Die Firma Autoservice Demmler wird in diesem Projekt die Bereiche Elektromobilität, Ladeinfrastruktur und Speichertechnologien begleiten. Bereits seit dem Jahr 2008 befasst sich ASD mit Elektrofahrzeugen. Seit dem Jahr 2014 konnte mit einem Mietpool von derzeit rund 45 rein elektrischen Fahrzeugen ein enormes Wissen auf diesem Gebiet erworben werden. Bei Autoservice Demmler erfolgten bereits wissenschaftliche Erhebungen und Auswertungen im Bereich Elektrofahrzeuge, zu Mobilitätskonzepten und Kundenerfahrungen. Im Projekt soll des Weiteren eine Wärmeauskopplung bei Redox-Flow-Speicher ermöglicht werden. Bevor im zentralen Ansatz ein Redox-Flow-Speicher eingesetzt wird, soll im Vorfeld die Aus-kopplung der Wärme an einem bestehenden Redox-Flow-Speicher getestet und optimiert werden. ASD engagiert sich bereits seit Jahren im Bereich Umweltschutz und regenerativer Energieerzeugung. Auf dem Betriebsgelände befindet sich bereits ein Redox-Flow-Speicher an Welchem in den ersten beiden Jahren des Projektes eine prototypische Entwicklung stattfinden wird. Im Bereich Ladeinfrastruktur ist es Ziel eine Ladesäule zu entwickeln. Für zukünftige Schnellladungen sind verschiedene Systeme am Markt. Die geplante Ladesäule soll alle vereinen und demonstrativ bei Autoservice Demmler umgesetzt werden um einen Rollout für die Modellregion zu ermöglichen. Dazu wird eine spezielle DC-Ladesäule mit Anschlüssen für CCS, Chademo und Meneckes als Prototyp entwickelt. Das umfassende Wissen in den Bereichen Elektromobilität, Ladeinfrastruktur und Speichersystemen macht Autoservice Demmler zum Vorreiter in der Region, und wird maßgeblich zu einer erfolgreichen Umsetzung im Projekt ZED beitragen.
The transition from fossil fuel based transportation to clean electric mobility must be considered one of the crucial steps of decarbonization. In this sense, reducing the import of oil to gain political independence is as important as mitigating global warming due to CO2 emissions according to the international climate goals. Even though the strong projected increase of electric vehicles must be seen as a rather positive development, a number of new related challenges will arise for energy supply companies, grid operators, vehicle and charging station manufacturers and finally the customers. Especially the continuously rising charge power in combination with an increasing supply by volatile sources result in high loads on the grid which may cause instabilities and - in the worst case - even blackouts. Still, the development of fast charging station with 100 kW and more is absolutely necessary to combat range anxiety attributed to EVs. Among experts, the lack of charging infrastructure is considered the biggest threat for electric mobility. In order to avoid a costly grid expansion and still provide a comprehensive network of fast charging stations, new innovative solutions need to be found. Within project FlyGrid a high-performance flywheel energy storage system (FESS) will be integrated in a fully automated fast charging station. Even with only a low voltage distribution grid at hand, high charge power can be reached while at the same time stabilizing the grid. The system is suitable to integrate local renewable sources - for instance PV-modules on a car port - and hence contributes to increase the share of clean energy in the electricity mix. Superior cycle life of the energy storage device, the ability to feed high power back into the grid as well as easy transportability in the form of a mobile 'fast charging box' (for electric construction machinery or similar) are further characteristics of the FlyGrid concept. FlyGrid is a disruptive technology, which can be developed and manufactured in Austria and plans to reach the following top-level goals with high socio-economic impact: - Reduction of charging times of EVs and increase of EV market penetration - Higher customer satisfaction through improved charging network - Avoidance of a costly electric grid expansion - Improved integration of volatile renewables sources for EV propulsion - Improved grid stability and power quality - Portable fast charging solution for zero emission construction equipment or events The versatile, interdisciplinary consortium consisting of two research institutions and nine industry partners, the world's first combination of flywheel energy storage, highly innovative, fully automated EV charging (easelink MATRIX CHARGING) and the integration of local renewables (Secar E-Port) all stress the uniqueness of the project.
