API src

Found 31 results.

Untersuchungen zur Entfernung von Arsen aus Abwaessern der Glasindustrie

Abwaesser aus der Glasindustrie enthalten zum Teil betraechtliche Mengen an Hexafluoroarsenaten, die mit ueblichen Abwasserbehandlungsmethoden nicht entfernt werden koennen. In Laborexperimenten wird gezeigt, dass dieses Arsen zum groessten Teil durch Faellung mit quartaeren Ammoniumsalzen entfernt werden kann. Die Menge des arsenhaltigen Niederschlages ist gering und kann leicht abgetrennt werden. Der Faellungsprozess kann mit anderen Abwasserbehandlungsmethoden kombiniert werden und fuehrt zu keinen weiteren Umweltproblemen.

Toxizitaet und Mutagenitaet von Textilabwaessern

In Gesamtablaeufen von Betrieben der Textilveredlungsindustrie sowie den Zu- und Ablaeufen der sich anschliessenden kommunalen Klaeranlagen sollen Untersuchungen auf Toxizitaet (Fisch, Daphnie, Leuchtbakterien) und Mutagenitaet (Ames-Test) der Abwaesser durchgefuehrt werden. Bei positiven Befunden soll versucht werden, die Substanzen, welche die Toxiziaet bzw. Mutagenitaet des Abwassers hervorrufen, zu identifizieren. Die Ergebnisse des Vorhabens sollen im Hinblick auf weitergehende Anforderungen an das Einleiten von Abwaessern aus der Textilindustrie in Gewaesser nach Paragraph 7a WHG als auch fuer Gespraeche mit den Textilhilfsmittelherstellern aufbereitet werden.

Demonstration von Technologien zur Behandlung neuer Schadstoffe in der Wasser- und Abwasserreinigung (DEMEAU)

Das EU finanzierte Projekt DEMEAU ist ein dreijähriges Demonstrationsprojekt für vielversprechende Technologien zum Nachweis und zur Eliminierung von organischen Spurenstoffen im Wasserkreislauf. DEMEAU führt Ökobilanzen und Umweltbelastungsstudien für vier Technologiegruppen durch und fördert deren Anwendung. Die Technologien sind: künstliche Grundwasseranreicherung sowie Hybridlösungen von Keramikmembran­filtration und fortentwickelten Oxidationstechniken sowie Bioassays. Das DEMEAU Konsortium besteht aus 17 Mitgliedern aus fünf EU-Ländern und umfasst Wasserversorgungs­unternehmen mit deren Unterstützung die Anwendung der vielversprechenden Technologien demonstriert wird. Ziel des Projektes ist es, die Eignung und Wirtschaftlichkeit der innovativen Methoden und Technologien weiterzuentwickeln und im technischen Betrieb zu untersuchen.

Einfluss von Abwasser auf die Frischwasserversorgung auf dem Land - Entwicklung einer biologischen Methode zur Enteisenung und Entmanganung von Grundwasser fuer Doerfer in Entwicklungslaendern

Viele reduzierte Grundwaesser enthalten geloestes Eisen, welches bei Kontakt mit Luftsauerstoff oxidiert wird und als Flocke ausfaellt. Das Verfahren ist einfach, aber wegen der erforderlichen Belueftung und Filtration aufwendig. Die biologische Enteisenung ist weniger aufwendig, aber noch nicht genau beherrschbar.

Abschätzungen der Frachtbeiträge von gefährlichen Stoffen im Trübwasser (Teilströmen) kommunaler Kläranlagen

Das Ziel dieses Vorhabens ist es zu Überprüfen, ob und wenn ja welchen Anteil Teilströme (Trübwasser) an der Schadstoffbilanz einer Kläranlage haben. Dies sollte die Frage beantworten, ob es aussichtsreich ist, eine Eliminierung der Schadstoffe zu betreiben.

Validierung eines Zytotoxizitaetstests als Ersatzmethode zum Fischtest nach DIN 38412, Teil 31: Phasen I und II

An der Entwicklung einer Ersatzmethode zum Fischtest nach DIN 38412 Teil 31 beteiligten sich 9 Laboratorien. Es wurden Daten von 144 Abwaessern und 30 Monosubstanzen mit dem Zytotoxizitaetstest an der RTG-2-Fischzellinie produziert. Damit die Daten standardisiert nach dem Protokoll der Guten Laborpraxis erfasst werden konnten, verteilte ZEBET das von der Firma BIORAT GmbH erstellte Softwareprogramm KOWIRAW. Ziel ist es, die Praezisionsmasse Wiederholbarkeit und Vergleichbarkeit fuer den Zytotoxizitaetstest festzustellen und mit den in vitro Zytotoxizitaetsdaten die in vivo Fischgiftigkeit vorherzusagen.

