The aim of the SEEMLA project is the reliable and sustainable exploitation of biomass from marginal lands (MagL), which are used neither for food nor feed production and are not posing an environmental threat.
The main target groups are regional authorities and public or private owners of MagLs, who can provide knowledge on land availability and are responsible for managing these. Furthermore foresters, farmers and the civil society affected by transformation of MagL into energy crop plantations are important cooperation partners for the project's success.
The initial challenge of the project is to define MagL. In order to achieve high yields on the MagL the goal is to develop and optimize cropping systems for special sites. The project focuses both on existing plantations of energy crops on MagL and on the establishment of new plantations on MagLs. General guidelines and manuals shall attract and help relevant stakeholders as well as piloting shall prove the feasibility of SEEMLA results.
The first scenario will enable the assessment of good practice and the refinement of current practices, making them more sustainable (environmental, economic, social). The second approach will transfer good practices to underused MagL.
The project will focus on three main objectives: the promotion of re-conversion of MagLs for the production of bioenergy through the direct involvement of farmers and foresters, the strengthening of local small scale supply chains and the promotion of plantations of bioenergy plants on MagLs. Moreover the expected impacts are: Increasing the production of bioenergy, farmers' incomes, investments in new technologies and the design of new policy measures.
The project team is balanced between scientific and technical partners as well as national and regional organisations. By including partners from South-East, Eastern and Central Europe the knowledge transfer between regions of different climatic and political backgrounds can be established.
Bei enerCOAST arbeiten Gruppen in England, Norwegen, Schweden, den Niederlanden und Deutschland an standortspezifischen regionalen Netzwerken zur Erzeugung und Nutzung von Bio-Energie.
Verbindendes Moment ist die Arbeit an einem umfassenden Wirtschaftsmodell, das von den natürlichen Standortbedingungen ausgeht und die Kooperation von Energieproduzenten und -nutzern verbessert. Dabei werden u.a. etablierte und neuartige Elemente der Biomasse-Nutzung untersucht. So sollen energie-autonome und energie-effiziente Strukturen in Küstengemeinschaften optimiert werden. Das Projekt wird durch die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg geleitet.
Handlungsfeld: Förderung von erneuerbaren Energien.
Ziel des Projekts: - Einsatz eines 'Sustainable Supply Chain Management' Business-Modells zur Steigerung der regionalen Bionenergie-Produktion und des Markterfolges - Erschließung neuer Bionenergiequellen - Reduzierung der regionalen Abhängigkeit von Energieimporten (Energie-Autarkie) - Entwicklung von belastbaren Investitionsplänen - Nachhaltige Einkommenssicherung der regionalen Energiewirte.
Analyse der physischen (Standort, etc.) und sozioökonomischen Restriktionen (inkl. Risiko, Unsicherheit) welche die Umsetzung der landwirtschaftlichen Energiepotenziale bestimmen. Das theoretisch/technische Energiepotenzial wird durch eine Marktanalyse (Umfrage) vom betriebswirtschaftlich umsetzbaren Potenzial abgegrenzt. Ausgangspunkt der Marktanalyse ist die direkte und repräsentative Befragung von Landwirten durch den Einsatz von bereits ausgearbeiteten Energie-Checklisten auf der Potenzialseite, ergänzt durch eine mit den Akteuren im Biomasse-Energiebereich abgestimmte Befragung zu den sozioökonomischen Rahmenbedingungen. Unterstützt wird die Verbreitung der Checklisten und ihr Rücklauf durch Fachartikel sowie abgestimmtes Auftreten mit den Bauernverbänden in SH und Bbg. Gerade die aktuell hohen Getreidepreise zeigen die Notwendigkeit, einerseits dem Landwirt fundierte Optionen aufzuzeigen und andererseits die Politik bei der Instrumentenentwicklung zur CO2-Minderung und Versorgungssicherung zu unterstützen, um eine nachhaltige (ökonomisch, sozial und ökologisch) Bioenergieproduktion zu erreichen. Das Vorgehen soll auf andere Bundesländer übertragbar sein (Monitoring).
Entwicklung eines neuartigen Energiesystems zur Nutzung in der Landwirtschaft und Energieproduktion. Anpassung des Systems und landwirtschaftliche sozio-ökonomische Strukturen und Handlungsvoraussetzungen in der Agrarproduktion. Entwicklung eines Teilbereichs für das 'Virtuelle Kraftwerk' hinsichtlich flexibler Einsatzmöglichkeiten im Zusammenhang mit Verbrauchergewohnheiten.