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Energie und Umwelt

Auf dem Gebiet Energie und Umwelt werden von der STE alternative Entwicklungsmoeglichkeiten fuer das Energiesystem der Bundesrepublik Deutschland, ausgehend von der benoetigten Nutzenergie bzw. Energiedienstleistung ueber den Endenergiebedarf bis hin zum Sekundaer- und Primaerenergiebedarf aufgezeigt. Dabei werden insbesondere die Zusammenhaenge zwischen Energieversorgung, allgemeiner Wirtschaftsentwicklung und Umweltbelastung durch Energieerzeugung und -nutzung erfasst. Der moegliche bzw. notwendige Einsatz neuer und konventioneller Energietechnologien wird quantifiziert, ihr Beitrag ermittelt. Existierende Restriktionen (Reserven, Importmengen, Umweltbelastungen etc.) werden beruecksichtigt.

Zero Carbon Energy System für Glass Industry, Teilvorhaben: Entwicklung von Spezialmesstechnik

Am Beispiel der Glasindustrie ist ersichtlich, dass eine Betrachtung von Einzelmaßnahmen nicht das volle Potential im Sinne der Energieeffizienz und Dekarbonisierung der Industrie ausschöpfen kann und sich über die Handlungsfelder: Transformation der Kernprozesse, Transformation sektorenkoppelnder Sekundärprozesse, Anpassung elektrischer Verteilernetze sowie optimierte Energiebereitstellung und Energiedienstleistungen erstrecken muss. Daher ist es Ziel des Vorhabens ZORRO 2, am Beispiel der Thüringer Glasindustrie zu zeigen, wie eine hochverfügbare, nachhaltige und wirtschaftliche Elektroenergieversorgung umgesetzt werden kann. Im Teilvorhaben von KoCoS Messtechnik soll eine spezielle Messtechnik entwickelt und unter realen Bedingungen erprobt werden, die automatisch Prozessmodelle von Produktionsprozessen erstellen kann. Damit kann der Modellierungsaufwand im Rahmen von Energieanalysen bei Unternehmen deutlich reduziert werden.

Solarfeld-Messungen zur Steigerung der Performanz, Teilvorhaben: Demonstration und Validierung der Receiver- und Heliostatfeldüberwachungsmethoden

Das Ziel von LEIA ist es, smarte Steuerungsstrategien sowie Lösungen für Betrieb und Wartung auf einem vorkommerziellen Entwicklungsniveau am Beispiel eines kommerziellen Solarturmkraftwerks in Chile zu kombinieren und zu integrieren. LEIA wird sich technologischen und industriellen Hindernissen in Bezug auf den zentralen Receiver sowie das Heliostatfeld stellen. Durch die Verwendung intelligenter Kalibrierungsverfahren sollen Kosten gesenkt und dadurch strategische Vorteile auf dem Markt für punktfokussierende Systeme (solare Turmkraftwerke) geschaffen werden, die wiederum gesteigerte Attraktivität für Investoren schaffen. LEIA ist ein internationales Verbundvorhaben mit den deutschen Partnern DLR und CSP Services, dem assoziierten Partner Siemens Energy, sowie vier spanischen Partnern aus Forschung und Industrie. Außerdem steht zu Demonstrationszwecken das chilenische Kraftwerk Cerro Dominador zur Verfügung. In mehreren Arbeitspaketen werden Kalibrier-, Monitoring- und Charakterisierungsverfahren aus der Forschung auf den Stand von Prototypen gebracht, welche im Anschluss von der Industrie zur Produktreife kommen sollen. Genauer handelt es sich um die indirekte Messung der Flussdichte auf der Receiveroberfläche, der Messung der ortsaufgelösten Temperatur des Receivers, der Receivereffizienz, sowie der ortsaufgelösten Verschmutzung des Solarfelds. Im zweiten Teil des Vorhabens werden diese Entwicklungen getestet und es wird evaluiert, auf welche Weise diese Entwicklungen in ein Gesamtsystem zur intelligenten Steuerung und Wartung von Solarturmkraftwerken einfließen können.

