf Papier:</em> FSC und PEFC sind Label für nachhaltige Waldbewirtschaftung. Am Markt findet man überwiegend FSC-Mix-Papiere. "Mix" besagt, dass mindestens 70 Prozent der Fasern aus FSC-Holz und /oder Altpapier stammen. Meistens handelt es sich um reine Frischfaserpapiere. Zwar gibt es auch einige Papiere mit dem FSC-Recycling-Siegel. Doch dieses erfüllt nicht die strengen Anforderungen des Blauen Engels, beispielsweise zum Mindestanteil niedriger Altpapiersorten, an den Energie- und Wasserverbrauch oder an den Einsatz von Chemikalien bei der Produktion. Hygienepapiere mit dem FSC oder dem PEFC Zeichen sind deshalb im Vergleich zu Waren, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind, weniger empfehlenswert.</li> <li><em>Chlorfrei gebleicht:</em> Bedeutet, dass kein Altpapier enthalten ist und trifft keine Aussage über die Art der Waldbewirtschaftung. Es macht lediglich Aussagen über den Chemikalieneinsatz bei der Bleichung. Heutzutage überwiegt die Elementarchlorfreie (ECF) mit 90 Prozent vor der vollständig chlorfreien Bleiche (TCF) mit fünf Prozent. Fünf Prozent der weltweiten Produktion wird noch mit reinem Chlor produziert.</li> <li><em>EU-Ecolabel für Hygienepapiere: </em>Das europäische Umweltzeichen stellt Anforderungen an den Energieverbrauch, die Abwasserbelastung und an die eingesetzten Chemikalien. Leider fordert es keinen Altpapiereinsatz. Das verwendete Material muss zu mindestens 70% recycelt sein und/oder von externen Zertifizierungssystemen, wie beispielsweise FSC und PEFC, zertifiziert sein Das Zeichen bietet deshalb nur einen eingeschränkten Mehrwert gegenüber Papieren ohne Zertifizierung.</li> </ul> <p>Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:</p> <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>-Themenseite <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/14488">Hygiene-Papiere</a> (öffentliche Beschaffung)</li> <li>UBA-Themenseite <a href="https://www.umweltbundesamt.de/media/19082">Papier- und Altpapierverbrauch</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bmuv">BMUV</a>-Themenseite <a href="https://www.bmuv.de/themen/kreislaufwirtschaft/abfallarten-und-abfallstroeme/altpapier">Altpapier</a></li> </ul> <p>Quellen:</p> <ul> <li>Umweltbundesamt (Hrsg.) (2022):&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/aktualisierte-oekobilanz-von-grafik-hygienepapier">Aktualisierte Ökobilanz von Grafik- und Hygienepapier</a>.</li> <li>Forum Ökologie und Papier (Hrsg.) (2012):&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/papier">Papier. Wald und Klima schützen.</a></li> <li>DIE PAPIERINDUSTRIE e.V. (DPI) (2025):&nbsp;<a href="https://www.papierindustrie.de/papierindustrie/statistik/papier-2022-herunterladen">Ein Leistungsbericht</a> Papier 2025.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/3_Abb_Hygienepapiere_2026-05-06.png"> </a> <strong> Umsatz und Marktanteil von Hygienepapier (Blauer Engel) </strong> Quelle: Consumer Panel Fashion Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_Abb_Hygienepapiere_2026-05-06.pdf">Diagramm als PDF (309,57 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_Abb_Hygienepapiere_2026-05-06.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (26,63 kB)</a></li> </ul> </p><p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/4_abb_altpapierverwertungsquote_2025-12-17.png"> </a> <strong> Altpapierverwertungsquote </strong> Quelle: DIE PAPIERINDUSTRIE e. V. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/4_abb_altpapierverwertungsquote_2025-12-17.png">Bild herunterladen</a> (693,42 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/4_abb_altpapierverwertungsquote_2025-12-17.pdf">Diagramm als PDF</a> (123,79 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/4_abb_altpapierverwertungsquote_2025-12-17.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten</a> (27,46 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/3_tab_altpapiereinsatzquoten_2025-12-17.png"> </a> <strong> Tab: Altpapiereinsatzquoten in Prozent </strong> Quelle: DIE PAPIERINDUSTRIE e. V. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/3_tab_altpapiereinsatzquoten_2025-12-17.png">Bild herunterladen</a> (104,10 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_tab_altpapiereinsatzquoten_2025-12-17.pdf">Tabelle als PDF</a> (52,24 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_tab_altpapiereinsatzquoten_2025-12-17.xlsx">Tabelle als Excel</a> (230,71 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/2_tab_papiererzeugung_2025-12-17.png"> </a> <strong> Tab: Papiererzeugung, Papierverbrauch und Altpapierverbrauch </strong> Quelle: DIE PAPIERINDUSTRIE e. V. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/2_tab_papiererzeugung_2025-12-17.png">Bild herunterladen</a> (78,71 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_tab_papiererzeugung_2025-12-17.pdf">Tabelle als PDF</a> (51,02 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_tab_papiererzeugung_2025-12-17.xlsx">Tabelle als Excel</a> (233,54 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p>Informationen für...</p>

