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Found 7 results.

Teilprojekt B, Teilprojekt H

Neophyten in Bremen - Erfassung, Bewertung, Risikoabschätzung

Das Projekt leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bestandserfassung, Bewertung und Risikoabschätzung von Neophyten und somit zum Schutz der biologischen Artenvielfalt als auch zum Schutz funktioneller Aspekte der Biodiversität. Ziel: Es liefert damit eine Entscheidungsgrundlage für möglicherweise notwendig werdende Kontroll- bzw. Beseitigungsmaßnahmen. Das Projekt stellt den Ausgangspunkt für zukünftige Beobachtungen und damit des geforderten Monitorings gebietsfremder Arten dar, und soll zudem erste Hinweise auf Veränderungen geben. Methode: In ausgewählten Flächen der Stadt Bremen erfolgt im Rahmen des Projektes die Erfassung von allen und speziell von problematischen Neophyten. Das Projekt erfasst und beschreibt qualitativ und quantitativ, welche Neophyten in Bremen vorkommen und wie stark die verschiedenen Biotoptypen (SUBV 2005) und innerstädtischen Strukturtypen betroffen sind.

TEMPO - Biodiversität und Bebauung auf Zeit

Mit diesem Forschungsantrag sollen die Voraussetzungen für Biodiversität und Bebauung auf Zeit am Beispiel der Stadtbrachen in Gewerbegebieten geprüft werden. Freiflächen und bauliche Nutzungen werden planerisch als Einheiten in einem raumzeitlichen Wechsel gesehen ('Schutz trotz Nutzung'). Die Zeit der intensiven baulichen Nutzung und die nachfolgende Periode bis zur Umnutzung bestimmt die Lebensdauer der Stadtbrachen. Die Biodiversität der Stadtbrachen hängt von Bodenqualitäten und Störungsfrequenzen ab. Dies wird durch Habitatmodelle von Pflanzen- und Insekteneinzelarten sowie funktionellen Pflanzentypen quantifiziert. Außerdem wird ein Mosaikzyklusmodell zur Analyse der Biodiversität unter verschiedenen raum-zeitlichen Konfigurationen erarbeitet. Dazu kommen architektonische, planungsrechtliche und sozioökonomische Untersuchungen für eine Bebauung auf Zeit. Die wissenschaftlichen Untersuchungen fließen in Modellplanungen ein. Damit soll gezeigt werden, wie die Ergebnisse planerisch umgesetzt werden können. Publikationen, Symposien und Empfehlungen für ein Modellprojekt sollen die Ergebnisse in die Praxis transportieren.

Integriertes Hochwasserrisikomanagement in einer individualisierten Gesellschaft (INNIG), Teilprojekt 1: Risikoanalyse und -steuerung

Vorhabenziel des beantragten Projektes ist es, die Methodik der natur-/ ingenieurwissenschaftlichen Risikoanalyse zur Beurteilung der Hochwassergefährdung am Beispiel der Stadt Bremen weiterzuentwickeln und diese zu einer Methodik rationaler Kosten-Nutzen-Entscheidungen zu erweitern. In Kooperation mit anderen Teilprojekten des Verbundvorhabens INNIG sollen durch Vergleich des objektiven Risikos mit der subjektiven Risikowahrnehmung verbesserte Techniken der Risikokommunikation entwickelt werden. Diese sollen auch zur Kommunikation von Alternativen zur Reduzierung und Steuerung der Hochwassergefährdung Einsatz finden. Die Aufgabe des Franzius-Instituts als Teil des Verbundprojekts ist eine Ermittlung der Versagenswahrscheinlichkeit von Hochwasserschutzanlagen und eine Analyse des zu erwartenden Überflutungsschadens. Die Erhebung der Belastung der Schutzanlagen erfolgt durch gekoppelte numerische Simulation von Strömung, Wellen und Abfluss. Überflutungsprozesse werden mit dem Programm M IKE21HD simuliert. Die Ergebnisse werden in einem geographischen Informationssystem zusammengefasst und Entscheidungsträgern, u.a. Deichverbänden, zur Verfügung gestellt.

Ermittlung der maximalen Hochwasserstände und Überprüfung der Bestickhöhen der Ochtumdeiche auf stadtbremischem Gebiet

Für die Ochtum sollen die aktuellen Hochwasserstände und die Bestickhöhen der Deiche festgesetzt werden. Dazu wird ein eindimensionales instationäres Strömungsmodell der Ochtum aufgebaut und an ein bereits vorhandenes Modell der Unterweser angeschlossen.

Verbundprojekt: Stadt 2030, Bremen, eine zeitbewusste Stadt - Teilprojekt: B

Das Projekt verfolgt folgende Ziele: In ausgewählten Stadtteilen werden zivilgesellschaftliche Mobilitäts- und Zeitpakte vorbereitet, um stadtteilbezogene Vereinbarungen zwischen den relevanten Akteuren über abgestimmte Fahrpläne, Öffnungszeiten, Dienstleistungsangebote herzustellen. Diese bauen auf den normativen und analytischen Grundlagen des Leitbildes 'Bremen 2030-eine zeitbewusste Stadt' auf, das den internationalen Wissensstand reflektiert und Leitlinien für eine zeitorientierte Stadtpolitik formuliert. Die Erarbeitung und Umsetzung eines solchen Leitbildes erfordert einen intensiven Beteiligungsprozess zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, denn nur auf diese Weise kann ein Leitbild tatsächlich eine handlungsleitende Funktion annehmen. Beim Senator für Bau und Umwelt wird eine Koordinationsfunktion eingerichtet, die die Beiträge der wissenschaftlichen Partner, der beteil. Senatsressorts, der gesellschaftlichen Akteure wie z.B. des FORUMS 'Zeiten der Stadt' miteinander verbindet. Die wissenschaftlichen Partner erarbeiten die Grundlagen des Leitbildes und die Ansätze seiner praktischen Verwirklichung. usw.

Verbundprojekt: Stadt 2030, Bremen, eine zeitbewusste Stadt - Teilprojekt: A

Das Projekt verfolgt folgende Ziele: In ausgewählten Stadtteilen werden zivilgesellschaftliche Mobilitäts- und Zeitpakte vorbereitet, um stadtteilbezogene Vereinbarungen zwischen den relevanten Akteuren über abgestimmte Fahrpläne, Öffnungszeiten, Dienstleistungsangebote herzustellen. Diese bauen auf den normativen und analytischen Grundlagen des Leitbildes 'Bremen 2030 - eine zeitbewusste Stadt' auf, das den internationalen Wissensstand reflektiert und Leitlinien für eine zeitorientierte Stadtpolitik formuliert. Die Erarbeitung und Umsetzung eines solchen Leitbildes erfordert einen intensiven Beteiligungsprozess zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, denn nur auf diese Weise kann ein Leitbild tatsächlich eine handlungsleitende Funktion annehmen. Beim Senator für Bau und Umwelt wird eine Koordinationsfunktion eingerichtet, die die Beiträge der wissenschaftliche Partner, der beteiligten Senatsressorts, der gesellschaftlichen Akteure wie z.B. des FORUMS 'Zeiten der Stadt' miteinander verbindet. Die wissenschaftliche Partner erarbeiten die Grundlagen des Leitbildes und der Ansätze seiner praktischen Verwirklichung. Die Stadt wirkt auf die Herstellung des Beteiligungsprozesse und der Umsetzung ihrer Ergebnisse mit.

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