Solarfeld-Messungen zur Steigerung der Performanz

Das Ziel von LEIA ist es, smarte Steuerungsstrategien sowie Lösungen für Betrieb und Wartung auf einem vorkommerziellen Entwicklungsniveau am Beispiel eines kommerziellen Solarturmkraftwerks in Chile zu kombinieren und zu integrieren. LEIA wird sich technologischen und industriellen Hindernissen in Bezug auf den zentralen Receiver sowie das Heliostatfeld stellen. Durch die Verwendung intelligenter Kalibrierungsverfahren sollen Kosten gesenkt und dadurch strategische Vorteile auf dem Markt für punktfokussierende Systeme (solare Turmkraftwerke) geschaffen werden, die wiederum gesteigerte Attraktivität für Investoren schaffen. LEIA ist ein internationales Verbundvorhaben mit den deutschen Partnern DLR und CSP Services, dem assoziierten Partner Siemens Energy, sowie vier spanischen Partnern aus Forschung und Industrie. Außerdem steht zu Demonstrationszwecken das chilenische Kraftwerk Cerro Dominador zur Verfügung. In mehreren Arbeitspaketen werden Kalibrier-, Monitoring- und Charakterisierungsverfahren aus der Forschung auf den Stand von Prototypen gebracht, welche im Anschluss von der Industrie zur Produktreife kommen sollen. Genauer handelt es sich um die indirekte Messung der Flussdichte auf der Receiveroberfläche, der Messung der ortsaufgelösten Temperatur des Receivers, der Receivereffizienz, sowie der ortsaufgelösten Verschmutzung des Solarfelds. Im zweiten Teil des Vorhabens werden diese Entwicklungen getestet und es wird evaluiert auf welche Weise diese Entwicklungen in ein Gesamtsystem zur intelligenten Steuerung und Wartung von Solarturmkraftwerken einfließen können.

Wirkungen des gesellschaftlichen Wandels auf Niveau und Profil der sektoralen Stromnachfrage und ihre Bedeutung bei der Kopplung von Energiemodellen mit unterschiedlicher zeitlicher Auflösung, Teilvorhaben: Zukunft Industrie und Bioökonomie (Zinbo)

Eine verbesserte Berücksichtigung gesellschaftlicher Wandlungsprozesse bei der Konzeption realistischer Stromnachfrageniveaus und damit zusammenhängender Lastprofile für mittel- und langfristige Zukunftsanalysen stößt auf mehrere Herausforderungen. Zum einen müssen relevante gesellschaftlichen Veränderungen identifiziert werden, die nachfrageniveau- und profilwirksam sein werden. Da viele Aspekte des gesellschaftlichen Wandels hohen Unsicherheiten unterliegen, sind Szenarien für die entsprechenden Wandlungsprozesse erforderlich. Zum zweiten muss antizipiert werden, welche zeitlichen und mengenmäßigen Profilwirkungen die gesellschaftlichen Prozesse entfalten werden. Ziel dieses Projektes ist es, passgenaue Lastkurven für spezifische Kombinationen von Technologieentwicklung und gesellschaftlicher Entwicklung in Niveau und Profil zu generieren. Dazu wird ein Open Source Nachfragetool entwickelt, indem zum einen die entsprechenden Kombinationen mit ihrer spezifischen Nachfrage nach Energiedienstleistungen hinterlegt werden und welches zum anderen eine Schnittstelle zwischen Energiesystemmodellen (ESM) und Strommarktmodellen (SMM) darstellt.

