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s/bht/BVT/gi

Neuer Online-Kurs zu Umweltwirkungen von Luftverschmutzung

<p> <p>Ein neuer Online-Kurs über die Auswirkungen von Luftverschmutzung auf Mensch und Umwelt macht das Wissen der Genfer Luftreinhaltekonvention (CLRTAP) weltweit zugänglich. Der Kurs wurde gemeinsam von UBA, dem CLRTAP-Sekretariat und Expertinnen*Experten in den Arbeitsprogrammen der CLRTAP entwickelt.</p> </p><p>Ein neuer Online-Kurs über die Auswirkungen von Luftverschmutzung auf Mensch und Umwelt macht das Wissen der Genfer Luftreinhaltekonvention (CLRTAP) weltweit zugänglich. Der Kurs wurde gemeinsam von UBA, dem CLRTAP-Sekretariat und Expertinnen*Experten in den Arbeitsprogrammen der CLRTAP entwickelt.</p><p> <p>Luftverschmutzung hat eine Vielzahl negativer Wirkungen auf Mensch und Umwelt. Neben gesundheitlichen Wirkungen auf das Atem- oder Herz-Kreislaufsystem gibt es zahlreiche unerwünschte Effekte auf Land- und Wasserökosysteme und die biologische Vielfalt. Dazu gehören die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/versauerung">Versauerung</a> von Gewässern und Böden sowie die Nährstoffbelastung oder Ozonschäden von terrestrischen Ökosystemen.&nbsp;</p> <p>Die Genfer&nbsp;Luftreinhaltekonvention&nbsp;(CLRTAP)&nbsp;hat derzeit 51 Mitgliedstaaten und ist bei der Europäischen Wirtschaftsorganisation der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/un">UN</a> in Genf angesiedelt (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/unece">UNECE</a>). Sie arbeitet seit mittlerweile fast 50 Jahren erfolgreich und grenzübergreifend an der Verringerung der Luftschadstoffbelastung.&nbsp;</p> <p>Mit dem neuen <a href="https://unccelearn.org/course/view.php?id=219&amp;page=overview">Online-Kurs</a> werden nun das Wissen und die Erfahrung der Genfer Luftreinhaltekonvention zu diesem Thema weltweit zugänglich gemacht. Auf diese Weise trägt der Kurs dazu bei Umweltverwaltungen in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken, länderübergreifende Kooperationen im Umweltbereich zu befördern und Bildungs- und Fortbildungsstrukturen aufzubauen und zu erweitern.&nbsp;</p> <p>Neben diesem eigentlichen Ziel des Kurses eignet sich das Format aber auch für Jede und Jeden, die sich dafür interessieren, mehr über die Auswirkungen von Luftverunreinigungen zu erfahren und zu lernen, wie man die Belastung und seine Effekte beobachten und bewerten kann. Konkret enthält der Kurs niedrigschwellige Informationen z.B. über verschiedene Messverfahren, Modelle und Grenzwerte. Der Kurs hat eine Dauer von etwa 1,5 Stunden und wird auf Englisch angeboten.</p> <p>Seit seiner Veröffentlichung im Juli 2025 auf der UNCC:e-Learn-Plattform wurden bis einschließlich November 2025 weltweit bereits über 10.000 Anmeldungen registriert und fast 3.600 Zertifikate vergeben. Es ist bereits der dritte mit dem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>&nbsp;erfolgreich entwickelte online-Kurs der Genfer Luftreinhaltekonvention.&nbsp;So sind bereits ein&nbsp;<a href="https://unccelearn.org/course/view.php?id=150&amp;page=overview">Basis-Kurs zur Konvention selbst und zu ihren Protokollen</a> sowie ein Kurs zur&nbsp;<a href="https://unccelearn.org/course/view.php?id=166&amp;page=overview">Emissionsberichterstattung</a> auf der Plattform verfügbar.&nbsp;Die Entwicklung des Kurses wurde aus dem&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/nachhaltigkeit-strategien-internationales/kooperation-in-mittel-osteuropa-dem-kaukasus/beratungshilfeprogramm-des-bmub">Beratungshilfeprogramm des Bundesumweltministeriums</a> finanziert.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Liste deutscher Industrieanlagen mit Informationen zu Genehmigungen nach IE-RL und zu Ausnahmen gemäß Art. 15(4) IE-RL „EU Registry“ 2023 (Datensatz)

