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Aufbau einer Geschaeftsstelle zum betrieblichen Umweltmanagement

Inhalt des Projektes ist der Ausbau des Centrums fuer Umweltbegutachtungen und umweltmanagement-Systeme, das der Foerderung des betrieblichen Umweltschutzes durch die Zusammenarbeit von Forschungsinstituten, Hochschulen, der Wirtschaft und ihren Verbaenden, Beratungsdienstleistungs- sowie Fort- und Weiterbildungseinrichtungen im Lande Bremen dienen soll. Angestrebt wird die Buendelung der fachlichen Kompetenz zu Fragen des betrieblichen Umweltschutzes und des Umweltmanagements. Konkrete Projektziele sind die Entwicklung von Methoden des betrieblichen Umweltschutzes sowie die Durchfuehrung von Unternehmensberatungen. Darueber hinaus soll CUBUS als Koordinationszentrum fuer die Entwicklung neuer Formen der Arbeits- und Unternehmensorganisation und als fachlicher Kristallisationspunkt fuer ein Management-Netzwerk fungieren.

Dynamisierung und Flexibilisierung von Planverfahren der Stadtplanung durch Informations- und Kommunikationssysteme

Planverfahren der Stadtplanung werden in Deutschland allgemein als zu langwierig und in ihren Aussagen zu statisch kritisiert. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es anhand der Flächennutzungsplanung (vor-bereitende Bauleitplanung) v.a. zu bestimmen, wie das Aufstellungsverfahren etwa durch Ausweitung der Spielräume für konsensuales Verwaltungshandeln und Reorganisation der Verwaltungsstrukturen und/ oder -abläufe beschleunigt werden kann, um auf sich ändernde fachliche und formale Anforderungen zeitlich und inhaltlich entsprechend reagieren zu können. Ergänzend wird untersucht, wie die Struktur der Planinhalte beweglicher angelegt werden kann, um damit das Instrument Flächennutzungsplan als neue Reaktionsebene der Gemeinden auf private Initiativen der Bodennutzung zu stärken. Der Flächennutzungsplan klassischer Ausprägung als finales Zweckprogramm mit einem Planungshorizont von mehr als 10 Jahren und (in der Praxis) wesentlich längerer Wirksamkeit kann nicht den Prinzipien der Nachhaltigkeit und den zukünftigen Anforderungen an die Stadtentwicklungsplanung entsprechen. Diese verlangen vielmehr kontinuierliche Steuerungsprozesse, die in der bisherigen Praxis nicht zu bewältigen sind. Durch Maßnahmen zur Dynamisierung des Aufstellungsverfahrens und zur Flexibilisierung der Planinhalte bzw. durch das Aufzeigen bereits bestehender Spielräume soll das Instrument 'Flächennutzungsplan' weiter gestärkt werden, auch um dem Ziel der nachhaltigen Siedlungsentwicklung entsprechen zu können. Aus diesen teilweise zielbezogenen gegenläufigen Forderungen lassen sich folgende Forschungsleitfragen formulieren: 1. Wie kann das Flächennutzungsplanverfahren beschleunigt werden? Und welche Beschleunigungspotenziale können sich aus der Nutzung von Informations- und Kommunikationssystemen zum vernetzten Arbeiten und Informieren ergeben? 2. Wie kann die Flexibilität der Planinhalte erhöht werden? Können Informations- und Kommunikationssysteme dazu beitragen? 3. Wie können Ansätze zur Dynamisierung der Planverfahren und Flexibilisierung der Planinhalte in bestehendem Verhaltungshandeln, bestehende Verwaltungsstrukturen und -abläufe umgesetzt werden bzw. werden organisatorische Änderungen hierfür notwendig und wenn ja welche? 4. Wie gestaltet sich die derzeitige Ausstattung und das Arbeiten mit IuK-Systemen in den Gemeinden. Wie hoch ist die Akzeptanz in den Verwaltungen, bei den Entscheidungsträgern und den Bürgern gegenüber neuen Ansätze zur Nutzung der IuK-Technologien in Planverfahren? Die Bearbeitung dieser Fragestellungen findet in enger Kooperation statt mit: Prof.Dr. Paul Müller (Leiter der Arbeitsgruppe Integrierte Kommunikationssysteme -ICSY- im Fachbereich Informatik der Universität Kaiserslautern und Leiter des Regionalen Hochschulrechenzentrums) für den Bereich 'verteilte Netze' zum Austausch von Daten, Informationen, Visualisierungen und Simulationen als Bausteine einer Beschleunigung der Planverfahren. ...

Analyse und Bewertung neuer Produktionskonzepte in der Automobilindustrie aus arbeits-, umwelt- und regionalpolitischer Sicht (NPK-Regio)

'- Ermittlung ueberbetrieblicher Produktionskonzepte kleiner und mittlerer Autozulieferer unter veraenderten europa- und weltwirtschaftlichen sowie umwelt- und ressourcenpolitischen Bedingungen. - Ermittlung tatsaechlicher und moeglicher Wirkungen sowie unerwuenschter und erwuenschter (Neben-)Folgen der neuen Produktionskonzepte auf Unternehmen und Beschaeftigte. - Benennung und Bewertung von Handlungsoptionen fuer Betriebe/Unternehmen und fuer Regionen.

SIGMA - 'Screening Instrument zur Bewertung und Gestaltung von menschengerechten Arbeitstaetigkeiten'

Mit SIGMA ist es moeglich, einen Ueberblick ueber potentielle Belastungsschwerpunkte am Arbeitsplatz zu gewinnen, um gesundheitsschaedigende Folgen zu vermeiden und Taetigkeiten menschengerecht zu gestalten. Die Entwicklung des Instruments wurde vom Ministerium fuer Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW in Auftrag gegeben. Ziel ist es, die Staatlichen Aemter fuer Arbeitsschutz (fruehere Gewerbeaufsicht), die traditionell fuer die Ueberwachung der Sicherheit am Arbeitsplatz zustaendig sind, auf die neue Aufgabe des Gesundheitsschutzes vorzubereiten. SIGMA erfasst insgesamt vier Belastungsbereiche: Im ersten Hauptabschnitt werden verschiedene Aspekte, die die Arbeitstaetigkeit selbst betreffen, wie z.B. Abwechslungsreichtum, Handlungsspielraum und die Art der Rueckmeldung durch das Arbeitsergebnis, erhoben. Die aeusseren Bedingungen der Arbeitstaetigkeit, d.h. die Arbeitsumgebung, werden im zweiten Hauptabschnitt analysiert. Hierbei geht es beispielsweise um die Beleuchtung, den Laerm, die Ergonomie des Arbeitsplatzes oder auch (bei Rechnerunterstuetzung) die Gestaltung der Hard- und Software. Der dritte Hauptabschnitt erfasst die Arbeitsorganisation, z.B. die Aufbau- und Ablauforganisation, die Arbeitszeitregelung, die Fuehrung oder auch Aufstiegsmoeglichkeiten. Im vierten und letzen Hauptabschnitt geht es um besondere Anforderungen und spezifische Belastungen, die beispielsweise durch aufzubringende Koerperkraefte oder geistige Leistungen, durch Monotonie, Vigilanz oder auch Zeitdruck hervorgerufen werden. Das neukonzipierte Instrument wird zur Zeit von den verschiedenen Staatlichen Aemtern fuer Arbeitsschutz, NRW, in Unternehmen erprobt. Vorgehensweise: Konstruktion eines Beobachtungs- und Fragebogens; empirische Ueberpruefung hinsichtlich Objektivitaet, Reliabilitaet, Validitaet. Untersuchungsdesign: Querschnitt.

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