Das Benthic Information System (BenINFOS) soll die Experten und Expertinnen der Fach AG Benthos im Rahmen der Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO) bei der Umsetzung der Anforderungen der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (2008/56 / EU, MSRL) zur Bewertung des Zustandes der Meeresbodenfauna unterstützen. Dies betrifft vor allem: - Aggregation und Konsolidierung von Benthosdaten aus dezentralen Strukturen und Bereitstellung in einem standardisierten BenINFOS-Datenmodell - Berechnung der für die Bewertung erforderlichen Indexwerte (M-AMBI, BQI) und transparente Darstellung der Berechnungsebenen - Implementierung der Berechnung von zwei Indizes (M-AMBI und BQI), die eine Bewertung des Zustandes des benthischen Ökosystems ermöglichen - Export der berechneten Indizes zusammen mit allen Protokolldateien und Quelldaten, um volle Transparenz und Wiederholbarkeit zu gewährleisten - Bereitstellung weiterer Datenintegrationsoptionen für zusätzliche Akteure und Prozesse - Die daraus resultierende einheitliche Bewertung wird über eine Online-Anwendung (BenINFOS-Fachanwendung) und über Download- und Visualisierungs-Dienste zugänglich gemacht Die Anwendung bietet ein Verfahren zur Integration von Datensätzen und zur Konfiguration von Indexberechnungsläufen sowie Möglichkeiten zur Visualisierung und Download der Ergebnisse.
Sanierung der Bergbaufolgelandschaft im Freistaat Sachsen. Lausitzer Seenland: Verbindungskanäle (Innere Verbinder) Planfeststellungsbeschluss „Herstellung der Verbindungskanäle Tagebaurestgewässer Spreetal-Bluno“ (Überleiter 2, 3, 3a, 4 und 5) vom 13.11.2009 - Herstellung des „Verbindungskanals Blunodamm“ vom TRG Nordrandschlauch zum TRG Nordschlauch als schiffbar gestaltete Verbindung (ÜL 3) – TO 223, - Herstellung des „Verbindungskanals Restsee Spreetal“ vom TRG Nordrandschlauch zum TRG Südostschlauch (ÜL 2) – TO 224, - Herstellung des „Verbindungskanals Tieflage Süd/Ost-Schlauch“ vom TRG Südostschlauch – westlicher Teil zum TRG Südostschlauch – östlicher Teil (ÜL 4) – TO 225, - Herstellung des „Verbindungskanals Tieflage Senke A/B“ vom TRG Südostschlauch zum TRG Bluno (ÜL 5) – TO 226, - Herstellung des „Verbindungskanals Knotenpunktbereich“ vom TRG Nordschlauch zum TRG Bluno als schiffbar gestaltete Verbindung (ÜL 3a) – TO 227 einschließlich der Errichtung zugehöriger Anlagen, insbesondere Brückenbauwerken.
Das Internetangebot des Landesamtes für Umwelt zum Moorschutz wendet sich vor allem an Ratsuchende und Menschen, die sich mit der Vorbereitung von Moorprojekten beschäftigen. Lange Zeit fehlte es im Land Brandenburg an fachlicher Beratung für Projektträger von Moorschutzvorhaben und für all diejenigen, die mehr über Moorschutz in Brandenburg erfahren wollen. Seit Mai 2007 existiert im Landesamt der Fachbereich Moorschutz, der diese Lücke schließt und Ansprechpartner für alle Fragen zum praktischen Moorschutz ist. Die Mitglieder des Fachbereiches Moorschutz unterstützen Sie bei allen Phasen der Projektplanung bis zur Umsetzung gern. Das Internetangebot des Landesamtes für Umwelt zum Moorschutz wendet sich vor allem an Ratsuchende und Menschen, die sich mit der Vorbereitung von Moorprojekten beschäftigen. Lange Zeit fehlte es im Land Brandenburg an fachlicher Beratung für Projektträger von Moorschutzvorhaben und für all diejenigen, die mehr über Moorschutz in Brandenburg erfahren wollen. Seit Mai 2007 existiert im Landesamt der Fachbereich Moorschutz, der diese Lücke schließt und Ansprechpartner für alle Fragen zum praktischen Moorschutz ist. Die Mitglieder des Fachbereiches Moorschutz unterstützen Sie bei allen Phasen der Projektplanung bis zur Umsetzung