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Fließgewässermessstelle SH Schweinfurt, km 332,0, OW, Main

Die Messstelle SH Schweinfurt, km 332,0, OW (Messstellen-Nr: 19556) befindet sich im Gewässer Main in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des biologischen Zustands, des chemischen Zustands.

Die Funktionen von phänotypischer Plastizität in Pflanzen-Pflanzen-Interaktionen und Bestandesproduktivität

Sowohl in Produktionspflanzenbeständen als auch in den Selektionsparzellen der Züchter reagieren die wachsenden Pflanzen aufgrund ihrer morphologischen und physiologischen Anpassungsfähigkeiten kontinuierlich auf das von den Nachbarpflanzen geschaffene Mikroklima. Diese Anpassungsfähigkeit, auch als phänotypische Plastizität bezeichnet, ist für die Ressourcenaufnahme und die Leistung einzelner Pflanzen im Bestand von wesentlicher Bedeutung. Die phänotypische Plastizität kann jedoch die Konkurrenz zwischen Pflanzen fördern und so die Gesamtproduktivität des Bestandes beeinträchtigen. Experimentelle Methoden zur quantitativen Untersuchung der Auswirkungen der Pflanzen-Pflanzen-Interaktionen auf die Produktivität der Einzelpflanze und des Bestandes mit physiologisch interpretierbaren Parametern sind bis heute erstaunlich selten. In diesem Projekt werden wir die neusten Entwicklungen in der Phänomik mit einem 3D-Modellierungsansatz verbinden, um die Strategien der phänotypischen Plastizität für Pflanzen-Pflanzen-Interaktion und ihre funktionalen Auswirkungen auf die Produktivität des Bestandes zu verstehen. Insgesamt 228 Genotypen von Winterweizen werden untersucht, um sieben Haupthypothesen zu testen, welche sich auf die Auswirkung der plastischen Anpassungsfähigkeiten von Blatt-, Halm- und Wurzelmerkmalen auf die Ressourcenaufnahme, die Leistungsfähigkeit des einzelnen Genotyps im heterogenen Bestand und die Gesamtproduktivität des Bestandes beziehen. Mit einer genomweiten Assoziationsstudie sollen Genomregionen identifiziert werden, die für die plastische oder invariante Reaktion eines Merkmals auf Umweltschwankungen verantwortlich sind. Dazu wird ein mechanistisches funktional-strukturelles Pflanzenmodell (FSPM) aufgebaut, um die dynamischen morpho- physiologischen Anpassungen von Blättern, Stängeln und Wurzeln auf das Mikroklima im Bestand zu integrieren. Mit dem FSPM werden groß angelegte virtuelle Experimente durchgeführt, um die idealen Strategien zur Minimierung der Pflanzen-Pflanzen-Konkurrenz und Maximierung der Produktivität des Bestandes unter verschiedenen Umgebungsbedingungen zu identifizieren. Darüber hinaus stellen wir ein theoretisches Rahmenwerk (TR) auf, mit dem die Leistung eines Genotyps in einem homogenen Bestand aus der Leistung dieses Genotyps im heterogenen Bestand und seiner Konkurrenzfähigkeit geschätzt werden kann. Es wird erwartet, dass es mit Hilfe des FSPM und TR gelingt, die Beziehungen zwischen biologischer Diversität und Produktivität von Pflanzenbeständen, die Umsetzungsmöglichkeiten auf der Ebene landwirtschaftlicher Systeme (z. B. Sortenmischung) und eine mögliche Beeinträchtigung des Selektionserfolgs durch die Pflanzen-Pflanzen-Konkurrenz besser zu verstehen.

