Fisheries are operating worldwide over nation's Economic Exclusive Zones (EEZ) as well as over international waters. Information on the location of fishing is rarely known, especially in international waters, yet it is critical since in many oceanic sectors non declared and illegal fisheries are affecting negatively ecosystems through over exploitation and by catch of non-target species Knowledge about the distribution of fishing boats is fundamental for the regulation of fishing activities as well for the conservation of the oceans. I propose a New Concept of ocean surveillance based on new bio-logging technologies fitted on large foraging marine predators. The OCEAN SENTINEL Proof of this Concepts will (1) develop a logger called CENTURION that couple a XGPS platform detecting and locating radar emissions, with a satellite transmission system (Argos) that would send instantaneously the location of vessels to a receiving site, (2) deploy the logger on wide ranging animals used as platforms and (3) make available immediately the information obtained from the CENTURION logger through a website. The OCEAN SENTINEL programme will generate important social benefits by providing information to a wide range of beneficiaries, from governments or regional authorities managing EEZ and natural resources, regional or national fishing authorities, researchers and non-governmental organisation in conservation. The concept will be tested in the Southern Indian Ocean from Crozet and Kerguelen Islands where valuable and extensive fisheries operate in EEZs and over oceanic waters. This concept has the potential to be used in other areas where information on fisheries location is needed. The project will also lead to further discoveries on the relationship between seabirds and fisheries as well on the extent of fisheries in zones where surveillance by conventional methods is not possible.
In einer kürzlichen Studie fanden wir mithilfe von Borisotopen in planktischen Foraminiferen heraus, dass der antarktischen Vereisung im mittleren Miozän ein kurzzeitiger Anstieg des atmosphärischen Kohlendioxids folgte. Das ist überraschend, da in der Literatur immer vom Gegenteil ausgegangen wird. Wir führen den kurzzeitigen Anstieg hauptsächlich auf eine Zunahme der meridionalen Tiefenwasserzirkulation zurück. Jedoch müssen wir unsere Hypothese durch weitere Untersuchungen an miozänen Sedimentkernen aus unterschiedlichen Gebieten und Wassertiefen untermauern, um (1) pCO2-Daten von den planktischen Foraminiferen zu konsolidieren und (2) eventuelle Änderung der Tiefenwasserzirkulation anhand benthischer Foraminiferen zu rekonstruieren. Das mittlere Miozän ist immer noch ein heiß diskutiertes Thema unter Paläoklimatologen und erlaubt tiefe Einblicke in den engen Zusammenhang zwischen dem antarktischen Eisschild und dem globalen Kohlenstoffkreislauf. Dieser Zeitabschnitt ist besonders interessant, da die CO2-Konzentration ähnlich zu der heutigen war und wir quasi heute den gegenteiligen Prozess erleben, d. h. eine dramatische Abnahme des antarktischen Eises. Daher kann unser Wissen über die bei der Wechselwirkung zwischen miozänem Eisvolumen und globalem Kohlenstoffkreislauf beteiligten Prozesse zu Prognosen über unseren wärmer werdenden Planeten beitragen.
Das Vorhaben verfolgt zwei parallele Ziele. Ziel ist zum einen die zuverlässige und valide Erhebung von umweltbezogenen Einstellungs- und Verhaltensmustern in der Bevölkerung. Die Studie soll den aktuellen Stand des Umweltbewusstseins ermitteln und auf bedeutsame Entwicklungen hinweisen. Zudem sollen Verhaltens- und Engagementbereitschaften in verschiedenen Bedürfnisfeldern und gesellschaftlichen Bereichen aufgezeigt und die Akzeptanz von Umweltpolitik untersucht werden. Zum anderen besteht das Ziel darin, die Anschlussfähigkeit von UBA und BMUB an jugendkulturelle Debatten deutlich zu erhöhen und eine jugendpolitische Agenda zu entwickeln. Dafür sollen mittels qualitativer Methoden und in Dialogprozessen stadt- und umweltpolitische Maßnahmen und Angebote in Zusammenarbeit mit Jugendlichen konzipiert, durchgeführt und bewertet werden. Die Umweltbewusstseinsstudie 2018 soll systematisch auf den vorherigen Studien und der Pilotstudie 'Jugend im Wandel' aufbauen und, wo möglich, bestehende Zeitreihen fortführen. Sie soll dem wachsenden Bedarf zur Erfassung von Wissen, Einstellungen und Verhaltensabsichten in der Bevölkerung sowie gesellschaftsbezogener Indikatoren im UBA und BMUB Rechnung tragen, indem sie ausgeweitet und stärker modularisiert wird, mit folgenden Modulen: - Basiserhebung (zentrale Zeitreihen/Indikatoren plus Vertiefungsthemen sowie soziodemografische und -kulturelle Merkmale) - Zusatzerhebungen für aktuelle Fragestellungen und Entwicklungen - Zusatzerhebungen für spezielle Fragestellungen und Berichtspflichten einzelner Fachabteilungen - Begleitende qualitative Studien - vertiefende Jugendstudie mit Zusatzerhebungen - Einbindung von Methodenexpert/-innen für methodische Weiterentwicklungen - Einbindung eines wissenschaftlichen Beirats - Workshops und Fachtagung zur Vorstellung und Diskussion von Ergebnissen.