gern. Der Fachbereich Moorschutz ist auch für die Fachstellungnahme des Landesamtes zu geförderten Moorprojekten (bis zum Jahr 2014 Integrierte Ländliche Entwicklungs-Richtlinie (ILE-Richtlinie)) zuständig. Weiterhin erstellt der Fachbereich Fachkonzepte und arbeitet unter anderem in der Arebitsgemeinschaft Moorschutzprogramm Brandenburg mit. Moorschutz schafft Bedingungen, bei denen Moore erhalten bleiben oder besser wachsen können. Das ist in aller Regel bei Wasserständen von 10 Zentimeter unter Flur und höher der Fall. Sinkt der Wasserstand tiefer unter Flur, wird der Moorboden belüftet. Mikroorganismen beginnen dann sofort mit der Zerkleinerung der Feststoffe im Torf. Zum Schluss bleiben niedermolekulare Stoffe und Gase übrig. Mit konventionellen Bewirtschaftungsmethoden sind nasse, wachsende Moore nicht zu nutzen. Daher betrachten Nutzer und Flächeneigentümer Moorschutzprojekte oft mit Sorge. Der Planer von Moorschutzvorhaben muss sich diesem Thema frühzeitig stellen, Vertrauen vermitteln, auf die Beteiligten offen zu gehen und Lösungen aufzeigen. Auch wenn es manchmal ein steiniger Weg sein mag, so ist das Ergebnis eines wachsenden Moores viele Mühen wert. Diese Seiten wollen auch dafür Mut machen. Der Fachbereich Moorschutz ist auch für die Fachstellungnahme des Landesamtes zu geförderten Moorprojekten (bis zum Jahr 2014 Integrierte Ländliche Entwicklungs-Richtlinie (ILE-Richtlinie)) zuständig. Weiterhin erstellt der Fachbereich Fachkonzepte und arbeitet unter anderem in der Arebitsgemeinschaft Moorschutzprogramm Brandenburg mit. Moorschutz schafft Bedingungen, bei denen Moore erhalten bleiben oder besser wachsen können. Das ist in aller Regel bei Wasserständen von 10 Zentimeter unter Flur und höher der Fall. Sinkt der Wasserstand tiefer unter Flur, wird der Moorboden belüftet. Mikroorganismen beginnen dann sofort mit der Zerkleinerung der Feststoffe im Torf. Zum Schluss bleiben niedermolekulare Stoffe und Gase übrig. Mit konventionellen Bewirtschaftungsmethoden sind nasse, wachsende Moore nicht zu nutzen. Daher betrachten Nutzer und Flächeneigentümer Moorschutzprojekte oft mit Sorge. Der Planer von Moorschutzvorhaben muss sich diesem Thema frühzeitig stellen, Vertrauen vermitteln, auf die Beteiligten offen zu gehen und Lösungen aufzeigen. Auch wenn es manchmal ein steiniger Weg sein mag, so ist das Ergebnis eines wachsenden Moores viele Mühen wert. Diese Seiten wollen auch dafür Mut machen. Bild vergrößern Mit acht Projektpartnern startete Ende 2020 das Pilotvorhaben Klimamoor (”Klimaschutz und Klimafolgenanpassung durch moorschonende Einrichtung der Staubereiche und Wasserbewirtschaftung in Bezug auf Moorflächen des Landes Brandenburg und deren Einzugsgebiete“) des Landes Brandenburg. Im Auftrag des Landesamts für Umwelt wurden durch die Arbeitsgemeinschaft „Klimamoor“ insgesamt 20 Moorgebiete bearbeitet. Ziel des Pilotvorhabens war es, die Möglichkeiten von Klimaschutz auf landwirtschaftlich genutzten Niedermoorböden auszuloten. Durch Maßnahmen zur Anhebung von Wasserständen auf landwirtschaftlich genutzten Mooren kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen geleistet werden. Das Projekt endete am 31.12.2025. Weitere Informationen zu dem Projekt können bei w26@lfu.brandenburg.de angefragt werden. Bild vergrößern Mit acht Projektpartnern startete Ende 2020 das Pilotvorhaben Klimamoor (”Klimaschutz und Klimafolgenanpassung durch moorschonende Einrichtung der Staubereiche und Wasserbewirtschaftung in Bezug auf Moorflächen des Landes Brandenburg und deren Einzugsgebiete“) des Landes Brandenburg. Im Auftrag des Landesamts für Umwelt wurden durch die Arbeitsgemeinschaft „Klimamoor“ insgesamt 