Other language confidence: 0.6307524366826567
Das Ziel dieses Projektes ist eine kinetische Evaluierung von dampf- und rauchgasseitigen Korrosionsvorgängen für ferritisch-martensitische Stähle, Austenite, Nickelbasiswerkstoffe und Beschichtungen, unter besonderer Berücksichtigung der neuen Anforderungen, welche sich aus Zufeuerung von CO2-neutralen Brennstoffen ergeben. Der Eintrag derartiger Sekundärbrennstoffe erhöht das Korrosionsrisiko durch Einbringungen von Alkalien (Na, K) und Chlor in Form von HCl oder fester Chloride. Dadurch ist mit einem gekoppelten sulfatisch/chloridischem Angriff zu rechnen. Am Dechema-Forschungsinstitut werden dazu verschiedene Auslagerungen durchgeführt und synthetische Aschen mit Kraftwerksaschen verglichen hinsichtlich der Belagzusammensetzung und des Schmelzverhaltens (DSC/DTA-Analyse). Der Korrosionsangriffs wird der mittels metallographischer Analyse (Lichtmikroskop, Mikrosonde, Röntgendiffraktometer) charakterisiert. Parallel wird mittels thermodynamischer Berechnungen (Programm Factsage) darauf aufbauend ein Modell entwickelt, das den erhöhten Angriff abhängig von der Rauchgaszusammensetzung beschreibt und Lebensdauervorhersagen für die verschiedenen Werkstoffe zulässt.
1. Ziel ist die Entwicklung und Herstellung von GDE für die Chlor-Alkali-Elektrolyse mittels Trockenbeschichtungstechnik (DLR Know how). DLR führt die Charakterisierung (elektrochemisch, physikalisch) von GDE aus unterschiedlichen Herstellverfahren durch (Projektpartner). 2. Am DLR soll die Methode der Trockenbeschichtung für die Herstellung und Entwicklung einer GDE angewandt werden. Die Entwicklung der GDE nach unterschiedlichen Herstellverfahren soll durch die Charakterisierung der GDE mittels elektrochemischen und physikalischen Methoden unterstützt und überprüft werden. Zusätzlich soll die beim DLR entwickelte Methode zur Stromdichteverteilung in Polymerelektrolyt-Membran-Brennstoffzellen an die Bedingungen in der Chlor-Alkali-Elektrolyse angepasst werden und dort ebenfalls genutzt werden. 3. Die gewonnen Erkenntnisse sollen für die Herstellung von Elektroden für die Chlor-Alkali-Elektrolyse genutzt werden. Geplant ist aber auch die Erfahrungen für die Herstellung und Entwicklung von Elektroden für andere Anwendungen einzusetzen. Hier sind Brennstoffzellen, andere Elektrolyse-Verfahren sowie die elektrochemische Abwasserreinigung zu nennen
Der Einsatz von Kalk-Salzen aus Muellverbrennungsanlagen der Chloralkalielektrolyse ist prinzipiell moeglich. Voraussetzung ist jedoch eine Abwasserreinigungstechnik, die stoerende Abwasserinhaltsstoffe bis auf tolerierbare Werte entfernt. Ob eine hinreichende Reinigung der Abwaesser aus Muellverbrennungsanlagen erreicht werden kann, ist aufgrund der vorliegenden Daten noch nicht abschaetzbar. Fehlende Daten sollen durch ein Messprogramm an fuenf Muellverbrennungsanlagen gewonnen werden. Untersuchungsgroessen sind: V, Mn, Co, As, Mo, Sb, W, N und org. C.
Neben der Minderung von Emissionen aus Abfallverbrennungsanlagen wird der Behandlung und der Problematik von Reststoffen aus der Rauchgas- und Abwasserreinigung zukuenftig mehr Bedeutung beizumessen sein als dies bisher der Fall war. Hierzu sind die einzelnen Reinigungssysteme so aufeinander abzustimmen und zu optimieren, dass Reststoffe nach Massgabe des Bundesimmisionsschutzgesetzes und der TA-Abfall, sofern sie nicht zu vermeiden sind, so anfallen, dass sie verwertet werden koennen. Eine Deponierung dieser Reststoffe als Abfaelle sollte das letzte Glied in der Entsorgungskette sein. Menge, Behandlungs- und Verwertungsmoeglichkeiten von Reststoffen aus der Abgasreinigung werden in starkem Masse durch die angewendete Technik bestimmt. Ueber einen Vergleich bestehender Rauchgasreinigungskonzepte sollen umwelt-, kosten- und betriebsrelevante Faktoren so miteinander verknuepft werden, dass Nutzwertanalysen durchgefuehrt und Bewertung der einzelnen Konzepte bezueglich der oben erwaehnten Problematik vorgenommen werden koennen. Nasse Abgasreinigungssysteme, die sich vor allem durch hohe Abscheideleistungen von Schadstoffen und durch geringen Reststoffanfall auszeichnen, produzieren allerdings ein Abwasser, das hohe Schwermetall- und Salzgehalte aufweist. Die bei der Abwasserreinigung entstehenden Reststoffe - ueberwiegend sulfidhaltige Neutralisationsschlaemme - werden in der Regel deponiert, das chloridhaltige Abwasser wird abgeleitet. Neuanlagen sind jedoch abwasserlos zu betreiben, so dass eine Abwassereindampfung erforderlich wird. Ein moeglicher verwertbarer Reststoff waere dann Natriumchlorid, das in die Chloralkalielektrolyse zurueckgefuehrt werd...
Es soll versucht werden, mit der Zugabe von Silikattraegern, wie Flugasche aus z.B. Steinkohlenkraftwerken, Kieselgur, Bleicherde oder Klaerschlamm zum Muell, Alkalien, in z.B. Kalium- und Natriumsilikat, zu binden. Das Ziel ist Schlackequalitaet zu erhoehen und mit reduziertem Gehalt von Alkalichloriden in den Rauchgasen, auch die Korrosion im Dampferzeuger zu mindern.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 24 |
| Europa | 1 |
| Land | 1 |
| Wissenschaft | 15 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 24 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 24 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 23 |
| Englisch | 2 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 18 |
| Webseite | 6 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 18 |
| Lebewesen und Lebensräume | 18 |
| Luft | 19 |
| Mensch und Umwelt | 24 |
| Wasser | 20 |
| Weitere | 24 |