Ziel des beantragten Projektes ist der Transfer des räumlich expliziten, prozessbasierten und dynamischen Landnutzungsmodells zu potentiellen Endnutzern, wie z. B. Universitäten, Landnutzungsplanern, und Landentwicklungsinstitutionen in Thailand and Vietnam. Hiermit soll deren Möglichkeiten, Folgen und Auswirkungen veränderter Landnutzung, alternativer Anbaumethoden und Klimawandel auf Pflanzenproduktion, Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit und Ökosystemleistungen auf Landschaftsebene zu betrachten, verbessert werden.
Agrarian structures are considered to be an important factor for the competitiveness of farming. Therefore, on the one hand, agricultural economists have been concerned for a long time with describing, analyzing and modeling structural change in agriculture. On the other hand, high political attention is devoted to the competitiveness of agricultural production and the income situation of farms; however, to adequately forecast structural change in agriculture in general and to analyze the effects of different political schemes in particular, a fundamental understanding of farm-level structural change, i.e., investment and disinvestment decisions of farmers, is necessary. In this subproject we develop a model in which uncertainty, dynamics and irreversibility inherent in many decision-making situations, together with the bounded rationality of decision-makers, can be taken into account. Another important issue deals with competition, i.e., interactions between different agents. The model will be developed using results from the first project phase. Finally, the results could be an important preliminary work for an improved assessment of the effects of different political schemes. Besides the methodical objective of this subproject, the improved investment and disinvestment model will be applied exemplarily to the dairy sector which shows a high (and further increasing) intensity of competition.
Übergeordnetes Ziel des Projektes ist, eine Vereinfachung des Betriebsmanagement-Werkzeugs 'FarmLife' für die Beratungspraxis und den Einsatz durch Bildungspartner des Bundes und der Länder. Die Verbesserungen betreffen sowohl die Anwendung als auch die Unterstützung im Bereich der Beratungsinhalte. Ergänzende Arbeiten betreffen die Verbesserung der nationalen Eingangsdaten für die Bewertung von Umweltwirkungen.
a) Neben dem Midterm review 2017/2018, der nur geringen Nachjustierungsbedarf der GAP ermöglichen wird, steht 2020 eine neue, größer angelegt Reformrunde der Gap an. Das UBA wird dazu politische Handlungsempfehlungen entwickeln, die insbesondere auf die Erfahrungen mit der letzten Reformrunde 2014/2015 aufbauen werden. Diese hatte zum Ziel die Zahlungen verstärkt an Umweltleistungen der Landwirtschaft zu koppeln. Ob dies anhand der damals beschlossen Maßnahmen gelingt, wird derzeit im Projekt 'Evaluierung der GAP-Reform aus Sicht des Umweltschutzes' (FKZ 3715 11 105 0) untersucht. Dieses Vorhaben läuft jedoch nur bis 2017. Bis dahin werden sich nicht alle Effekte der GAP Reform auf die zur Verfügung stehenden Datenbanken durchgepaust haben. Folgevorhaben sind daher notwendig. b)Analog zur gegenwärtigen Auswertung erfolgt die geplante Auswertung auf Basis einer Datenbank, bestehend aus den InVeKoS-Daten der Länder und ergänzender Datenbanken sowie weiterer georeferenzierter Fachdaten. Das Folgeprojekt soll auf den Ergebnissen und Empfehlungen des ersten Projekts aufbauen und auf deren Grundlage eine vertiefte Analyse der Umweltwirkungen, sowohl zeitlich als auch räumlich ermöglichen. Die Empfehlungen und Änderungen, die im Zuge des Midterm-Reviews erarbeitet wurden, sollen ebenfalls einer vertieften Wirkungsanalyse unterzogen werden und entsprechend dem größerem Handlungsspielraum, den eine Reform im Gegensatz zu einem Midterm review ermöglicht, substantiell erweitert werden. Das Vorhaben wird aus zwei Teilpaketen bestehen: 1. Fortsetzung der Analyse der InVeKoS-Daten der Länder sowie ergänzender Datenbanken und Fachdaten nach Umweltgesichtspunkten im Hinblick auf die Ökologisierungskomponente und Maßnahmen der 2. Säule (AP A) anhand spezifischer Fragestellungen für die Jahre 2017-2018. 2. Auswertung und Interpretation der Ergebnisse (AP B). Die Fragestellung, Vorgehensweise und Ergebnisse werden in der bestehenden PAG diskutiert.
