API src

Found 72 results.

Gesellschaftliche Eigenveranwortung und staatlicher Gewaehrleistungsauftrag im Umweltschutz

An der JLU bearbeitete Einzelprojekte: Privatrechtliche Haftung fuer Umweltschaeden.

WWF Climate Savers Programm - Reduzierung von Emissionen durch das WWF Climate Savers Programm

Mehr als dreißig Unternehmen haben durch ihre Teilnahme am WWF Climate Savers Programm in der Zeit von 1999-2011 insgesamt über 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart. Zu diesem Ergebnis kommt ein von Ecofys im Auftrag des WWF International erstelltes Gutachten. Die eingesparte Menge an Kohlendioxid entspricht damit dem Zweifachen an Emissionen, die jährlich in der Schweiz verursacht werden. Das Gutachten unterstreicht das große Potenzial zur Reduzierung von Emissionen, das sich realisieren ließe, wenn noch mehr Unternehmen sich freiwillige Reduktionsziele setzen würden. Ecofys hat errechnet, dass insgesamt eine Reduktion von über 350 Millionen Tonnen CO2 bis 2020 möglich wäre. Wenn Konzerne aus den gleichen Wirtschaftssektoren dem Beispiel der aktuellen WWF Climate Savers folgten, könnten bis 2020 500 bis 1000 Millionen Tonnen Emissionen vermieden werden. Dies entspräche in etwa dem jährlichen CO2-Ausstoß Deutschlands. Weitere Informationen zum WWF Climate Savers Programm finden Sie auf: http://wwf.panda.org/what we do/how we work/businesses/climate/climate savers/

BiodiWert II: Biodiversitätskulturen in Stadt und Land, Theorien des Mahdmanagement in der Praxis von städtischen Akteuren des Grünflächenmanagements

WaldExpert - Mobiles Informationssystem für den Privatwald

Im Projekt WaldExpert wird eine Smartphone-Applikation als mobiles Informationssystem für die etwa 220.000 Eigentümer/innen von Kleinst- und Kleinprivatwald in Baden-Württemberg entwickelt. Die App stellt die Verbindung zwischen Waldbesitzenden und Beratenden her. WaldExpert soll aktivieren, informieren und kommunizieren. Die Eigenverantwortung von Waldbesitzenden nimmt zu. Mit der Veränderung der Betreuungsstrukturen ändern sich auch die Bewirtschaftungsgrundlagen im kleineren Privatwald in Baden-Württemberg. Zudem sind Wälder im Klimawandel veränderten Umweltbedingungen unterworfen, welche waldbauliche Handlungen erfordern. Das zentrale Anliegen von WaldExpert liegt darin, verfügbare digitale Datenquellen zu verknüpfen und in einer Applikation nutzbar zu machen. Die App dient der Information von und der Kommunikation zwischen Waldbesitzenden und betreuenden Organisationen. Ziel und gleichzeitig Herausforderung des Vorhabens ist die Zusammenführung und zielgruppengerechte Aufbereitung bislang isoliert bestehender, komplexer waldbezogener Daten. Die Nutzer werden in die Lage versetzt, zu konkreten Waldorten Informationen rund um die Waldbewirtschaftung abzurufen. Naturschutzaspekte finden dabei ebenso wie Nutzungsaspekte Berücksichtigung. Die App wird pilothaft getestet und mit Nutzern weiterentwickelt. In erster Linie wendet sich WaldExpert an die Gruppe der nicht-organisierten Waldeigentümer. Hierunter fallen der 'urbane Waldbesitzer', welcher aktiviert werden muss und jener 'halb-aktive' Eigentümer, welcher sich bewusst oder unbewusst gegen die Verbindung mit relevanten Beratungsstellen entschieden hat. WaldExpert wird auch den Beratungs- und Betreuungsorganisationen für den Privatwald zur Verfügung stehen - sowohl den privatwirtschaftlich organisierten forstlichen Zusammenschlüssen als auch den öffentlichen Forstverwaltungen. In späteren Versionen können der App Funktionen hinzugefügt werden, die die Waldbesitzenden dabei unterstützen, Entscheidungen zur wirtschaftlichen und multifunktionalen Nutzung und zur nachhaltigen Entwicklung ihres Waldbesitzes informiert und verantwortlich zu treffen.

