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Klimaforschungsplan KLIFOPLAN, Fortschreiten der Analyse des deutschen Marktes für freiwillige Kompensation

a) In regelmäßigen Abständen führt das FG V 2.6 eine Marktumfrage zur freiwilligen Kompensation von Treibhausgasen in Deutschland durch. Im Fokus stehen beide Seiten: Angebot wie Nachfrage. Das UBA stellt damit eine der wichtigsten Datenquellen für den deutschen Markt für freiwillige Treibhausgaskompensation dar. Die letzten Daten reichen bis 2020. Um die Datenlage aktuell zu halten, soll erneut eine Umfrage durchgeführt werden. Wie bereits in der letzten Umfrage anvisiert, soll das Momentum des freiwilligen Klimaschutzengagements im Bereich des Klimaschutzbeitrages (Contribution Claim) stärker untersucht werden. Diese Resultate sollen im Weiteren dahingehend untersucht werden, ob die am deutsche Markt für freiwilliges Engagement im Klimaschutz angebotenen Produkte, also Gutschriften mit unterschiedlichen Eigenschaften/Qualitätsmerkmalen, den Gutschriften des Verpflichtungsmarkts entsprechen oder lediglich Qualitätsanforderungen unterlaufen werden. Ziel des Vorhabens ist somit eine repräsentative Umfrage durchzuführen, die Ergebnisse fachlich anhand von spezifischen Fragestellungen zu analysieren sowie in ansprechender Form für die Öffentlichkeit aufzuarbeiten. b) Als Ergebnis soll eine repräsentative Umfrage samt Auswertung vorliegen. Neben einem umfangreichen Bericht sollen auch Factsheets sowie weitere grafische Darstellungen ausgearbeitet werden. Weiterhin kann ein Workshop als Multiplikator für die Ergebnisse dienen.

Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen

Der vorliegende Forschungsbericht stellt ein datenbasiertes ⁠ Monitoring ⁠ zur Nachfrage nach ⁠ Nachhaltigkeit ⁠ bei Urlaubsreisen bereit. Er bildet die die Nachhaltigkeitsperformance der Deutschen beim Reisen ab. Verglichen mit den Nachhaltigkeits- und Klimaschutzzielen der Bundesregierung wird sichtbar, ob die Maßnahmen und Impulse zur Förderung von Nachhaltigkeit beim Reisen ausreichen oder nachgesteuert werden muss. Abgefragt wurden Indikatoren zu: Verkehrsmittelwahl, freiwilliger Kompensation, Nutzung von Nachhaltigkeitszertifizierungen, der Wunsch nach Nachhaltigkeit beim Reisen und das tatsächliche Buchungsverhalten. Weitere Themen des Berichtes sind: Crowding, Dienst- und Geschäftsreisen, das 9-Euro-Ticket sowie Preise für nachhaltige Reisen. Veröffentlicht in Texte | 123/2025.

Klimaneutrale Weleda AG - Analyse, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasen

Das Ziel des Projekts ist die Klimaneutralität der der Weleda Unternehmensgruppe (mit Standorten in Arlesheim (Schweiz), Schwäbisch Gmünd (Deutschland) und Huningue (Frankreich)). Folgende Arbeitsschritte sind vorgesehen: 1. Bilanz und Ist-Analyse (optional: Erstellung von Zeitreihen mit Berücksichtigung der Effekte von in der Vergangenheit getroffenen Maßnahmen), 2. Bewertung von Vermeidungs- und Verringerungsmaßnahmen, 3. Bewertung von Kompensationsmaßnahmen, 4. Zusammenstellung der Ergebnisse, technische Dokumentation und Leitfaden zur kontinuierlichen Weiterführung. Als optionaler fünfter Arbeitsschritt sollen neben den Treibhausgasemissionen der Verbrauch an Energie und Wasser bilanziert werden.

Entwicklung einer KI-basierten Vorhersage langfristiger Waldentwicklung zur Planung von CO2-Kompensationen

Entwicklung einer KI-basierten Vorhersage langfristiger Waldentwicklung zur Planung von CO2-Kompensationen, KI4KMU - AI-4EST: Entwicklung einer KI-basierten Vorhersage langfristiger Waldentwicklung zur Planung von CO2-Kompensationen

Regionale Wege zu klimaneutralen Hochschulen

Regionale Wege zu klimaneutralen Hochschulen, Teilprojekt B: CO2-Kompensation

Regionale Wege zu klimaneutralen Hochschulen, Teilprojekt A: Sozial-ökologische Transformation und CO2-Kompensation

Regionale Wege zu klimaneutralen Hochschulen, Teilprojekt C: REDUCO2 - Analyse und Möglichkeiten zur Reduktion der gegenwärtigen CO2-Freisetzung an Hochschulen