Ziel des beantragten Vorhabens ist es, das in Forschungsprojekten vorhandene Wissen zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft - insbesondere die Bewässerung - in einem Werkzeug zu bündeln. Dafür soll das bereits an der TU Dresden als Prototyp vorliegende und am ZALF entwickelte LandCaRe-DSS genutzt werden. Es wird bisher vor allem für Ertragsschätzungen unter Klimawandel eingesetzt und soll dahingehend weiterentwickelt werden, dass räumlich und zeitlich integrierte Betrachtungen der gesamten Bewässerungsproblematik einer Region möglich werden. Die Software kann zur Entscheidungsunterstützung im Agrarbereich eingesetzt werden und so zum optimalen und effizienten Einsatz der Ressource Wasser in der Bewässerungslandwirtschaft beitragen. Das beantragte Vorhaben wird von UDATA als KMU koordiniert. Als Projektpartner aus der Forschung sind die TU Dresden sowie das ZALF Müncheberg beteiligt. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen trägt als Praxispartner zum Gelingen des Projektes bei. Das Vorhaben wurde in insgesamt fünf Arbeitspakete aufgeteilt, in denen die folgenden Schwerpunkte behandelt werden: (I) Integration eines Bewässerungsmodells, (II) Entwicklung einer Methode zur standardisierten Übertragung auf anderen Regionen, (III) Optimierung der Benutzeroberfläche, (IV) Übertragung auf neue Modellregion 'Lüneburger Heide' und (V) Erweiterung der zugrundeliegenden Klimadatenbanken.
Ziel des beantragten Vorhabens ist es, das in Forschungsprojekten vorhandene Wissen zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft - insbesondere Bewässerung - in einem Werkzeug zu bündeln. Dafür soll das bereits an der TU Dresden als Prototyp vorliegende Land Climate and Resources Decision Support System (LandCaRe-DSS) genutzt werden. Das DSS wird bisher vor allem für Ertragsschätzungen unter Klimawandel eingesetzt und soll dahingehend weiterentwickelt werden, dass räumlich und zeitlich integrierte Betrachtungen des künftigen Bewässerungsbedarfs einer Region und der strategischen Bewässerungssteuerung möglich werden. Die Software kann zur Entscheidungsunterstützung im Agrarbereich eingesetzt werden und so zum optimalen und effizienten Einsatz der Ressource Wasser in der Bewässerungslandwirtschaft beitragen. Das beantragte Vorhaben wird von UDATA als KMU koordiniert. Als Projektpartner aus der Forschung sind die TU Dresden sowie das ZALF Müncheberg beteiligt. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen trägt als Praxispartner zum Gelingen des Projektes bei. Das Vorhaben wurde in insgesamt fünf Arbeitspakete aufgeteilt, in denen die folgenden Schwerpunkte behandelt werden: (I) Integration eines Bewässerungsmodells, (II) Entwicklung einer Methode zur standardisierten Übertragung auf anderen Regionen, (III) Optimierung der Benutzeroberfläche, (IV) Übertragung auf neue Modellregion 'Lüneburger Heide' und (V) Erweiterung der zugrunde liegenden Klimadatenbanken.
Die Anforderungen an die Nutzung biologischer Ressourcen nehmen zu. Die Ursachen hierfür sind u.a. das Wachstum der Weltbevölkerung, die Verknappung natürlicher Ressourcen, Umweltschäden und der Klimawandel. Die Dringlichkeit dieser Entwicklungen verlangt nach bioökonomischen Innovationen . Neben technologischen und organisatorischen Neuerungen gehören dazu auch institutionelle Innovationen (d.h. Regeländerungen), die die Art und Weise der Nutzung biologischer Ressourcen beeinflussen. Da die Wirkung institutioneller Innovationen in der Primärproduktion (z.B. veränderte Rahmenbedingungen für den Stickstotfein.atz) vom Verhalten der Landwirte abhängen, muss man deren Entscheidungsdeterminanten im Rahmen einer verlässlichen Politikfolgenabschätzung erfassen und bei der Ausgestaltung regulatorischer Maßnahmen berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund ergibt sich die zentrale Forschungsfrage, welche Bedeutung begrenzte Rationalität sowie ökonomische und nicht-ökonomische Verhaltensdeterminanten in verschiedenen Entscheidungskontexten haben. Die folgenden Entscheidungssituationen werden untersucht: Übernahme gentechnisch veränderter Pflanzen in das Produktionsprogramm und Übernahme umweltfreundlicher pflanzenbaulicher Produktionsverfahren mit geringeren Stickstoffüberhängen. In der Untersuchung werden Unternehmensplanspiele als Anwendungslabor für verschiedene Entscheidungssituationen genutzt. Dabei werden vergleichbare Gruppen gebildet, die jeweils unterschiedlichen institutionellen Regimes unterworfen werden. Der Vergleich der Ergebnisse der verschiedenen Gruppen ermöglicht Schlussfolgerungen bzgl. der Verhaltenswirkungen unterschiedlicher Politikmaßnahmen.