20 Moorgebiete bearbeitet. Ziel des Pilotvorhabens war es, die Möglichkeiten von Klimaschutz auf landwirtschaftlich genutzten Niedermoorböden auszuloten. Durch Maßnahmen zur Anhebung von Wasserständen auf landwirtschaftlich genutzten Mooren kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen geleistet werden. Das Projekt endete am 31.12.2025. Weitere Informationen zu dem Projekt können bei w26@lfu.brandenburg.de angefragt werden. Das Pilotprojekt BLuMo hat das Ziel, die nasse Bewirtschaftung von Niedermoorflächen zu erproben und eine dauerhafte, nachhaltige Wertschöpfung durch landwirtschaftliche Nutzung zu ermöglichen. Dazu werden in Zusammenarbeit mit den Landnutzern Demonstrationsflächen im Rhinluch, in den Möllmer Seewiesen und im Randowbruch eingerichtet. Das Projekt liefert wertvolle Erkenntnisse durch die Erprobung der praxistauglichen Wiedervernässung und der nachhaltigen Nutzung. Erhaltung und Wiederherstellung kalkreicher Niedermoore. In sechs Landkreisen, Dahme-Spreewald, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Oder-Spree, Uckermark und Barnim, wird den Kalkmooren ihre eigentliche Bedeutung für den Natur- und Klimaschutz und den Wasserhaushalt zurückgegeben. Kalkmoore gehören zu den wertvollsten und am stärksten bedrohten Ökosystemen Brandenburgs. Erhalt mit durch Nutzung: Bewirtschaftung und Biomasseverwertung von nassen Niedermooren - WetNetBB-Projekt. Die Trockenlegung von Moorgebieten hat über Jahrzehnte hinweg zur Freisetzung von im Torf gebundenem CO2 geführt und die Bodenmasse reduziert. Das Projekt WetNetBB am Landesamt für Umwelt modelliert und demonstriert gemeinsam mit Partnern aus der Wissenschaft wichtige Schritte in diesem Prozess der Wiedervernässung in Niedermooren Brandenburgs. Initiierung und Begleitung durch den Fachbereich Moorschutz mit hilfreicher Unterstützung des Landkreises Dahme-Spreewald Umsetzung: Wasser- und Bodenverband "Nördlicher Spreewald" Der Fachbereich hat das Vorhaben über mehrere Jahre vorbereitet und bei der Europäische Union mit Unterstützung des "NaturSchutzFonds Brandenburg" beantragt und anschließend fachlich begleitet. Der NaturSchutzFonds ist Projektträger. NaturSchutzFonds - Kalkmoore Brandenburg Planung und Vorbereitung durch den Fachbereich Moorschutz, Projektträgerschaft durch Landschaftspflegeverband „Uckermark-Schorfheide“ Der Fachbereich hat das Vorhaben mehrere Jahre vorbereitet, beantragt und die ersten zwei Jahre als Projektträger begleitet. Das Vorhaben wird seit 2014 vom Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin fortgeführt. Projektinfos unter: www.lifeschreiadler.de/ Vorbereitung, Beantragung und Baubegleitung durch den Fachbereich, Projektträger: Sielmannstiftung Initiierung und Begleitung durch den Fachbereich Moorschutz mit hilfreicher Unterstützung des Landkreises Dahme-Spreewald Umsetzung: Wasser- und Bodenverband "Nördlicher Spreewald" Der Fachbereich hat das Vorhaben über mehrere Jahre vorbereitet und bei der Europäische Union mit Unterstützung des "NaturSchutzFonds Brandenburg" beantragt und anschließend fachlich begleitet. Der NaturSchutzFonds ist Projektträger. NaturSchutzFonds - Kalkmoore Brandenburg Planung und Vorbereitung durch den Fachbereich Moorschutz, Projektträgerschaft durch Landschaftspflegeverband „Uckermark-Schorfheide“ Der Fachbereich hat das Vorhaben mehrere Jahre vorbereitet, beantragt und die ersten zwei Jahre als Projektträger begleitet. Das Vorhaben wird seit 2014 vom Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin fortgeführt. Projektinfos unter: www.lifeschreiadler.de/ Vorbereitung, Beantragung und Baubegleitung durch den Fachbereich, Projektträger: Sielmannstiftung