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Untersuchung zur bienenschädlichen Wirkung von Vespa velutina und Managementmaßnahmen zum Schutz von Honigbienen (VespaVelutina), Teilvorhaben 1

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Untersuchung zur bienenschädlichen Wirkung von Vespa velutina und Managementmaßnahmen zum Schutz von Honigbienen (VespaVelutina), Teilvorhaben 3

Untersuchung zur bienenschädlichen Wirkung von Vespa velutina und Managementmaßnahmen zum Schutz von Honigbienen (VespaVelutina), Teilvorhaben 5

Untersuchung zur bienenschädlichen Wirkung von Vespa velutina und Managementmaßnahmen zum Schutz von Honigbienen (VespaVelutina), Teilvorhaben 4

Hirschkäfer und Asiatische Hornisse:

Halle (Saale), 10.06.2025 Hirschkäfer und Asiatische Hornisse: Die Präsidentin Sichtungen bitte melden! Sie haben einen Hirschkäfer oder eine Asiatische Hornisse gesehen? Das Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, dies online zu melden. Solche Beobachtungen helfen, die Entwicklung der Arten zu verfolgen. Hirschkäfer (Lucanus cervus) Mit etwas Glück kann man derzeit Hirschkäfer entdecken. Die Männchen erkennt man leicht an ihrem eindrucksvollen Geweih. Hirschkäfer stehen europaweit unter Schutz und gelten in Sachsen-Anhalt als gefährdet. Ihre Bestände werden regelmäßig erfasst und die Daten an die EU- Kommission übermittelt. Derzeit zeigt der Bestandstrend eine leichte Erholung. Asiatische Hornisse (Vespa velutina) Die Asiatische Hornisse gehört zu den invasiven Arten. Ursprünglich aus Asien, tauchte sie ab 2014 zunächst im Süden und Westen Deutschlands auf und breitet sich stetig aus. Inzwischen gibt es auch Meldungen aus Hamburg und Berlin. In Sachsen-Anhalt wurde die Art bisher nicht bestätigt, ihr Auftauchen gilt jedoch als wahrscheinlich. Meldungen zur Asiatischen Hornisse sind nicht nur für die EU- Kommission wichtig, sondern auch für das Entfernen von Nestern. Um die Art sicher zu bestimmen, muss man genau hinsehen: Die Pressemitteilung Nr.: 06/2025 vzp@ lau.mwu.sachsen-anhalt.de einheimische Hornisse hat rotbraune Beine, die invasive Art schwarze mit gelben Füßen. Da Verwechslungen häufig vorkommen, muss mit der Meldung ein Foto oder Video der beobachteten Tiere hochgeladen Landesamt für Umweltschutz 06116 Halle (Saale) Tel.: 0345 5704-101 Fax: 0345 5704-190 werden. Web: lau.sachsen-anhalt.de 1 Nester dürfen keinesfalls eigenmächtig entfernt werden. Stattdessen sollte die Naturschutzbehörde des Landkreises informiert werden. Auch die Asiatische Hornisse kann stechen, birgt jedoch nach aktuellem Wissen keine größere Gesundheitsgefahr als ein Stich der heimischen Art. Tierartenmeldeportal Im Tierartenmeldeportal können Bürgerinnen und Bürger Beobachtungen verschiedener Tierarten eintragen. Im letzten Jahr wurde das Portal umfassend überarbeitet, erweitert und für Mobilgeräte optimiert. https://lau.sachsen-anhalt.de/artenmeldung Männlicher Hirschkäfer (Foto: D. Rolke) Asiatische Hornisse (Foto: J. Schatz) 2

Untersuchung zur bienenschädlichen Wirkung von Vespa velutina und Managementmaßnahmen zum Schutz von Honigbienen (VespaVelutina)

Veranstaltungen 15. Januar 2026 | 14:00 Uhr 19. Februar 2026 | 14:00 Uhr 19. März 2026 | 14:00 Uhr April 2026 | 14:00 Uhr 4. Juni 2026 | 14:00 Uhr 24. September 2026 | 14:00 Uhr 8. Oktober 2026 | 14:00 Uhr Hinweis zur Durchführung

