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s/draa/Drau/gi

Sedimentologische und geochemische Untersuchung von Ablagerungen in den Stauraeumen der Kraftwerksstufen der Drau/Kaernten

Durch die kontinuierliche Zunahme der Sedimente in den Stauraeumen von Flusskraftwerken ergeben sich in zunehmendem Masse Schwierigkeiten hinsichtlich der Auflandung mit Geschiebe- und Schwebstoffmaterial. Ziel des vorliegenden Projektes ist eine exakte sedimentologische und geochemische Charakterisierung der Feinsedimente in den Stauraeumen. Dazu sollen Gesteinsbohrkerne aus den Stauraum-Ablagerungen und Schwebstoffe aus den Zubringern der Drau bzw. aus bestimmten Abschnitten der Drau selbst analysiert werden. Aus der Zusammensetzung der Ablagerungsprodukte koennen Beziehungen zum jeweiligen geologischen Einzugsgebiet sowie zu den Verwitterungsprodukten und Bodenbildung hergestellt werden. Durch tonmineralogische und geochemische Analysen bzw. rasterelektonenmikroskopische Untersuchungen des Mikrogefueges koennen Mineralum- und Neubildungen erfasst werden. Erst nach genauer Kenntnis der mineralogischen und chemischen Zusammensetzung der angelandeten Schwebstoffe koennte auch an eine eventuelle Weiterverwertung als mineralische Rohstoffe gedacht werden.

Erarbeitung eines fischökologischen Bewertungsschemas für Österreich und Slowenien für die Umsetzung der WRRL (Fibewas)

Die Erhebung des Fischbestandes und die fischökologische Bewertung des gemeinsamen Grenzwasserkörpers der Drau zwischen Lavamünd und Dravograd war Ziel des Projektes FIBEWAS (EU-Interreg IIIA Österreich - Slowenien). Die fischökologischen Erhebungen wurden im Zeitraum von Mai 2006 bis Mai 2007 durchgeführt, wobei die Effizienz unterschiedlicher Befischungsmethoden geprüft wurde. Die gewonnenen Erfahrungswerte können bei zukünftigen fischökologischen Bewertungen im Zuge der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in großen Staurumen eingesetzt werden. Projektpartner: KIS; BAW Institut für GewässerökoIogie, Fischereibiologie und Seenkunde Scharfling/Mondsee, Umweltbundesamt Wien Projektpartner Slowenien: Fa. EBRA, Logatec. Fischereiverein 'Sveza Tibiskih Druzi Maribor'

Neustrukturierung der Wassergewinnung durch künstliche Grundwasseranreicherung in der Stadt Ormoz, Slovenien