5G basierte Steuerungen für intelligente Batteriesysteme in modernen Stromnetzen

Bei der Energieversorgung arbeiten immer mehr Verbundnetzteilnehmer zusammen: Erzeuger, Verbraucher, Speicher. Letztere sollen im Fokus dieses Projekts stehen. Räumlich über weite Entfernung verteilte Batteriespeicher sollen digitalisiert, synchronisiert, miteinander vernetzt und an zentrale Überwachungs- und Steuerungseinheiten angeschlossen werden. Ziel ist eine smarte und barrierefreie Vernetzung der Systeme sowie Echtzeit-Anforderungen auf Basis moderner Cloud- und 5G-Mobilfunktechnologien bereitzustellen. Auf Basis neuerer IKT und Cloud-Services fordern heute die Netzbetreiben von Quartieren und Sektoren, dass die Digitalisierung in den Energieanlagen von Smart Grids zum Einsatz kommt. Mit der Vernetzung der Einrichtungen lassen sich übergeordnet in einer Cloud die Betriebsparameter protokollieren. Der Zugriff ist weltweit auf die laufenden Prozesse möglich. Durch die Orchestrierung aller Geräte in einem smarten Netzwerk, entfallen manuelle Aufgaben wie SW-Updates, Fernwartung und -lenkung im Gerät. Mit der Plattform, die das National 5G Energy Hub (N5GEH) in Deutschland geschaffen hat, können solche Aufgaben durch Cloud-Services für IoT-Devices ausgeführt werden. Eine Hauptaufgabe für den wissenschaftlichen Projektpartner BCM ist, Anlagendaten in Echtzeit zu erfassen, in zentralen Cloud-Systemen zusammenzuführen und die realen Batteriespeicher für Systemdienstleistungen zeitkritisch zu erfassen. Die fusionierten Daten sollen deterministisch mit einem sogenannten digitalen Zwilling verknüpft werden. Dazu ist die IoT-Architektur für harte Echtzeitanforderungen auszulegen, um die Anwendung mit einem parallel ablaufenden Modell interagieren zu lassen. Zur Datenermittlung werden intelligente Sensorik und leistungsfähige Controller integriert, welche die Daten über eigensichere Netzwerke direkt in die Cloud-Systeme übertragen. Die Anbindung und Verwaltung der IoT-Devices in Cloud-Services erlaubt die Überwachung und Anpassung der Batteriesysteme aus der Ferne.

Erfolgreiche Bilanz des 8. ENERGIEFORUMS Sachsen-Anhalt Impressionen zum 8. ENERGIEFORUM Sachsen-Anhalt

