Erarbeitung, Umsetzung und Bewertung von Renaturierungs- und Revitalisierungsmassnahmen an Fliessgewaessern des Altmarkkreises Salzwedel
Das Projekt Mo1 soll synoptisch die Ergebnisse und Erfahrungen der Teilprojekte des Themenverbundes EGR/Altmark-Monitoring in Form eines Konzeptes im Hinblick auf methodische, sicherheitstechnische und verwaltungsrechtliche Aspekte zusammenfassen. Die konkreten Ziele lassen sich wie folgt umreißen: Die Entwicklung eines umfassenden, standortbezogenen Monitoringkonzeptes auf Basis bestehender Methoden bzw. im Verbundvorhaben zu entwickelnder und einzusetzender Methoden zur Überwachung von CO2-Austritten aus dem Speichergestein in das Deckgestein, in tiefe und flache Grundwasserleiter sowie in die Atmosphäre. Bestehende sowie neu zum Einsatz kommende Messmethoden werden auf ihre Eignung zur Detektion von CO2-Austritten bewertet. Basierend auf simulierten Szenarien (in Kooperation mit Mo3) werden risikobasierte Empfehlungen zu Messnetzdichte, Beprobungsintervallen sowie zu messende Parameter ausgesprochen. Ableitung einer sicherheitstechnischen Risikoanalyse und verwaltungsrechtliche Ein-ordnung der geplanten EGR-Maßnahmen in das bestehende Gesetzesregelwerk auf Basis der Monitoringergebnisse, einschließlich der Erarbeitung von Haftungs- und Monitoringverpflichtungen etc. Durch die Einbindung von KMUs (Kanzlei Weissleder und Ewer; Ingenieurbüro GICON), die jahrelange Erfahrungen in der Handhabung und Umsetzung von Umweltfragestellungen besitzen, soll zudem der Bezug zur Praxis hinsichtlich zukünftiger Genehmigungsverfahren sichergestellt werden.
Das Grundwasser-Monitoring sollte an die aus dem hydrogeologischen Gutachten sich ergebenden Fragestellungen anknuepfen. Die weiterfuehrenden Untersuchungsarbeiten zielten somit auf die laufende Zustandskontrolle der komplexen hydrochemischen und hydrodynamischen Grundwassersituation, insbesondere auf die Erfassung von Zustandsaenderungen; die Praezisierung des seinerzeit durch wenige Mess- und Beprobungskampagnen erkannten hydrochemischen Ist-Zustandes, einschliesslich qualitativer Aussagen ueber Beeintraechtigungen des Grundwassers; die Klaerung bohrprozessbedingter hydrochemischer Rest- bzw Stoereinfluesse, die aus den eingesetzten Beprobungs- und Labormethoden resultieren koennen. Das Suedgebiet der TrUEbPl, das im hydrogeologischen Gutachten von 1994 ueberwiegend auf der vorhandenen Datenbasis des LSA beurteilt wurde, sollte in das Guete-Monitoring mit Hilfe von zusaetzlichen, gegebenenfalls auch neu zu teufenden Grundwassermessstellen moeglichst gleichwertig mit einbezogen werden. Das Untersuchungsgebiet sollte - vergleichbar zu dem des hydrogeologischen Gutachtens - den gesamten TrUEbPl umfassen. Dabei waren randlich ausserhalb liegende Teile so weit einzubeziehen, als deren Verhaeltnisse zum Verstaendnis des Grundwassersystems notwendig sind. Die im Rahmen des Grundwasser-Monitorings zusammengestellten bzw neu gewonnenen Daten und Ergebnisse sollen die Grundlage schaffen fuer quantifizierende Aussagen, dh Grundwassermodellierungen, die selbst nicht Gegenstand des Monitorings sind.