2026-02-01 Organisationsplan MWL.cdr

Organisationsplan Minister Michael Richter Leitungsstab (LS) Vera Auerbach 4207 Vorzimmer 4280/4260 Anke Heine 4260 Brita Gebauer 4408 Zuständige Behörde EGFL/ELER gem. VO (EU) Nr. 2021/2116 Ministerbüro (MB), Kabinett, Landtag, Bundesrat (KLB) Vera Auerbach 4207 Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation (ÖK) Nancy Eggeling 1105 Staatssekretär Stefanie PötzschGert Zender - Ressort CIO -- Amtschef - Vorzimmer Heike Timm 4351/4377Vorzimmer Annett Kroon 4310/4455 Stabsstelle Wirtschaftspolitik Pressesprecherin Nancy Eggeling Staatssekretärin Philipp Prange 4205 1105 Informationssicherheits- beauftragter Gleichstellungsbeauftragte 4275 Annette Dölle Matthias Götzky Stabsstelle Agrar- und Forst- politik, AMK-Koordinierung N. N. Grundsatz-u.Koordinierungsaufgaben Julia Scheffler 4407 4253 Landesvertretung Brüssel Sabine Hildebrandt +32 27410918 Abteilung 1Abteilung 2Abteilung 3Abteilung 4Abteilung 5* Zentrale DiensteWirtschaftsförderung, Innovation, Industrie und AußenwirtschaftWirtschaftspolitik, Tourismus, WirtschaftsordnungLandwirtschaft, Forsten, Agrarmärkte, Veterinärwesen und LebensmittelsicherheitLändlicher Raum, Agrarpolitik; Zahlstelle für EGFL und ELER, IRD / Leitung der Zahlstelle Dr. Andreas TyrpeVolker Rost Silke Bartsch 4401 Andreas Höfflin 4297 Andreas Höfflin m.d.W.d.G.b 4297 4333 1806 Referat 11Referat 21Referat 31Referat 41Referat 51 Organisation, Innerer DienstInstrumente der Unternehmens- finanzierung, Existenzgründungen, Start-ups, BeihilfeWirtschaftspolitik, Energiefragen der Wirtschaft, StatistikGrundsatzangelegenheiten der Jagd- und Fischereipolitik, Fischerei, Forst-, Fischerei- und JagdrechtAgrarpolitik, Fördermaßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raumes, Agrarmarketing, Koordinierung ELER/ESF Wibke Hanzlik m.d.W.d.G.b.Markus Rensch Elisabeth Erasmi 4371 Klaus-Henning Damm 4394 Sandra Schulze 4286 Projektgruppe Strukturwandel in der Braunkohleregion 4202 . Referat 12Referat 22Referat 32PersonalStv. AL 1Regionale Innovationsstrategie, Innovations- und Transferpolitik und Innovationsförderung, Digitale Wirtschaft, ClusterthemenAltlasten, Umweltfragen der Wirtschaft, Standort- und Flächenpolitik, Ansiedlungsprojekte „High-Tech-Park“, MikroelektronikKerstin Heitmann m.d.W.d.G.b. 4725Reno PaulReferat 13Referat 23Referat 33Referat 43Referat 53 Haushalt, Finanzplanung, Finanzcontrolling, StrukturfondsRegionale Wirtschaftsförderung, Branchendialoge, Industriebetreuung, IndustrieansiedlungWettbewerbsrecht, Bankwesen, Landeskartellbehörde, Wirtschafts- und Gewerberecht, Handwerk, KammeraufsichtTierische Erzeugung, Pflanzliche und Tierische Märkte, Technik und Bauwesen, Imkerei, Berufliche BildungEU-Zahlstellenreferat für die Agrarfonds EGFL und ELER, Beihilfeangelegenheiten Stv. AL 4Stephan Hähnlein Oliver Schulz m.d.W.d.G.b. 4292 Matthias Bönecke 4265 4295 Henry Körner m.d.W.d.G.b. Lutz Jäger Referat 42 4230 4478 Referat 52 Pflanzliche Erzeugung, Bio- und Gentechnik, Agrarökonomie/ Beratung, Digitalisierung in der Landwirtschaft, Ernährungssicher- stellung, Garten-, Obst- und Weinbau Annette von Sayn-Wittgenstein 4311 Flurneuordnung, LEADER und andere Aufgaben der ländlichen Entwicklung, Ländliches Flächenmanagement, Bodenmarkt 1823 Ulf Wöckener Stv. AL 5 Kerstin Petsch 4288 Referat 24Referat 34Referat 44Referat 54 Justitiariat, Öffentliches Auftragswesen, VersicherungenAußenwirtschaft, Europäische Angelegenheiten, EntwicklungszusammenarbeitTourismus, StandortmarketingLebensmittelsicherheit, Bedarfsgegenstände, Gesundheits- bezogener VerbraucherschutzDirektzahlungen im InVeKoS/ Konditionalität Gabriele JohnGerald Buhl Stv. AL 2 4742 Catrin Gutowsky 1740 Leiter der Zahlstelle Referat 14 Lydia Sell m.d.W.d.G.b. 3243 Stv. AL 3 4452 Elmar Heisterkamp 4246 4700 1936 Referat 15Referat 35Referat 45Referat 55 Bürokommunikation, IT-Service, IntranetBergbau, Geologie, Rohstoffsicherung, Mess- und EichwesenVeterinärwesen, Tierseuchenbe- kämpfung, Tierschutz, Tierarzneimittel, TierschutzbeauftragterIT-Koordinierung in der Zahlstelle Dr. Lutz Kattein Jörg Meyer 4210 Frank Ranneberg 4453 4343 Tierschutzbeauftragter Dr. Marco König 4211 Christian Löblich 3475 Referat 16Referat 36Referat 46Referat 56 Digitalisierungskoordination EVA, OZG und FIMKreativwirtschaft, Handel, DienstleistungenBiodiversität, Nachhaltigkeit, Klimaschutz in der Landwirtschaft, Förderung Europäischer InnovationspartnerschaftenAgrarumwelt- und Klimamaßnahmen, Ausgleichszahlungen, ökologischer Landbau Annette ZietlowAnke Busse Chief Digital Officer (CDO) Norbert Lühe 4290 Sylke Schünemann 4484 4491 Referat 47** Interner Revisionsdienst (IRD) Wald- und Holzwirtschaft, Forstpolitik, Landesforstbetrieb, Forstliche Förderung Behördliche Datenschutzbeauftragte Ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte Hauptpersonalrat Personalrat Hauptschwerbehindertenvertretung Schwerbehindertenvertretung 4261 4454 4770 1819 4360 4360 Andreas Kriebel 1819 4439 Rainer Kloß 3472 Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt Hasselbachstraße 4, 39104 Magdeburg Postfach 391144, 39135 Magdeburg Telefon 0391/567-0; Telefax 0391/615072 poststelle@mw.sachsen-anhalt.de www.mwl.sachsen-anhalt.de intranet.mw.lsa-net.de * Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt Leipziger Straße 58, 39112 Magdeburg ** Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt Kantstraße 3, 39104 Magdeburg Stand - 01. Juni 2026

