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Found 489 results.

Isotopenuntersuchung von Holzproben zur Untersuchung und Kontrolle der Herkunft (ISO-WOOD)

Ziel des Projektes ist die Untersuchung der Isotopensignatur von Holz aus verschiedenen Regionen (innerhalb Österreichs, außerhalb Österreichs, Tropenholz, etc.), um zu erforschen in wieweit sich diese Signaturen regional unterscheiden und zu eruieren, ob mittels dieser Signaturen eine regionale Unterscheidung und Zuordnung möglich ist. Erste Studien (siehe Referenzen) zeigen erfolgversprechende Ansätze dieser Methode, die auf den Unterschieden der regionalen Umweltbedingungen (Klima, Boden, geographische Lage, etc.) beruht. Weiters wird diese Methode auch zur Kontrolle der deklarierten Herkunft von Lebensmitteln angewendet, so dass auch von dieser Seite das erfolgversprechende Potential bestätigt wird.

Teilprojekt 8, Teilprojekt 5

ASTROSE-VISION - Verteiltes Monitoringsystem zur Unterstützung der Infrastruktursicherheit und des ökologischen Managements von Freileitungstrassen, Teilvorhaben TUB: Kommunikationsnetzwerk und Datenanalyse

Getrieben durch die Herausforderungen einer nachhaltigen Energiewende hat der Energietransport von der zunehmend dezentralen Energieerzeugung bis zu den Energieverbrauchern erheblich an Bedeutung gewonnen. In diesem Zusammenhang ist das Thema Freileitungmonitoring zur Erhöhung der Verfügbarkeit und Erhöhung der Stromtragfähigkeit, um zwei konkrete Anwendungen zu nennen, in den Mittelpunkt der Forschung und Entwicklung gelangt. Zielstellung des Projektes ASTROSE-VISION ist es, zu erforschen und beispielhaft zu erproben, wie energieautarke Sensornetzwerke mit bildverarbeitenden Monitoringkonzepten ergänzt werden können. Als praktischer Anwendungsfall steht bei den durchzuführenden Forschungen und Entwicklungen die Bewuchsüberwachung für ein ökologisches Management von Freileitungstrassen im Mittelpunkt. Ein zweiter Anwendungsschwerpunkt wird die Thematik der sicherheitsrelevanten Trassenüberwachung mit bildgenerierenden Methoden sein. Im Rahmen des Vorhabens soll ein sensorbasiertes Monitoringsystem entwickelt werden, welches die visuelle Überwachung in jedem Spannfeld (Distanz zwischen zwei Masten) durchführen kann. Gegenstand der geplanten Verbundforschung ist dabei die komplette Aufgabenkette zur Erforschung und Entwicklung einer beispielhaften automatisierten Lösung mit Hard- und Softwarekomponenten an den Leitungsseilen, mit integrierten Informations- und Kommunikationstechnologien entlang der Leitungen, mit automatisierten Instrumenten und Verfahren bezüglich erforderlicher Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherungspflicht und des ökologischen Trassenmanagements. Weiterhin wird angestrebt, die Detektion von Sabotage-Versuchen sowie die Übertragung und Verarbeitung von entsprechenden Bild-Informationen in die Lösung zu integrieren.

Teilprojekt 10, Teilprojekt 9

Die globalen Wasserressourcen sind regional durch Herstellung von wasserintensiven Baumwolltextilien in semiariden Anbaugebieten gefährdet. Ziel des Verbundvorhabens ist es, mit innovativen Impulsen zur nachhaltigen Wassernutzung in der Baumwoll-Textil-Lieferkette beizutragen und dafür das Konzept des Wasserfußabdrucks hin zu einem regionalspezifischen Steuerungsinstrument für nationale Entscheidungsträger, den Textilhandel und Konsumenten weiterzuentwickeln. Die neu entwickelte Methodik wird in Fallstudien in Pakistan getestet, in denen deutsche Nachfrage für einen Großteil der Exporte virtuellen Wassers verantwortlich ist. Demonstrationsvorhaben u.a. zu effektiven Bewässerungsstrategien im Baumwollanbau, wassersparenden Textilmaschinen, umweltverträglichen Farbstoffen, Abwassertechnik und Schadstoffanalytik werden genutzt, um das technisch und institutionell erschließbare Potenzial zur Verringerung des Wasserfußabdrucks in Pakistan abzuschätzen. Mit dem Vorhaben werden Entscheidungsträgern Instrumente zur vorausschauenden Bewirtschaftung knapper Wasserressourcen an die Hand gegeben und Konsumenten in bewussten Kaufentscheidungen gestärkt. Die Firma Thies übernimmt die wesentliche Bearbeitung des Arbeitspakets AP4.3 Wassereffiziente Textilmaschinen und führt bei den pakistanischen Firmen Style Textile und Sapphire Fibres in Lahore zwei Demonstrationsvorhaben zur Optimierung von Nassveredlungsprozesse durch Einsatz moderner Messtechnik am laufenden Veredlungsprozess durch. Die Erfolge (Verringerung des Wasserverbrauchs, Abwassermenge und -belastung) werden von einem unabhängigen pakistanischen Gutachter gemessen und bewertet.