Die Liste deutscher Industrieanlagen umfasst sowohl administrative Stammdaten (Namen, Adressen, Koordinaten, zuständige Behörden) als auch Links zu Genehmigungsdokumenten, Ausnahmen, Vor-Ort-Besichtigungen. Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen (IE-RL) verpflichtet EU-Mitgliedstaaten der EU-Kommission (KOM) jährlich über die Umsetzung der IE-RL Bericht zu erstatten. Diese Berichte umfassen reprä-sentative Daten über Emissionen aus industriellen Tätigkeiten, über Emissi-onsgrenzwerte, über die Anwendung der besten verfügbaren Techniken (BVT), sowie über die Gewährung von Ausnahmen von den EU-weit gelten-den mit BVT assoziierten Emissionswerten. Gemäß Art. 24 IE-RL sind der Öffentlichkeit folgende Informationen zu Anlagen (gemäß Art. 3(3) IE-RL) auch über das Internet zugänglich zu ma-chen: der Inhalt der Genehmigungsentscheidung; die Gründe, auf denen diese Entscheidung beruht; sowie im Falle der Gewährung einer Ausnahme von mit BVT-assoziierten Emissionswerten gemäß Art. 15(4) IE-RL die ge-nauen Gründe für die Gewährung der Ausnahme.

Energie- und CO2-Einsparpotential von Industriedämmungen in der EU27

Die EU-Energieeffizienzrichtlinie sieht bis zum Jahr 2020 eine Verringerung des Energieverbrauchs um 20 Prozent vor. Bleibt es jedoch bei der aktuellen Entwicklung, wird Europa nur die Hälfte davon tatsächlich erreichen. Deshalb sind beste verfügbare Techniken, die zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs innerhalb der EU beitragen können, notwendiger denn je. Die technische Dämmung von Industrieanlagen ist eine solche beste und bereits seit Jahren verfügbare Technik. Eine von der European Industrial Insulation Foundation (EiiF) in Auftrag gegebene Ecofys-Studie belegt, dass eine bessere Dämmung von Industrieanlagen großes Potential für Energie- und CO2-Einsparungen birgt. Die dazu erforderlichen Maßnahmen könnten kosteneffizient umgesetzt werden. Der Studie zufolge sind mindestens 10 Prozent der Oberflächen in industriellen Anlagen ungedämmt oder weisen eine beschädigte Isolierung auf. Darüber hinaus sind die meisten existierenden Dämmsysteme auf Basis von allgemeinen und heute deutlich zu hohen Wärmeverlustraten oder Minimalstandards für Oberflächentemperaturen angelegt. Anforderungen wie Wirtschaftlichkeit oder maximale Energieeffizienz werden dabei in der Regel nicht berücksichtigt. Würde die Industrie in der EU auf kosteneffiziente Dämmsysteme umstellen, wären - so die Studie - jährliche Energieeinsparungen von 620 PJ und eine Reduktion der CO2-Emissionen um 49 Mt CO2 pro Jahr möglich. Die vollständige Studie kann beim EiiF angefordert werden: http://www.eiif.org/?Extra/50/14.