RegIKLIM: Informationsgestützte antizipative wasserhaushaltsbasierte Anpassung an den Klimawandel Elbe-Elster, Teilprojekt 3: Akteurseinbindung auf dem Weg zur Umsetzung der Klimaanpassungsmaßnahmen

SELFCITY - Kollektive Steuerung urbaner und ruraler Selbstorganisation zur Stärkung gesellschaftlicher Transformationsfähigkeit, Teilprojekt Deutschland 2: Mobilisierung von Selbstorganisation

Die Aufgabe von SELFCITY ist es, Erkenntnisse aus der akademischen Wissensproduktion mit denen von Praktikern und Aktivisten zu kombinieren, die in selbstorganisierenden Prozessen involviert sind, um Antworten auf den Klimawandel zu finden. KlimaKom eG als Praxispartner im transdisziplinären Erkenntnisprozess führt auf Basis einer Stakeholderanalyse Mobilisierungsworkshops mit AktivistInnen der Energiewende und des Klimaschutzes durch. Die Erfahrungen werden mit dem Verbundpartner und Koordinator Universität Bayreuth reflektiert. Es werden Trainingseinheiten konzipiert und ein Handbuch 'Selbstorganisation' erarbeitet. Phase 1 (1) soll ein Verständnis kollektiven Handelns durch Q-sort Interviews und moderierte Workshops entwickeln, die den Prozess der Selbstorganisation erfassen/beschreiben; (2) soll durch Einsatz von Feld-Ethnographie die Alltagspraxis von Aktivisten/Nachbarschaften untersuchen; (3) soll durch den Einsatz von 'Online-Ethnographie' (Blogs) die web-vermittelten Formen der Vernetzung von Aktivisten erfassen (führt zu Workshops mit Praktikern mit gemeinsamer Ergebnisinterpretation). Phase 2 zeigt Blockaden & Potenziale zur Selbstorganisation. Sie unterstützt die Akteursinteressen und führt Trainingsworkshops (Partizipative Aktionsforschung) durch. Lernprozesse werden durch Blogs, Meetings und finalem 'Impact Assessment Workshop' erfasst. Phase 3 bereitet die Ergebnisse auf und leitet die Archivierung der Projektdateien ein. In Zusammenarbeit mit Praktikern & Aktivisten wird das Forschungsteam Lernmaterialien erstellen, um Aktivitäten zu unterstützen, die Energiewende und den Aufbau adaptiver Resilienz zu stärken.

SELFCITY - Kollektive Steuerung urbaner und ruraler Selbstorganisation zur Stärkung gesellschaftlicher Transformationsfähigkeit, Teilprojekt Deutschland 1: Erforschung und Reflektion von Selbstorganisation (Koordination)

Das Projekt SELFCITY zielt darauf ab, Wissen zu kollektiven Steuerungsprozessen mit besonderer Berücksichtigung städtischer und ruraler Selbstorganisation zur gesellschaftlichen Transformationsfähigkeit angesichts des Klimawandels zu generieren. Städte und Regionen sind gleichzeitig Orte von Innovationen und Problemen, aber sie sind vor allem Milieus, wo Lösungen gefunden werden. Damit sind sie Transformatoren und Innovatoren von Entwicklungsprozessen. Es ist wichtig zu erkennen, wo und wie Lösungen entstehen, kommuniziert und umgesetzt werden, um den Klimawandel abzumildern. Solche Lösungen basieren auf praktischer, sozialer und kollektiver Kreativität. SELFCITY nutzt das Konzept der Selbstorganisation als Rahmung, um sich mit Fragen gesellschaftlicher Normierung, sozialem Lernen und sozialem Wandel in ruralen und urbanen Gemeinschaften auseinander zu setzen. Grundsätzlich ist Selbstorganisation ein offener Prozess, durch den in sozialen Beziehungen und losen Netzwerken gemeinsame Interessen und Positionen stabilisiert und institutionalisiert werden (OSTROM 1990; MAYNTZ 2006). Persönliches Vertrauen wird somit in kollektives und institutionelles Vertrauen umgewandelt. Verstärkte Zusammenarbeit als 'kollektive Intentionalität' (SEARLE 2010) oder ein 'kollektives Wir' (WINTERGERST 2014) ermöglicht die Differenzierung und Spezialisierung innerhalb des Kollektivs, die das Potenzial für die Entwicklung von Schlüsselinteressen durch 'Graswurzelbewegungen' stärkt. Die Notwendigkeit tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen, um dem drängenden Problem des Klimawandels zu begegnen, setzt auf die Stärkung der Rolle der BürgerInnen und ihrer selbstorganisierenden Kapazitäten. SELFCITY ist ein europäisches Verbundprojekt in der Förderlinie JPI Climate mit Koordination an der Universität Bayreuth und erfolgt in Zusammenarbeit mit der eingetragenen Genossenschaft KlimaKom (Bayreuth/München) sowie den Universitäten in Groningen (Niederlande) und Bristol (UWE-University of the West of England).