Wasserkraftanlage (Potenzial)

Im Rahmen des "Energieatlas Baden-Württemberg" wurden für die Einzugsgebiete Neckar, Donau, Hochrhein, Main, Oberrhein und Bodensee/Alpenrhein eine Potenzialanalyse für die Wasserkraft erstellt. Dabei wurde von Herbst 2008 bis 2016 das Potenzial der Wasserkraft an Standorten bis 1 MW systematisch untersucht, ausgenommen der schiffbare Abschnitt zwischen Plochingen und Mannheim im Neckar-Einzugsgebiet, dessen Wasserkraftanlagen durchweg eine Leistung von mehr als 1 MW aufweisen. Zur Ermittlung der Wasserkraftpotenziale wurden an fischökologischen Erfordernissen orientierte standardisierte Festlegungen zu ökologischen Abflüssen getroffen, insbesondere anhand des Wasserkrafterlasses Baden-Württemberg.

Rettenmeier Holzindustrie Hirschberg GmbH

Die Rettenmeier Holzindustrie Hirschberg GmbH, stellte beim Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) den Antrag auf Erneuerung der Biomasse-Heißwasser-Kesselanlage nach §16 BlmSchG zur wesentlichen Änderung einer Anlage zur Verwertung von festen, nicht gefährlichen Abfällen durch Verbrennung am Standort im Saale-Orla-Kreis, 07927 Hirschberg, Ullersreuth 61, Gemarkung Ullersreuth. Das geplante Vorhaben besteht aus der Errichtung und dem Betrieb einer neuen Biomasse-Heißwasser-Kesselanlage im Block 1 als Ersatz für die bestehende Biomasse-KWK-Anlage einschließlich der Erneuerung der Beschickungskessel, Rauchrohrkessel, Rauchgasreinigung und Emissionsmesseinrichtung, die Errichtung der zwei erforderlichen Abgaskamine; die Erneuerung der bestehenden Wasseraufbereitungsanlage, die Erneuerung des Wärmetauschers sowie die Errichtung von drei Heißwassertanks; die Stilllegung und Demontage der alten Dampfkesselanlage einschließlich der alten Dampfturbinen und zugehörigen Luftkondensatoren im Freien, sowie der Abriss des alten Abgaskamins. Es handelt sich um ein Vorhaben, für welches nach Anlage 1 Nr. 8.2.2 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) eine standortbezogene Vorprüfung des Einzelfalls zu erfolgen hat.

Tages- und Monatsberichte zur Emissions- und Immissionsüberwachung

Die Kernanlagenüberwachungssoftware TIS stellt täglich autom. die Umgebungsüberwachungswerte der Meßstellen auf dem Betriebsgelände u. der Umgebung des KKW Greifswald, sowie des Zwischenlagers Nord mittels redudant ausgelegter Rechner bereit. Im Auftrag der Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde (z.Zt. Umweltministerium M-V) werden diese Meßdaten täglich vom LUNG Außenstelle Stralsund abgerufen. Von den verfügbaren Informationen werden insbesondere die Emissionsgrößen der Kamine und sämtliche Immisssionsgrößen des Betriebsgeländes und der Umgebung kontrolliert, auf ihre Plausibilität geprüft und protokolliert. Diese Bestände an Original- und plausiblen Daten werden vom LUNG ständig vorgehalten und dienen als Grundlage für die weitere Aufbereitung, Zusammenstellung, Auswertung und Darstellung des Datenmaterials entsprechend aufsichtsbehördlicher Anforderungen. Aus plausiblen Werten der Emissions- u. Immissionsmeßstellen wird das Tagesprotokoll, sowie aus den verdichteten und bewerteten Daten die Monatsberichte erstellt.

Fließgewässermessstelle SH Ottendorf, km 358,0, Knetzgau, KA uuh, Main

Die Messstelle SH Ottendorf, km 358,0, Knetzgau, KA uuh (Messstellen-Nr: 19417) befindet sich im Gewässer Main in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des chemischen Zustands.

Fließgewässermessstelle Wipfeld OW nahe Staumauer, Main

Die Messstelle Wipfeld OW nahe Staumauer (Messstellen-Nr: 193504) befindet sich im Gewässer Main in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des chemischen Zustands.

