Air pollution and thermal stress are key environmental factors influencing human health. Information on their spatial and temporal dynamics is needed to support comprehensive exposure assessments and regional risk analysis. The dataset offers spatially aggregated bioclimatic and air quality related indicators for all districts in Germany. The datasets integrates information on air pollutat concentrations, the Aggregated Risk INdex (ARI) and the Universal Thermal Climate Index (UTCI). Hourly inputs from CAMS regional air quality analysis and forecast products as well as internally processed WRF simulations are processed in district-level daily means, maxima and minima enabling consistent and comparable characterization of environmental health risk across space and time. The dataset provide an important ressource for public health research and monitoring, climate impact studies, and regional decision-making, supporting improved understanding of how pollution and heat exposure evolve under changing climatic conditions.
Feinstäube in der Außenluft stellen eine gesundheitliche Belastung dar und sind daher im Rahmen der 39. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes in Form von Grenzwerten reglementiert. Es gibt Grenzwerte für Feinstäube mit einem Durchmesser von 10 und 2,5 Mikrometer, jedoch keine für ultrafeine Partikel (UFP) mit einer Größe kleiner als 0,1 Mikrometer. Aufgrund ihrer geringen Größe können UFP tief bis in die Lungenbläschen und von dort aus in das Herz-Kreislaufsystem gelangen. Im Herz-Kreislaufsystem sowie in anderen Organen können UFP Entzündungsreaktionen hervorrufen. Es wird angenommen, dass durch anhaltende Entzündungen Organschädigungen und chronische Erkrankungen wie zum Beispiel chronische Lungenerkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen oder eine Schwächung des Immunsystems begünstigt werden. Zu diesen gesundheitlichen Wirkungen insbesondere nach langfristiger Exposition gegenüber UFP gibt es derzeit kaum epidemiologische Studien. Dieses Vorhaben soll diesem Mangel begegnen, indem eine epidemiologische Studie konzipiert und pilotiert wird. Hierbei sollen die gesundheitlichen Auswirkungen einer langfristigen Exposition gegenüber UFP untersucht werden unter Berücksichtigung von Confoundern und anderen Luftschadstoffen. Die Pilotierung bezieht sich auf verschiedene UFP-Messungen und Metriken, um deren zeitliche und räumliche Variabilität abdecken zu können, denn Durchschnittswerte, welche in epidemiologischen Studien meist verwendet werden und repräsentativ für eine bestimmte Umgebung und einen Zeitraum sind, können für UFP nicht verwendet werden. Es sollen konkrete Vorschläge für eine umfassende epidemiologische Studie inklusive Expositionsschätzung, UFP Metrik, Fallzahl, möglicher zu untersuchender Gesundheitsendpunkte sowie deren Erfassung gemacht werden. Das Projekt wird von einem Konsortium bearbeitet, welches aus den folgenden Institutionen besteht: Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V., TNO - Netherlands Organisation for Applied Scientific Research, Institut für Arbeits- Sozial- und Umweltmedizin, Heinrich-Heine-Universität, Hochschule Düsseldorf, Labor für Physik und Umweltmesstechnik, IVU Umwelt GmbH, Ing.-Büro Janicke.
Die komplexe Risikosituation durch Altlasten wird zum einen durch die Vielzahl der moeglichen Schadstoffe und zum anderen durch die grosse Zahl moeglicher Expositionspfade bestimmt, auf denen die Schadstoffe zum Menschen gelangen koennen. Das Ziel des Forschungsvorhabens besteht in der Abschaetzung gesundheitlicher Risiken, die durch polyaromatische Kohlenwasserstoffe (insbesondere Benzo(a)pyren), kanzerogene Schwermetalle (Cadmium oder Arsen) und Benzol verursacht werden. Neben der Toxizitaetsbeurteilung der einzelnen Stoffe ist die Expositionsabschaetzung Teil der Risikoabschaetzung. Letztere bildet den Arbeitsschwerpunkt und soll unter Benutzung typischer Verfahrensweisen des 'Health Risk Assessment' angestrebt werden. Dies bedeutet eine Zerlegung der Belastungssituation in ueberschaubare und berechenbare Teilaspekte. Darauf aufbauend laesst sich dann zB die Belastung ueber bestimmte Aufnahmepfade (Lunge, Magen-Darmtrakt, Haut) oder die Gesamtbelastung ermitteln.
Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Im Rahmen des Projektes sollten Informationen über Art und Umfang des Problems mit Friedhöfen in Deutschland gewonnen werden. Die Folgen einer Erdbestattung für Boden, Grundwasser und Atmosphäre werden seit vielen Jahrzehnten besonders vor dem Hintergrund der im Wasserhaushalts- und weiteren Umweltschutzgesetzen definierten Rahmenbedingungen hinterfragt. Bis heute liegt den Friedhofsplanern und -betreibern keine einheitliche, unter bodenkundlichen Gesichtspunkten nachvollziehbare Beurteilung und Bewertung (Umweltverträglichkeit) mit der Zielrichtung der Erarbeitung von Empfehlungen und Verordnungen für die Vor- und Nachsorge von Erdbestattungen vor. Fazit: Um praktikable Lösungen für Problemstandorte herbeizuführen, die einen gesicherten Betriebsablauf auf Friedhöfen gewährleisten und dem Vorsorgeaspekt des Umweltschutzes Rechnung tragen, ist es notwendig, künftig eingehende Feldforschungen an unterschiedlichen Friedhofsstandorten in Deutschland vorzunehmen. Nur so können gesicherte Aussagen über die Ursachen, die zu Verwesungsstörungen führen sowie Grundwassergefährdungsprognosen gemacht werden. Basierend auf den Untersuchungsergebnissen ließe sich eine Handhabung konzipieren, die bundesweit als Friedhofs-Manual vorgeschlagen werden und den kommunalen, gemeindlichen, kirchlichen und auch privaten Friedhofsträgern als Leitfaden für den Betriebsablauf dienen kann.
Fuer das Verhalten organischer Schadstoffe im System Boden-Pflanze-Luft wurde ein auf einem Massenbilanzmodell basierendes Transfermodell entwickelt und fuer verschiedene Chemikalien (PCDD/F, Pestizide u.a.) verifiziert. Das Modell hat Eingang in die europaeische Risikorichtlinie, die multimediale Modellierung und die Expositionsanalyse von Altlasten gefunden. Insbesondere konnten die Beitraege von Wurzelaufnahme und atmosphaerischer Deposition zur Kontamination von Pflanzen als Funktion der Stoffeigenschaften geklaert werden. QSAR-Beziehungen zwischen der chemischen Struktur und der oekotoxischer Wirkung von chemischen Substanzen unterschiedlicher Strukturklassen auf Gefaesspflanzen konnten durch multivariate Methoden, u.a. Fuzzy-Clustering, ermittelt werden.
Although global pesticide use increases steadily, our field-data based knowledge regarding exposure of non-target ecosystems is very restricted. Consequently, this meta-analysis will for the first time evaluate the worldwide available peer-reviewed information on agricultural insecticide concentrations in surface water or sediment and test the following two hypotheses: I) Insecticide concentrations in the field largely exceed regulatory threshold levels and II) Additional factors important for threshold level exceedances can be quantified using retrospective meta-analysis. A feasibility study using a restricted dataset (n = 377) suggested the significance of the expected results, i.e. an threshold level exceedance rate of more than 50Prozent of the detected concentrations. Subsequent to a comprehensive database search in the peer-reviewed literature of the past 60 years, analysis of covariance with the relevant threshold level exceedance as the continuous dependent variable (about 10,000 cases) will be performed and the impact of significant predictor variables will be quantified. Parameters not yet considered in pesticide exposure assessment will be included as independent variables, such as compound class, environmental regulatory quality, and sampling design. The simultaneous presence of several insecticide compounds as a well as their metabolites will also be considered in the evaluation. The present approach may provide an innovative and integrated view on the potential environmental side effects of global high-intensity agriculture and in particular of pesticides use.
