Das bundesländerübergreifende Biosphärenreservat wurde 2023 von der UNESCO anerkannt. Es hat eine Fläche von 452 km². Davon liegen 25 Prozent (111 km²) in Niedersachsen. Der Drömling ist eine ökologisch und landschaftsästhetisch besonders wertvolle, historisch gewachsene Kulturlandschaft mit Moorcharakter an der Grenze zwischen den Bundesländern Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Erst vor 250 Jahren wurde die ehemals mit Erlenbruchwald bestandene, sumpfige Niederung durch die Anlage von Gräben und Kanälen in eine einzigartige Kulturlandschaft übergeführt. Von dem netzartigen Grabensystem leitet sich der Name „Land der tausend Gräben“ ab, womit bereits der Name auf eine der höchsten bewirtschafteten Gewässernetzdichten Europas hinweist. Das netzartige Biotopverbundsystem entlang der Gewässer des Drömlings resultiert in einer außerordentlichen Bedeutung im Hinblick auf die Artenvielfalt. So stellt der Drömling für zahlreiche vom Aussterben bedrohte und gefährdete Tier- und Pflanzenarten einen Lebens- und Rückzugsraum dar. Heute gilt der Drömling als Refugialraum mit Trittstein- und Biotopverbundfunktion zwischen Elbe und Weser.
Das bundesländerübergreifende Biosphärenreservat wurde 2023 von der UNESCO anerkannt. Es hat eine Fläche von 452 km². Davon liegen 25 Prozent (111 km²) in Niedersachsen. Der Drömling ist eine ökologisch und landschaftsästhetisch besonders wertvolle, historisch gewachsene Kulturlandschaft mit Moorcharakter an der Grenze zwischen den Bundesländern Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Erst vor 250 Jahren wurde die ehemals mit Erlenbruchwald bestandene, sumpfige Niederung durch die Anlage von Gräben und Kanälen in eine einzigartige Kulturlandschaft übergeführt. Von dem netzartigen Grabensystem leitet sich der Name „Land der tausend Gräben“ ab, womit bereits der Name auf eine der höchsten bewirtschafteten Gewässernetzdichten Europas hinweist. Das netzartige Biotopverbundsystem entlang der Gewässer des Drömlings resultiert in einer außerordentlichen Bedeutung im Hinblick auf die Artenvielfalt. So stellt der Drömling für zahlreiche vom Aussterben bedrohte und gefährdete Tier- und Pflanzenarten einen Lebens- und Rückzugsraum dar. Heute gilt der Drömling als Refugialraum mit Trittstein- und Biotopverbundfunktion zwischen Elbe und Weser.
Der Kartendienst (WMS-Gruppe) stellt die Geodaten aus dem Landschaftsprogramm Saarland die Themenkarte Wald und Landwirtschaft dar.:Im Landschaftsprogramm werden Räume zur Entwicklung von Auen-/Bruchwäldern bzw. Gewässerbegleitenden Erlen-/Eschenwäldern über ein Symbol dargestellt. Die Auswahl der Räume erfolgt auf den potentiellen Standorten dieser Waldgesellschaften unter Berücksichtigung der aktuellen Ausprägung der vorkommenden Lebensgemeinschaften mit ihren Pflanzen- und Tierarten und möglicher Konflikte mit bestehenden Nutzungen. Diese Räume müssen im Rahmen von konkreten Projekten zur Waldentwicklung näher untersucht und flächenmäßig konkretisiert werden. s. Landschaftsprogramm Saarland, Kapitel 9.9 und 6.5.4
Dieser Datensatz umfasst alle im Landkreises Oldenburg vorhandenen Naturdenkmale (ND). Momentan sind 416 ND ausgewiesen. Davon befinden sich 209 flächenhafte ND, 23 linienhafte ND und 184 punktuelle ND im Landkreis Oldenburg. Ein Naturdenkmal ist eine besonders markante Einzelschöpfung der Natur. Im Vordergrund steht immer das einzelne, zu schützende Objekt in seiner ganz individuellen Bedeutung, das sich gegenüber anderen Vertretern seiner Art besonders auszeichnet. Die Vielfalt der Naturdenkmalstypen entspricht der Vielfalt der Naturerscheinungen in einem Naturraum, wie der Geest, dem Moor oder der Marsch. Als besonders charakteristische Elemente sind Naturdenkmale ein "Spiegel" der Landschaftsentwicklung. Sie haben deshalb eine besondere Bedeutung für: Heimatkunde und Kulturgeschichte, Naturkunde und Wissenschaft, das Landschaftserleben, da sie die Landschaft durch ihre Eigenart, Seltenheit oder Schönheit prägen. Der Schutz eines flächenhaften Naturdenkmals geht über den gesetzlichen Schutz der nach § 30 Bundesnaturschutzgesetz Geschützten Biotope hinaus, da in der Örtlichkeit sinnvolle Abgrenzungen unter Einbeziehung von Pufferzonen festgelegt werden. Der Landkreis Oldenburg ist reich an besonderen Einzelschöpfungen der Natur, die als Naturdenkmale gemäß § 28 des Bundesnaturschutzgesetzes in Verbindung mit § 21 Nds. Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz unter Schutz gestellt wurden. Dabei handelt es sich um besonders eindrucksvolle alte Einzelbäume oder Baumreihen und Alleen, Findlinge, Kleinmoore oder Schlatts, Heideflächen, Sandtrockenrasen, Binnendünen Feuchtwiesen mit vorkommen gefährdeter Pflanzenarten, alte Torfkanäle, Altarme, Braken, Tonkuhlen Besondere geologische Formationen alte Befestigungswälle, besonders ausgeprägte Wallhecken, Kratteichenwälle Kleine, besonders ausgeprägte Wälder, z. B. Bruchwälder, Hutewälder seltene Pflanzenvorkommen, z.B. die Schachblumenwiese bei Wildeshausen. Zur Zeit sind 345 Objekte geschützt, die insgesamt eine Fläche von 422 ha einnehmen.
Der Kartendienst (WFS-Gruppe) stellt die Geodaten aus dem Landschaftsprogramm Saarland die Themenkarte Wald und Landwirtschaft dar.:LAPRO2009 - Entwicklung von Auenwäldern, Bruchwäldern bzw. Gewässerbegleitenden Erlen-, Eschenwäldern
Naturschutzfachliche Untersuchungen als Basis eines Maßnahmenkataloges zur Wiedervernässung eines Erlenbruchwaldes unter Einbezug verschiedener Nutzungsinteressen (Forst, Landwirtschaft, Naturschutz, Unterhaltungsverbände).
In der Lietzengrabenniederung befinden sich großflächige Flachwasserbereiche. Während der Rieselfeldzeit wurde der Graben begradigt und vertieft, damit die großen Wassermengen schneller abfließen konnten. Heute wird angestrebt, das Wasser länger in der Landschaft zu halten. Denn nach Aufgabe der Rieselfeldnutzung fiel das Gebiet rund um Hobrechtsfelde zunehmend trocken und der Grundwasserspiegel sank stark ab. Die Wiedervernässung zeigt bereits Erfolge, denn viele seltene Sumpf- und Wasservögel sowie Amphibien haben sich im Gebiet angesiedelt. Bild: Berliner Forsten Wiedervernässung Mit Hilfe der Umweltentlastungsprogramme (UEP) I und II konnten zahlreiche wasserbauliche Maßnahmen mit dem Ziel der Wiedervernässung erfolgreich umgesetzt werden. Mit dem eigens für das Gebiet entwickelten Bucher Verfahren wurde der Boden saniert. Seit 2005 wird mittels Klarwasseraufleitung der Wasserhaushalt des Gebietes stabilisiert. Wiedervernässung Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten Bauwerke Die Teiche 12 und 13 erinnern an die ehemalige Nutzung der Rieselfelder. Sie wurden 2002 im Zuge der Wiedervernässung zur Stabilisierung des Wasserhaushaltes der umliegenden Flächen und der südlich angrenzenden Feuchtgebiete angelegt. Erhaltene alte Wallstrukturen bilden die Einfassung. Bauwerke Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten Ökologische Bedeutung Durch die Entstehung neuer Feuchtgebiete und die Stabilisierung vorhandener Gewässer und Bruchwälder wurde das Lietzengrabengebiet naturschutzfachlich stark aufgewertet. Es bietet heute vielen Arten ein Zuhause, seltene Sumpf- und Wasservögel sowie Amphibien können in und um die Biotope beobachtet werden. Durch Abriss- und Sanierungsmaßnahmen konnte eine Umweltentlastung realisiert werden. Ökologische Bedeutung Weitere Informationen
Berliner Wälder sind von besonderer Qualität. Mit den Waldbaurichtlinien setzen die Berliner Förster bundesweit Maßstäbe für die ökologische Bewirtschaftung und naturnahe Entwicklung. Unter besonderer Berücksichtigung der Klimaprognosen werden Kiefernbestände zu Mischwäldern entwickelt. Der Kernbeißer und der gefährdete Mittelspecht bevorzugen solche abwechslungsreichen Laubwälder. Im Frühjahr sprießen Busch-Windröschen und Leberblümchen. Es ist erstaunlich, aber tote und absterbende Bäume sind hier unabdingbar, da sie die Lebensgrundlage vieler Pilz- und Käferarten bilden. Wo es richtig nass ist, finden sich Moor- und Erlenbruchwälder.