Das zentrale Ziel des HiPoLiT Projektes ist die Erarbeitung, der Aufbau und die Erprobung von Demonstratoren für praxisgerechte, energiedichteoptimierte Lithiumbatterien auf Lithiumtitanoxid (LTO)-Basis. Diese sollen auch bei niedrigen Temperaturen extrem schnellladefähig sein und durch Kombination mit Hochvoltkathoden mit verbesserter Eigensicherheit und Langzeitstabilität auch bei Zyklusprozessen eine gefahrlose Aufladung von Fahrzeugen innerhalb weniger Minuten erlauben. Die Erprobung soll die Batterievorteile praxisnah in attraktiven Erstanwendungen der Elektro-Staplertechnik und der Elektro-Bootsantriebe verifizieren. BMZ bringt in den Verbund das Know-How zur Integration von Zellen in eine Gesamtbatterien und erarbeitet im Rahmen ihrer Projektaufgaben Systemintegrationslösungen, die an die neue Zellchemie, Zellgeometrie und Zelleigenschaften optimal angepasst sind. BMZ erstellt in diesem AP Batterien mit optimierter Energiedichte auf der Systemebene. Die Demonstratorgeometrie und relevante Eckdaten (Gewicht, Spannung, Kapazität, Lade- und Entlade-leistung) werden von den Endanwendern Linde und Torqeedo vorgegeben. Darauf basierend erstellt BMZ Konzepte für Batteriesysteme, die den speziellen Anforderungen des Projektes genügen. Dies umfasst unter anderem die intelligente Führung der Abwärme und Ausnutzung des reduzierten Zellwiderstandes. Neben den Besonderheiten der LTO-Zellchemie, die berücksichtigt werden müssen, entsteht eine besondere Herausforderung auch aus dem Pouch-Zellenformat und den damit verbundenen Problemen bei der Zellkontaktierung, was ein neues Zellhalter- und Kontaktierungsdesign erfordert. Zellen und Module werden in Analogietests geprüft, um ihre Eigenschaften im Einsatz zu ermitteln. Im letzten Schritt werden die zwei Demonstratoren aufgebaut.
The ASSURED Project proposal addresses the topic GV-08-2017, 'Electrified urban commercial vehicles integration with fast charging infrastructure' of the Green Vehicle work programme. A 39-member consortium from 12 different EU Member States will conduct the work. The overall objectives of ASSURED are: - Analysing the needs of the cities, operators and end-users to derive the requirements and specifications for the next generation of electrically chargeable heavy-duty (HD) vehicles (i.e. buses), medium-duty (MD) trucks and light duty vehicles for operation within an urban environment; - Improving the total cost of ownership (TCO) through better understanding of the impact of fast charging profiles on battery lifetime, sizing, safety, grid reliability and energy- efficiency of the charger-vehicle combination; - Development of next generation modular high-power charging solutions for electrified HD and MD vehicles; - Development of innovative charging management strategies to improve the TCO, the environmental impact, operational cost and the impact on the grid stability from the fleet upscaling point of view; - Demonstration of 6 electrically chargeable HD vehicles (public transport buses), 3 MD trucks (2 refuse collections & 1 delivery truck) and 1 light duty vehicle with automatic fast charging; - Development of interoperable and scalable high power charging solutions among different key European charging solution providers; - Demonstration of energy and cost efficient wireless charging solutions up to 100 kW for an electric light duty vehicle (VAN); - Evaluating the cost, energy efficiency, impact on the grid of the different use cases, noise and environmental impact of the ASSURED solutions; - To actively support the take?up of business cases and exploitation of project results across Europe of the use cases by partner cities (Barcelona, Osnabruck, Goteborg, Brussels, Jaworzno, Munich, Eindhoven, Bayonne, Madrid) and end users.