Ziel des Projektes F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft) ist die Entwicklung und Erprobung von tragfähigen und praxistauglichen Maßnahmen zur signifikanten Steigerung der Agrarbiodiversität. Die Umsetzung dieser Maßnahmen erfolgt auf bundesweit zehn landwirtschaftlichen Demonstrationsbetrieben. Im Fokus des Demonstrations- und Dialogprojektes stehen Maßnahmen, welche die Interessen und Anforderungen sowohl von Ökologie als auch Ökonomie miteinander vereinbaren. Durch die Erprobung der Maßnahmen auf Normal-Betrieben soll eine bundesweite Übertragbarkeit und Nachahmung der Maßnahmen in ganz Deutschland gewährleistet werden. Die Ergebnisse aus der Maßnahmenumsetzung sollen zudem eine Weiterentwicklung der ordnungs- und förderrechtlichen Instrumente in der Agrarpolitik bewirken. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung werden auch Hemmnisse identifiziert, welche Landwirte von der Umsetzung von Biodiversitätsmaßnahmen abhalten; ebenso werden Vorschläge für deren Abbau entwickelt. Als Beitrag zur Erreichung der Ziele des Biodiversitätsschutzes in der Agrarlandschaft werden der Politik erprobte Konzepte vorgelegt und unter anderem in die Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2020 einfließen. Das Verbundprojekt F.R.A.N.Z. wird gemeinsam von der Umweltstiftung Michael Otto (UMO) und dem Deutschen Bauernverband (DBV) koordiniert. Die Projektkoordination durch UMO und DBV ist zuständig für die Lenkung des gesamten Projektes sowie die Einbindung der beteiligten Projektpartner. Die Untersuchung der ökonomischen und ökologischen Auswirkungen der Naturschutzmaßnahmen erfolgt durch die Thünen-Institute für Ländliche Räume, Betriebswirtschaft und Biodiversität sowie die Universität Göttingen und das Michael-Otto-Institut im NABU. Die in den Projektregionen ansässigen Landesbauernverbände und deren Kulturlandschaftsstiftungen sowie weitere Partner vor Ort übernehmen die Betreuung und Beratung der Demonstrationsbetriebe. Diese sind: - Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern und LMS Agrarberatung GmbH - Bayerische KulturLandStiftung - Landesbauernverband Brandenburg und DVL-Koordinierungsstelle Brandenburg-Berlin - Stiftung Kulturlandschaft Sachsen-Anhalt - Stiftung Kulturlandpflege (Niedersachsen) - Stiftung Westfälische Kulturlandschaft - Stiftung Rheinische Kulturlandschaft und FlächenAgentur Rheinland GmbH - Stiftung Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz - Landesbauernverband in Baden-Württemberg.
Die landwirtschaftliche Produktion in Zentralchile war in den letzten Jahren stark beeinträchtigt durch extreme Dürre-Ereignisse. Effizientes und nachhaltiges Wassermanagement kann nur gewährleistet sein, wenn ausreichend Daten und Informationen so aufbereitet zur Verfügung stehen, dass eine mittel- und langfristige Planung möglich ist. Dieses Vorhaben zielt darauf ab, in zwei hydrologisch unterschiedlichen Piloteinzugsgebieten in Nordzentralchile historische, neu erhobene hydro-meteorologische Daten, Geodaten und weitere Informationen in einem webbasierten Informations-Datenmanagement-System (River Basin Information System RBIS) zu verwalten, zu visualisieren sowie Werkzeuge zur Datenanalyse bereitzustellen. Weiterhin werden Dürre-Indikatoren ermittelt, zu Indizes aggregiert und im RBIS verankert mit dem langfristigen Ziel Dürre-Monitoring und -Vorhersagen zu ermöglichen. Das open source System 'RBIS' wird für beide Pilotgebiete gemeinsam mit den Stakeholdern und dem Forscherteam implementiert, weiterentwickelt und zur Verfügung gestellt. Arbeitsplan: Analyse der Stakeholder, Datenprovider und potentieller Nutzer des Informationssystems; Akquise von historischen und aktuellen relevanten Daten und deren Metadaten, Ermittlung des Informationsbedarfs; Aufbau eines Testsystems Klimastation / Telemetrie / RBIS / Informationsprodukt / Nutzer, Ausarbeitung eines Dürre-Index für den klimatischen und rechtlich/sozio-ökonomischen Kontext, Workshops+RBIS-Training für Stakeholder und Partner.