Mit über 180 Teilnehmern, renommierten Referenten und 16 Ausstellern aus ganz Sachsen-Anhalt sowie vielen interessierten Besuchern ging das 8. ENERGIEFORUM Sachsen-Anhalt am Abend des 19. Juni 2017 im Magdeburger Jahrtausendturm erfolgreich zu Ende. Organisiert wurde das ENERGIEFORUM von der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) gemeinsam mit dem Zentrum für Regenerative Energien Sachsen-Anhalt e.V. (ZERE e.V.) und stand unter dem Motto „Energiegewinner Wirtschaft: Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit der Energieversorgung in Unternehmen.“ Nach der Begrüßung durch LENA-Geschäftsführer Marko Mühlstein und dem Vorstandsvorsitzenden des ZERE e.V., Prof. Maik Koch, ging die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Prof. Dr. Claudia Dalbert, in ihrem Grußwort auf die verantwortungsvolle Rolle Sachsen-Anhalts in Bezug auf eine zukunftsfähige Energiewirtschaft ein. „Wir wollen Vorreiter bleiben“, betonte sie und griff die ambitionierten Zielsetzungen auf, die sich das Land Sachsen-Anhalt beim Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Steigerung der Energieeffizienz gesetzt hat. „Die Energiewende ist mindestens eine so große Herausforderung wie der wirtschaftlich-gesellschaftliche Umbau nach der Wiedervereinigung“, so Ministerin Dalbert. Es folgte ein Referat  von Dr. Dirk Biermann, Geschäftsführer Märkte und Systembetrieb der 50Hertz Transmission GmbH, zum Thema  „Die ostdeutschen Länder – Pilotregion der Energiewende“, in dem er betonte, dass „Energiewende nur als Gemeinschaftsprojekt aller beteiligten Partner gelingen kann“. Bezug nehmend darauf, stellte er das Projekt WindNODE - die nordostdeutsche Modellregion für intelligente Energie - vor, das alle sechs ostdeutschen Bundesländer inklusive Berlin umfasst und an dem rund 50 Verbundpartner beteiligt sind. Dass der Erfolg der Energiewende unter anderem nur durch eine umfassende intelligente Vernetzung möglich ist, zeigte auch Dr. Andreas Auerbach, Vertriebsvorstand der envia Mitteldeutsche Energie AG, in seinem Vortrag „Zukunft der Energiedienstleistungen“ auf. „Die Basis bildet das Internet der Energie“, so Dr. Auerbach. Weiterhin stellte er fest, dass „die Zukunft der Energiedienstleistungen längst begonnen hat, partnerschaftlich und kooperativ ist, eine Herausforderung für das Verteilnetz darstellt und eine agile Arbeitsweise erfordert.“ Am Nachmittag folgten die interessierten Teilnehmer weiteren praxisorientierten Vorträgen von Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft in den beiden Themenblöcken „Erneuerbare Energien und Zukunftskonzepte im Energiesektor“ und „Energieeffizienz“. Parallel wurden im Jahrtausendturm innovative Technologien, Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Energieeffizienz und nachhaltige Energieversorgung im Rahmen einer Begleitausstellung und eines Beraterforums präsentiert. Abschließend zum 8. ENERGIEFORUM Sachsen-Anhalt erhalten Sie hier die Fachvorträge zum Download: Dr. André Naumann (ZERE e.V.) - Vernetzung von regionaler Wirtschaft und Wissenschaft - Baustein zum Gelingen der Energiewende Andrea Grahl (dena) - Energieeffizienzpotenziale durch Abwärmenutzung und Optimierung der Querschnittstechnologien Oliver Prietze (ILICO GmbH) - Energieeffiziente Beleuchtungslösungen im Unternehmen Thomas Micka (LENA) - Energieeffizienz in Unternehmen Dr. Dirk Biermann (50Hertz) - Die ostdeutschen Länder - Pilotregion der Energiewende Dr. Karl-Heinz Küsters (Fraunhofer CSP) - Photovoltaik und Speicherlösungen: Wie ist ihr Beitrag zur künftigen Energieversorgung und zur Eigenversorgung von KMU? Dr. Andreas Auerbach (envia M) - Zukunft der Energiedienstleistungen Weitere Vorträge stellen wir Ihnen nach Erhalt zur Verfügung.

Zero Carbon Energy System für Glass Industry, Teilvorhaben: Dekarbonisierung der Glasindustrie

Am Beispiel der Glasindustrie ist ersichtlich, dass eine Betrachtung von Einzelmaßnahmen nicht das volle Potential im Sinne der Energieeffizienz und Dekarbonisierung der Industrie ausschöpfen kann und sich über die Handlungsfelder: Transformation der Kernprozesse, Transformation sektorenkoppelnder Sekundärprozesse, Anpassung elektrischer Verteilernetze sowie optimierte Energiebereitstellung und Energiedienstleistungen erstrecken muss. Daher ist es Ziel des Vorhabens ZORRO 2, am Beispiel der Thüringer Glasindustrie zu zeigen, wie eine hochverfügbare, nachhaltige und wirtschaftliche Elektroenergieversorgung umgesetzt werden kann. Im Teilvorhaben: Das Ziel von diesem Teilvorhaben ist es, mögliche Konzepte für die Energiebereitstellung für vollelektrische Schmelzwannen (VES) zu vergleichen und zu entwickeln. Dabei muss im Rahmen von diesem Teilvorhaben zunächst die Voraussetzung zur Erarbeitung dieser Konzepte gegeben werden. Auf Grundlage der Anforderungsdefinition und Datenbereitstellung zunächst für das Wiegand-Glas-Werk in Schleusingen, anschließend für die gesamte Wiegand-Glas-Gruppe und weitere Glashersteller. Da es sich bei Behälterglas um Massenware handelt, muss unter Berücksichtigung der anderen Teilprojekte im Rahmen der Möglichkeiten die Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Umsetzbarkeit bei dem im späteren Verlauf des Projektes favorisierten Konzept gewährleistet sein. Da die Glasschmelzwannen ca. 10 Jahre ohne Unterbrechung arbeiten ist eine hohe Versorgungszuverlässigkeit unbedingt erforderlich. Da es sich bei dem Werk in Schleusingen um eins der modernsten Werke der Behälterglasindustrie handelt muss das entwickelte Konzept gut in das bestehende Werksnetz integrierbar sein.