Das Teilprojekt des Instituts für Antriebssysteme und Leistungselektronik (IAL) beschäftigt sich mit der Untersuchung und dem Vergleich von luftgekühlten Ladegeräten für Elektrofahrzeuge. Bei der Auslegung von luftgekühlten leistungselektronischen Systemen gibt es komplexe Wechselbeziehungen zwischen den Systemkenngrößen: Leistung, Gewicht, Halbleitertechnologie, Kosten, Topologie und Geräuschemission. Eine umfassende analytische und simulationsbasierte Betrachtung macht die Abhängigkeiten sichtbar und führt zu einer Methodik, die eine optimale Auslegung der luftgekühlten Leistungselektronik im Betriebsbereich erlaubt. Diese grundlegende Methodik ist zusätzlich auch für andere Anwendungsgebiete außerhalb der Automobiltechnik von Nutzen. Es werden Ladeprofile für aktive und passive Luftkühlung untersucht und miteinander verglichen. In diesem Teilprojekt werden neuartige 'Wide-Band-Gap' (WBG)-Leistungshalbleiter aus Siliziumcarbid (SiC) und Galliumnitrid (GaN) betrachtet. WBG-Leistungshalbleiter mit geeignetem Gehäuse erlauben den Betrieb bei erhöhter Sperrschichttemperatur. Nachteilig bei diesem Betrieb ist, dass mit zunehmender Sperrschichttemperatur auch die Durchlass- und Schaltverluste steigen. Denkbar ist ein langsamer Ladevorgang mit reduzierter Leistung und geräuschloser passiver Luftkühlung. Für schnelle Ladevorgänge wird ein Betrieb mit aktiver Luftkühlung bei höheren Verlusten betrachtet. Die Bearbeitung des Teilprojektes erfolgt in fünf Arbeitspaketen: Zunächst werden Schnittstellen und Spezifikationen mit den anderen Projektpartnern definiert. Im darauffolgenden Arbeitspaket geht es um Ladeprofile und Geräuschemissionen. Vergleich von Laden mit aktiver und passiver Luftkühlung. Das nächste Arbeitspaket beschäftigt sich mit Netzrückwirkungen und der Auslegung von geeigneten Filtersystemen. Anschließend werden in den letzten beiden Arbeitspaketen Wandlertopologien verglichen und eine geeignete Auslegungsmethodik entwickelt.
Für die nächsten Jahre wird von den Automobilherstellern der Einbau von Traktionsbatterien (ca.100kWh) angekündigt, die Reichweiten von bis zu 500km ermöglichen. Ladesäulen mit heutiger Ladeleistung (50kW) benötigen bei dieser Batteriegröße ca. 1,6 h, um 80% der Batteriekapazität, ausreichend für 400km Reichweite, nachzuladen. Das Ziel des Gesamtprojekts ist, die Ladedauer für 80% Vollladung auf eine 1/4 h zu reduzieren. Ziel des Teilprojektes ist die Entwicklung und prototypische Umsetzung modularer Leistungselektronik für die Umsetzung von Ladesäulen mit Leistung von über 300 kW, unter Berücksichtigung der Anforderungen der Schnittstelle zum Elektrofahrzeug.
Die BVG übernimmt Entwicklung und Praxistest unterschiedlicher Lademanagements elektrischer Fahrzeugflotten zur netzverträglichen und systemdienlichen Bereitstellung von Flexibilitäten. Damit soll das Szenario eines vollelektrifizierten ÖPNV (100 - 200 E-Busse pro Betriebshof) als Flexibilitätsoption in einem intelligenten Energiesystem untersucht und vorbereitet werden. Im Rahmen dieses Vorhabens wird die BVG ein bereits in Betrieb befindliches Lademanagementsystem für Pkw-Flotten betreiben. Dabei handelt es sich um das Forschungsprojekt eMobility-Scout, welches als Kernziel eine Vernetzung der Ladeinfrastruktur, der E-Fahrzeuge und des elektronisch anpassungsfähigen Dispositionssystems für einen wirtschaftlichen Flotteneinsatz anstrebt. Dieses System soll um ein Second-Life-Speichersystem erweitert werden, um netzverträglich laden zu können. Zusammen mit den WindNODE-Partnern und mit weiteren assoziierten Partnern hat sich die BVG vier Aufgaben gewidmet: 1. Praktikabilitätstest des gesteuerten, netz- und systemdienlichen Ladens von elektrisch angetriebenen Straßenfahrzeugen im realen ÖPNV-Betriebsablauf. 2. Geschäftsmodell-Analyse von Second-Life-Anwendungen und Nutzung der daraus bereitgestellten Flexibilität für Regelenergie oder andere Marktprodukte. 3. Beiträge zu Fragen der Normung und Standardisierung von Second-Life-Anwendungen. 4. Vorschläge zur Weiterentwicklung des energiewirtschaftlichen und regulatorischen Rahmens.
