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Küstengewässer Chemie

Bei der qualitativen Überwachung der Küstengewässer stehen die Erfassung der verschiedenen physikalischen und chemischen Belastungen und ihre Auswirkungen auf die aquatischen Lebensgemeinschaften sowie die Erfolgskontrolle eingeleiteter Maßnahmen im Vordergrund. Sie erfolgt seit 1993 auf der Grundlage der jährlich durch das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt M-V (LM) herausgegebenen Gewässerüberwachungserlasse. Der Schwerpunkt der Untersuchungen in Wasserproben liegt bei den gut wasserlöslichen Stoffen, während Stoffe, die sich in Sedimenten und in Biota (z.B. Fische oder Muscheln) anreichern, in diesen Kompartimenten zu untersucht werden. Hierbei sind EU-Richtlinien und internationale Vereinbarungen, sowie nationale Gesetzgebung, zu berücksichtigen. Mecklenburg-Vorpommern hat eine Küstenlänge von 1.712 Kilometer, davon 354 Kilometer Küste zur offenen See Die inneren Küstengewässer von der Wismarbucht im Westen bis zum Kleinen Haff im Osten weisen eine Fläche von rund 1.710 km2 auf.

Kurzgutachten: Erreicht das integrierte Klima- und Energiepaket der Bundesregierung die gesetzten Einsparziele?

Im Auftrag der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN untersuchte Ecofys das Integrierte Klima- und Energieprogramm (IKEP) der Bundesregierung. Ziel der Studie war es, abzuschätzen, inwieweit durch die bisher initiierten Maßnahmen die Klima- und Energieeffizienzziele erreicht werden. Gemäß der Analyse der geplanten und eingeleiteten Maßnahmen werden nach jetzigem Umsetzungsstand die Energie- und Klimaziele verfehlt. Dabei senkt sich der Strombedarf von 2006 bis 2020 statt um 11 Prozent nur um 4 bis 6 Prozent. Auch die Treibhausgasemissionen sinken im Vergleich zu 1990 nur um rund 28 Prozent, und nicht wie angekündigt um 40 Prozent.

Sonderforschungsbereich (SFB) 990: Ökologische und sozioökonomische Funktionen tropischer Tieflandregenwald-Transformationssysteme (Sumatra, Indonesien), Teilprojekt C06: Akzeptanz und Überwachungskosten der ISPO- und RSPO-Zertifizierung von ölpalmanbauenden Landwirten in Indonesien unter Berücksichtigung von Unsicherheit

In einem ersten Schritt wenden wir die Holt und Laury Lotterie an, um die Risikoeinstellung indonesischer Landwirte zu quantifizieren. Wir analysieren, ob sich die Risikoeinstellung indonesischer Landwirte seit der Messung im Jahr 2012 verändert hat. Außerdem wird ein Experiment zur Messung der Zeitpräferenz designt. In einem zweiten Schritt entwickeln wir ein Unternehmensplanspiel für die ex-ante Analyse der ISPO- und RSPO-Zertifizierung. Wir analysieren, inwiefern die Implementierung einer Zertifizierung z.B. die Ölpalmanbaufläche, Managementpraktiken und Externalitäten verändert.

Vergleich der Treibhausgasminderungen von Industriestaaten - Exploring comparable post-2012 reduction efforts - EU climate targets substantial emission reductions for developed countries are obligatory

The study assesses different approaches to turn emission reducing efforts of different countries (Annex I) comparable. The emission reducing targets and costs are very different for the Annex I countries. In order to achieve the EU climate target of 2 C the EU has to reduce its emissions by 30Prozent. In addition other developed countries must commit themselves to emission reductions by 15 - 30Prozent and economically more advanced developing countries must also contribute proportionally in accordance to their responsibilities and respective capabilities.