Alle Untersuchungen zielten darauf ab, dass nach Abschluss des hydrogeologischen Gutachtens ein am Schutzbeduerfnis des Grundwassers und der Trinkwassereinzugsgebiete angepasstes militaerisches Nutzungskonzept entwickelt werden kann. Das Untersuchungsgebiet sollte den gesamten Nord- und Mittelteil (Suedgrenze zwischen Kaserne 'Neu Planken' und Panzereinheit 'Blaue Kuhle') des TrUEbPl ueberdecken. Fuer dieses Untersuchungsgebiet war eine im Sinne der Projektziele und -aufgaben ausreichende hydrogeologische Datenbasis zu schaffen (zB durch Ansatz projekteigener Bohrungen). Aussagen sollten unter Einbeziehung von Daten und Untersuchungsergebnissen, die aus dem Suedgebiet des TrUEbPl bzw aus allen Randbereichen ausserhalb des TrUEbPl vorlagen, ueber den gesamten TrUEbPl erfolgen. Untersuchungsziel ist die Beurteilung der Grundwassersituation hinsichtlich einer Gefaehrdung durch die geplante Nutzung unter Beruecksichtigung der Ergebnisse der Erkundung der Altlastensituation aus dem WGT-Projekt des BMU. Die von der Bw vorgesehene TrUEbPl-Nutzung wird qualitativ beurteilt. Die Untersuchungen und Auswertungen vorhandenen Datenmaterials sollten demnach durch Feststellung des Ist-Zustandes zu folgenden Ergebnissen fuehren: die hydrogeologischen Verhaeltnisse in dem bisher unzugaenglichen Platzbereich sollen geklaert sein, insbesondere auch im Hinblick auf die Verschmutzungsempfindlichkeit der Grundwasservorkommen; die gegenwaertige Belastung des Schutzgutes Grundwasser im Platz soll ermittelt sein und die optimalen Massnahmen der Grundwasserbeobachtung und zum Grundwasserschutz sollen festgelegt werden koennen. Die im Rahmen dieses hydrogeologischen Gutachtens gewonnenen Daten, Ergebnisse und qualitativen Beurteilungen sollen eine Grundlage schaffen fuer eventuell von anderer Seite benoetigte quantifizierende Aussagen, dh fuer geohydraulisch-mathematische Grundwassermodellierungen, die selbst nicht Gegenstand des hydrogeologischen Gutachtens sind. Auf der Grundlage der erzielten Ergebnisse hat die Bundeswehr den TrUEbPl uebernommen; hat die Bundeswehr ein Nutzungskonzept aufgestellt (Art, Intensitaet und Flaechenabgrenzung der militaer Nutzung); haben BMVg und Land Sachsen-Anhalt eine Vereinbarung zur Regelung der unterschiedlichen Nutzungsansprueche in der Colbitz-Letzlinger Heide abgeschlossen: Nutzung durch die Bundeswehr; Gewinnung von Trinkwasser fuer ca 1 Mio Einwohner, Trinkwasserschutz; Naturschutzinteressen in Sachsen-Anhalt; Naherholung; land- und forstwirtschaftl Nutzung; Verkehrswege.
Das Projektziel des Verbundprojektes CC-LandStraD ist die Modellierung und Darstellung der Wechselbeziehungen zwischen Landnutzung und Klimawandel, um den Beitrag unterschiedlicher Landnutzungsstrategien und -systeme zum Klimaschutz sektorübergreifend (Landwirtschaft, Forst, Siedlung, Verkehr) und flächendeckend für Deutschland abzuschätzen. Dabei werden die Auswirkungen der Landnutzungsänderungen unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Umsetzbarkeit und vor dem Hintergrund bestehender rechtlicher Vorgaben integrativ bewertet.