Stand der Technik der Abfallablagerung auf Deponien in Deutschland und deren Beitrag zum Klimaschutz zur Vorbereitung der Arbeiten für ein BVT-Merkblatt Deponien

Seit 2025 läuft der Erarbeitungsprozess eines europäischen Merkblattes zu den besten verfügbaren Techniken für Deponien (BVT-Merkblatt). Aus den BVT-Schlussfolgerungen werden sich künftig neue Anforderungen an Deponien ergeben. Im vorliegenden Bericht ist der Stand der Technik von Deponien in Deutschland zusammengefasst. Diese Bestandsaufnahme dient dem Umweltbundesamt zur Mitgestaltung des europäischen BVT-Prozesses.Im Arbeitspaket 4 werden darüber hinaus Hinweise zur Berechnung der Deponiegasemissionen gegeben. Derartige Berechnungen werden in Deutschland durch den Bundeseinheitlichen Qualitätsstandard „Deponiegas“ (BQS 10-1) gefordert. Ziel ist es, die methodischen Grundlagen hierfür zu vereinheitlichen.

REFOPLAN 2025 - Ressortforschungsplan 2025, Innovative/nachhaltige Techniken: Festlegung von besten verfügbaren Techniken für Deponien in Europa; Begleitvorhaben für die deutsche Beteiligung am Sevilla-Prozess

Das Vorhaben unterstützt die Erarbeitung des BVT-Merkblattes 'Deponie' (LAN BREF), welche durch die Europäische Kommission in Zusammenarbeit mit der Technical Working Group (TWG) erfolgt. Die daraus resultierenden BVT-Schlussfolgerungen enthalten verbindliche Anforderungen für die Genehmigung von Industrieanlagen. Die Mitarbeit des UBA als deutsche Delegationsleitung in der TWG ist wichtig, da Deutschland über einen hohen technischen Standard im Deponiebereich verfügt und durch strengere Annahmekriterien rund 93¿% der Methanemissionen seit 1990 reduzieren konnte. Der Erarbeitungsprozess des LAN BREF hat bereits begonnen. Durch gezielte Recherche, Aufbereitung und Zusammenfassung vorhandener Literatur soll das Vorhaben die Arbeit des UBA im Sevilla-Prozess unterstützen. Es ermöglicht eine fristgerechte, fachlich fundierte Datenerhebung und -auswertung für rund 550 Deponien in Deutschland. Zusätzlich sollen technische Papiere und Beispiele für eine ressourcenschonende, emissionsarme Abfallablagerung erarbeitet und in den Sevilla-Prozess eingebracht werden. Der Auftragnehmer übernimmt im Begleitvorhaben folgende Aufgaben: a) Zuarbeit zu UBA-Positionspapieren b) Recherche und Zusammenstellung von Informationen zu verschiedenen Themen c) Unterstützung bei der Datenerhebung und -auswertung im Rahmen des Sevilla Prozesses d) Organisation von Anlagenbesuchen in Deutschland e) Mitarbeit in der Technical Working Group (TWG) und den europäischen Unterarbeitsgruppen f) Unterstützung bei der Zusammenarbeit mit d. nationalen und erweiterten nationalen Expertengruppe: Übernahme der organisatorischen Vorbereitung und Protokollierung von Sitzungen, Unterstützung bei der fachlichen Vor- und Nachbereitung von Sitzungen g) Koordinierung der Abstimmung von Stellungnahmen zu Entwürfen des Sevilla-Büros

Innovative/nachhaltige Techniken: Festlegung von besten verfügbaren Techniken in Europa: TV 1 Überarbeitung des BVT-Merkblattes Herstellung von anorganischen Grundchemikalien

