Nadelhölzer sind gegenüber Laubhölzern vielfach schwerer zu bestimmen, da ihr Zellgefüge insgesamt sehr einheitlich aufgebaut ist, und somit relativ wenig differenzierende mikroanatomische Merkmale zur Verfügung stehen. Nach wie vor basiert die Standardliteratur im Wesentlichen auf den frühen Arbeiten von PHILLIPS aus den Jahren 1941 und 1948. Selbst die zur Zeit von einem Komitee der International Association of Wood Anatomists (IAWA) erstellte Annotated List of Features for Softwood Identifikacion basiert ebenfalls weitgehend auf dem bisherigen Kenntnisstand von PHILLIPS. Grund hierfür ist, dass eine systematische Untersuchung der Hölzer der Klasse der Pinatae (Echte Koniferen) bislang fehlt. Entsprechend sind die Möglichkeiten der Differenzierung der Nadelhölzer bei weitem nicht ausgeschöpft. Erstens sind verschiedene Familien entweder überhaupt nicht systematisch untersucht worden oder aber nur unzureichend in ihren holzanatomischen Merkmalen bekannt. Zweitens ist eine Reihe der PHILLIPS'schen Merkmale nur beschränkt anwendbar, da ihre Variabilität teilweise unberücksichtigt ist. Drittens lassen sich neben den bekannten 28 mikroanatomischen Merkmalen zahlreiche weitere Merkmale definieren. Für ihre entweder allgemeingültige oder lediglich beschränkte Anwendbarkeit ist jedoch Voraussetzung, dass ihre Signifikanz als tatsächlich differenzierend systematisch an allen Nadelhölzern untersucht wird. Ziel des Forschungsvorhabens ist es daher, die gesamte Klasse der Pinatae, die nach KUBITZKY (1990) 9 Familien mit 68 Gattungen und ca. 580 Arten umfasst, systematisch holzanatomisch zu untersuchen sowie computergestützte Bestimmungsschlüssel zu erarbeiten.
In diesem Projekt werden (1) die Wirbellosen und Mikroorganismen in zwei unterschiedlichen Management Typen (2 Düngungslevel, 2 Typen des Jätens) in Palmölplantatgen untersucht, sowie (2) der Einfluss von Baumpflanzungen in Palmölplantagen auf ober- und unterirdische Tiergemeinschaften und Mikroorganismen. Die Wirbellosen werden mit allen verfügbaren Bestimmungsschlüsseln untersucht; mittels der Methode der Stabilen Isotope (15N/13C) und der Neutralfette (NLFAs) wird deren Nahrungsbiologie untersucht; und die Mikroorganismen werden mittels Analyse ihrer Phospholipide und ihrer Gesamtrespiration untersucht.
This dataset contains morphological stomach content data of the demersal flatfish Buglossidium luteum (solenette) collected at multiple sampling stations in the German Bight. At each station, B. luteum individuals were sampled during daytime using an epibenthic dredge (1 m width, 1 cm mesh size) towed for 5 minutes. Immediately after capture, fish were individually sealed in storage bags and frozen at −80 °C to preserve gut contents. In the laboratory, specimens were transferred to freezers and stored at −28 °C until further processing. Selected fish were defrosted and stomachs were removed and weighed. All prey items were sorted and identified to the lowest possible taxonomic level using a stereomicroscope (Leica MZ12), based on regional identification keys, taxonomic catalogues, expert consultation, and comparisons with fresh reference material. Occasionally, digestion and mastication of individuals resulted in the loss of diagnostic features. In those cases, individuals were determined at a higher taxonomic level. All taxa were quantified in terms of abundance and biomass (wet mass; measured to 0.0001g) within the stomachs, and stored in 70% ethanol. Following analysis, prey items were preserved in 70% ethanol. The stomach content dataset was curated by excluding foraminifera, nematodes, and parasites.
Bestimmungsschlüssel typischer Gewässerorganismen für Kinder/Jugendarbeit des NP
Background: Ghanas transition forests, neighbouring savannahs and timber plantations in the Ashanti region face a constant degradation due to the increased occurrence of fires. In most cases the fires are deliberately set by rural people for hunting purposes. Main target is a cane rat, here called grasscutter (Thryonomys swinderianus), whose bushmeat is highly esteemed throughout the country. The animal is a wild herbivorous rodent of subhumid areas in Africa south of the Sahara. The grasscutter meat is an important source of animal protein. Existing high-value timber plantations (mainly Teak, Tectona grandis) are affected by fires for hunting purposes. Thus resulting in growth reduction, loss of biomass or even complete destruction of the forest stands. It became obvious that solutions had to be sought for the reduction of the fire risk. Objectives: Since 2004 the Institute for World Forestry of the Federal Research Centre for Forestry and Forest Products, Hamburg, Germany is cooperating with a Ghanaian timber plantation company (DuPaul Wood Treatment Ltd.) the German Foundation for Forest Conservation in Africa (Stiftung Walderhaltung in Afrika) and the Center for International Migration with the purpose to improve the livelihood of the rural population in the surroundings of the forest plantation sites and simultaneously to safeguard and improve the timber plantations. The introduction of grasscutter rearing systems to local farmers accompanied by permanent agricultural and agroforestry practices appeared to be a promising approach for the prevention of fires in the susceptible areas. Additionally a functioning grasscutter breeding system could contribute to the improvement of food security, development of income sources and the alleviation of poverty. The following measures are implemented: - Identification of farmers interested in grasscutter captive breeding, - Implementation of training courses for farmers on grasscutter rearing, - Delivery of breeding animals, - Supervision of rearing conditions by project staff, - Development of a local extension service for monitoring activities, - Evaluation of structures for grasscutter meat marketing. Results: After identification of key persons for animal rearing training courses were successfully passed and animals were delivered subsequently. Further investigations will evaluate the effects of the grasscutter rearing in the project region. This will be assessed through the - Acceptance of grasscutter rearing by farmers, - Success of the animal caging, - Reproduction rate, - Meat quality, - Marketing success of meat, - Reduction of fire in the vicinity of the timber plantations, - Improvement of peoples livelihood.