Ziele: Im Rahmen des Verbundprojekts CLEAN, das vom BMBF mit mehr als 13 Mio. € gefördert wird, sollen Technologien zur Kohlendioxid-Speicherung in nahezu erschöpften Erdgaslagerstätten bei gleichzeitiger Steigerung der Gasausbeute (Enhanced Gas Recovery, EGR) entwickelt und erprobt werden. Weiterhin ist beabsichtigt zu klären, ob sich die geologischen Formationen im Erdgasfeld Altmark generell für eine langfristig sichere Speicherung von Kohlendioxid eignen. Eine aktive Speicherung von Kohlendioxid findet in der ersten Phase des Projekts nicht statt. Das Verbundprojekt, an dem eine Vielzahl verschiedener wissenschaftlicher Einrichtungen und Unternehmen beteiligt sind, gliedert sich in insgesamt fünf Themenverbünde: - Technikumsanlage zur Injektion von Kohlendioxid (EGR-PS) - Bohrungsintegrität (CO2SAFE) - Geowissenschaftliche Prozessbeschreibung (GEO-PROCESSES) - Umwelt- und Prozessmonitoring (CO2-MONITOR) Öffentliche Akzeptanz (CO2-AKZEPTOR). Themenverbund I: Technikumsanlage zur Injektion von Kohlendioxid (EGR-PS). Im Rahmen des ersten Themenverbundes hat die GDF SUEZ E&P GmbH Lingen, die Eigner des Erdgasfeldes in der Altmark ist, eine Anlage zur Injektion des Kohlendioxids in den Erdgasspeicherhorizont konzipiert und weitgehend aufbaut. Themenverbund II: Bohrungsintegrität (CO2SAFE). Das Erdgasfeld in der Altmark ist von zahlreichen Bohrungen durchsetzt, die teilweise mehr als dreißig Jahre alt sind und einer intensiven Betriebsbelastung ausgesetzt waren. Themenverbund III: Geowissenschaftliche Prozessbeschreibung (GEO-PROCESSES). Der Themenverbund GEO-PROCESSES befasst sich mit der Charakterisierung des geologischen Gesamtsystems in der Erdgaslagerstätte Altmark Themenverbund IV: Umwelt- und Prozessmonitoring (CO2-MONITOR). Ziel des Themenverbundes ist es, Monitoringmethoden zu entwickeln und zu erproben, mit deren Hilfe Speicherformationen, Deckgebirge, oberflächennahe Grundwasserleiter und die wasserungesättigte Zone überwacht werden können. Themenverbund V: Öffentliche Akzeptanz (CO2-AKZEPTOR). Um die Bevölkerung über eine mögliche spätere Kohlendioxid-Speicherung in der Altmark umfassend zu informieren, besteht die Aufgabe des Themenverbundes in der Durchführung von Veranstaltungen und in der Pressearbeit. (Text gekürzt)
Ziele: Im Rahmen des Verbundprojekts CLEAN, das vom BMBF mit mehr als 13 Mio. € gefördert wird, sollen Technologien zur Kohlendioxid-Speicherung in nahezu erschöpften Erdgaslagerstätten bei gleichzeitiger Steigerung der Gasausbeute (Enhanced Gas Recovery, EGR) entwickelt und erprobt werden. Weiterhin ist beabsichtigt zu klären, ob sich die geologischen Formationen im Erdgasfeld Altmark generell für eine langfristig sichere Speicherung von Kohlendioxid eignen. Eine aktive Speicherung von Kohlendioxid findet in der ersten Phase des Projekts nicht statt. Das Verbundprojekt, an dem eine Vielzahl verschiedener wissenschaftlicher Einrichtungen und Unternehmen beteiligt sind, gliedert sich in insgesamt fünf Themenverbünde: - Technikumsanlage zur Injektion von Kohlendioxid (EGR-PS) - Bohrungsintegrität (CO2SAFE) - Geowissenschaftliche Prozessbeschreibung (GEO-PROCESSES) - Umwelt- und Prozessmonitoring (CO2-MONITOR) Öffentliche Akzeptanz (CO2-AKZEPTOR). Themenverbund I: Technikumsanlage zur Injektion von Kohlendioxid (EGR-PS). Im Rahmen des ersten Themenverbundes hat die GDF SUEZ E&P GmbH Lingen, die Eigner des Erdgasfeldes in der Altmark ist, eine Anlage zur Injektion des Kohlendioxids in den Erdgasspeicherhorizont konzipiert und weitgehend aufbaut. Themenverbund II: Bohrungsintegrität (CO2SAFE). Das Erdgasfeld in der Altmark ist von zahlreichen Bohrungen durchsetzt, die teilweise mehr als dreißig Jahre alt sind und einer intensiven Betriebsbelastung ausgesetzt waren. Themenverbund III: Geowissenschaftliche Prozessbeschreibung (GEO-PROCESSES). Der Themenverbund GEO-PROCESSES befasst sich mit der Charakterisierung des geologischen Gesamtsystems in der Erdgaslagerstätte Altmark Themenverbund IV: Umwelt- und Prozessmonitoring (CO2-MONITOR). Ziel des Themenverbundes ist es, Monitoringmethoden zu entwickeln und zu erproben, mit deren Hilfe Speicherformationen, Deckgebirge, oberflächennahe Grundwasserleiter und die wasserungesättigte Zone überwacht werden können. Themenverbund V: Öffentliche Akzeptanz (CO2-AKZEPTOR). Um die Bevölkerung über eine mögliche spätere Kohlendioxid-Speicherung in der Altmark umfassend zu informieren, besteht die Aufgabe des Themenverbundes in der Durchführung von Veranstaltungen und in der Pressearbeit. (Text gekürzt)