Vor dem Hintergrund des stetigen Trends zur Urbanisierung und aktueller Entwicklungen der Geschlechterverhältnisse lag der Fokus der Vorlaufforschung "Interdependente Genderaspekte der Bedürfnisfelder Mobilität, Konsum, Ernährung und Wohnen als Grundlagen des urbanen Umweltschutzes. Gender Mainstreaming für eine zielgruppenspezifischere, effektivere urbane Umweltforschung" auf deren Wechsel- und Auswirkungen für den urbanen Umweltschutz. Wie sich rollenspezifische Zuständigkeiten und Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern, wie zum Beispiel die ungleiche Verteilung von Care-Arbeit und Einkommen oder geschlechtsspezifische Konsum- und Ernährungspraktiken auf den Erfolg von umweltpolitischen Maßnahmen auswirken, sind in diesem Zusammenhang rele-vante und bislang nur wenig systematisch untersuchte Fragestellungen. Ziel des Projekts war es, den aktuellen Forschungsstand zur Bedeutung von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen für eine um-weltgerechte Gestaltung der Bedürfnisfelder Wohnen, Mobilität, Bekleidung und Ernährung sowie zu den Querschnittsthemen gemeinschaftlicher Konsum und Digitalisierung zu bestimmen. Hierzu wurde eine systematische Literaturrecherche und -analyse nationaler und internationaler Forschungsergebnisse vorgenommen (AP 1). Außerdem wurden Genderanalysen ausgewählter Programme mit Bezug zu den Bedürfnisfeldern und zur Stadtentwicklung wie zum Beispiel das Nationale Programm für nachhaltigen Konsum, Abfallvermeidungsprogramm und Städtebauförderprogramm Soziale Stadt durchgeführt (AP 2). Aus ihren Ergebnissen wurden Forschungsdefizite und Forschungsempfehlungen zur Berücksichtigung von Genderaspekten abgeleitet (AP 3), um weiterführende Erkenntnisse zur Unterstützung sozial-ökologischer Transformationen in Richtung einer nachhaltigen und geschlechtergerechten Gesellschaft zu ermöglichen. Quelle: Forschungsbericht
Die Potentiale der Kategorie Geschlecht für eine zielgruppenspezifischere, effektivere urbane Umweltforschung auszuloten, ist Inhalt und Ziel dieser Vorlaufforschung. Der Projektbericht stellt den aktuellen Forschungsstand zur Bedeutung von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen für eine umweltschonende Gestaltung der Bedürfnisfelder Wohnen, Mobilität, Bekleidung und Ernährung sowie zu den Querschnittsthemen gemeinschaftlicher Konsum und Digitalisierung dar. Er formuliert neue Forschungsfragen und -felder für den urbanen Umweltschutz auf Basis der vorgefundenen rollenspezifischen Zuständigkeiten und Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern, wie zum Beispiel die ungleiche Verteilung von Care-Arbeit und Einkommen oder geschlechtsspezifische Konsum- und Ernährungspraktiken. Veröffentlicht in Texte | 238/2020.