Terrestrische Grünalgen sind typische und häufige Komponenten biologischer Bodenkrusten der Polarregionen. Biologische Bodenkrusten bilden wasserstabile Aggregate und üben ökologisch wichtige Funktionen hinsichtlich Primärproduktion, Stickstofffixierung, Nährstoffkreislauf, Wasserretention und Bodenstabilisierung aus. Obwohl kaum Daten über Grünalgen in der Arktis und Antarktis vorliegen, wird ihre funktionelle Bedeutung als Ökosystem-Entwickler nährstoffarmer Gebiete als sehr hoch eingeschätzt. Die Biodiversität der Algen und Cyanobakterien polarer Bodenkrusten ist in den letzten Jahren zum ersten Mal von uns mit klassischen und molekularen Methoden (Metatranskriptomik und Metabarcoding) untersucht worden. In dem neuen Projekt wollen wir nun den physiologischen Zustand von Bodenkrusten der Antarktis aus Metatranskriptomen ermitteln. Dazu wollen wir die Sequenzen der Metatranskriptome einzelnen Arten (Gattungen, Familien oder anderen systematischen Kategorien) zuordnen und funktionell qualitativ und quantitativ untersuchen. Neben Datenbankvergleichen (KOG, KEGG, GO) können die spezifischen Submetatranskriptome auch mit den unter unterschiedlichen Laborbedingungen (Flüssigkultur/Agarplatten Kultur, Trockenstress, Temperaturstress, Lichtstress) gewonnenen Transkriptomen von Klebsormidium und sowie den in diesem Projekt geplanten neuen Transkriptomen je zweier antarktischer Klebsormidium und Coccomyxa Arten verglichen werden. Diese Daten werden erstmals einen molekularen Einblick in die Physiologie arktischen Arten in-situ im natürlichen Habitat zum Zeitpunkt der Probennahme und die Identifizierung von Schlüsselgenen für das Überleben in der Antarktis ermöglichen.
H. oculodistincta ähnelt morphologisch den Angehörigen der Familie Chordeumatidae; sie gehört allerdings der für Deutschland neuen Familie Verhoeffiidae an. Die Art selbst ist in keinem Bestimmungsschlüssel enthalten. Vielmehr müssen die Originalbeschreibungen dieser dreimal beschriebenen Art herangezogen werden. Die beste Beschreibung findet sich bei Verhoeff (1895) unter dem Namen Verhoeffia illyricum. Auch die Beschreibung von Attems (1895) als Chordeuma graecense kann verwendet werden. Hingegen ist die Originalbeschreibung von Verhoeff (1894) als Chordeuma oculodistinctum dermaßen kryptisch, dass die Synonymie lange nicht erkannt wurde. Nachdem die Art schon seit längerem aus dem benachbarten Salzkammergut bekannt war (Spelda 1996) und weitere neuere Nachweise aus grenznahen Gebieten in Österreich erbracht wurden (Decker et al. 2025), konnte sie im Jahre 2021 im Inn- und Donautal aus der Umgebung von Passau erstmals für Deutschland nachgewiesen werden, was sich nahtlos an das bekannte Verbreitungsgebiet der Art anschließt. Die neuen deutschen Funde, wie auch die österreichischen Funde, betreffen sehr naturnahe Waldbiotope. Diese Vorkommen werden aufgrund ihrer Verbreitung und Habitatbesiedlung als autochthon betrachtet. Zudem handelt es sich bei dieser Art, wie auch bei allen anderen Vertretern der Samenfüßer, um eine Art mit einjährigem Lebenszyklus, deren Adulti nur für wenige Monate im Jahr auftreten. Aufgrund der bekannten Verbreitung, Ökologie und Biologie kann auf eine Etablierung in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet in Deutschland geschlossen und eine Verschleppung ausgeschlossen werden. H. oculodistincta gehört zu jenen wärmebedürftigen Tierarten, die postglazial entlang der Donau flussaufwärts vorgedrungen sind und in der Umgebung von Passau die Westgrenze ihrer Verbreitung erreicht haben. Ein weiteres Vordringen ist angesichts des Klimawandels nicht unwahrscheinlich. Für andere Regionen ihres Verbreitungsgebietes wird sie aufgrund ihrer ökologischen Anpassungsfähigkeit als Pionierart eingeschätzt (Kime & Enghoff 2021).
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 85 |
| Europa | 15 |
| Land | 23 |
| Weitere | 10 |
| Wissenschaft | 31 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 2 |
| Ereignis | 2 |
| Förderprogramm | 68 |
| Repositorium | 1 |
| Taxon | 1 |
| Text | 28 |
| unbekannt | 15 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 43 |
| Offen | 74 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 80 |
| Englisch | 40 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Bild | 4 |
| Datei | 5 |
| Dokument | 29 |
| Keine | 64 |
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| Webseite | 28 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 67 |
| Lebewesen und Lebensräume | 113 |
| Luft | 40 |
| Mensch und Umwelt | 117 |
| Wasser | 57 |
| Weitere | 107 |