Ressortforschungsplan 2024, Bewertung und Operationalisierung von Sozialstandards im produktbezogenen Umweltschutz, besonders beim Umweltzeichen Blauer Engel und für die öffentlichen Beschaffung

Das Vorhaben reagiert darauf, dass 'grüne' und 'faire' Produkte und 'grüne' und 'faire' Beschaffung zunehmend gemeinsam diskutiert und von Verbraucher*innen und Beschaffenden zusammengedacht werden. Daher ist es an Umweltbundesamt sowohl im Bereich der (freiwilligen und verpflichtenden) Produktkennzeichnung als auch der Beschaffung erforderlich, ein klares und aktuelles Bild davon zu haben, was mit den verschiedenen, sich dynamisch weiter entwickelnden Ansätzen und Instrumenten zur Berücksichtigung von Sozialkriterien erreicht werden soll und kann, um diese ggf. in die eigenen Arbeiten zu integrieren. Das Vorhaben dient dazu, einen umfassenden Überblick über Sozialstandards und -audits und Tools zur Lieferkettenkommunikation in verschiedenen Produktbereichen zu erhalten, diese zu typisieren und ein verallgemeinerbares Vorgehen zur Identifizierung glaubwürdiger und sozial anspruchsvolle Standards und Audits zu entwickeln. Es soll konkrete Formulierungsvorschläge für den Produktstandard Blauer Engel und für Ausschreibungsempfehlungen liefern, auch bzgl. der Umsetzung des Sorgfaltspflichtengesetzes. Zudem sollen auch die Grenzen der vorhandenen Instrumente im produktbezogenen Umweltschutz analysiert und Bedingungen für eine sinnvolle Umsetzung und Integration definiert werden.Weiterhin soll das Vorhaben untersuchen, ob und wenn ja wie viel teurer Produkte sind, die nach ökologischen und/oder sozialen Standards zertifiziert sind und welcher Anteil davon auf die Umsetzung der ökologischen und sozialen Anforderungen zurückzuführen ist. Es soll geprüft werden, wie im Rahmen staatlicher Förderungen (Ausstattung von Sozialwohnungen, Sozialhilfe, Sachkostenzuschüsse etc.) Produkte gefördert werden können, die Nachhaltigkeitsstandards in der Lieferkette erfüllen.

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