Fachkolloquium Auftakt des neuen Regionalbüros für Natürlichen Klimaschutz Sachsen-Anhalt: Wir stellen uns vor! Landesamt für Umweltschutz Sachsen-​​Anhalt | Halle (Saale), Reideburger Str. 47 und online Info und Anmeldung ​​​​​​​ Fachkolloquium Bodenkundliche Information - von der Kartieranleitung zum Landesmaßstab Landesamt für Umweltschutz Sachsen-​​Anhalt | Halle (Saale), Reideburger Str. 47 und online Fachkolloquium Die Asiatische Hornisse ( Vespa velutina ) – Ankunft einer invasiven Art in Sachsen-Anhalt Landesamt für Umweltschutz Sachsen-​​Anhalt | Halle (Saale), Reideburger Str. 47 und online Fachkolloquium Kipppunkte im Klimasystem Landesamt für Umweltschutz Sachsen-​​Anhalt | Halle (Saale), Reideburger Str. 47 und online Fachkolloquium Bodenbiodiversität in Deutschland und Sachsen-Anhalt Landesamt für Umweltschutz Sachsen-​​Anhalt | Halle (Saale), Reideburger Str. 47 und online Fachkolloquium Erfahrungen und Hinweise bei der Umsetzung der ErsatzbaustoffV Landesamt für Umweltschutz Sachsen-​​Anhalt | Halle (Saale), Reideburger Str. 47 und online Fachkolloquium Vergessen oder Verändern? Klimaanpassung und Lernen aus Extremereignissen Landesamt für Umweltschutz Sachsen-​​Anhalt | Halle (Saale), Reideburger Str. 47 und online Viele Veranstaltungen finden „hybrid“ statt, d. h. vor Ort in Präsenz und mit gleichzeitiger Übertragung per Video-Konferenz. Um online teilzunehmen benötigen Sie mindestens ein internetfähiges Endgerät (Laptop, Handy, PC o. ä.) mit Webbrowser und Tonausgabe (z. B. über die Kopfhörer). Sollten Sie über ein Mikrofon verfügen, können Sie sich außerdem an der anschließenden Diskussion beteiligen. Eine Anmeldebestätigung und ggf. einen Einladungslink senden wir Ihnen nach der Anmeldung zu. Letzte Aktualisierung: 15.04.2025