Zero Carbon Energy System für Glass Industry, Teilvorhaben: Transformation Netzinfrastruktur AC/DC, Übertragbarkeit auf weitere Industriebran-chen und Steuerbarkeit industrieller Verbraucher

Verbundvorhaben: Am Beispiel der Glasindustrie ist ersichtlich, dass eine Betrachtung von Einzelmaßnahmen nicht das volle Potential im Sinne der Energieeffizienz und Dekarbonisierung der Industrie ausschöpfen kann und sich über die Handlungsfelder: Transformation der Kernprozesse, Transformation sektorenkoppelnder Sekundärprozesse, Anpassung elektrischer Verteilernetze sowie optimierte Energiebereitstellung und Energiedienstleistungen erstrecken muss. Daher ist es Ziel des Vorhabens ZORRO 2, am Beispiel der Thüringer Glasindustrie zu zeigen, wie eine hochverfügbare, nachhaltige und wirtschaftliche Elektroenergieversorgung umgesetzt werden kann. Teilvorhaben: Die TEAG Thüringer Energie AG wird mit den Tochterfirmen TEN Thüringer Energienetze und TMZ Thüringer Mess- und Zählerwesen und gemeinsam mit den Projektpartnern an der Transformation der Netzinfrastruktur, an der Übertragbarkeit der Ergebnisse auf weitere Industriebranchen sowie an der Steuerbarkeit der industriellen Verbraucher arbeiten. Die Projektergebnisse können genutzt werden, um langfristig die Sektorenkopplung in Thüringen auszubauen und ggfs. die Elektrifizierung von Unternehmen zu beschleunigen. Es werden Grundlagen gelegt, welche die Machbarkeit einer klimaneutralen Glasproduktion in Thüringen aufzeigen und somit mittelfristig den Wirtschaftsstandort Thüringen attraktiver gestalten. Dies kann anschließend über verschiedene Kanäle kommuniziert werden um anderen Projekten bei der Transformation oder Umsetzung zu helfen.

Zero Carbon Energy System für Glass Industry, Teilvorhaben: Energetische Betriebsoptimierung

Am Beispiel der Glasindustrie ist ersichtlich, dass eine Betrachtung von Einzelmaßnahmen nicht das volle Potential im Sinne der Energieeffizienz und Dekarbonisierung der Industrie ausschöpfen kann und sich über die Handlungsfelder: Transformation der Kernprozesse, Transformation sektorenkoppelnder Sekundärprozesse, Anpassung elektrischer Verteilernetze sowie optimierte Energiebereitstellung und Energiedienstleistungen erstrecken muss. Daher ist es Ziel des Vorhabens ZORRO 2, am Beispiel der Thüringer Glasindustrie zu zeigen, wie eine hochverfügbare, nachhaltige und wirtschaftliche Elektroenergieversorgung umgesetzt werden kann. Im Teilvorhaben: Das Fraunhofer IOSB-AST setzt sich zum Ziel eine energetische Betriebsoptimierung unter Berücksichtigung der Produktionsplanung umzusetzen. Dabei sollen neben dem Kernprozess der Produktion auch sektorenkoppelnde Sekundärtechnologien, sowie lokal erzeugter Strom aus erneuerbaren Energien beachtet werden. Die in dem Teilprojekt erarbeiteten Methoden und Modelle sollen Unsicherheiten der Bedarfsprognosen und der erneuerbaren Erzeugung abbilden und abfedern können. Es werden verschiedene Use Cases betrachtet, die sowohl auf einen markt- als auch einen netzdienlichen Betrieb steuerbarer Erzeuger, Verbraucher und Speicher abzielen. Dabei sollen die erarbeiteten Methoden im Sinne der Übertragbarkeit möglichst generisch sein und neben den im Projekt betrachteten Unternehmen auch auf andere Unternehmen der Branchen (Glasindustrie, metallverarbeitende Industrie), aber auch auf weitere Branchen übertragbar sein.

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