Innerhalb des länderübergreifenden Naturparks Barnim wurden in den letzten Jahren große Landschaftsräume im Umfeld von Berlin-Buch als Schutzgebiete ausgewiesen. Gemeinsam mit dem Landschaftsschutzgebiet (LSG) Westbarnim in Brandenburg bildet das LSG Buch, welches sich vom Ortsteil Karow bis an die nördliche Stadtgrenze Berlins erstreckt, ein großes, zusammenhängendes Schutzgebietssystem. Inmitten des etwa 870 ha großen LSG Buch befindet sich das Naturschutzgebiet Bogenseekette und Lietzengrabenniederung . Ein Teil des Naturschutzgebietes gehört zum Hobrechtswald. Die Bogenseekette liegt im Bucher Forst. Naturschutzgebiet Bogenseekette und Lietzengrabenniederung Das Naturschutzgebiet umfasst etwa 130 ha und besteht aus zwei räumlich getrennten Teilen. Dies ist zum einen die westlich des Bucher Forstes liegende Lietzengrabenniederung – ein von Feucht- und Nasswiesen geprägtes Niedermoor. Seltene Sumpf- und Wasservögel wie Knäckente, Rothalstaucher und Kiebitz haben sich in den neu entwickelten, ausgedehnten Wasserflächen mit Seggen- und Röhrichtbeständen angesiedelt. Während der Zugzeit nutzt der Kranich die Vernässungsflächen als Schlaf- und die Umgebung häufig sogar als Brutplatz. In Trockenperioden werden Schnepfenvögel wie Bruchwasserläufer und Bekassine von den ausgedehnten Schlammflächen angelockt, die sich aufgrund des sinkenden Wasserspiegels gebildet haben. Der zweite Teil des Naturschutzgebietes setzt sich aus dem Gebiet um die Bogenseekette mit ihren Röhrichten, den nördlich angrenzenden naturnahen Waldbereichen und den Bucher Waldwiesen zusammen. Die Bogenseekette ist ein bedeutendes Laichgebiet für Amphibien; jedes Jahr wandern allein 2.000 Erdkröten in das Feuchtgebiet. Das Naturschutzgebiet beherbergt zudem zahlreiche Käferarten. Dank der Errichtung einer modernen Amphibien- und Kleinsäugerleiteinrichtung an der Schönerlinder Chaussee mit mehreren Untertunnelungen der Fahrbahn, können die Tiere während der saisonalen Wanderungen gefahrlos passieren. Der Bucher Forst, ein abwechslungsreiches naturnahes Mischwaldgebiet mit Bruchwäldern sowie Buchen- und Eichenbeständen, bildet das Herz des LSG Buch. Auf den feuchten Waldwiesen und in den Bruchwäldern blühen Sumpfdotterblumen und Schwertlilien. Im Bucher Altforst gibt es das einzige natürliche Vorkommen des Leberblümchens im Land Berlin. Specht, Waldkauz, Fledermäuse und seltene Käferarten finden in den alten Buchen und Eichen beste Lebensbedingungen. Angrenzende Naturschutzgebiete Direkt an den Hobrechtswald grenzen drei weitere Naturschutzgebiete (NSG) an. Dies sind das NSG Karower Teiche im Süden, das NSG Schönower Heide im Norden und das NSG Mittelbruch im Osten.