a) Fachlich begründet ist die transdisziplinäre Vorlaufforschung in der bestehenden Forschungslücke zu den intersektionalen Genderaspekten menschlicher Bedürfnisse, spezifisch für urbane Räume, in denen in naher Zukunft die meisten Menschen wohnen. Bekannt sind rollenspezifische Verhaltensweisen und Zuständigkeiten, wie z. B. die ungleiche Carearbeit zwischen Männern und Frauen, unterschiedliche Einkommensverteilung, Kommunikationsmuster oder Konsum- und Ernährungsverhalten, die aktualisiert und im Vergleich zum ländlichen Raum überprüft werden sollen. Welche geschlechtsspezifischen Verhaltensmuster und deren Veränderungen sowie vergeschlechtliche Strukturen haben besondere stadträumliche Umwelteffekte in den Bedürfnisfeldern Mobilität, Konsum/Ernährung und Wohnen? Welche Wechselwirkungen gibt es und wie kann man sie bei einer nachhaltigen Stadt- und Infrastrukturentwicklung, Verkehrsplanung, bei nachhaltigem Bauen, Energiekonsum, Klimaschutz/-anpassung oder Nahrungsmittelproduktion/-konsum berücksichtigen? Mittels einer umfassenden, systematischen Literaturrecherche und Auswertung sollen die Genderaspekte für die umweltrelevante Bedürfnisfelderforschung in Ballungsräumen herausgearbeitet werden. Der Stadt-Land-Abgleich sollte exemplarisch für Wohnen und Mobilität erfolgen. b) Auf Basis der (vergleichenden) Bestandsaufnahme sollen ausgewählte Maßnahmen für die Bundesprogramme zur Stadtentwicklung vorgeschlagen werden. Sie sollen geschlechtsspezifisch und intersektoral dazu beitragen, ein umweltbewussteres und ressourcenschonenderes Handeln von Männern und Frauen zu stimulieren. Als weiterer Output sollen innovative Forschungsmethoden und transdisziplinäre Zugänge vorgeschlagen werden, die die Integration von Geschlechteraspekten in die jeweilige Bedürfnisfelderforschung anhand des Beispiels des Stadtraums ermöglichen.
Glaciers and permafrost in cold mountain areas are especially sensitive with respect to changes in atmospheric temperature because of their proximity to melting conditions. The 20th century has seen striking changes in glacierized areas of mountain ranges and, hence, in the extension of glacial and periglacial mountain belts all over the world, causing a corresponding shift in geomorphodynamic processes. In the event of future accelerated warming, the cryosphere components of Alpine environments would most likely evolve at high rates beyond the limits of historical and holocene variability ranges. Such a development would necessarily lead to pronounced disequilibria in the water cycle, in mass wasting processes and sediment flux as well as in growth conditions of vegetation. By consequence, living conditions for humans and animals will likely be affected as well. Empirical knowledge would have to be replaced increasingly by improved process understanding and robust computer models for economic planning, hazard mitigation, landscape protection etc. Thereby, high priority has to be placed on application of modern know-how and technologies for preparing corresponding assessments in combination with improved knowledge about the evolution of glacier- and permafrost-related processes based on appropriate monitoring programmes. An energy balance model that calculates surface and ground temperatures from climatic data has recently been developed in the project area (Corvatsch, Upper Engadin) based on a 3-year time series from a microclimatological station. For the successful spatial application and further development of this one-dimensional model, accurate spatial data fields of key surface characteristics are needed. The development of process-based permafrost models is closely connected to the improvement of statistical models that will be applicable in areas where less information is available. For these models, accurate knowledge of vegetation abundance represents a sensitive independent indicator to be used in evaluation as well as a valuable parameter if included. The present project for the first time employs and explores airborne hyperspectral remote sensing as a source of quantitative spatial information for analysis and numerical modelling of permafrost distribution and evolution in an especially well documented test area of the Swiss Alps. The potential to accurately quantify snow-free albedo and sparse vegetation cover in rugged topography makes hyperspectral remote sensing a promising data source. Collaboration of the Physical Geography Division and Remote Sensing Laboratories (RSL) is expected to help in reducing the gap that commonly exists between development of new sensors and technology and their application in research. The application of established remote sensing techniques and, if necessary, their adaptation to high mountain environments, provides a measurable data-basis for this study. (abridged text)
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 47 |
| Wissenschaft | 18 |
| Zivilgesellschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 45 |
| Text | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 2 |
| Offen | 45 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 27 |
| Englisch | 27 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 1 |
| Keine | 28 |
| Webseite | 18 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 38 |
| Lebewesen und Lebensräume | 40 |
| Luft | 28 |
| Mensch und Umwelt | 47 |
| Wasser | 23 |
| Weitere | 47 |