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Winteraussenhaltung von Mutterkuehen in Abhaengigkeit vom Standort unter pflanzenbaulichem Aspekt

Die Winteraussenhaltung nimmt an Bedeutung zu. Probleme, die bei dieser Art der Tierhaltung vorkommen, sind: Versorgung der Tiere mit ausreichendem Frischfutter im Sommer ; Versorgung im Winter mit Silage und Heu auf der Weide; Vermeidung von selektiver Beweidung; Vermeidung damit verbundenen massiven Aufhaltens der Tiere an Futter- und Liegeplaetzen; Anreicherung des Oberbodens an NH4-,NO3-,N- und K-Ionen. Die letztgenannten Zielgroessen werden auch unter Strohpferch in Abhaengigkeit von Pferchdauer und Besatzdichte untersucht.

Untersaaten in Getreide

Grasuntersaaten im Getreide bieten die Moeglichkeit, eine schnelle und preisguenstige Bodenbegruenung nach der Ernte zu erreichen. In der Praxis misslingen ca. 50 Prozent der Untersaaten. Die Deckfruchtart und -sorte sowie deren Bestandesfuehrung nehmen ueber die Hoehe des Lichtangebotes am Boden Einfluss auf die Untersaat. Ebenso kann durch den Herbizideinsatz die Untersaat ausgeduennt bzw. vernichtet werden. Das Wirkungsgefuege dieser Einflussfaktoren wird untersucht. Aus den Ergebnissen soll ein Bewertungsschema fuer die Untersaateignung von Sorten entwickelt werden.

Auswirkung von Sortenwahl und Herbizideinsatz auf Bestandesfuehrung und Untersaaten in Getreide

Ziel des Forschungs- und Entwicklungsprojektes ist es, das Anbausystem 'Untersaaten in Getreide' im Hinblick auf eine umweltgerechte Landbewirtschaftung zu optimieren und fuer die Praxis Anbaustrategien zu entwickeln. Das Versuchsvorhaben gliedert sich in zwei Projekte. Im ersten Projekt wird mit Winterweizen die Wirkung der Untersaaten auf Ertraege verschiedener Sorten untersucht, im zweiten schwerpunktmaessig unter dem Gesichtspunkt Wirkung des Saattermins der Untersaat und Applikationstermin verschiedener Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen auf Bestandesfuehrung. Die Herbizidstrategien mit den dazugehoerigen Einsatzzeitpunkten oder Splitting-Verfahren werden auf ihre Eignung fuer Untersaaten untersucht.

Entscheidungsmodelle zum Anbau und Bestandsfuehrung von Winterweizen

Ziel der Arbeit war die Erstellung von Modellen zur Einbindung in ein Entscheidungsunterstuetzungssystem zum Anbau und zur Bestandsfuehrung von Winterweizen. Die bereits bestehenden Modelle GENIS, LAURA und HERBY mussten dazu an die geaenderten Rahmenbedingungen angepasst werden. Darueber hinaus war ein Modell als Entscheidungshilfe beim Fungizideinsatz (FUNGI) zu erstellen. Zur Ermittlung der Nutzenstiftung wurden die Modelle einem zweijaehrigen Feldtest unterzogen. Bei GENIS handelt es sich um ein Computermodell zur Ermittlung der relativen Vorzueglichkeit der Winterweizensorten fuer ein bestimmtes Feldstueck eines landwirtschaftlichen Betriebs. HERBY ist ein Programm zurstandortspezifischen Auswahl von Herbiziden mit dem Ziel der Nutzenmaximierung. LAURA ist ein Modell, das zur Auswahl der geeignetsten Insektizide gegen Blattlaeuse eingesetzt wird. Das Modell zur Entscheidungsunterstuetzung beim Fungizideinsatz (FUNGI) bietet dem Anwender Hilfestellung bei der Diagnose von Pilzkrankheiten und nimmt bei den Krankheitserregern p. herpotrichoides, erysiphe graminis, puccinia striiformis, puccinia recondita, septoria tritici, septoria nodorum Wirtschaftlichkeitsanalysen zur Fungizidanwendung vor und gibt applikationstechnische Hinweise. Die Testergebnisse aus dem zweijaehrigen Feldtest zum Vergleich verschiedener Anbausysteme fallen eindeutigzugunsten der Computermodelle aus.

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