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Bewertungsmodell zur Gefaehrdungsabschaetzung von Ruestungsaltlastenverdachtsflaechen

Im Rahmen des Programms zur Bearbeitung der Gefaehrdungsabschaetzung von Ruestungsaltlasten des Landes Niedersachsen wurde das IWS beauftragt, ein Bewertungsmodell zur vergleichenden Bewertung und Prioritaetensetzung der Gefaehrdungspotentiale von Ruestungsaltlastverdachtsflaechen zu entwickeln. Ruestungsaltlasten sind Altablagerungen und Grundstuecke stillgelegter Anlagen und Nebeneinrichtungen der Ruestungsindustrie, von denen aufgrund des unsachgemaessen Umganges vor allem mit Explosiv- und Kampfstoffen einschliesslich der Vor- und Zwischenprodukte bei der Herstellung und Verarbeitung und der unsachgemaessen Entsorgung von Produktionsrueckstaenden, oder aber von den Produkten selbst Gefahren fuer die Umwelt ausgehen. Das Verfahren musste, entsprechend der Vorgehensweise bei der Altlastenbewertung in Niedersachsen, auf dem vom Land Baden-Wuerttemberg fuer die Altlastenbearbeitung entwickelten Bewertungsmodell (BWBV) aufbauen. Zusaetzlich war ein pragmatischer Ansatz gefordert, um eine leichte Handhabbarkeit des Verfahrens zu gewaehrleisten. Im Rahmen der Bewertung sollten relativ leicht zu beschaffende Daten und Informationen ebenso wie konkrete Messwerte zur Belastungssituation aus chemisch-physikalischen Analysen in die Bewertung einbezogen werden.

Zukünftige Nutzung von Altstandorten in Mecklenburg-Vorpommern

- Analyse ausgewählter Altstandorte - Darstellung und Bewertung der Veränderung des Altgewerbeflächenbestandes - Empfehlungen für den zukünftigen Umgang mit den verschiedenen Kategorien von Altstandorten

Datei schädlicher Bodenveränderungen und Altlasten (DSBA)

Sammlung von Informationen über schädliche Bodenveränderungen und Altlasten (Altablagerungen und Altstandorte), Verdachtsflächen und altlastverdächtige Flächen des Landes Sachsen-Anhalts innerhalb des Umweltinformationssystems im Fachinformationssystem Bodenschutz. (ehemals MDALIS)

Fachinformationssystem Altlasten des Landes Brandenburg

Das Fachinformationssystem Altlasten ist ein Programmsystem zur landesweit einheitlichen Erfassung, Verwaltung und Auswertung von Daten zu altlastverdächtigen Flächen, Altlasten, Verdachtsflächen und stofflichen schädlichen Boden-veränderungen, das nach BbgAbfBodG im LfU geführt wird. Hauptkomponenten des Fachinformationssystem Altlasten sind: Altlastenkataster (ALKATonline): Mit der webbasierten Software ALKATonline werden Daten zu altlastverdächtigen Flächen, Altlasten, Verdachtsflächen und stofflichen schädlichen Bodenveränderungen durch die unteren Bodenschutz-behörden der Landkreise und kreisfreien Städte in einer zentral vom LfU geführten Datenbank erfasst. Es handelt sich um ein gemeinsames Verfahren des LfU, des LBGR und der unteren Bodenschutzbehörden, bei dem nur berechtigte Nutzer einen Zugriff auf die Daten besitzen. Geografisches Informationssystem (GIS): Mittels eines ALKATonline-Service wird eine Anbindung des GIS WebOffice realisiert. Damit wird die Visualisierung der im ALKATonline erfassten Flächen sowie ihre geografischen Auswertung möglich.