Umsetzung Konzept Tagfalterschutz Baselland (BL)

2006 haben wir im Auftrag von Pro Natura BL, begleitet von der 'Arbeitsgruppe Tagfalterschutz', das Konzept 'Tagfalterschutz BL' erarbeitet. Nun geht es darum, die darin definierten Ziele und Massnahmen rasch umzusetzen. Ziel des Projekts ist es, alle im Kanton vorkommenden Arten langfristig zu erhalten. Hierbei werden zwei Stossrichtungen verfolgt: - Aufwertungsmassnahmen in Vorranggebieten für den Tagfalterschutz, mit Schwerpunkten in den Gemeinden Liesberg und Rothenfluh. - Artenschutzprojekte für vier besonders stark bedrohte Arten, das Bergkronwicken-Widderchen, das Rostbraune Wiesenvögelchen, den Violetten Silberfalter und den Skabiosenscheckenfalter. Verantwortlich für die Umsetzung des Konzepts ist die 'Arbeitsgruppe Tagfalterschutz', unterdessen Arbeitsgruppe der Pro Natura Baselland. Die Arbeiten werden von der Hintermann & Weber AG koordiniert. Zu unseren Aufgaben gehören u.a. das Initiieren und Begleiten von Umsetzungsmassnahmen, das Betreuen freiwilliger Helfer, die Beratung von Akteuren sowie Erfolgskontrolle und Berichterstattung. Das Projekt wird überwiegend von Pro Natura und vom Lotteriefonds Basel-Landschaft finanziert.

Energieeffizienz-Länderberichte der EU27

Im Rahmen des Energy-Efficiency-Watch Projekts wurden 27 Länderberichte veröffentlicht, welche die nationalen Energieeffizienz-Politiken der EU Mitgliedsstaaten beurteilen. Die Berichte bieten einen hilfreichen Überblick über die Politikstrategien und den Umsetzungsstatus der Energieeffizienz-Politiken in jedem Mitgliedsstaat. Die Berichte basieren auf den Nationalen Energieeffizienz-Aktionsplänen (NEEAPs). Zusammen mit dem Wuppertal Institut analysierte Ecofys 27 NEEAPs, um ihre jeweiligen Stärken und Schwächen und mögliche Lücken zu identifizieren, und um Politik-Empfehlungen zu erarbeiten. Es ist als Erfolg zu bewerten, dass die Staaten durch die Ausarbeitung ihrer NEEAPs einen maßnahmenübergreifenden Planungsansatz verfolgen. Besorgniserregend ist jedoch die Tatsache, dass die Mehrzahl der Mitgliedsstaaten bisher keine langfristigen Energieeffizienz-Strategien verabschiedet hat und dass der Verkehrssektor der am meisten vernachlässigte Sektor in allen nationalen Strategien ist.

Fliessgewässer Chemie

Bei der qualitativen Überwachung der Fließgewässer stehen die Erfassung der verschiedenen physikalischen und chemischen Belastungen und ihre Auswirkungen auf die aquatischen Lebensgemeinschaften sowie die Erfolgskontrolle eingeleiteter Maßnahmen im Vordergrund. Sie erfolgt seit 1993 auf der Grundlage der jährlich durch das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt M-V (LM) herausgegebenen Gewässerüberwachungserlasse. Der Schwerpunkt der Untersuchungen in Wasserproben liegt bei den gut wasserlöslichen Stoffen, während Stoffe, die sich in Schwebstoffen und in Biota (z.B. Fische oder Muscheln) anreichern, in diesen Kompartimenten zu untersucht werden. Hierbei sind EU-Richtlinien und internationale Vereinbarungen, sowie nationale Gesetzgebung, zu berücksichtigen. Mecklenburg-Vorpommern ist ein sehr gewässerreiches Land. So umfasst das Fließgewässernetz eine Fließstrecke von mehr als 40.000 km, wovon über 8.000 km berichtspflichtig für die EU Wasserrahmenrichtlinie sind.