Veranlassung: Von der Stadt Ormoz im Osten Sloveniens wird zur Wasserversorgung ihrer ca. 18000 Einwohner und des vorwiegend landwirtschaftlich geprägten Umlandes ein Wasserwerk in der Nähe der Flüsse Drava und Pesnica betrieben. Das Rohwasser zur Trinkwasseraufbereitung wird dort im Bereich der quartären Talfüllung aus einem Porengrundwasserleiter mit 5 Vertikalfilterbrunnen gewonnen und nach Aufbereitung und Desinfektion in das Trinkwassernetz eingespeist. Durch gestiegenen Wasserbedarf der Bevölkerung und eine zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft (Obst- und Weinanbau, Hopfen) sowie klimatisch bedingte Grundwasserdargebotsdefizite in sommerlichen Trockenperioden sind in den letzten Jahren insbesondere quantitative Probleme bei der Wassergewinnung aufgetreten. Als Alternative gegenüber einer Defizitabdeckung durch eine Fernwasserversorgung wurde eine Planung entworfen, die für eine Leistungssteigerung der Wassergewinnung den Einsatz von Methoden zur künstlichen Grundwasseranreicherung vorsieht. Vorgehensweise: Erste Versuche in der Wassergewinnungsanlage mit einem Infiltrationsbecken sowie die Auswertung hydrogeologischen Datenmaterials zur sedimentologischen Zusammensetzung und Mächtigkeit des Lockergesteinsaquifers bestätigten die Untergrundeignung für die Anwendung von Methoden zur künstlichen Grundwasseranreicherung. Auch die Mächtigkeit der Grundwasserleiterdeckschichten von ca. 1-2 m begünstigt die Anlage von Versickerungsanlagen, da das Anreicherungswasser nicht mittels tiefgründiger Bauten in den Aquifer eingeleitet werden muss. Auf Basis vorliegenden hydrochemischen Datenmaterials konnte die Beschaffenheit des zur Anreicherung vorgesehenen Oberflächenwassers der Flüsse Drava und Pesnica als überwiegend geeignet für eine Aufbereitung zur Trinkwassergewinnung mittels Verfahren der künstlichen Grundwasseranreicherung eingestuft werden. Die Planung für die zukünftige Wasserversorgung in Ormoz sieht neben der Sanierung der vorhandenen Förderbrunnen den Bau von 2 Sedimentationsbecken, 2 Vorfiltern sowie von 3 Infiltrationsbecken und 5 neuen Förderbrunnen vor. Im einzelnen ist, wie in einer Abbildung schematisiert dargestellt, der Ausbau der in Ormoz bestehenden Wassergewinnung in mehreren Phasen vorgesehen. Das Rohwasser aus den Flüssen Drava und Pesnica soll zunächst Sedimentationsbecken zur Abscheidung grober ungelöster Stoffe zugeleitet werden. Für die weitere Vorreinigung des Flusswassers wurden Kiesvorfilter gewählt, die bei geeigneter Bemessung in der Lage sind, ohne den Einsatz von Flockungsmitteln ein praktisch trübstofffreies Wasser für die anschließende Langsamsandfiltration zu liefern. Als Filtertyp sind von unten nach oben beschickbare Vertikalkiesfilter vorgesehen. Aufgrund der kompakten Ausführung ist der Flächenbedarf für diese Vorfilter weitaus geringer als für horizontal betriebene Kiesvorfilter. Vor der Zuleitung des Filterablaufs zur Versickerung in den 4 geplanten Langsamsandfiltern wird das Wasser zunächst ...

Flussmorphologisches Monitoring Obere Drau (LIFE - Projekt)

Den Gegenstand der Untersuchung bildet ein flussmorphologisches Monitoring im Zusammenhang mit der Umsetzung von drei flussbaulichen Maßnahmen an der Drau (Wasserbaumaßnahmen: Spittal/Drau, Kleblach, Dellach).In Summe beträgt die Länge der geplanten Baumaßnahmen ca. 4 km. Das flussmorphologische Monitoring betrifft die Aufnahme von Geometriedaten des Flussbettes, die Messung von Fließgeschwindigkeiten, sowie des Sohlsubstrates (volumetrische Proben, Unterwasservideokamera).Die Ziele dieses Monitoringprogramm liegen dabei in: Erfassung der morphologischen Veränderungen im Zuge der Baumaßnahmen Vergleich der Sohlentwicklung unmittelbar vor und nach Umsetzung der Maßnahme Vergleich der Entwicklung der Fließgeschwindigkeiten an charakteristischen Punkten Vergleich der Entwicklung des Sohlsubstrates an charakteristischen Punkten Messung und Analyse der Sohlentwicklung drei Jahre nach Umsetzung Diskussion der kurzfristigen Auswirkungen derartiger Maßnahmen auf die Flussmorphologie.

Hochwasserszenarienkataloge - Ergänzung 2 - Erstellung von Hochwasserszenarienkatalogen für die untere Drau und ihre Zubringer aus den Karawanken - Ergänzung, im Rahmen des Projektes 'DRA-MUR-CI'

Erstellung von Hochwasserszenarienkatalogen für die untere Drau und ihre Zubringer aus den Karawanken - Ergänzung, im Rahmen des Projektes 'DRA-MUR-CI'

Erstellung von Hochwasserzenarienkatalogen für die Drau und ihre Zubringer Gurk und Lavant - Ergänzung, im Rahmen des Projektes 'DRA-MUR-CI'

Untersuchungen zur Produktionssteigerung und Qualitaetsverbesserung der Fische in den neu entstandenen Flussstauraeumen der Mittleren Drau