Wohin fliegst du, Asiatische Hornisse? Informationen zur Meldekampagne

Ende 2022 startete die Meldekampagne „Asiatische Hornisse“, als klar wurde, dass sich diese invasive Art immer weiter nach Rheinland-Pfalz ausbreitet. Durch die Meldeseite im ArtenFinder und die in Kooperation mit dem Klimaschutzministerium RLP und den Oberen Naturschutzbehörden aufgebauten Strukturen wurden seither über 2.800 Sichtungen im ArtenFinder eingetragen; dabei sind sowohl fliegende Tiere, als auch Meldungen von Nestern. Was sind eigentlich invasive Arten? Gebietsfremde Arten, in der Gesamtheit als auch Neobiota bezeichnet, sind Pflanzen, Pilze und Tiere, die durch menschliches Zutun, absichtlich, oder unabsichtlich, nach 1492 in Gebiete gelangt sind, in denen sie natürlicherweise nicht vorkommen. Sollten diese Arten auf natürliche Weise, z. B. durch den Klimawandel, nach Rheinland-Pfalz gelangt sein, zählen sie nicht dazu. Der überwiegende Großteil fügt sich problemlos in seine neue Umwelt ein. Nur von einem kleinen Teil kann eine Gefahr für die heimische Tier- und Pflanzenwelt ausgehen. Sie werden als invasive Arten bezeichnet. Die Europäische Union regelt seit 2015 den Umgang mit invasiven Arten. Grundlage hierfür ist die EU-Verordnung Nummer 1143/2014, die für alle EU-Mitgliedsstaaten rechtsverbindlich ist. Die Arten-Liste zur EU-Verordnung wird „Unionliste“ genannt und auf ihr stehen aktuell 88 Arten, die in der Europäischen Union als invasiv gelten. Diese Liste wird regelmäßig aktualisiert, d.h. um weitere Arten ergänzt. Situation in Rheinland-Pfalz In Rheinland-Pfalz wurden in den letzten 25 Jahren 36 dieser Arten nachgewiesen, wenige davon wurden bisher im ArtenFinder gemeldet. Ihre Sichtung löst ganz unterschiedliche Reaktionen aus, je nach ihrer rechtlichen Einstufung (nach EU-V 1143/2014): Pflanzen- und Tierarten der Unionsliste, die in Rheinland-Pfalz als weit verbreitet gelten), beispielweise die Nilgans (Alopochen aegyptiaca) oder das Indische Springkraut (Impatiens glandulifera), unterliegen einem „Management“. Die Managementmaßnahmen beinhalten, dass negative Einflüsse der Art auf gefährdete Lebensräume – wie beispielweise Schutzgebiete – möglichst eingedämmt werden, die Art aber sonst keine weiteren Gegenmaßnahmen auslöst. Wohingegen es Arten, die zur „Früherkennung“ eingestuft sind, noch gar nicht oder bisher nur vereinzelt in Rheinland-Pfalz gibt. Solche Funde werden den Oberen Naturschutzbehörden gemeldet und unterliegen einer Beseitigungspflicht. Hier sind Meldungen äußerst wichtig, um schnell Maßnahmen ergreifen zu können. Die aktuellen Listen finden sich beim Landesamt für Umwelt (LfU). Neue Situation bei der Asiatischen Hornisse ab Sommer 2025 Die Asiatische Hornisse ( Vespa velutina nigrithorax ) war lange Zeit zur Früherkennung eingestuft. Das heißt, dass Sichtungen über die Meldeseite beim ArtenFinder RLP eingingen und bei Nestfunden über die Oberen Naturschutzbehörden eine Entfernung veranlasst wurde. So konnten seit Beginn der Meldekampagne über 800 Nester entfernt werden. An diesem Vorgehen hat sich nun kürzlich – seit dem 1. August – etwas geändert, da die Asiatische Hornisse seit März 2025 auf der Unionsliste zur „Management-Art“ heruntergestuft wurde. Das heißt, ab August entfällt die unmittelbare Meldepflicht nach Brüssel und in der Folge auch die Meldung an die Naturschutzbehörden, da nun durch die Naturschutzverwaltung keine Bekämpfung mehr erfolgt. Einzige Ausnahme: wenn negative Auswirkung in Schutzgebieten absehbar sind, schreiten die Naturschutzbehörden ein. Was machen mit dem Nest im Schuppen? Die Beseitigung von Nestern obliegt nun dem Grundstückseigentümer, obwohl niemand dazu verpflichtet ist, Nester beseitigen zu lassen und die Beauftragung eines Hornissenbekämpfers grundsätzlich im eigenen Ermessen liegt. Zu beachten ist, dass auch die Kosten selber getragen werden müssen. Hier ist es ratsam zu prüfen, ob die Hausratsversicherung die Kosten bei einem Schädlingsbefall übernimmt. Was können Sie tun? Klimaschutzministerium, Obere Naturschutzbehörden und die Stiftung Natur und Umwelt RLP (SNU) als Trägerin der ArtenFinder Projekts haben beschlossen, dass die geschaffenen Strukturen vorerst erhalten bleiben. Die Meldeseite bleibt bestehen, alle Meldungen der Asiatischen Hornisse werden weiterhin bearbeitet, die Neststandorte registriert und dokumentiert. Dies ist wichtig, um weiterhin einen Überblick über die Entwicklung der Ausbreitung der Art zu erhalten. PM Klimaschutzministerium zur Umstufung

Meldeaufruf Asiatische Hornisse: ein durchschlagender Erfolg!