Gewässerstrukturkartierung nach dem Feinverfahren

Die Gewässerstruktur beschreibt das Gewässer, seine Ufer und das Gewässerumfeld. Abwechslungsreiche Strukturen sind als Grundlage für die ökologische Funktionsfähigkeit des Gewässers und somit für den Erhalt und die Entwicklung natürlicher Lebensgemeinschaften wichtig. Sie ist Teil der hydromorphologischen Qualitätskomponenten der Wasserrahmenrichtlinie WRRL. Die Gewässerstrukturkartierung beschreibt anhand der Hauptparameter Laufentwicklung, Längsprofil, Querprofil, Sohlenstruktur, Uferstruktur und Gewässerumfeld den Gewässerzustand vor Ort. Es wird betrachtet, ob für alle Lebewesen im und am Gewässer geeignete Lebensräume vorhanden sind. Ebenso wird festgehalten, ob sich im und entlang des Gewässers die natürlich vorkommende Pflanzenwelt befindet. Die Ergebnisse der Feinkartierung sind wichtige Grundlagen für verschiedene Aufgaben, z.B. für die Erstellung der Bewirtschaftungspläne oder die Erfolgskontrolle von Strukturmaßnahmen. Das von der LAWA entwickelte Feinverfahren zur Gewässerstrukturkartierung wurde für Baden-Württemberg angepasst und ist im Handbuch "Gewässerstrukturkartierung in Baden-Württemberg - Feinverfahren" beschrieben. Als Produkt wird je nach Datenfortschritt in unregelmäßigen Abständen eine Karte als pdf veröffentlicht.

Korngrößenverteilungen am Blauen Band Deutschland Projektgebiet Kühkopf-Knoblochsaue, Oberrhein

Im Rahmen des hydromorphologischen Monitorings des BBD-Modellprojektes "Kühkopf-Knoblochsaue" wurden nach Maßnahmenumsetzung Substratbeprobungen entnommen (an Land mit einem Spaten, Probe von 0-30 cm Tiefe, aquatisch mit einem Bagger vom Schiff aus). Ingesamt wurden 53 Proben entnommen an 2 Tagen (09.09.2025 und 10.09.2025). Die Probenahme erfolgte auf 11 Transekten entlang des Ufers, welche vorgegeben waren durch Substratbeprobungen vor Maßnahmenumsetzung. Die Transekte befanden sich verteilt über das gesamte Projektgebiet (dieses erstreckt sich von Flusskilometer 474,0-476,5) auf der rechten Flussseite. Bei den Proben wurden durch den Rahmenvertragspartner Nowak die Korngrößenverteilungen bestimmt (Analyse der Korngrößenverteilung nach DIN EN ISO 17892-4 mit Gefriertrocknung, Zerstörung organischer Anteile und des Carbonat). Durch die Korngrößenverteilungen vor- und nach Maßnahmenumsetzung wird so eine Erfolgskontrolle des BBD-Modellprojektes ermöglicht. Die Maßnahme wurde in den Jahren 2019 und 2020 umgesetzt. Es handelte sich um Uferentsteinungen auf der rechten Uferseite des Rheins.

Emissions- und Immissionsüberwachung am KKW Greifswald [Amtliche Meßstelle]

Der Genehmigungsinhaber einer kerntechnischen Anlage ist laut "Richtlinie zur Emissions- und Immissionsüberwachung kerntechnischer Anlagen (REI)" für die Überwachung und Bilanzierung von Ableitungen (Emissionen) radioaktiver Stoffe mit der Abluft und dem Abwasser aus seiner Anlage nach Art und Höhe der Radioaktivität verantwortlich. Darüber hinaus hat er Messungen in der Umgebung seiner Anlage (Immissionsüberwachung) durchzuführen. Unabhängig von den vom Betreiber durchzuführenden Überwachungsmaßnahmen erfolgen Kontrollen in der Umgebung durch unabhängige/amtliche Meßstellen mittels eigener Überwachungsprogramme. In diesen Programmen sind Probeentnahme- und Meßorte,Kontrollmedien sowie Meß- und Probeentnahmeintervalle festgelegt. Die Ergebnisse der Überwachung werden in Quartals- und Jahresberichten dokumentiert und der zuständigen Aufsichtbehörde übergeben.

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