Spenden für Umweltschutz bleiben gering, trotz hoher Bereitschaft

<p>Klima- und Umweltschutz sind wichtiger denn je, doch die staatlich dafür bereitgestellten Mittel reichen nicht aus. Spenden von Privatpersonen nehmen eine relevante ergänzende Rolle ein. Wieviel wird eigentlich in Deutschland gespendet? Wer spendet und warum? Eine neue UBA-Studie gibt hierzu einen Überblick und wichtige Hinweise für Umweltverbände und die Kommunikation mit Verbraucher*innen.</p><p><strong>Status Quo der Spenden für Natur-, Umwelt- und ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimaschutz#alphabar">Klimaschutz</a>⁠</strong></p><p>Spenden für den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz machen in Deutschland nur einen kleinen Anteil des Gesamtspendenvolumens aus, obwohl die gesellschaftliche Relevanz groß ist. Während humanitäre Zwecke dominieren, bleiben Spenden für Umweltzwecke mit 3,3 Prozent des Anteils am gesamten Spendenaufkommen deutlich dahinter zurück. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit im unteren Mittelfeld. Es fällt auf, dass einer vergleichenden Studie zufolge Deutsche insgesamt nur 0,39 Prozent ihres Einkommens spenden, womit Deutschland im internationalen Vergleich den vorletzten Platz belegt. Eine neue Studie des Umweltbundesamtes hat das Spendenverhalten der Deutschen im Bereich Natur-, Umwelt- und Klimaschutz auf Grundlage einer Literaturanalyse, einer quantitativen Sekundärdatenanalyse sowie drei qualitativen Fokusgruppen genauer untersucht.</p><p><strong>Spendenverhalten und -intention</strong></p><p>Spenden ist neben dem Blick auf den eigenen CO2-Fußabdruck und dem Engagement im eigenen Umfeld ein sinnvoller weiterer Ansatz, um persönlich zu mehr ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klima#alphabar">Klima</a>⁠-, Umwelt- und Naturschutz beizutragen. Etwa ein Fünftel der Bevölkerung gibt an, für Umwelt- und Naturschutzgruppen zu spenden. Allerdings deutet der geringe Anteil von Umweltzwecken am gesamten Spendenvolumen auf geringe Beträge hin. Die wichtigsten Einflussfaktoren für die Entscheidung, ob überhaupt gespendet wird, sind die persönliche Relevanz von Umwelt- und Klimaschutz, das Bildungsniveau und das Alter. Das Einkommen hat dagegen keinen direkten Einfluss darauf, ob gespendet wird oder nicht. Eine ausgeprägte Intentions-Verhaltens-Lücke findet sich vor allem bei jungen, hochgebildeten und stark umweltorientierten Personen. Freiwillige CO₂-Kompensationen werden dagegen erheblich seltener getätigt als Spenden. Sie folgen zwar teilweise ähnlichen Mustern, sind aber stärker beeinflusst durch Flughäufigkeit und ein urbanes Lebensumfeld.</p><p><strong>Muster, Anlässe und Motive</strong></p><p>Regelmäßige, erfahrene und unregelmäßige Spender*innen im Umweltbereich unterscheiden sich hinsichtlich der gespendeten Beträge, den Anlässen für Spenden sowie ihrem Informationsverhalten stark voneinander. Erfahrene Spender*innen suchen gezielt nach Wirkung, Transparenz und langfristiger Hebelwirkung, während weniger routinierte Spender*innen eher spontan oder anlassbezogen spenden. Vertrauen, ein persönlicher Bezug zur Organisation oder dem Projekt und das Bedürfnis, Gefühle wie Ohnmacht oder Sorge in Handlungsfähigkeit zu überführen, zählen zu den wichtigsten Motiven. Hürden für Spenden entstehen durch mangelnde Transparenz, als zu offensiv empfundenes Fundraising und Unsicherheiten über die Wirksamkeit. Lokale Projekte erfahren ein hohes Vertrauen, während Menschen bei internationalen Projekten einen hohen Bedarf an Transparenz haben.</p><p><strong>Wirkung von Spenden</strong></p><p>Spender*innen wollen sicherstellen, dass ihre Beiträge eine messbare Wirkung entfalten und effizient eingesetzt werden. Auch die spendenempfangenden Organisationen entdecken dieses Feld zunehmend für sich und entsprechend werden verschiedene Ansätze entwickelt und genutzt. Auch wenn diese Entwicklung im Grundsatz zu begrüßen ist, bleibt die Wirkung von Spenden dennoch weiterhin oft schwer messbar, da viele Projekte indirekt wirken. Zudem neigen viele Menschen dazu, auch bei Vorliegen transparenter Informationen zur Effektivität verschiedener Organisationen eher nach emotionalen Aspekten zu entscheiden. Insgesamt bleibt das Engagement hinsichtlich Spenden für den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz in Deutschland hinter dem Potenzial zurück.</p><p>Alle Ergebnisse im Detail finden Sie in der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/spenden-fuer-den-natur-umwelt-klimaschutz">Publikation</a>. Was Sie beim Spenden für den Umwelt- und Klimaschutz beachten sollten, erfahren Sie in unserem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/uebergreifende-tipps/spenden-fuer-den-umwelt-klimaschutz">Umwelttipp</a> zum Thema.</p>

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