Die ehemals sehr wertvollen Fischbestaende der fliessenden Drau (Aeschen, Forellen und Huchen) erfuhren nach Errichtung der Stauraeume zur energiewirtschaftlichen Nutzung eine Verschiebung zu geringerer Fischqualitaet. Der Trend geht in den Stauraeumen der Mittleren Drau zu Karpfenartigen und Hechten. Als Speisefische sind sie nur beschraenkt zu nuetzen und haben nur Bedeutung fuer die Sportfischerei. Neben der Erhebung der chemischen Bedingungen und Naehrstoffbedingungen in der gesamten Staukette wurden Untersuchungen am Fischbestand sowie an den Ertraegen durchgefuehrt. Dazu wurden Fehler, die Oekologie betreffend und Ertragsminderung, die durch den energiewirtschaftlichen Betrieb der Kraftwerke entsteht, aufgezeigt. Die Belastung der Produktion durch die KW-Kette wurde untersucht. Im Laufe der Staukette wurden Planungskonzepte erarbeitet, die einer Verbesserung der oekologischen Bedingungen dienen. Derzeit wird hauptsaechlich an der Auswertung und am Abschlussbericht gearbeitet. Ergaenzende Felduntersuchungen sind geplant. Eine qualitative Untersuchung des Benthos soll mit einer moeglichen Ausnutzung als Nahrung verschiedener Fischarten korrelliert werden. Die Fische scheinen das reichhaltige Angebot von Oligochaeten im Gegensatz zum Chironomidenangebot nicht ausnuetzen zu koennen.

Beurteilung wasserwirtschaftlicher Massnahmen an Leitha und Drau in Hinblick auf die Verbesserung der ökologischen Funktionsfähigkeit

Im Rahmen dieser Studie werden bereits realisierte oekologisch orientierte Rueckbaumassnahmen an einem potamalen und einem rhithralen Fliessgewaesser untersucht. Anhand dieser Daten soll eine Evaluierung nach den Kriterien der zukuenftigen Water Framework Directive der EU sowie der oekologischen Funktionsfaehigkeit (nach dem oesterr. Wasserrechtsgesetz) durchgefuehrt werden. Fachbereiche: Fliessgewaesserhabitate, Fisch-, Amphibien-, Vogelfauna, Vegetation.

Raum- und Umweltvertraeglichkeitspruefung der Kraftwerksprojekte Obere Drau I. Teil 1: Grundwasserhaushaltsuntersuchung

In der Grundwasserhaushaltsuntersuchung im Rahmen der Raum- und Umweltvertraeglichkeitspruefung war festzustellen, inwieweit durch die unterschiedlichen Varianten zur Wasserkraftnutzung Auswirkungen auf das natuerliche Gewaesserregime zu erwarten sind. Dabei hatte sich die Untersuchung vor allem mit drei Problemkreisen auseinanderzusetzen: - Beeinflussung der Hoehenlage des Grundwasserspiegels und damit des Flurabstandes, - Veraenderung des Schwankungsverhaltens des Grundwasserspiegels, - Auswirkungen auf die Grundwasserguete.

Analyse der ökologischen Sensibilität und Schutzwürdigkeit von Fließgewässern, sowie Beurteilung des energiewirtschaftlichen Potentials unter Berücksichtigung ökologischer Kriterien (Einzugsgebiete Isel, Salzach und Kärntner Drau)

Ziel des Projekts ist die Analyse der ökologischen Sensibilität von Fließgewässertrecken (größer als 10 km2) und in weiterer Folge die differenzierte Ausweisung der Schutzwürdigkeit hinsichtlich anthropogener - insbesondere energiewirtschaftlicher - Nutzungen. Die Einstufung der Schutzwürdigkeit erfolgt basierend auf den ökologischen Kriterien des Österreichischen Wasserkatalogs (BMLFUW-UW.4.1.2/0004-I/4/2012). Die im Rahmen des Projekts 'Gewässerschutzplan 'Unser Inn' - Fachbeitrag 'Ausweisung, Bewertung und Bilanzierung der ökologischen Sensibilität von Fließgewässerstrecken'' entwickelte Methodik wird weitergeführt und an die Gegebenheiten der untersuchten Einzugsgebiete angepasst. Dabei werden nach der Ermittlung der Schutzwürdigkeit vergleichende Analysen und Bilanzierungen in Bezug auf geplante Fließgewässernutzungen (insbes. Hochwasserschutzplanungen und geplanter Ausbau der Wasserkraft) sowie in Bezug auf das energiewirtschaftliche Potential der Gewässerstrecken durchgeführt.

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