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Found 31 results.

Abschätzungen der Frachtbeiträge von gefährlichen Stoffen im Trübwasser (Teilströmen) kommunaler Kläranlagen

Das Ziel dieses Vorhabens ist es zu Überprüfen, ob und wenn ja welchen Anteil Teilströme (Trübwasser) an der Schadstoffbilanz einer Kläranlage haben. Dies sollte die Frage beantworten, ob es aussichtsreich ist, eine Eliminierung der Schadstoffe zu betreiben.

Entwicklung eines Prototyps zur Entfernung von Arsen und Blei aus Abwaessern glasbearbeitender Kleinbetriebe

Ziel des Forschungsvorhabens war es, ein fuer Glashuetten vorhandenes Behandlungsverfahren fuer grosse Abwasserstroeme aus dem Bereich der mechanischen Bearbeitung von Bleikristall- und Kristallglaesern derart zu modifizieren, dass es auch in einer Kleinanlage fuer geringe Abwassermengen einsetzbar ist. Eine Prototypanlage wurde sowohl im Technikum als auch in der Betriebspraxis auf ihre Funktionstuechtigkeit ueberprueft. Dabei wurde gefunden, dass mit dieser Anlage eine Abreinigung von Blei, Arsen und Antimon unter die bestehenden Abwassergrenzwerte sicher moeglich ist.

Bewertung der Mutagenitaet von Krankenhausabwasser am Beispiel des Kreiskrankenhauses Offenburg

In Krankenhausabwasser haben sich einige Teilstroeme in einigen Krankenhaeusern mit mutagener Aktivitaet identifizieren lassen. Die Quellen fuer die festgestellte Mutagenitaet sollten festgestellt werden und der Befund bewertet werden. Trotz umfangreicher Messungen auch in Teilstroemen konnten die Quellen fuer die wiederholt gemessene mutagene und genotoxische Aktivitaet nicht identifiziert werden. Die Aktivitaet wurde im Zahn-Wellens-Test eliminiert. Die Frage nach der Bewertbarkeit von in Umweltmatrizes gemessener genotoxischer oder mutagener Aktivitaet bleibt offen.

Einfluss von Abwasser auf die Frischwasserversorgung auf dem Land - Entwicklung einer biologischen Methode zur Enteisenung und Entmanganung von Grundwasser fuer Doerfer in Entwicklungslaendern

Viele reduzierte Grundwaesser enthalten geloestes Eisen, welches bei Kontakt mit Luftsauerstoff oxidiert wird und als Flocke ausfaellt. Das Verfahren ist einfach, aber wegen der erforderlichen Belueftung und Filtration aufwendig. Die biologische Enteisenung ist weniger aufwendig, aber noch nicht genau beherrschbar.

Sonderforschungsbereich (SFB) 193: Biologische Behandlung industrieller und gewerblicher Abwässer, Teilprojekt A 09: Kontinuierliche Erfassung toxischer Wirkungen in waessrigen Probenstroemen

Bei der Analyse komplexer Abwaesser wurde die Fraktionierung mit chromatographischen Methoden (Gelchromatographie, HPLC) gekoppelt mit einem Nachweis der Toxizitaet ueber die Lumineszenzhemmung von Leuchtbakterien. Fuer waessrige Saeuleneluate wurde ein kontinuierlich arbeitendes on-line Detektionssystem nach dem Autoanalyser-Prinzip entwickelt, Eluate aus der HPLC wurden in 1 min-Intervallen gesammelt und nach Entfernen des organischen Fliessmittels in einem Mikrotiter-Luminometer gemessen. Mit beiden Methoden liessen sich toxische Komponenten der fraktionierten Abwaesser parallel zu der Detektion ueber UV-Absorption identifizieren, die kontinuierliche Messung war allerdings durch Peakverbreiterungen ueber lange Laufstrecken beeintraechtigt. Zur Korrektur falsch positiver Toxizitaeten bei farbigen Proben im Leuchtbakterientest wurde fuer Mikrotitermessungen eine spezielle Doppelkammer entwickelt, mit der die Absorption der Lumineszenz separat erfasst werden konnte.

Demonstration von Technologien zur Behandlung neuer Schadstoffe in der Wasser- und Abwasserreinigung (DEMEAU)

Das EU finanzierte Projekt DEMEAU ist ein dreijähriges Demonstrationsprojekt für vielversprechende Technologien zum Nachweis und zur Eliminierung von organischen Spurenstoffen im Wasserkreislauf. DEMEAU führt Ökobilanzen und Umweltbelastungsstudien für vier Technologiegruppen durch und fördert deren Anwendung. Die Technologien sind: künstliche Grundwasseranreicherung sowie Hybridlösungen von Keramikmembran­filtration und fortentwickelten Oxidationstechniken sowie Bioassays. Das DEMEAU Konsortium besteht aus 17 Mitgliedern aus fünf EU-Ländern und umfasst Wasserversorgungs­unternehmen mit deren Unterstützung die Anwendung der vielversprechenden Technologien demonstriert wird. Ziel des Projektes ist es, die Eignung und Wirtschaftlichkeit der innovativen Methoden und Technologien weiterzuentwickeln und im technischen Betrieb zu untersuchen.

