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NAWARO Biogas WBO GmbH & Co KG, Feststellung nach § 5 UVPG

Die Firma NAWARO Biogas WBO GmbH & Co. KG beabsichtigt die wesentliche Änderung der Biogasanlage am Anlagenstandort in 27412 Breddorf, OT Hanstedt, Mühlenstraße. Es sind folgende Änderungsmaßnahmen geplant: • Veränderung der Inputstoffe (insb. Erhöhung der tierischen Substrate), • Erhöhung der Durchsatzkapazität von 99 t/d auf 117,5 t/d, • Verringerung der Feuerungswärmeleistung der Verbrennungsmotoren von 4,322 MW auf 3,16 MW, • Errichtung und Betrieb einer Biogasaufbereitungsanlage (BGAA) mit regenerativer thermischer, Oxidation mit einer Verarbeitungskapazität von 1051200 Nm3/a, • Rückbau zweier Blockheizkraftwerke, • Änderung der Fahrsiloanlagen, • Rückbau eines Containers mit Gülle- und Gärrestzerkleinerer, • Änderung der Verkehrsflächen und • Errichtung und Betrieb eines Schmutzwasserbehälters.

004.00.00/25 Errichtung und Betrieb einer Biogasanlage in Verbindung mit weiteren Anlagen in 14797 Kloster Lehnin

Die Firma VAREM Energie Damsdorf GmbH beantragt die Genehmigung nach § 4 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG), auf dem Grundstück 14797 Kloster Lehnin, Gewerbepark Damsdorf 42 in der Gemarkung Lehnin, Flur 2, Flurstück 198 eine Biogasanlage in Verbindung mit weiteren Anlagen zu errichten und zu betreiben. Das Vorhaben umfasst im Wesentlichen die Errichtung und den Betrieb einer Biogasanlage in Verbindung mit einer Biomethanaufbereitungsanlage, einem Biomethanspeicher, einer Anlage zur Hydrothermalen Karbonisierung (HTC-Anlage) und einer Hackschnitzelheizung. Die Hauptanlage des beantragten Vorhabens stellt die Biogasanlage dar. Beantragt ist die Vergärung von nicht gefährlichen organischen Abfällen, unter anderem aus Abwasseranlagen und der Lebensmittelindustrie. Es handelt sich um eine mesophile Nassvergärung im Durchfluss-Speicher-Verfahren zur Fermentierung von maximal 482 Tonnen pro Tag organischer Stoffe mit dem Ziel der Biogasgewinnung. Das erzeugte Biogas wird in der Biomethanaufbereitungsanlage mit einer Durchsatzleistung von 11 000 000 Normkubikmetern pro Jahr auf Erdgasqualität aufbereitet und in das öffentliche Gasnetz eingespeichert. Das bei der Aufbereitung dem Biogas abgeschiedene CO2 soll für den Einsatz als Kohlensäure in der Lebensmittelindustrie weiter aufbereitet werden. Die bei der anaeroben Vergärung anfallenden Gärprodukte sollen in einer HTC-Anlage zu Pflanzenkohle (Hydrokohle), die dann als Brennstoff vermarktet wird, weiterverarbeitet werden. Die Durchsatzleistung der HTC-Anlage soll 6,6 Tonnen pro Stunde betragen. Zur Beheizung der Anlage ist die Errichtung einer automatischen Hackschnitzelfeuerung mit einer Heizleistung von 2.0 MW geplant. Zum Ausgleich von Produktionsspitzen, Verbrauchsschwankungen und temperaturbedingten Volumenänderungen wird ein Biogasspeicher mit einem Fassungsvermögen von 7 116 Tonnen errichtet. Zur Anlage gehören weiterhin eine Abwasserbehandlungsanlage (biologische Kläranlage) mit einer 2. Reinigungsstufe zum Abbau des Ammoniumgehaltes (Anammoxanlage) und periphere Anlagen, wie Notfackel und PV-Anlagen. Der Standort der Anlage befindet sich im südlichen Bereich des Gewerbeparks Damsdorf innerhalb des Bebauungsplans „Gewerbegebiet Damsdorf“ der Gemeinde Kloster Lehnin. Es handelt sich dabei um eine Anlage der Nummer 8.6.2.1 GE (Biogasanlage) in Verbindung mit den Nummern 8.1.1.3 GE (HTC-Anlage), 1.16 V (Biomethanaufbereitungsanlage), 9.1.1.2 V (Biomethanspeicheranlage) und 1.2.1 V (Hackschnitzelheizung) des Anhangs 1 der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) sowie um ein Vorhaben nach den Nummern 8.4.1.1 A, 8.1.1.2 X, 1.11.1.1 A, 9.1.1.3 S und 1.2.1 S der Anlage 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG). Das Vorhaben fällt gemäß § 3 der 4. BImSchV unter die Industrieemissions-Richtlinie. Beantragt ist weiterhin die Zulassung vorzeitigen Beginns gemäß § 8a BImSchG für - die Baustellenvorbereitung (Baustelleneinrichtung, Aufstellung Containeranlage, Herstellung des Trinkwasseranschlusses), - Erdarbeiten (Aushub Baugrube Keller Haupthalle und Betrieb der Wasserhaltung) sowie - Tiefbaumaßnahmen (Errichtung der Bodenplatte für Haupthalle, Errichtung Bürogebäude). Für das Vorhaben wurden darüber hinaus wasserrechtliche Erlaubnisse gemäß § 8 in Verbindung mit § 10 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) zur Benutzung eines Gewässers bei der oberen Wasserbehörde des Landes Brandenburg und der unteren Wasserbehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark beantragt. 2 Gegenstand dieser Verfahren sind: - die bauzeitliche Grundwasserabsenkung und die Einleitung des dabei zu Tage geförderten Grundwassers (Obere Wasserbehörde) sowie - die Einleitung von Niederschlagswasser, teilweise gesammelt in ein Gewässer (untere Wasserbehörde). Die wasserrechtlichen Erlaubnisverfahren sind selbstständige, parallel zum immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren zu führende Verfahren. Über den Antrag auf Genehmigung nach § 4 BImSchG und den Antrag auf wasserrechtliche Erlaubnis für die bauzeitliche Grundwasserabsenkung und die Einleitung des dabei zu Tage geförderten Grundwassers entscheidet das Landesamt für Umwelt und über den Antrag auf wasserrechtliche Erlaubnis für die Einleitung von Niederschlagswasser entscheidet der Landkreis Potsdam-Mittelmark. Für das Vorhaben besteht die Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung. Die Inbetriebnahme der Anlage ist im September 2026 vorgesehen.