Altlastenprogramm

Als Grundlage für die Bearbeitung der altlastverdächtigen Flächen und Altlasten wurde ein Altlastenprogramm in M-V aufgebaut. Das Umweltministerium M-V gewährt im Rahmen dieses Programms unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Unterstützung. Die Altlastenfinanzierung ist ein Betrag, um die von diesen Flächen möglicherweise ausgehenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu beseitigen, den Boden und das Grundwasser zu sanieren und die flächenschonende Wiedernutzung von Industriebrachen zu fördern. - Die Kommunen können anteilig bei der Erkundung ihrer altlastverdächtigen Flächen und bei der Sanierung und Überwachung ihrer Altlasten gefördert werden. Die Mittelvergabe erfolgt nach Maßgabe der Landeshaushaltsordnung und der "Richtlinie für die Förderung von Untersuchungen und Sanierungen kommunaler Altablagerungen und Altstandorte (Altlasten-Finanzierungsrichtlinie - AlaFR)" vom 24.08.1993. - In M-V gilt wie in allen neuen Bundesländern die Freistellungsregelung nach Art. 1 § 4 Abs. 3 Umweltrahmengesetz, geändert durch Art. 12 des Gesetzes vom 22. März 1991. Danach können Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen von der Verantwortung für Umweltschäden, die vor dem 1. Juli 1990 entstanden sind, freigestellt werden. In der Regel trägt das Unternehmen dann nur noch einen Eigenanteil von ca. 10 % an den Sanierungskosten. Bewilligungs- und Freistellungsbehörden sind in M-V die jeweils örtlich zuständigen Staatlichen Ämter für Landwirtschaft und Umwelt.

WRRL-Maßnahme "Maßnahmen zur Reduzierung punktueller Stoffeinträge aus Altlasten und Altstandorten" für den Grundwasserkörper "Rechtsrheinisches Schiefergebirge"

Dieser Inhalt beschreibt die "Maßnahmen zur Reduzierung punktueller Stoffeinträge aus Altlasten und Altstandorten" (mit der ID 21) für den Grundwasserkörper "Rechtsrheinisches Schiefergebirge" (mit der ID: DEGB_DENW_273_04). Sie wird im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie durchgeführt. Der Bewirtschaftungszeitraum ist 2022-2027.

WRRL-Maßnahme "Maßnahmen zur Reduzierung punktueller Stoffeinträge aus Altlasten und Altstandorten" für den Grundwasserkörper "Niederung des Rheins"

Dieser Inhalt beschreibt die "Maßnahmen zur Reduzierung punktueller Stoffeinträge aus Altlasten und Altstandorten" (mit der ID 21) für den Grundwasserkörper "Niederung des Rheins" (mit der ID: DEGB_DENW_27_10). Sie wird im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie durchgeführt. Der Bewirtschaftungszeitraum ist 2022-2027.

WRRL-Maßnahme "Maßnahmen zur Reduzierung punktueller Stoffeinträge aus Altlasten und Altstandorten" für den Grundwasserkörper "Muensterlaender Oberkreide / Schoelsbach"

Dieser Inhalt beschreibt die "Maßnahmen zur Reduzierung punktueller Stoffeinträge aus Altlasten und Altstandorten" (mit der ID 21) für den Grundwasserkörper "Muensterlaender Oberkreide / Schoelsbach" (mit der ID: DEGB_DENW_278_05). Sie wird im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie durchgeführt. Der Bewirtschaftungszeitraum ist 2022-2027.

WRRL-Maßnahme "Maßnahmen zur Reduzierung punktueller Stoffeinträge aus Altlasten und Altstandorten" für den Grundwasserkörper "Hagen-Iserlohner Massenkalk"

Dieser Inhalt beschreibt die "Maßnahmen zur Reduzierung punktueller Stoffeinträge aus Altlasten und Altstandorten" (mit der ID 21) für den Grundwasserkörper "Hagen-Iserlohner Massenkalk" (mit der ID: DEGB_DENW_276_13). Sie wird im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie durchgeführt. Der Bewirtschaftungszeitraum ist 2022-2027.

Ersterhebung militärischer Altstandorte

Konversion ehemals militärisch genutzter Liegenschaften in Rheinland-Pfalz. Systematische Erfassung von Schadensfällen und kontaminationsverdächtigen Flächen auf freigewordenen und noch freiwerdenden militärischen Liegenschaften. Schlussbericht über die Bearbeitung von 493 Liegenschaften im Zeitraum Januar 1993 bis März 2001. Schlussbericht über die Bearbeitung von 45 Liegenschaften im Zeitraum Juni 2001 bis Februar 2003.

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