Anaerobe Behandlung organisch hochbelasteter Abwaesser aus Holzleimfabriken

Ein hochbelastetes Abwasser (CSB 50-200 g/l) mit hohem Formaldehydgehalt (2-4 g/l) aus der Produktion von Leim fuer Holzfaserplatten konnte anaerob behandelt werden. Kritisch ist die Formaldehydkonzentration. Die Toxizitaetsgrenze liegt bei etwa 100 mg/l. Untersucht wurden 3 Verfahren: Verduennung mit dem uebrigen Abwasser des Betriebes, eine oxidative Vorbehandlung oder eine Verduennung des Reaktorinhalts durch eine deutliche Verlaengerung der Verweilzeit.

Expertentreffen zum New OECD-Guideline-Proposal on Fish Embryo Toxicity Test with Danio rerio am 16.7.04 in Berlin Reisekostenübernahme Prof. Nagel

Teilprojekt A 18: Biotestverfahren zur Erkennung und Bewrtung von Hemmwirkungen bei der anaeroben Bahandlung komplexer Abwässer, Bioautographische Detektion toxischer Komponenten in der Duennschichtchromatographie

Biotests als Screeningverfahren erlauben einen rationellen, gezielten Einsatz der chemischen Analytik bei der Auftrennung komplexer Gemische, wobei der Nachweis toxischer Wirkungen in einzelnen Fraktionen als Leitlinie fuer weitergehende Untersuchungen dient. Dies ist insbesondere dann wertvoll, wenn die fuer die Toxizitaet verantwortlichen Stoffe unbekannt sind. Als Kopplung analytischer und bioIogischer Nachweismethoden bei der Trennung kompIexer Stoffgemische soll eine postchromatographische in-situ Detektion toxischer Komponenten durch Messung der Lumineszenzhemmung von Vibrio fischeri auf Duennschichtchromatographieplatten entwickelt werden. Die Pruefung der biologischen Wirkung separierter Substanzen unmittelbar im Anschluss an die physikalische Auswertung der DCPlatten ueber UV-Scanner ermoeglicht eine direkte Zuordnung der Resultate beider Verfahren. Das als Lumigraphie bezeichnete Verfahren erfasst die physiologische Aktivitaet intakter Leuchtbakterien. Die Lumineszenzhemmung ist ein sehr schneller und empfindlicher Endpunkt und wird der hohen Aufloesung modemer duennschichtchromatographischer Verfahren (automatisierte Mehrfachentwicklung, AMD) gerecht. Das Verfahren soll schwerpunktmaessig bei der Untersuchung von Metaboliten des Farbstoffabbaus durch Mikroorganismen und vorgeschalteter physikochemischer Behandlungsschritte eingesetzt werden.

Stoffstrombezogenes Wasser-/Abwassermanagement in europäischen Krankenhäusern - Strategien zur Analyse der Einsparmöglichkeiten von Wasser und Schadstoffentfrachtung des Abwassers LIFE99 ENV/D/00455

Krankenhäuser zählen mit einem Wasserverbrauch von 500-1000 Litern je Bett und Tag europaweit mit zu den Wassergroßverbrauchern. Zudem werden Fließgewässer mit steigenden Mengen an krankenhausspezifischen Stoffen mit ökotoxischer Wirkung belastet. Hier setzt das Demontrationsvorhaben mit dem Ziel der Minimierung wassergefährdender Stoffe und des Wasserverbrauchs sowie der Schadstoffbelastung des Abwassers in vier europäischen Kranken-häusern mittels einer systematischen Stoffstromanalyse an. Ergänzend wird ein Wasserwirtschaftskonzept erstellt und eine EU-weite Marktanalyse zu innovativen technischen Möglichkeiten im Wasser-/Abwasserbereich von Krankenhäusern durchgeführt. Ein EDV-gestütztes Stoffstromsystem und ein praxisorientierter Leitfaden unterstützen die Einführung eines stoffstrombezogenen Wasser-/Abwassermanagements in Krankenhäusern. Schulungsunterlagen und neue, routinegeeignete Methoden zum schonenden Umgang mit Wasser und Einsatzstoffen werden erarbeitet Due to a water consumption of 500 to 1000 liter per day and bed, hospitals are bulk consumers throughout Europe. Furthermore waters are burdened with hospital specific substances which have eco-toxicological effects. On this level the demonstration project with the aim of minimizing water-hazardous substances and water consumption as well as the reduction of pollutant load in waste water in four European hospitals starts by a systematic substance-flow analysis. Additionally a practicable concept for a water-management-system and a europe wide market analysis for innovative technical possibilities in water/sewage field of hospitals will be worked out. An EDP-based substance-flow-system and a practice-related guideline supports the implementation of a substance-flow-related water/sewage management in hospitals. Training materials and new, routine suitable methods for saving water and other input substances will be developed.

1 2 3 4