Die aktuellen Agrarfördermaßnahmen (1. und 2. Säule) tragen u.a. zu einer starken Ausdehnung von Ackerbohnen- und Erbsenflächen bei, wodurch mit einer steigenden Präsenz von Schädlingen und Bodenpathogenen zu rechnen ist. Für den Anbau von Ackerbohnen und Erbsen soll daher eine Risikovermeidungsstrategie entwickelt werden, die vier Hauptschädlinge als Schädlingsgilde in Körnerleguminosen abdeckt und eine präventive Anbauplanung über die Stellgrößen Schlagauswahl, Schlagseparierung und Saatzeit ermöglicht. Das Projekt nutzt den zeitgleich bestehenden Projektverbund zur Schadensprävention bezüglich Erbsen/Erbsenwickler (CYDNIGPRO; FKZ 12OE012, 12OE033, 12OE034), der im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) gefördert wird. Im Rahmen des vorliegenden Vorhabens werden in drei Modellregionen (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Nordhessen) die folgenden Schädlinge behandelt: Ackerbohnenkäfer (Bruchus rufimanus), Blattrandkäfer (Sitonia lineatus), Erbsenkäfer (Bruchus pisorum) und Erbsengallmücke (Contarinia pisi). Unter Nutzung der vorhandenen Flächeninformationen zu Erbsen, sowie Klima- und Phänologiedaten aus CYDNIGPRO, werden zusätzlich Ackerbohnenflächen eingemessen. GIS-verortete Anbaukonstellationen (Lage, Geometrie, ihre jeweilige Entfernung untereinander, Saatzeit/Feldaufgang, Klima und Pflanzenphänologie), werden zusammen mit Befallsdaten als Buchtenfraß an Ackerbohne und Erbse (Blattrandkäfer), als Knospenschaden an Erbsen (Erbsengallmücke) und von Pflück- und Ernterückstellproben von Ackerbohnen und Erbsen (Bohnenkäfer bzw. Erbsenkäfer) analysiert. Damit werden Befallskorrelationen mit a) der kürzesten Schlagentfernung (minimal distance) und b) dem prozentualen Vorjahres-Flächenanteil (CA-Index) innerhalb gestufter Radien um aktuelle Vorjahres-Körnerleguminosenflächen berechnet und validiert. Die erhobenen Grunddaten dienen der Abschätzung von Ausbreitungsradien und der Eingrenzung befallskritischer Flächenbestände/Saattermine. Die aus der Risikoanalyse abzuleitenden, situationsbezogenen Befallsvermeidungsstrategien sind als Entscheidungshilfe für ökologische und integrierte Praxisbetriebe nutzbar und können Notwendigkeiten bzw. Einsparpotential bei Direktbekämpfungsmaßnahmen aufzeigen. Die Universität Kassel (FÖP) ist Koordinator des Vorhabens. Die Erhebung der GIS-verorteten Befalls-, Phänologie- und Klimadaten (Arbeitspaket (AP) 1) erfolgt in Zusammenarbeit mit der Zentralstelle der Länder für EDV-gestützte Entscheidungshilfen und Programme im Pflanzenschutz (ZEPP), der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt (LLG) sowie Gäa e.V. - Vereinigung ökologischer Landbau als Unterauftragnehmer der Universität Kassel (FÖP). Die Berechnung des Vorbefalls und der Anbaudichte sowie die Korrelation für Risikobewertungen (AP 2) und die anschließende Ableitung von Praxisempfehlungen (AP 3) werden von der ZEPP und der Universität Kassel (FÖP) durchgeführt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 41 |
| Kommune | 1 |
| Land | 5 |
| Wissenschaft | 22 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 41 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 41 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 38 |
| Englisch | 18 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 3 |
| Keine | 25 |
| Webseite | 14 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 33 |
| Lebewesen und Lebensräume | 40 |
| Luft | 27 |
| Mensch und Umwelt | 41 |
| Wasser | 27 |
| Weitere | 41 |