Fließgewässermessstelle Erlabrunn KW-OW, Main

Die Messstelle Erlabrunn KW-OW (Messstellen-Nr: 20256) befindet sich im Gewässer Main in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des biologischen Zustands, des chemischen Zustands.

Maßgeschneiderte Inhaltsstoffe 2.2: ForceYield2.2 Zukunftsweisende mikrobielle Plattform zur Hochertragsproduktion von Biochemikalien aus landwirtschaftlichen Nebenströmen, Teilprojekt B

Methanproduktion durch Mikrophytobenthos und dessen Beitrag am benthischen Methanfluss in der Küstenzone der Ostsee

Der Anstieg natürlicher Emissionen des Treibhausgases Methan haben einen bedeutenden Einfluss auf das Klima der Erde. Als Methanquelle nehmen küstennahe Gewässer eine besondere Stellung ein, da die Methankonzentration im Wasser hier wesentlich höher ist als im offenen Ozean. Trotz der Bedeutung der Küstengebiete ist bisher nur wenig bekannt über die hier zu findenden Methanemittenten und ihr jeweiliger Beitrag am atmosphärischen Methanfluss. Zudem zeigen eine Reihe aktueller Untersuchungen, dass Methan nicht nur unter anoxischen Bedingungen mikrobiell gebildet werden kann, sondern dass dies auch in einer oxischen Umgebung möglich ist. Eine solche Methanproduktion nahe der Meeresoberfläche würde den Weg zwischen Methanquelle und Atmosphäre wesentlich verkürzen und damit den Methanfluss in die Atmosphäre verstärken. Aufgrund einiger Untersuchungen, die eine Verknüpfung zwischen Primär- und Methanproduktion aufzeigen, stellen wir die Hypothese auf, dass Mikrophytobenthos (MPB)-Gemeinschaften eine wichtige, aber bisher nicht bearbeitete Stellung in der Flachwasser-Methandynamik zukommen. MPB-Gemeinschaften nehmen eine herausragende Rolle in der Primärproduktion von Küstensedimenten ein. Um die Bedeutung der MPB-assoziierten Methanproduktion besser einordnen zu können, werden wir das Potential dieser Methanquelle in Inkubationsexperimenten detailliert untersuchen. Zur Bestimmung der hierbei wichtigen Effektoren und Mikrophytobenthosarten werden wir an verschiedenen axenischen und xenischen klonalen Kulturen benthischer Diatomeen-Spezies die Primär- und Methanproduktion unter kontrollierten Temperatur- und Lichtbedingungen bestimmen. Mit Hilfe einer neuen Cavity-Ring-Down-Spektroskopie basierten Methode planen wir an geschlossenen Inkubationen die Methankonzentrationsentwicklung in hoher zeitlicher Auflösung über Tag/Nacht Zyklen zu erfassen. Zusätzliche Inkubationen mit 13C-markierten Substraten werden es uns erlauben, den Weg der Methanproduktion in den Diatomeen einzugrenzen. Bisher wurde der Prozess der oxischen Methanproduktion nur in Kulturexperimenten untersucht. Ob die hier ermittelten Raten auch in die natürliche Umgebung übertragbar sind, wurde hingegen nicht geprüft. Um diese Wissenslücke zu schließen, planen wir neben den Experimenten an klonalen Kulturen auch Studien an natürlichen MPB-Gemeinschaften durchzuführen. Diese Gemeinschaften werden wir im Flachwasser vor der Insel Askö (schwedische Ostseeküste) und dem inneren Küstengewässer vor Zingst (Darßer-Zingst-Bodden, deutsche Ostseeküste) beproben, um ein möglichst breites Spektrum an Sedimenten, hydrodynamischen Bedingungen und MPB-Gemeinschaften abzudecken. Um die in unseren Experimenten ermittelten Methanproduktionsraten in die benthischen und atmosphärischen Methanflüsse besser einordnen zu können, werden wir in beiden Untersuchungsgebieten die Methanflüsse zwischen Sediment, dem Wasser und der Atmosphäre bestimmen.

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