Bekanntmachung gemäß § 5 UVPG - Bioenergie Kisfeld GmbH, Vreden

Gegenstand des Antrages sind neben dem unveränderten Weiterbetrieb vorhandener Anlagenteile, die Errichtung folgender Komponenten:  Aufstellung eines neuen BHKW im vorhandenen Maschinenhaus  Installation eines zusätzlichen Gasspeichers  Aufstellung eines zentralen Aktivkohlefilters zwischen Biogasaufbereitung und neuen Gasspeicher  Aufstellung eines Warmwasserpuffertanks  Änderung der Betriebsweise: die BHKW sollen zukünftig nur zu Zeiten mit hohem Strom- oder Wärmebedarf betrieben werden. Zudem soll durch entsprechende Fütterungsmengen den Wintermonaten zukünftig mehr Biogas produziert werden, als in den Sommermonaten. Übers Jahr gerechnet bleibt die genehmigte Fütterungsmenge von 18.114 t und die produzierte Biogasmenge mit 3.465.000 m³ gleich.  Vormals genehmigte Anlagenteile, wie Trocknung und Lagerplatte für Trocknungsgut wurden bisher nicht errichtet und sollen auch zukünftig nicht errichtet werden.

Vollzug des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) und des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG); Antrag der Firma Erdle Biogasstrom GbR auf Erteilung einer Genehmigung zur wesentlichen Änderung der bestehenden Anlage durch Errichtung und Betrieb der Änderung Abdeckung Gärrestelager auf Tragluftfoliendach, Erhöhung Gärrestelager, Neubau Gasreinigung und Wärmepufferspeicher, Tausch BHKW Deutz 250kWel gegen JMS 412 GS-B.LC 934kWel, Lageverschiebung Trafo, Neubau Batteriespeicher in Memmenhausen, Fl.-Nr. 703 gemäß § 16 BImSchG; Feststellung und Prüfung nach §§ 5, 9 und 7 UVPG