Accurate estimation of the disease burden attributable to ambient particulate matter (PM2.5) requires reliable exposure data with an adequate spatial resolution. While coarse-resolution models are commonly used for national assessments, the impact of spatial resolution on environmental burden of disease (EBD) estimates remains understudied. We compared two modelling approaches for PM2.5 exposure in Germany: a chemical transport model (REM-CALGRID [RCG], 2 × 2 km² resolution) and a high-resolution hybrid geostatistical land-use regression model (PMR, 100 × 100 m² resolution). EBD estimates were calculated for five health outcomes using established concentration-response functions. Across all outcomes, the PMR model consistently produced slightly higher EBD estimates—approximately 2%–3% higher disability-adjusted life years (DALYs) than the coarser RCG model. The difference is due to improved detection of local pollution hotspots and more accurate exposure assignments in the high-resolution model. A larger share of the population was classified into higher exposure categories under the PMR model. Although the added value of high-resolution modelling is limited at national level, it offers clear benefits for small-area analyses and applications in environmental justice and health equity. Our findings support the integration of fine-scale exposure data into public health surveillance and burden of disease (BoD) assessments where feasible. © The Author(s) 2026
<p> <p>Regenwürmer sind ein wichtiger Indikator für die Bodenfruchtbarkeit. Sie lockern den Boden, fördern das Wurzelwachstum, verbessern die Wasseraufnahme, erzeugen Humus und tragen zur Bodenfruchtbarkeit bei: Eine neue Standardprüfmethode untersucht die Auswirkung von Chemikalien auf einzelne Arten und die Lebensgemeinschaft der Regenwürmer in Freilandtests.</p> </p><p>Regenwürmer sind ein wichtiger Indikator für die Bodenfruchtbarkeit. Sie lockern den Boden, fördern das Wurzelwachstum, verbessern die Wasseraufnahme, erzeugen Humus und tragen zur Bodenfruchtbarkeit bei: Eine neue Standardprüfmethode untersucht die Auswirkung von Chemikalien auf einzelne Arten und die Lebensgemeinschaft der Regenwürmer in Freilandtests.</p><p> <p>Die neue <a href="https://doi.org/10.1787/1f16503f-en">OECD-Prüfrichtlinie Nr. 256</a> untersucht die kurz- und langfristigen Effekte von Chemikalien auf Regenwurmgemeinschaften im Boden unter Feldbedingen. Sie wird insbesondere für die europäische Zulassung von Pflanzenschutzmitteln genutzt und basiert auf dem ISO-Standard 11268-3, der seit 1999 genutzt und letztmalig 2014 aktualisiert wurde. Die Durchführung einer Regenwurmfreilandstudie erfolgt hauptsächlich in der höherstufigen Risikobewertung von Pflanzenschutzmitteln, wenn für Regenwürmer in den Standardtestverfahren zur chronischen Toxizität und der Expositionsabschätzung auf Basis der beantragten Anwendungsmenge ein Risiko für den Regenwurm ermittelt wurde. Daher ist es wichtig, dass die Regenwurmfreilandstudie ein Testdesign mit ausreichender statistischer Aussagekraft aufweist, um Effekte auf die Regenwurmgemeinschaft sicher zu identifizieren. Die Auswertung der bisherigen Daten aus Studien, die nach dem ISO-Standard erhoben wurden, zeigte eine sehr niedrige statistische Aussagekraft: Effekte unterhalb von 50% wurden nicht sicher detektiert. Daher wurde für die neue OECD-Prüfrichtlinie ein verbessertes und aufwendigeres Testdesign entwickelt. Darüber hinaus wurde die Eignung verfügbarer, statistischer Verfahren für die Auswertung der Daten aus Freilandstudien getestet und angepasst um eine optimierte, statistische Analyse der Daten zu gewährleisten. Um die Effekte im Feld mit den tatsächlichen Rückständen der applizierten Testsubstanzen in Verbindung bringen zu können, sind zusätzliche analytische Messungen der Chemikalienrückstände im Testverlauf mit aufgenommen worden. Die neue OECD-Prüfrichtlinie ist ein wertvoller Beitrag zur Aktualisierung des Bewertungsleitfadens für die terrestrische Risikobewertung von Pflanzenschutzmitteln, welche derzeit überarbeitet wird.</p> <p>Die OECD-Prüfrichtlinien zur Prüfung von Chemikalien umfassen eine Reihe standardisierter, international harmonisierter und akzeptierter Prüfmethoden und Leitfäden, anhand derer Chemikalien charakterisiert und potentiell schädigendes Verhalten und Wirkung auf Mensch und Umwelt untersucht werden können. </p> <p>Die jetzt verabschiedete Prüfrichtlinie wurde im Auftrag des Umweltbundesamtes und unter Förderung des Bundesumweltministeriums von ECT Ökotoxikologie GmbH, RWTH Aachen und Darwin Statistics retrospektiv validiert und es wurde eine Pilotstudie zur Ableitung eines verbesserten Testdesigns durchgeführt. Die erhobenen Daten der Pilotstudie wurden mit den im Umweltbundesamt vorliegenden Daten von Freilandstudien an Regenwürmern ausgewertet.<br> </p> </p><p>Informationen für...</p>
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 302 |
| Land | 16 |
| Weitere | 5 |
| Wissenschaft | 59 |
| Zivilgesellschaft | 8 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 3 |
| Förderprogramm | 196 |
| Text | 50 |
| unbekannt | 65 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 110 |
| Offen | 204 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 212 |
| Englisch | 139 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 2 |
| Bild | 3 |
| Datei | 1 |
| Dokument | 50 |
| Keine | 199 |
| Webseite | 78 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 215 |
| Lebewesen und Lebensräume | 273 |
| Luft | 206 |
| Mensch und Umwelt | 314 |
| Wasser | 205 |
| Weitere | 310 |