ALSO 4.0: Energieeffizienter Aluminiumschelzöfen : Effizienzsteigerung eines Aluminiumschmelzofens durch den Einsatz intelligenter Steuerungsmodule, erweiterter Sensorik und innovativer Lösungsmethodiken in der Verbrennungstechnik, Teilvorhaben: Industrielle und fertigungstechnische Umsetzung an einer Aluminium Schmelzofenanlage

Den Energieeinsatz optimieren, Energiekosten senken, Umweltbelastungen reduzieren und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit stärken sowie Wachstum und Beschäftigung sichern - das sind konstante Herausforderungen für deutsche Unternehmen. Trotz der immer weiterführenden Entwicklung und Verwendung von modernen Isolierwerkstoffen sowie der Gasbrennersystemen weisen die auf dem Markt verfügbare Aluminiumschmelzöfen immer noch einen sehr hohen Energieverbrauch und damit eine hohe CO2-Emission auf. Das Ziel des Projektes liegt in der Entwicklung eines Systems, welches z.B. in einem Aluminiumschmelzofen eingesetzt werden kann, um die Energie- und Materialeffizienz zu steigern. Dank dem Einsatz intelligenter Steuerungsmodule, umfassender Sensorik und innovativer Lösungsansätzen im Verbrennungsbereich soll der SmartOfen über einen hohen Automatisierungsgrad verfügen. Ein weiteres Ziel des Systems ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, da die Daten auch für andere Prozessschritte (wie z.B. Condition Monitoring) interessant sein können. Das wiederum kann zu einer besseren Auslastung der Ressource Mitarbeiter führen. Für die erfolgreiche Durchführung des Vorhabens sind folgende Aufgaben im Laufe des Projektes zu erfüllen: 1) Weiterentwicklung und Auswertung der Effektivität des Einsatzes vom beweglichen Brennersystem und dessen Leistungsanpassung; 2) Überwachung und Auswertung solcher Daten aus dem Schmelzbadbereich wie Badfüllstand, Anbackungen an den Wänden, Oxydschicht auf der Badoberfläche; 3) Die Untersuchung der Zusammenhänge zwischen der mehrstufigen Verbrennung und der Oxydbildung bzw. dem Abbrandverhalten und Ermittlung der optimalen Parameter für den Schmelzprozess; 4) Programmierung des intelligentes Steuerungsmoduls zur Erhöhung des Automatisierungsgrades beim Einsatz der Schmelzöfen.

Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP): Phase 2: Verbundvorhaben 'Gesamt- Schadstofffreies 4-Personen-Flugzeug mit H2-BZ Antrieb', Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) - Phase 2: Verbundvorhaben 'Gesamt- Schadstofffreies 4-Personen-Flugzeug mit H2-BZ Antrieb.'

FlexSOFC - Verwertung biogener Schwachgase schwankender Qualität in SOFCs

Kernproblem bei der Nutzung von minderwertigen Brennstoffen in Festbettvergasern ist die sich ergebende stark schwankende Qualität des Holzgases und eine fluktuierende Teerbeladung. Eine Verstromung des Holzgases in Gasmotoren ist bei schlechten und wechselnden Brennstoffqualitäten nicht mehr möglich. Allerdings lässt sich eine Umsetzung dieser Gase ohne Zwischenabkühlung in Hochtemperaturbrennstoffzellen (SOFCs) realisieren, wenn eine geeignete Regelung der SOFC-Module den Betrieb mit Gasen schwankender Qualität ermöglicht. Aus diesem Grund soll im Rahmen des beantragten Projektes die Leistungselektronik der Fa. NOVUM Engineering GmbH dazu verwendet werden, die Auswirkungen schwankender Gasqualitäten online zu detektieren und damit auch bei variablen Gasqualitäten den SOFC-Stack effizient und degradationssicher an thermischen Vergasungsanlagen zu betreiben. Abschätzungen lassen erwarten, dass durch die innovative Ansteuerung der Leistungselektronik besonders bei sehr niedrigen Heizwerten ein sicherer Brennstoffzellenbetrieb bei bis zu 40% höherer Brennstoffzellenleistung möglich wird. Ein existierendes 1 kWel Brennstoffzellenheizgerät soll nach einer Methodenentwicklung im Labor der FAU an einer realen Holzvergasungsanlage der Fa. Spanner - flexibel betrieben mit Brennstoffen unterschiedlicher Qualität - demonstriert werden. Um die technische Machbarkeit dieses Konzeptes nachzuweisen, soll insbesondere untersucht werden 1. die Konzeption und Entwicklung eines Wechselrichters der softwareseitig während des Brennstoffzellenbetriebes eine Impedanzspektroskopie zur Systemdiagnose anwenden kann. 2. die Entwicklung Methoden zur Bestimmung von systemschädlichen Veränderungen der Brennstoffausnutzung am SOFC Stack auf Basis der Ergebnisse der Online-Impedanzspektroskopie und Implementierung einer SOFC-Modulregelkonzepts. 3. die Durchführung von Betriebstest des neu entwickelten Diagnoseverfahrens mit realem Holzgas an einer Vergasungsanlage der Firma Spanner.