Das Vorhaben unterstützt die Überarbeitung des BVT-Merkblattes 'Large Volume Inorganic Chemicals (LVIC BREF)', welche unter der Industrieemissions-Richtlinie (IED) erfolgt. Gemäß Art. 13 der IED findet ein EU-weiter Informationsaustausch (Sevilla-Prozess) über die 'Besten verfügbaren Techniken' (BVT) statt. Die daraus resultierenden BVT-Schlussfolgerungen enthalten verbindliche Anforderungen für die Genehmigung von Industrieanlagen. Eine große Relevanz für eine intensive Mitarbeit am Sevilla Prozess besteht darin, dass Deutschland die größte Chemie-Nation in Europa darstellt. Der Beginn der Überarbeitung des BVT-Merkblattes 'Large Volume Inorganic Chemicals' (LVIC) ist für das Jahr 2021 vorgesehen. Für die Revision des BVT-Merkblattes 'LVIC' sollen begleitend technische Papiere und Beispiele für ressourcenschonende und emissionsarme Herstellungsverfahren erstellt werden. Diese Zuarbeiten gilt es effektiv in den Sevilla-Prozess einzubringen. Zudem dient das vorliegende Vorhaben neben fachlichen Unterstützung des Umweltbundesamtes im Sevilla Prozess, sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene.

Forstliche Standortsdaten des Landes Brandenburg (WMS)

Der Dienst präsentiert verschiedene Standortsinformationen der Standortskarte des Landes Brandenburg.

Waldbauliche Informationen des Landesbetriebes Forst Brandenburg (WMS)

Mit diesem Dienst werden waldbauliche Informationen wie die Bestandeszustandstypen des Landesbetriebes Forst Brandenburg veröffentlicht.

Analyse von Schadstoffen in Humanproben im Rahmen der Deutschen Umweltstudie zur Gesundheit von Erwachsenen (GerES V/VI), Teilvorhaben 2: 2-MBT, BHT, DPHP und Kreatinin

a) Zielstellung Der Schutz der Bevölkerung vor Belastungen mit chemischen und anderen Schadstoffen setzt voraus, dass gesundheitlich problematische Belastungen rechtzeitig erkannt und die Wirksamkeit von Begrenzungsmaßnahmen überwacht werden. Die in GerES VI gewonnnenen HBM-Proben der Erwachsenen sollen auf Schadstoffe analysiert werden, die besondere Gesundheitsrelevanz aufweisen und denen die erwachsene Bevölkerung ausgesetzt ist. Darüber hinaus sollen die Substanzen, die von BMUB/VCI zukünftig benannt wurden, in den HBM-Proben sowohl des aktuellen GerES VI (2-MBT, BHT und DPHP) als auch in den archivierten HBM-Proben von GerES V analysiert werden. Zur Charakterisierung des Urins wird Kreatinin bestimmt. b) Output Zusammen mit den Ergebnissen der Befragung der teilnehmenden Personen liefern die Analysen der Blut- und Urinproben wesentliche Informationen zur Belastung der in Deutschland lebenden Bevölkerung mit zahlreichen gesundheitsrelevanten Substanzen. Mit diesen Erkenntnissen können Standardwerte für Expositionsanalysen und Risikoschätzungen abgeleitet werden.

EU Climate Policy Tracker

The EU Climate Policy Tracker (EU CPT) presents up-to-date developments in climate and energy policies in the EU-27. Although government policy is the single most influential driver behind the fight against climate change, there is limited information about the status of the policies that influence increases or decreases in emissions. The EU Climate Policy Tracker (EU CPT) is intended to bridge this gap. The project holds two references in focus at the same time: a 2050 goal of near total decarbonisation, and our current policy trajectory. A uniquely developed scoring method, modelled on appliance efficiency labels (A-G), gives an indication of how Member States are doing compared to a low-carbon policy package. This results in aggregated scores, supported with a rich background of information, for all Member States, at EU level, and for different economic sectors. The project is intended to be a resource for those seeking information, a means of sharing best practice, and a way of holding policymakers to account. In 2011 we updated our initial rating from November 2010. The findings of 2010 showed that the average score across the EU was an E, indicating that the level of effort needed to treble to be on track to reach the 2050 vision. Looking at the developments in 2011, we can see that there has been considerable activity in many countries, though the overall scoring has generally remained constant: positive actions are counteracted by negative developments or budget cuts. The EU CPT is a joint project by Ecofys and WWF. The project is funded by the European Climate Foundation. Visit the EU Climate Policy Tracker on: www.climatepolicytracker.eu.

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