Auf Antrag der Firma Erdle Biogasstrom GbR führt das Landratsamt Günzburg das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren für die wesentliche Änderung der bestehenden Anlage durch. Die wesentliche Änderung der Anlage beinhaltet: a) die Abdeckung des best. Gärrestelagers 3 mittels Tragluftfoliendach als ¼ Kugel mit einem Gasspeichervolumen von 6310 m³ statt der bisherigen Schwimmfolienabdeckung, b) die abweichende Ausführung des Gärrestelagers mit einer Tiefe von 8 m statt genehmigt 7 m und damit einem Behältervolumen von 8139 m³ brutto und 7630 m³ netto (Freibord 0,5 m), c) eine zusätzliche Biogasentschwefelung (Biogasreinigung) mittels 3 Kammer Aktivkohlefilteranlage, d) Errichtung und Betrieb eines Warmwasser-Pufferspeichers mit einem Volumen von 1500 m³ e) Tausch des best. BHKW 250 kWel. Deutzmotor gegen ein BHKW Typ JMS 412 GS-B.LC 934 kWel. mit einem Jenbacher JMS 412 GS-C25 Motor und einer Feuerungswärmeleistung von 2160 kW in einem neuen separaten BHKW-Container f) Änderung der Lage der Trafo-Anlage g) Errichtung und Betrieb zweier Batteriespeicher mit einer Speicherkapazität von je 1704 kW Ferner ist die Aufhebung der Gasspeicherbegrenzung der Tragluftfolienhaube am Gärrestelager 2 mit einem Gasspeichervolumen von 2650 m³ statt bisher 782 m³ (lt. Hersteller ca. 750 m³) vorgesehen.

Bekanntmachung des Landkreises Leipzig zum Ergebnis der standortbezogenen Vorprüfung nach UVPG zur Änderung des Anlagenbetriebes der Grechwitzer Jungbullen Handels GmbH

Es soll eine Biogasaufbereitungsanlage installiert werden, die einen Teil des erzeugten Biogases in einspeisefähiges Biomethan verarbeitet und CO2 abtrennt.

Bekanntmachung gem. § 10 BImSchG i.V.m. § 5 UVPG - Biogas Donsel GmbH & Co. KG

Die Firma Biogas Donsel GmbH & Co. KG hat die Änderungsgenehmigung zur wesentlichen Änderung der gemäß § 16 Abs. 1 Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) genehmigten Biogasanlage, Lasterfeld 60 in 48599 Gronau (Gemarkung Epe, Flur 40, Flurstücke 132 und 133) beantragt. Gegenstand des Antrages sind die Erweiterung der Biogasanlage um - neue Gärbehälter, - eine Substratlagerhalle, - eine Biogasaufbereitungsanlage - und weitere Bauteile

Bau und Betrieb einer Biogasanlage zur gemeinsamen Vergärung von Wirtschaftsdüngern mit anschließender Aufbereitung zu Biomethan

Das Verbundvorhaben zwischen der Bioenergy Concept GmbH und des CC4E der HAW Hamburg hat zum Ziel, eine innovative Modell- und Demonstrationsanlage im Landkreis Lüneburg zu realisieren, die Wirtschaftsdünger von mehreren Landwirtschaftsbetrieben zentral zu Biogas vergärt und weiter zu Biomethan aufbereitet. Die hierfür nötige Prozesswärme wird durch den Betrieb einer Pyrolyse erzeugt. Der Einsatz ligninhaltiger Reststoffen und die Produktion von Biokohle stellen ein nachhaltiges und ökologisch zukunftsfähiges Verfahren dar. Das produzierte Biomethan soll primär im Verkehrssektor eingesetzt werden. Als potentieller Hauptabnehmer hat der Landkreis Lüneburg bereits sein Interesse bekundet, das Biomethan in der vom Landkreis betriebenen Elbfähre Bleckede - Neu Darchau und zukünftig auch im ÖPNV zu nutzen. Die als Nebenprodukt pyrolytisch erzeugte Biokohle soll zur Tierfütterung und zur Stabilisierung der Prozessbiologie im Fermenter eingesetzt werden. Sie trägt so zur Aufwertung der Gärreste und zum Humusaufbau der landwirtschaftlichen Flächen bei. Das Ziel der wissenschaftlichen Begleitung seitens der HAW ist es, die Akzeptanz zur Vergärung von Wirtschaftsdüngern zu untersuchen und ggfs. zu stärken. Für die Grundlage des dafür angestrebten Wissenstransfers in alle beteiligten Gruppen soll eine umfangreiche Ausarbeitung bestehender Forschungsergebnisse dienen. Zusätzlich wird mittels Nährstoffanalysen von Edukten und Produkten ein praxisspezifischer Kenntnisstand geschaffen, insbesondere der durch Gärung bedingten, veränderten Düngeeigenschaften von Wirtschaftsdünger. Ferner soll ein allgemeiner Leitfaden zur energetisch-stofflichen Nutzung von Wirtschaftsdüngern in Biogasanlagen geschaffen werden. Eine Bilanzierung von Treibhausgasemissionen der Demonstrationsanlage bilden die Grundlage für mögliche Erweiterungen. Das Verbundvorhabens ist auf drei Jahre vom 07/2023 - 6/2026 ausgelegt und hat ein angestrebtes Fördervolumen von 1,38 Mio €.