Klimaschutzministerin Katrin Eder übergibt Förderbescheid in Höhe von rund 127.500 Euro an Gemeinde Gehlert – Landesforsten entwickelte Konzept zum Hochwasser- und Waldschutz und setzt dieses nun im Auftrag der Kommune um. „Die Renaturierung des Rothbachtals zeigt beispielhaft, wie wir Klimaschutz und Klimaanpassung direkt vor Ort umsetzen können: Indem wir Wasser wieder in der Landschaft halten, stärken wir wertvolle Lebensräume, sichern unsere Trinkwasserressourcen und machen unsere Regionen widerstandsfähiger gegen Dürre und Starkregen“, so Klimaschutzministerin Katrin Eder am heutigen Donnerstag im Westerwaldkreis, wo sie gemeinsam mit Landtagspräsident Hendrik Hering einen Förderbescheid in Höhe von rund 127.500 Euro an den Ersten Beigeordneten Dörner der VG Hachenburg für die Ortsgemeinde Gehlert übergeben hat. Die Summe stammt aus Klimageldern des Landes bei der Stiftung Natur und Umwelt (SNU) und sollen helfen, das Rothbachtal naturnäher zu gestalten, um so mehr Hochwasserschutz und eine bessere Wasserversorgung des Waldes und damit Trinkwassergewinnung zu gewährleisten. „Naturschutz gelingt im Schulterschluss: Das Projekt im Rothbachtal vereint kommunales Engagement, fachliches Knowhow und langfristige Pflege vor Ort. Mit der Wiedervernässung sensibler Quell- und Feuchtbereiche schaffen wir gemeinsam neue Lebensräume, fördern die Artenvielfalt und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zum natürlichen Klimaschutz im Westerwald“, so Jochen Krebühl, Geschäftsführer der SNU. Im Rahmen des Projektes „Renaturierung Rothbachtal bei Gehlert“ werden auf Basis eines Konzeptes des Forstamts Hachenburg unter anderem historische Drainagestrukturen geschlossen, Quellbereiche reaktiviert, Feucht- und Bruchwälder renaturiert und Maßnahmen zur langfristigen Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes umgesetzt. „Die Gemeinde Gehlert gilt auch als ‚Brunnendorf‘, im Rothbachtal gibt es zahlreiche Quellen. Diese sollen nachhaltig geschützt werden, damit auch künftige Generationen auf klimafitte Wälder und sauberes Trinkwasser aus der Region setzen können“, so Monika Runkel, Leiterin des Forstamtes Hachenburg. In den vergangenen Jahrzehnten wurden hier Entwässerungsgräben gezogen und Fichten angebaut. Durch die Erderhitzung und starken Borkenkäferbefall sind diese Wälder nun zum Großteil abgestorben, das Fichtenholz als Einnahmequelle für viele Kommunen weggebrochen. Gleichzeitig ist die Siedlung massiv durch Starkregenereignisse gefährdet. Statt auf Fichten setzt man nun auf naturnahe Mischwälder, auch die Gräben werden verschlossen, damit das Wasser im Wald bleibt und bei Starkregen nicht in die Kommune fließt. Ortsbürgermeisterin Elsabeth Giese und die Gemeinde Gehlert haben sich für dieses zukunftsweisende Projekt entschieden und setzen mit Landesforsten Rheinland-Pfalz und der finanziellen Unterstützung der Stiftung Natur und Umwelt nun im Quellgebiet des Rothbachtales zahlreiche Maßnahmen um. Von den Maßnahmen zum Schutz der Quellen und des Wasserhaushalts in der Landschaft profitieren auch besonders seltene und bedrohte Lebensräume: Quellmoore sowie die an diese Standorte gebundenen Tier- und Pflanzenarten. Im Vorfeld des Projekts durchgeführte Kartierungen zeigen, dass diese über Jahrtausende entstandenen Moore hier noch in einem außergewöhnlich guten Erhaltungszustand vorliegen. Von den Maßnahmen zum Wasserrückhalt profitieren die Hochwasservorsorge der Gemeinde und gleichzeitig die Moorböden und die Artenvielfalt. Ein 4,5 Hektar großes Waldgebiet, das der Gemeinde Gehlert gehört, soll aus der Bewirtschaftung ausgenommen werden, um es der eigendynamischen Waldentwicklung zu überlassen. Das Pilotprojekt liegt im Bereich des Waldbildungszentrums Rheinland-Pfalz und wird umfangreich für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Forstleuten, Waldbesitzenden und Naturschützenden aus ganz Rheinland-Pfalz als anschauliches, positives Beispiel genutzt werden, das zur Nachahmung anregt.
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 69 |
| Kommune | 1 |
| Land | 167 |
| Wissenschaft | 3 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 2 |
| Förderprogramm | 12 |
| Taxon | 4 |
| Text | 33 |
| Umweltprüfung | 4 |
| unbekannt | 126 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 140 |
| offen | 21 |
| unbekannt | 20 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 181 |
| Englisch | 3 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 2 |
| Bild | 7 |
| Datei | 52 |
| Dokument | 116 |
| Keine | 31 |
| Unbekannt | 5 |
| Webdienst | 9 |
| Webseite | 86 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 133 |
| Lebewesen und Lebensräume | 181 |
| Luft | 93 |
| Mensch und Umwelt | 175 |
| Wasser | 140 |
| Weitere | 178 |