Expertentreffen zum New OECD-Guideline-Proposal on Fish Embryo Toxicity Test with Danio rerio am 16.7.04 in Berlin Reisekostenübernahme Prof. Nagel

Stoffstrombezogenes Wasser-/Abwassermanagement in europäischen Krankenhäusern - Strategien zur Analyse der Einsparmöglichkeiten von Wasser und Schadstoffentfrachtung des Abwassers LIFE99 ENV/D/00455

Krankenhäuser zählen mit einem Wasserverbrauch von 500-1000 Litern je Bett und Tag europaweit mit zu den Wassergroßverbrauchern. Zudem werden Fließgewässer mit steigenden Mengen an krankenhausspezifischen Stoffen mit ökotoxischer Wirkung belastet. Hier setzt das Demontrationsvorhaben mit dem Ziel der Minimierung wassergefährdender Stoffe und des Wasserverbrauchs sowie der Schadstoffbelastung des Abwassers in vier europäischen Kranken-häusern mittels einer systematischen Stoffstromanalyse an. Ergänzend wird ein Wasserwirtschaftskonzept erstellt und eine EU-weite Marktanalyse zu innovativen technischen Möglichkeiten im Wasser-/Abwasserbereich von Krankenhäusern durchgeführt. Ein EDV-gestütztes Stoffstromsystem und ein praxisorientierter Leitfaden unterstützen die Einführung eines stoffstrombezogenen Wasser-/Abwassermanagements in Krankenhäusern. Schulungsunterlagen und neue, routinegeeignete Methoden zum schonenden Umgang mit Wasser und Einsatzstoffen werden erarbeitet Due to a water consumption of 500 to 1000 liter per day and bed, hospitals are bulk consumers throughout Europe. Furthermore waters are burdened with hospital specific substances which have eco-toxicological effects. On this level the demonstration project with the aim of minimizing water-hazardous substances and water consumption as well as the reduction of pollutant load in waste water in four European hospitals starts by a systematic substance-flow analysis. Additionally a practicable concept for a water-management-system and a europe wide market analysis for innovative technical possibilities in water/sewage field of hospitals will be worked out. An EDP-based substance-flow-system and a practice-related guideline supports the implementation of a substance-flow-related water/sewage management in hospitals. Training materials and new, routine suitable methods for saving water and other input substances will be developed.

Detergentien in der Weinwirtschaft; Untersuchungen zur Oekotoxikologie von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln bei der landbaulichen Verwertung von Weinbauabwaessern

Detergentien, die zusammen mit Weinbauabwasser landbaulich verwertet werden, stellen ein nicht abschaetzbares Risiko fuer Boden, Grundwasser und an Ausbringflaechen grenzende Gewaesser dar. Mikrobiozide Wirkstoffe koennen das 'Oekosystem Boden' stoeren. Untersuchungen zum Verhalten von Detergentien im Boden und in Gewaessern sollen Aufschluss ueber Auftreten und Ausmass der Beeinflussungen geben. Versuchsziele: Erstellung einer Positivliste von Detergentien, die bedenkenlos in Weinbaubetrieben verwendet werden koennen, die das anfallende Abwasser landbaulich verwerten.

Erfassung und Identifizierung von trinkwassergaengigen Einzelsubstanzen in Abwaessern und im Rhein

Zielsetzung bzw. Aufgabenstellung des Vorhabens: Das Auftreten von wasserloeslichen und persistenten organischen Verbindungen in Oberflaechengewaessern stellt ein ernstzunehmendes Problem fuer die Trinkwasseraufbereitung dar. Die Trinkwassergaengigkeit dieser Stoffe wird u.a. durch ihre geringe Sorptionsneigung an Filtermaterialien verursacht. Ein genaueres Verstaendnis der Vorgaenge, die waehrend der Bodenpassage auftreten, liefert ein Testfilter. Hierbei handelt es sich um ein Festbettreaktor, bei dem ein Biofilm auf Aktivkohle als Traegermaterial vorliegt. In dem abgeschlossenen Forschungsvorhaben wurden verschiedene analytische Methoden entwickelt um die Vielzahl der in industriellen Klaeranlagen vorkommenden, polaren wasserloeslichen Substanzen nachweisen zu koennen. Zum Teil werden diese Substanzen erst in der Klaeranlage gebildet. Ferner wurden die identifizierten abwasserrelevanten und somit schwer abbaubaren Substanzen auf Ihr Vorkommen im Rhein und Rheinuferfiltrat hin untersucht.

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