Über 1.000 Meldungen einer gebietsfremden Hornissenart gingen 2023 über das Meldeportal des ArtenFinder RLP ein – 300 davon waren Nest-Sichtungen. Der Meldeaufruf ist ein durchschlagender Erfolg für die SNU und Partner. Über 1.000 Meldungen einer gebietsfremden Hornissenart gingen 2023 über das Meldeportal des ArtenFinder RLP ein – 300 davon waren Nest-Sichtungen. Im Jahr zuvor waren es insgesamt nur rund 70 Funde. Diese enorme Steigerung ist sicherlich darauf zurückzuführen, dass die breite Öffentlichkeit Ende 2022 zum Melden aufgerufen wurde. Dass sich die Asiatische Hornisse schlicht und ergreifend auf dem Vormarsch befindet, ist ein zweiter Grund für diese enorme Zahl. Jochen Krebühl, Geschäftsführer der Stiftung Natur und Umwelt RLP (SNU) weiß „die Meldungen aus der Bevölkerung helfen die Datenlage zu invasiven Arten im Allgemeinen zu verbessern. Daher bedanke ich mich im Namen der SNU als Trägerin des Projekts ArtenFinder RLP bei allen Meldenden und den ehrenamtlich Tätigen für Ihr Engagement.“ Konkret war die Bevölkerung aufgerufen, Beobachtungen von einzelnen Tieren, insbesondere aber von Nestern zu melden. Diese sind vor allem in der laubfreien Winterzeit schon von Weitem in Baumkronen gut zu sehen: sie haben etwa die Größe eines Medizinballs, sind fast kugelförmig mit dem Nesteingang an der Seite und befinden sich oft in mehreren Meter Höhe. Die Asiatische Hornisse ( Vespa velutina nigrithorax ) stammt aus Südostasien und gilt bei uns als invasive Art. In Europa wies man sie erstmals 2004 in Südfrankreich nach, zehn Jahre später dann auch in Deutschland: Hier wurde sie 2014 im südlichen Rheinland-Pfalz und im Raum Karlsruhe entdeckt. Die Auswirkungen insbesondere auf die heimische Insektenwelt und auch Honigbienen sind noch weitestgehend unerforscht. Die Tiere selbst lassen sich gut durch den dunkleren Körper und die typischen gelben Beine von der heimischen Hornisse unterscheiden, die in weiten Teilen Deutschlands sogar als gefährdet gilt. Nachdem diese Hornissenart in den Jahren vor 2021 nur vereinzelt entdeckt wurden, haben sich in den letzten Jahren die Beobachtungen, insbesondere im südlichen Rheinland-Pfalz, gehäuft: Von knapp über 70 bestätigte Sichtungen in 2022 stieg die Zahl 2023 auf über 1.000 bestätigten Beobachtungen in Rheinland-Pfalz an, über 300 davon waren Nester. Die meisten Meldungen kamen aus dem südlichen Landesteilen mit einem Schwerpunkt rund um Ludwigshafen. Vereinzelte Meldungen gab es aber auch aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz. Der Meldeaufruf wurde von der SNU in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt RLP und dem Fachzentrum für Bienen und Imkerei im Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel koordiniert. Ziel war es, Daten zur Verbreitung der Asiatischen Hornisse in Rheinland-Pfalz zu erheben, um Maßnahmen gegen diese invasive Art einzuleiten. Die eingegangenen Meldungen wurden von Fachleuten geprüft und anschließen an die Behörden weitergeleitet. Vor allem die Bekämpfung der Nester war hier für die Behörden im Fokus und wurde im Jahr 2023 stark intensiviert. „Die Daten sind für das Landesamt für Umwelt sehr wichtig.“, freut sich Dr. Lisa Tippelt, Referentin für invasive Arten. „Sie geben einen guten Eindruck von Schwerpunktvorkommen, Entwicklungen und Trends.“ Man kann folglich mit Fug und Recht sagen, der Meldeaufruf war ein durchschlagender Erfolg: Es wurden viele Neststandorte entdeckt und wichtige Daten generiert. Andreas Presuhn, Obmann für Bienengesundheit beim Rheinlandpfälzischen Imkerverband und federführender Experte im Projekt, geht davon aus, dass sich die Art auch in diesem Jahr weiter ausbreiten wird. „Wir können erkennen, dass sich die Hypothese einer Ausbreitung der Art entlang von Flüssen erhärtet und wir dahingehend noch mehr erwarten können.“ Die Projektpartner bitten daher weiterhin alle Bürgerinnen und Bürger ein Auge offen zu halten und Sichtungen der Asiatischen Hornisse im ArtenFinder unter www.artenfinder.rlp.de/MeldeaufrufAsiatischeHornisse zu melden. Diese Pressemitteilung in kompakter Form als pdf oder word.

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