Die IEW Biogaspark Wolgast GmbH, Schuster Straße 32-33, 17438 Wolgast, beabsichtigt den Biogasanlagenpark Wolgast wesentlich zu ändern und hat hierfür die immissionsschutzrechtliche Genehmigung nach § 16 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) beantragt.
Der Standort befindet sich in 17438 Wolgast in der Gemarkung Wolgast, Netzebander Straße 1b, Gemarkung Wolgast, Flur 14, Flurstück 103/4, 103/5, 103/6, 103/7, 103/9, 103/10 und 102/2, Landkreis Vorpommern-Greifswald.
Gegenstand der wesentlichen Änderung sind:
• Errichtung und Betrieb einer neuen Fahrsiloanlage
• Steigerung der täglichen Inputmenge auf 165 t/d
• Erhöhung der FWL auf 7,35 MW
• Vergrößerung des Biogaslagers auf 52,1 t
• Vergrößerung der Lagerkapazität für Gärrückstände auf 25.982 m³
• Bau einer Biogasaufbereitungsanlage mit einer Kapazität von 6,1 Mio. Nm3
• Errichtung und Betrieb einer RNV-Anlage zur Reinigung von Abgas aus der Biogasaufbereitungsanlage mit einem Volumenstrom von max. 1.950 Nm/h
Gegenstand des Antrages sind neben dem unveränderten Weiterbetrieb vorhandener Anlagenteile, die
• Änderung der Einsatzstoffe auf 24.400 t/a und Erhöhung der Gasmenge auf 3.500.000 m3/a
• Errichtung eines Containers mit O2-Generator für natürliche Entschwefelung, Gasaufbereitung zur Weiterleitung
von Biogas an Biomethanaufbereitung an einem anderen Betriebsstandort
• Installation eines SCR-Katalysator an BHKW 3 inkl. Harnstofflagertank und Ab-füllplatz
• Errichtung eines Gärproduktlager 3 Ø 27 m (Innen), Wandhöhe 8,00 m, Bruttovolumen 4.580 m³, hergestellt aus
Stahlbeton in Ortbetonbauweise, mit Zeltdach (nicht gasdicht)
• Errichtung eines Gärproduktlager 4 Ø 27 m (Innen), Wandhöhe 8,00 m, Bruttovolumen 4.580 m³, hergestellt aus
Stahlbeton in Ortbetonbauweise, mit Gasspeicher (gasdicht)
• Errichtung einer Mistlagerhalle
• Aufstellung eines Wärmespeichers
• Änderung des Gasspeichers auf Gärproduktlager 1
• Nicht Umsetzung bzw. Rückbau
-Gärprodukttrocknung inkl. Nebenanlagen wie ASL Lager und Biofilter
-Gärproduktlager Ø 25,62 m (Innen), Wandhöhe 8,82 m, Bruttovolumen 2.945 m³, hergestellt aus Stahlblech mit
Stahlbetonbodenplatte, mit Wetterschutzdach und Abfüllplatz
Die Andreas Bruns Bioenergie GmbH & Co. KG, Nordhorner Str. 20, 49828 Osterwald, hat mit Schreiben vom 12.12.2024 die Erteilung einer Genehmigung gemäß § 16 Abs. 1 BIm-SchG zur wesentlichen Änderung einer Biogasanlage bean-tragt. Standort der Anlage ist das Grundstück in 49828 Osterwald.
Wesentliche Antragsgegenstände sind
• die Erhöhung der Jährlichen Produktion von Biogas auf maximal 11.006.000 Nm³/Jahr durch eine gleichzeitige Erhöhung der Inputstoffmengen auf maximal 99,86 Tonnen / Tag.
• Errichtung und Betrieb einer Anlage zur Aufbereitung von Biogas, welches in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist werden soll.
Das Verbundvorhaben zwischen der Bioenergy Concept GmbH und des CC4E der HAW Hamburg hat zum Ziel, eine innovative Modell- und Demonstrationsanlage im Landkreis Lüneburg zu realisieren, die Wirtschaftsdünger von mehreren Landwirtschaftsbetrieben zentral zu Biogas vergärt und weiter zu Biomethan aufbereitet. Die hierfür nötige Prozesswärme wird durch den Betrieb einer Pyrolyse erzeugt. Der Einsatz ligninhaltiger Reststoffen und die Produktion von Biokohle stellen ein nachhaltiges und ökologisch zukunftsfähiges Verfahren dar. Das produzierte Biomethan soll primär im Verkehrssektor eingesetzt werden. Als potentieller Hauptabnehmer hat der Landkreis Lüneburg bereits sein Interesse bekundet, das Biomethan in der vom Landkreis betriebenen Elbfähre Bleckede - Neu Darchau und zukünftig auch im ÖPNV zu nutzen. Die als Nebenprodukt pyrolytisch erzeugte Biokohle soll zur Tierfütterung und zur Stabilisierung der Prozessbiologie im Fermenter eingesetzt werden. Sie trägt so zur Aufwertung der Gärreste und zum Humusaufbau der landwirtschaftlichen Flächen bei. Das Ziel der wissenschaftlichen Begleitung seitens der HAW ist es, die Akzeptanz zur Vergärung von Wirtschaftsdüngern zu untersuchen und ggfs. zu stärken. Für die Grundlage des dafür angestrebten Wissenstransfers in alle beteiligten Gruppen soll eine umfangreiche Ausarbeitung bestehender Forschungsergebnisse dienen. Zusätzlich wird mittels Nährstoffanalysen von Edukten und Produkten ein praxisspezifischer Kenntnisstand geschaffen, insbesondere der durch Gärung bedingten, veränderten Düngeeigenschaften von Wirtschaftsdünger. Ferner soll ein allgemeiner Leitfaden zur energetisch-stofflichen Nutzung von Wirtschaftsdüngern in Biogasanlagen geschaffen werden. Eine Bilanzierung von Treibhausgasemissionen der Demonstrationsanlage bilden die Grundlage für mögliche Erweiterungen. Das Verbundvorhabens ist auf drei Jahre vom 07/2023 - 6/2026 ausgelegt und hat ein angestrebtes Fördervolumen von 1,38 Mio €.
Die Firma Biogas Donsel GmbH & Co. KG hat die Änderungsgenehmigung zur wesentlichen Änderung der gemäß § 16 Abs. 1 Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) genehmigten Biogasanlage, Lasterfeld 60 in 48599 Gronau (Gemarkung Epe, Flur 40, Flurstücke 132 und 133) beantragt.
Gegenstand des Antrages sind die Erweiterung der Biogasanlage um
- neue Gärbehälter,
- eine Substratlagerhalle,
- eine Biogasaufbereitungsanlage
- und weitere Bauteile
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