1. Vorhabensziel Im Rahmen des Verbundvorhabens CLEAN soll eine Technologie zur CO2-Speicherung in nahezu erschöpften Erdgaslagerstätten bei gleichzeitiger Steigerung der Gasausbeute (Enhanced Gas Recovery, EGR) entwickelt werden. Es ist geplant, im Erdgasfeld Altmark (Sachsen-Anhalt) einen Pilotversuch zur großtechnischen CO2-Speicherung zu realisieren. Mit den Untersuchungen soll geklärt werden, ob sich die geologischen Formationen im Erdgasfeld Altmark generell für eine langfristig sichere Speicherung von CO2 eignen. 2. Arbeitsplanung Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung von Methoden für die numerische Simulation von thermo-hydro-mechanisch-chemisch (THMC) gekoppelten Prozessen bei der EGR-CO2-Technologie. Arbeitsplanung: Verbesserung numerischer Methoden, Entwicklung eines neuen THMC Simulators, Parallelisierung des Simulators und Optimierung für verschiedene HPC-Architekturen. Das Vorhaben stellt neue Methoden und Software-Werkzeuge für die numerische Simulation (Schwerpunkt Geomechanik) zur Verfügung, um die komplexen THMC Prozessabläufe bei der EGR-CO2-Technologie in realen Systemen modellieren zu können. 3. Ergebnisverwertung Die Ergebnisse des Vorhabens sollen dazu beitragen, die komplexen Prozessabläufe während und nach der CO2-Injektion zu modellieren und das entwickelte THMC Simulationsprogramm im Rahmen weiterer EGR Maßnahmen einzusetzen.
Im Rahmen des Regio-Programmes Altmark. Mit dem Verbundvorhaben 'Biomassenutzung im Drömling' wird ein Beitrag zur Umsetzung der langfristigen Entwicklungsziele des Naturschutzgebietes geleistet. Einerseits werden 'dem Erhalt, der Sicherung und der Weiterentwicklung der Arten- und Formenvielfalt einer vom Grundwasser beeinflussten Wald- und Grünlandstandorten gekennzeichneten Kulturlandschaft und in der Bewahrung von naturnahen Ökosystemen der Nass- und Feuchtstandorte' gefördert und langfristig gesichert. Andererseits werden regionale Wirtschaft- und Stoffkreisläufe unterstützt, die zudem einen Beitrag zum Klimaschutz sowie zur Schonung endlicher Ressourcen (in diesem Falle fossiler Energieträger) und damit einen Beitrag zur intertemporalen Allokation darstellen. Das Projekt wird durch die Regionale Interessengemeinschaft 'Die Altmark mittendrin' e. V. im Rahmen des Bundesprogramms 'Region-Aktiv' gefördert und durchgeführt. Projektträger für das Verbundprojekt 'Biomassenutzung im Drömling' sind der Zweckverband Naturschutzprojekt Drömling/Sachsen-Anhalt (Teilprojekt I) und die PG Neuferchau (Teilprojekt II). Teil I des Verbundprojekts 'Biomassenutzung im Drömling' wird federführend von der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) bearbeitet, wobei das Fraunhofer Institut als Projektpartner fungiert. Das Teilprojekt 1 des Verbundprojektes ist in drei Phasen unterteilt: 1. Erkundung und Eingrenzung (Untersuchungsgegenstand, räumliche Abgrenzung, Biomassen und Nutzungstechnologien und Bestimmung der Randbedingungen) Bearbeitungszeitraum: November 2004 bis März 2005. 2. Erhebung und Verarbeitung (Geo- und Sachdaten, Datenbank, Evaluierung, Visualisierung) - Bearbeitungszeitraum: April 2005 bis Oktober 2005. 3. Logistik und Anlagen (technische Konzepte, Standorte, Wirtschaftlichkeit - Bearbeitungszeitraum: Februar 2005 bis Oktober 2005
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 15 |
| Land | 1 |
| Wissenschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 15 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 15 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 15 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 10 |
| Webseite | 5 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 13 |
| Lebewesen und Lebensräume | 13 |
| Luft | 7 |
| Mensch und Umwelt | 15 |
| Wasser | 8 |
| Weitere | 15 |