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s/draa/Drau/gi

Sedimentologische und geochemische Untersuchung von Ablagerungen in den Stauraeumen der Kraftwerksstufen der Drau/Kaernten

Durch die kontinuierliche Zunahme der Sedimente in den Stauraeumen von Flusskraftwerken ergeben sich in zunehmendem Masse Schwierigkeiten hinsichtlich der Auflandung mit Geschiebe- und Schwebstoffmaterial. Ziel des vorliegenden Projektes ist eine exakte sedimentologische und geochemische Charakterisierung der Feinsedimente in den Stauraeumen. Dazu sollen Gesteinsbohrkerne aus den Stauraum-Ablagerungen und Schwebstoffe aus den Zubringern der Drau bzw. aus bestimmten Abschnitten der Drau selbst analysiert werden. Aus der Zusammensetzung der Ablagerungsprodukte koennen Beziehungen zum jeweiligen geologischen Einzugsgebiet sowie zu den Verwitterungsprodukten und Bodenbildung hergestellt werden. Durch tonmineralogische und geochemische Analysen bzw. rasterelektonenmikroskopische Untersuchungen des Mikrogefueges koennen Mineralum- und Neubildungen erfasst werden. Erst nach genauer Kenntnis der mineralogischen und chemischen Zusammensetzung der angelandeten Schwebstoffe koennte auch an eine eventuelle Weiterverwertung als mineralische Rohstoffe gedacht werden.

Analyse der ökologischen Sensibilität und Schutzwürdigkeit von Fließgewässern, sowie Beurteilung des energiewirtschaftlichen Potentials unter Berücksichtigung ökologischer Kriterien (Einzugsgebiete Isel, Salzach und Kärntner Drau)

Ziel des Projekts ist die Analyse der ökologischen Sensibilität von Fließgewässertrecken (größer als 10 km2) und in weiterer Folge die differenzierte Ausweisung der Schutzwürdigkeit hinsichtlich anthropogener - insbesondere energiewirtschaftlicher - Nutzungen. Die Einstufung der Schutzwürdigkeit erfolgt basierend auf den ökologischen Kriterien des Österreichischen Wasserkatalogs (BMLFUW-UW.4.1.2/0004-I/4/2012). Die im Rahmen des Projekts 'Gewässerschutzplan 'Unser Inn' - Fachbeitrag 'Ausweisung, Bewertung und Bilanzierung der ökologischen Sensibilität von Fließgewässerstrecken'' entwickelte Methodik wird weitergeführt und an die Gegebenheiten der untersuchten Einzugsgebiete angepasst. Dabei werden nach der Ermittlung der Schutzwürdigkeit vergleichende Analysen und Bilanzierungen in Bezug auf geplante Fließgewässernutzungen (insbes. Hochwasserschutzplanungen und geplanter Ausbau der Wasserkraft) sowie in Bezug auf das energiewirtschaftliche Potential der Gewässerstrecken durchgeführt.

Erstellung von Hochwasserzenarienkatalogen für die Drau und ihre Zubringer Gurk und Lavant - Ergänzung, im Rahmen des Projektes 'DRA-MUR-CI'

Life Projekt Auenverbund Obere Drau II

Das LIFE Projekt Auenverbund Obere Drau ist das zweite LIFE nature Projekt an der Drau. Es wird versucht, mittel wasserbaulicher Maßnahmen die Lebensraumsituation v. a. für FFH Arten im Natura2000 Gebiet zu verbessern, gleichzeitig dienen die Maßnahmen auch dem Hochwasserschutz. Im Rahmen des fischökologischen Monitorings wird zum einen der fischökologische Zustand der Oberen Drau gemäß WRRL erhoben und bewertet, zum anderen werden die Maßnahmenbereiche auf ihre Funktionalität für die Drau-typische Fischfauna evaluiert.