Im Zuge der Energiewende und des stetig steigenden volatilen Anteils an der Energieerzeugung - beispielsweise durch Erneuerbare Energien - nimmt ebenfalls die Relevanz von Speichersystemen und flexiblen Lasten auf Seiten der Verbraucher zu. Das Ziel des Landes Berlin, bis 2050 'klimaneutral' zu sein, unterstützt auch die BSR und fördert es unter anderem mit der Ausweitung der Elektromobilität. Der Fuhrpark der BSR umfasst insgesamt 1.600 Fahrzeuge; der Anteil elektrisch betriebener Fahrzeuge wird sukzessive ausgebaut. Dank der betrieblichen Rahmenbedingungen kann er als Demonstration für eine flexible Last in der Elektromobilität genutzt werden. Um die weitreichenden Potentiale der Elektromobilität zu erschließen und das Laden der Fahrzeuge als flexible Last in den Strommarkt zu integrieren, baut die BSR zunächst eine intern vernetzte Ladeinfrastruktur an verschiedenen eigenen Standorten auf. Für die weitere Nutzung der flexiblen Last und zur Demonstration eines intelligenten Lademanagements ist zusätzlich eine Vernetzung auf einer IKT-Plattform mit externen Akteuren vorgesehen, die Erzeuger und Nutzer, Stromnetz und -märkte miteinander verbindet. Die Ergebnisse dieses Projektes werden in einer Roadmap der Elektromobilität festgehalten, die auf andere Flottenbetreiber übertragbar und skalierbar ist. Die Nutzung von Elektrofahrzeugen als flexible Last birgt Potentiale für alle Beteiligten des Strommarktes: Ein intelligentes Lademanagement stellt sicher, dass zum einen die Lastverfügbarkeit flexibel an die Erfordernisse des Netzbetreibers angepasst werden kann und zum anderen die notwendige Ladezeit der Fahrzeuge für den Betreiber eingehalten und das flexible Laden durch Anreize wie günstige Preise attraktiv wird. Eine vernetzte Ladeinfrastruktur ermöglicht dem Betreiber unabhängig von öffentlich zugänglichen Angeboten zu agieren und die notwendigen Ladezeiten der Fahrzeuge von bis zu acht Stunden in Zeiten zu verlegen, in welchen die Dienstfahrzeuge generell Standzeiten haben. Der erste Meilenstein wird die fertige Ladeinfrastruktur an den Standorten der BSR Anfang/Mitte 2018 sein. Mit der Vernetzung dieser Hardware schafft die BSR die Grundlage für eine Demonstration des gesteuerten Ladens ihrer Elektromobilitäts-Flotte. Die Auswertung der Rahmenbedingungen, Restriktionen und Priorisierungen fließt im Ergebnis in die Erstellung einer Roadmap der betrieblichen Elektromobilität ein. Arbeitsfelder: (6) Neue Flexibilitätsoptionen - Speicher und Power-to-Value (6.1) Elektromobilität und Batteriespeicher (6.1a) Gesteuertes Laden bei einer batteriegetriebenen Nutzfahrzeugflotte.
Der Forschungscampus Mobilty2Grid liefert innovative Konzepte und Lösungen für Energiewende und Elektromobilität in vernetzten urbanen Arealen. Insbesondere die Einbindung der Elektromobilität in Mikro Smart-Grids steht im Vordergrunddes Arbeitspakets (AP) in das das Fraunhofer ISE seine Kompetenzen einbringt. Im AP 2.2.3 wird eine praxistaugliche Ausbaustrategie für Fahrzeugflotten-Areale entwickelt. Hierzu werden Systemarchitekturen und auch die unterschiedlichen technologischen Stränge der möglichen Ladetechniken systemisch verglichen (z.B. auch bidirektional und induktiv). Die technischen Voraussetzungen sowie die entstehenden Mehrwerte die sich durch die Einbindung der unterschiedlichen Generationen an Ladeinfrastruktur ergeben werden untersucht. Darauf aufbauend findet im AP eine reale Umsetzung der markttechnischen Einbindung eines Teils der Ladeinfrastruktur statt. Erprobung und Demonstration auf dem EUREF-Campus schließen sich an und schaffen erstmals die Basis für eine zukünftige Einpreisung von Smart-Grid-Services.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 766 |
| Europa | 4 |
| Kommune | 7 |
| Land | 7 |
| Wirtschaft | 34 |
| Wissenschaft | 270 |
| Zivilgesellschaft | 6 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 766 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 766 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 742 |
| Englisch | 52 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 161 |
| Webseite | 605 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 311 |
| Lebewesen und Lebensräume | 459 |
| Luft | 735 |
| Mensch und Umwelt | 766 |
| Wasser | 125 |
| Weitere | 766 |