Feststellung gemäß § 5 UVPG (ECO Farm Fuel GmbH & Co. KG, 49838 Handrup) Bek. d. GAA Emden v. 13.07.2026 – EMD25-091-02

Die Firma Farm Fuel GmbH & Co. KG, Gewerbestraße 2, 49838 Handrup, hat mit Schreiben vom 25.11.2025 die Erteilung einer Genehmigung gemäß §§ 4, 19 BImSchG für die Errichtung und den Betrieb einer Biogasaufbereitungsanlage mit einer Verarbeitungskapazität an Rohbio-gas von 4,8 Mio. Nm³/a am Standort in 49770 Dohren, Die Hammen, Gemarkung Dohren, Flur 16, Flurstück 53/3 beantragt. Die Biogasaufbereitungsanlage besteht im Wesentlichen aus der Biogasaufbereitungsanlage mit einer Verarbeitungskapazität an Rohbiogas von 4,8 Mio. Nm³/a gemäß Nr. 1.16V des Anhang I der Vierten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen - 4. BImSchV).

G15125 - Feststellung des Unterbleibens einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das Vorhaben Errichtung und Betrieb einer Biomethananlage in 15306 Gusow

Die Firma E-Energie Karlshof GmbH, Karlshof 7 in 15306 Gusow beantragt die Genehmigung nach § 4 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG), auf dem Grundstück in 15306 Gusow, Karlshof 7 in der Gemarkung Gusow, Flur 4, Flurstück 386 eine Biomethananlage zu errichten und zu betreiben (Az.: G15125). Das Vorhaben umfasst im Wesentlichen die Errichtung und den Betrieb einer Anlage zur Aufbereitung von Biogas (Biomethananlage) mit einer Verarbeitungskapazität von 10,9 Million Normkubikmetern Rohgas je Jahr. Nach der Inbetriebnahme der geplanten Biomethananlage werden die vorhandenen Blockheizkraftwerk-Motoren nicht mehr benötigt, außer Betrieb genommen und zurückgebaut. Infolgedessen entfällt auch der Bedarf für den Pflanzenöllagertank, der ebenfalls rückgebaut wird. Es handelt sich dabei um eine Anlage der Nummer 1.16 V des Anhangs 1 der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) sowie um ein Vorhaben nach Nummer 1.11.2.1 A der Anlage 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG). Nach § 7 Absatz 1 UVPG war für das beantragte Vorhaben eine allgemeine Vorprüfung durchzuführen. Die Feststellung erfolgte nach Beginn des Genehmigungsverfahrens auf der Grundlage der vom Vorhabensträger vorgelegten Unterlagen sowie eigener Informationen. Im Ergebnis dieser Vorprüfung wurde festgestellt, dass für das oben genannte Vorhaben keine UVP-Pflicht besteht.

Innovatives ökologisches und ökonomisches Konzept für den Weiterbetrieb von Biogasbestandsanlagen unter Berücksichtigung fortschrittlicher Biogasaufbereitungsmethoden mit optimierter CO2-Reduzierung für verschiedene Betriebsmodelle, Teilvorhaben1: Entwicklung eines Gesamtanlagenkonzeptes

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