Weiterentwicklung des Umweltzeichens Blauer Engel: Entwicklung neuer Umweltzeichen und Weiterentwicklung bestehender Umweltzeichen in innovationsorientierten Produktgruppen

Mit dem Blauen Engel werden Produkte und Dienstleistungen ausgezeichnet, die in einer ganzheitlichen Betrachtung besonders umweltfreundlich sind und zugleich hohe Ansprüche an den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die Gebrauchstauglichkeit erfüllen. Das Vorhaben dient der Ableitung und Weiterentwicklung ambitionierter Standards für umweltfreundliche Produkte im Bereich der freiwilligen Produktkennzeichnung mit dem Blauen Engel. Die Ergebnisse tragen auch dazu bei, hohe ökologische Produktstandards in Form von Benchmarks in anderen Instrumenten des produktbezogenen Umweltschutzes national und auf europäischer Ebene, z.B. bei der umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung, zu verankern.

STAIR- Klimaschutz: Carbon Neutral Courier Services (CO2URIER), Teilprojekt B: Der CO2-Fußabdruck von Kurierdienstleistungen und die Potenziale von CO2-Kompensationsprojekten

Das Projekt hat eine starke anwendungsorientierte Zielsetzung und trägt dazu bei, Hemmnisse für den nachhaltigen Konsum von Kurierdienstleistungen zu identifizieren und zu adressieren. Das Projektziel von CO2URIER ist es, konkrete Verbesserungen der Nachhaltigkeit im Bereich der Paketdienstleistungen herbeizuführen. Dazu sollen in Zusammenarbeit mit deutschen und polnischen Unternehmen umweltfreundliche Dienstleistungen kreiert werden, die der Branche gleichzeitig wichtige Anstöße für zukünftige Entwicklungen hin zu emissionsarmen Produkten liefern können. CO2URIER zielt auch darauf ab, die Nachfrage für freiwillige CO2-Kompensationsangebote in Polen zu erhöhen, für die bisher nahezu kein Markt existiert. MyClimate ist in seinem Teilprojekt verantwortlich für die Erstellung des CO2-Fußabdrucks in AP1. Diese Arbeit umfasst die Datensammlung, die Aufarbeitung und Übertragung der ermittelten Daten in das myClimate Performance-Tool, die Datenaggregation und die Ermittlung der entsprechenden Treibhausgasemissionen. Der CO2-Fußabdruck wird dabei für alle Kurierdienstleistungen des Praxispartners Quriers ermittelt und berücksichtigt dabei sowohl Eigen- als auch Fremddienstleistungen gemäß DIN EN 16258. Die Ergebnisse werden in einem Report dokumentiert (M1). In einem weiteren Projektschwerpunkt beschäftigt sich MyClimate in AP3 mit unterschiedlichen Gold-Standard-Kompensationsprojekten und berät bei der Auswahl der geeigneten. Darüber hinaus beteiligt sich MyClimate basierend auf seiner Markt- und Best-Practice-Erfahrung an der Kommunikation der Projektergebnisse.

Stadtnatur entdecken - Entwicklung von Angeboten zur Stärkung des individuellen Naturerlebens in der Großstadt

Das Forschungsvorhaben ist für die Themenfelder Umweltbildung, Stadtentwicklung und Tourismus/Freizeit des BMUB konzipiert und leistet BMUB-Beiträge zum Wissenschaftsjahr 2015 'Zukunftsstadt', zu den 'Langen Tagen der Stadtnatur', zur ressortübergreifenden Strategie 'Soziale Stadt' und zum Bildungsangebot 'Lernort Stadtnatur'. Mit den geplanten Vorhaben sollen Angebote der individuellen Naturerfahrung in einer Großstadt getestet, neue didaktische Angebote entwickelt und für das BMUB verfügbar gemacht werden. Die folgenden Fragestellungen sollen bei dieser Angebotsentwicklung im Vordergrund stehen: Wie sehen Bildungsangebote aus, die auf selbstständige Erfahrung setzen und zu gesellschaftlichem Umweltengagement motivieren. Welchen Beitrag kann Stadtnatur im Programmbereich 'Soziale Stadt' leisten? Wie lassen sich BürgerInnen für Naturerfahrung in der Stadt stärker ansprechen und begeistern? Zentrales Element des Projektes ist eine App, die einen explorativen Zugang zu Natur in der Stadt ermöglicht. Neben Artbeschreibungen und Bestimmungshilfen wird Natur auch im Kontext wie Klimawandel, eingeschleppte Arten und Urban Gardening dargestellt.

1 2 3 4 5 6 7 8