Fischereiliche und gewässerökologische Untersuchung der Drau im Stau Annabrücke

In den letzten Jahren häuften sich Beschwerden seitens der Fischereiberechtigten bzw. Pächter von Fischwässern an der Drau im Stauraum Annabrücke. Der Fischbestand im Stau sei zusehends rückläufig. Laut Aussage der Fischereiberechtigten sei trotz intensiver Besatzmaßnahmen ein kontinuierlicher Rückgang der Ausfänge zu beobachten. Aus diesem Grund wurde 2008 das Projekt 'Fischereiliche und gewässerökologische Untersuchung KW Annabrücke ins Leben gerufen. Ziel des Projektes sind fischereiliche und gewässerökologische Untersuchungen des Stauraumes, da dieser eine schlechte Datengrundlage im Hinblick auf seine fischökologische Bewertung aufweist. Der Fischbestand im Stauraum setzt sich aus 28 Arten zusammen wobei die Artenzusammensetzung gegenüber dem Leitbild stark verändert ist (die Leitarten Barbe und Huchen konnten nicht nachgewiesen werden). Im Herbst 2008 wurde eine Fischbiomasse von 53,8 kg/ha und im Sommer 2009 von 32,8 kg/ha ermittelt. Der Stauraum Annabrücke wird entsprechend dem momentan gültigen Leitfaden in das mäßige ökologische Potential eingestuft. Für die Erreichung des guten ökologischen Potentials wurden entsprechend dem Leitfaden folgende Maßnahmen erarbeitet: Vernetzung des Lebensraumes Errichtung von Flachwasserbiotopen - Uferstrukturierung - Einbringen von Laichsubstrat

Erarbeitung eines fischökologischen Bewertungsschemas für Österreich und Slowenien für die Umsetzung der WRRL (Fibewas)

Die Erhebung des Fischbestandes und die fischökologische Bewertung des gemeinsamen Grenzwasserkörpers der Drau zwischen Lavamünd und Dravograd war Ziel des Projektes FIBEWAS (EU-Interreg IIIA Österreich - Slowenien). Die fischökologischen Erhebungen wurden im Zeitraum von Mai 2006 bis Mai 2007 durchgeführt, wobei die Effizienz unterschiedlicher Befischungsmethoden geprüft wurde. Die gewonnenen Erfahrungswerte können bei zukünftigen fischökologischen Bewertungen im Zuge der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in großen Staurumen eingesetzt werden. Projektpartner: KIS; BAW Institut für GewässerökoIogie, Fischereibiologie und Seenkunde Scharfling/Mondsee, Umweltbundesamt Wien Projektpartner Slowenien: Fa. EBRA, Logatec. Fischereiverein 'Sveza Tibiskih Druzi Maribor'

Design und Effizienzüberprüfung der Fischwanderhilfe am KW Villach/Drau

Im Rahmen des Projektes 'Entwicklung eines Fertigteil-Vertical-Slot Fischpasses' wird an der KW-Anlage an der Drau bei Villach ein fischökologisches Monitoring durchgeführt. Das Monitoring wird vom Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement der Universität für Bodenkultur Wien durchgeführt. Ziel des Monitoringprogramms ist die umfassende Bewertung der Funktionalität der neu errichteten und entwickelten Fertigteil-Vertical-Slot Anlage. Die Anlage liegt innerhalb einer Staukette; die ursprüngliche Fischregion einer Äschenregion im Übergang zur Barbenregion entspräche. Die dominierende Fischart dürften derzeit Regenbogenforellen (Besatz), Äsche, Bachforelle und Aalrutte sein. Fischregions-typische rheophile Cypriniden wie Barbe und Nase sind im flussab gelegenen Stauraum selten geworden. Auch der Huchen zählte in diesem Bereich ursprünglich zur natürlich vorkommenden Fischfauna. Die angewendeten Methoden umfassen: E-Befischungen flussab und in der Fischwanderhilfe (FWH) Reusenfängen im Ausmaß von rund 90 Tagen (2 Monate in der Hauptwanderzeit der Äsche und der rheophilen Cypriniden zwischen April und Juni bzw.2 Wochen im Herbst zur Wanderzeit der Bachforelle und 2 Wochen im Winter zur Wanderzeit der Aalrutte) Telemetrie- und Pit-tag-Untersuchungen Erhebung abiotischer Parameter wie Leitfähigkeit, Abfluss und Wassertemperatur.

LIFE II - Lebensader Obere Drau

Traditionen in der Landnutzungsplanung und ihre Integration mit Naturschutzinstrumenten