EnOB: InSituNachweis - Entwicklung einer Methodik zur Bestimmung der Energieeffizienz von Gebäuden auf Basis von optimierten in situ Messungen, Teilvorhaben: Nutzer - Technik - Hülle: Einflussfaktoren auf das Betriebsverhalten von Gebäuden mit Beteiligung am IEA-EBC-Annex 71

Ziel ist die Untersuchung der Separierbarkeit der Haupteinflussfaktoren (Gebäudehülle, Haustechnik und Nutzer) auf den Energieverbrauch von Gebäuden. Durch die Verallgemeinerung der Vorgehensweise soll so die Voraussetzung für eine gezielte Betriebsüberwachung sowie Betriebsoptimierung geschaffen werden. Dazu sollen detaillierte Monitoringuntersuchungen an realen Gebäuden vorgenommen und mit dynamischen Gebäudesimulationen verglichen werden. Für die Auswertung der im bewohnten Zustand gemessen Monitoringdaten ist eine detaillierte Analyse der Nutzereinflüsse notwendig, die unter anderem die internen Wärmequellen (IWQ) maßgeblich bestimmen. IWQs haben mit zunehmender Gebäudeeffizienz einen wachsenden Einfluss. Daher sollen hier auch die Ansatzwerte für IWQs speziell im Bereich hochenergieeffizienter Gebäude für Energiebilanzberechnungen überprüft werden.

Kostengünstiger Sensorchip zur Wasserqualitätsanalyse

Ziel ist ein kostengünstiges Sensorsystem zur Wasseranalyse für Minenabwässer im Erz- oder Kohleabbau sowie zur schnellen Analyse des Trinkwassers aus Brunnen in ländlichen Gebieten. Das Sensorsystem ermöglicht eine rasche und routinemäßige Kontrolle der Minenabwässer bezüglich umweltschädlicher Inhalte, sodass eine Gefährdung der Bevölkerung vermieden oder eine Überschreitung von zulässigen Umweltgrenzwerten unmittelbar festgestellt werden kann. In den Siedlungsgebieten ohne öffentliche Trinkwasserversorgung gibt es bisher kaum Kontrollen der Wasserqualität. Das 'low cost' Sensorsystem ermöglicht die Analyse der Sauberkeit des Wassers hinsichtlich metallischer Belastungen, Salze, Bakterien und organischen Substanzen. Falls die Projektlaufzeit es ermöglicht, sind Entwicklungen für zusätzliche Sensoren wie Nitridbelastung und die Detektion von Medikamentenrückstände angedacht. Zur Entwicklung dieses Sensorsystems werden im Projekt die Kenntnisse des Carl- und Emily Fuchs-Institut für Mikroelektronik in Pretoria und das Wissen des Fachgebiets Sensorik der Universität Paderborn durch regelmäßige Workshops und gemeinsame Betreuung von Promovenden/Studierenden gebündelt.

Früherkennung von Borkenkäferschäden

Die Firma Festmeter aus Österreich verspricht, Buchdrucker-Befall mittels moderner Technik vier Wochen früher zu erkennen, als es aktuell mit den üblichen Methode möglich ist. Käferbefall führt an den Bäumen zur Änderung des Nährstoffkreislaufs, dies zu einer Änderung der Chloroproduktion und zu einer Veränderung des Wassergehaltes der Nadeln. Dies ist meßbar an einer veränderten Lichtrefektion. Durch Multispektralfotografie und Anwendung eines speziell entwickelten Programms können einzelne gestresste Bäume früh erkannt werden, so das Versprechen. In einem ca. 200 ha großen Areal im Pufferstreifen des Nationalparks soll diese Technik getestet werden. Der ausgewählte Bereich gehört zur UFB Rastatt und wird wöchentlich auf Befall durch Borkenkäfer kontrolliert. Die von der Fa. Festmeter als befallen ermittelten Bäume werden mit den terrestrischen Aufnahmen verglichen. Es ist geplant, zusätzlich eine angrenzende Fläche im Nationalpark in die Untersuchung einzubeziehen. Diese zusätzlichen Flächen müssen zusätzlich häufiger auf Befallsstellen kontrolliert werden. Während Befallsherde im Pufferstreifen vereinbarungsgemäß zeitnah aufgearbeitet werden müssen können diese im Nationalpark langfristig verbleiben und deren Entwicklung dokumentiert werden.

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