Biosphärenreservate (BR) sind Modellgebiete für eine nachhaltige Entwicklung bzw. für ein nachhaltiges Miteinander von Mensch und Natur, festgeschrieben im 'MaB Statutory Framework und in der Sevilla-Strategie von 1995. Das Weltnetzwerk der Biosphärenreservate (WNBR) dient dazu, hierüber weltweit Erfahrungen und Wissen auszutauschen. Innerhalb der Biosphärenreservate spielen die regionalen und lokalen Planungs- und Verwaltungsstrukturen (Local Governments) eine wichtige Rolle, als sie die Verbindung zwischen der großen globalen Idee und der konkreten landschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung herstellen und als Katalysatoren wirken können. Es sollte angenommen werden, so die Hypothese, dass die jeweils vorhandenen Planungs- und Raumnutzungstraditionen und -konventionen vom BR-Konzept beeinflusst und modifiziert werden. Dies wiederum könnte zu neuartigen Governance-Mechanismen führen, die von den Biosphärenreservaten ausstrahlen. Ziel ist, diese Wirkungen und Mechanismen am Beispiel von drei grenzüberschreitenden BR (BR Rhön/D; BR Calakmul y Maya/ Mexiko, Guatemala; BR Mur, Drau, Donau/ Österreich, Ungarn, Kroatien, Serbien, Slovenien zu untersuchen, also dort, wo verschiedenen Planungs- und Governance-Strukturen aufeinandertreffen. Die Fragenstellungen sind: Welche Strategien werden von den verschiedenen Verwaltungsebenen zur Integration der Landnutzung inner- und außerhalb der Grenzen des BR eingebracht? Führen grenzüberschreitende Ökosysteme zu einer verbesserten Zusammenarbeit, zu Partizipation und zu einem besseren Verständnis für eine nachhaltige Landnutzungsplanung? Wie werden die regionalen Landnutzungsplanungen und -bedürfnisse mit den UNESCO-Zielen der BR kompatibel gemacht? Wie gehen die lokalen Behörden mit den Zonierungen der BR um? Werden die Erfahrungen aus den BR in übergeordnete, z. B. nationale, Planungskonzepte eingebracht? Welche spezifischen Rechtsinstrumente und finanziellen Anreize kommen zum Einsatz, um das Konzept der BR zu stabilisieren? Welche Kommunikationsinstrumente werden eingesetzt, um das BR-Konzept mit seinem Zonierungsansatz breit zu verankern? Werden auf der lokalen und regionalen Ebene die globalen Verpflichtungen wahrgenommen und wenn ja, wie? Vorgehensweise: Dokumentenanalyse, Befragungen, Experteninterviews auf verschiedenen Governance-Ebenen.

DRA-MUR-CI Grenzüberschreitende wasserwirtschaftliche Initiative für die Flüsse Drau und Mur - Schwebstoffmonitoring

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie (WFD) und die EU-Hochwasserrichtlinie (FD) schlagen eine Reihe von Aufgaben vor, die durchgeführt werden sollten, um die Einzugsgebiete internationaler Flüsse als Ganzes zu managen. Das Ziel des Projektes ist die Koordination und gemeinsame Umsetzung von Aufgaben der Wasserwirtschaft an den Hauptflüssen, die durch die EU-Mitgliedstaaten Österreich und Slowenien geteilt werden. Im Projekt sollen gemeinsame Standards für das Management von Hochwässern und Feststoffen geschaffen werden, die derzeit nicht vorhanden sind. Dies soll durch eine intensive Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch erreicht werden. Nach den letzten großen Katastrophenhochwässern an der Drau (1965 und 1966) gab es mit dem Kraftwerksbau an der Drau etliche Veränderungen und viele Ausuferungs- und Retentionsräume zw. Paternion und Lavamünd sind gegenüber früher nicht mehr wirksam. Durch den Kraftwerksbau an der Stauwurzel (Villach-Rosegg) wurde der Schwebstoff- und Geschiebetransport unterbrochen. Hier sind ständige Baggerungen erforderlich, da eine Nichtentfernung des Verlandungsmaterials die Sicherheit des Hochwasserschutzes massiv gefährden würde. Zur längerfristigen Bewältigung des Feststoffproblems (Verlandung) ist ein Monitoring erforderlich, auf dem aufbauend ein Feststoffmanagement entwickelt werden kann. Inhalt des Monitorings ist die kontinuierliche Messung der Schwebstoffkonzentrationen und Ermittlung der entsprechenden Schwebstofffrachten. Ein durchgängiges Messnetz entlang der Drau soll die Beobachtung eingetragene Frachten im Zulauf, Ablagerungen und Mobilisierungen sowie der Austrag aus Kärnten in Lavamünd und die Frachtbilanzierung (im Speziellen für den Stauraum Feistritz) ermöglichen. Diese Daten bilden das Input für die Schwebstoffmodellierung, die Erkenntnisse für ein verbessertes Feststoffmanagement liefern soll.

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