Entdeckungstour Strahlenschutz bei elektromagnetischen Feldern: Die mobile Ausstellung des BfS Die mobile Ausstellung des Bundesamtes für Strahlenschutz ( BfS ) informiert über die Wirkungen elektromagnetischer Felder auf Mensch und Umwelt. Durch Experimente, 3D-Modelle und Live-Messungen wird das Thema anschaulich, interaktiv und verständlich erklärt. Das Angebot richtet sich an die interessierte Allgemeinbevölkerung, Kommunen oder Bildungseinrichtungen, um sachliche Informationen wissenschaftlich fundiert bereitzustellen. Die Ausstellung ist kostenlos und kann von Kommunen oder Bildungseinrichtungen angefragt werden. Was haben Handyempfang und Stromleitungen gemeinsam? Sie funktionieren auf Basis von elektromagnetischen Feldern, abgekürzt EMF , wenn auch auf unterschiedliche Weise. Doch welche Auswirkungen haben diese Felder auf Menschen und Umwelt? Elektromagnetische Felder spielen eine bedeutende Rolle in unserem Alltag. Gleichzeitig gehen mit ihnen auch Unsicherheiten und Befürchtungen in der Bevölkerung einher. Durch eine offene und transparente Kommunikation möchten wir Menschen die Möglichkeit geben, ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis von elektromagnetischen Feldern zu entwickeln. Die "Entdeckungstour Strahlenschutz" im Einsatz Die mobile Ausstellung "Entdeckungstour Strahlenschutz bei elektromagnetischen Feldern" des Bundesamtes für Strahlenschutz ( BfS ) vermittelt Antworten auf viele alltagsnahe Fragen. Ob bei öffentlichen Veranstaltungen in Kommunen, auf Fachmessen oder Bildungseinrichtungen – das kostenfreie Informationsangebot des BfS bietet Wissen zum Strahlenschutz . Rückblick: Was hat die mobile Ausstellung im ersten Einsatzjahr 2025 bewirkt? 10 Bundesländer, 21 Veranstaltungen und über 4.000 Besucher*innen: Seit ihrem Start im April 2025 hat die mobile Ausstellung des BfS deutschlandweit schon einiges in Kommunen und auf Messen erlebt. Egal ob beim Dialog zum Stromtrassenausbau in Diedersdorf (Brandenburg), beim Projekttag am Karlsgymnasium in Bad Reichenhall (Bayern) oder als Stand auf der Internationalen Funkausstellung ( IFA ) in Berlin: Die vielfältigen Exponate laden immer und überall zum Mitmachen ein. Mittels Live-Messung, Wissensquiz, Steckkartenspiel, Kabelkoffer und vielem mehr lernten zahlreiche Interessierte etwas über elektromagnetische Felder und Strahlenschutz . Bei unseren Stationen stellten Besucher*innen jedoch nicht nur Fragen zur Strahlung von Mobilfunk oder Stromversorgung. Während in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) und Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) wegen sommerlicher Hitze ebenso der UV -Schutz im Fokus stand, war in sächsischen Mittelgebirgsorten auch Radon ein Thema. Weiterhin war der medizinische und berufliche Strahlenschutz von Interesse: Auszubildende der Radiologie wollten mehr wissen über MRT , Ultraschall, CT oder Strahlenschutzregister . Zahlreiche Gäste erkundigten sich ebenfalls zu tagespolitischen Aspekten wie dem radiologischen Notfallschutz oder der Umweltradioaktivität . Die Ausstellung zog Menschen an, die sich wegen der elektromagnetischen Felder Sorgen machen, aber auch Lehrer*innen, Schüler*innen, Journalist*innen, Patient*innen und medizinisches Personal. Genau das ist der Anspruch des BfS : Möglichst viele Menschen zu informieren und Unsicherheiten zu reduzieren. Wer die mobile Ausstellung für seine Kommune oder Bildungseinrichtung buchen möchte, kann hier eine Buchungsanfrage per Online-Formular stellen – wir unterstützen von der ersten Anfrage bis zur Veranstaltung vor Ort. Stand: 27.04.2026
Seit über 15 Jahren engagiert sich die Lichtenberger Hein-Moeller-Schule aktiv im Klima- und Umweltschutz. Als Ausbildungsstätte im Elektrohandwerk spielt das Oberstufenzentrum für Energietechnik eine wichtige Rolle bei der Sensibilisierung und Schulung zukünftiger Energieexperten für den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen. Ressourcenschonendes Schulgelände: Solaranlagen, Solarbäume und Kleinwindanlage Unter Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler werden die vier Schulgebäude möglichst nachhaltig ausgestattet. So wurden die Häuser A und B bereits energetisch saniert, um die Umweltbilanz der Schule zu verbessern. Weiterhin befinden sich auf dem Gelände vier stattliche Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 96,5 kWp. Die Beleuchtung der Räumlichkeiten wurde zudem an Bewegungsmelder gekoppelt. Die Schülerinnen und Schüler werden aktiv in die Modernisierung der Gebäude mit einbezogen: Sie schließen Solarmodule an, bauen die Elektroanlagen der Schule um, führen Messungen zur Aufspürung von Energielecks durch und kontrollieren Betrieb und Wartung der Geräte. Eine Kleinwindanlage im Schulhof kann zum Aufladen von Smartphones und Handys genutzt werden. In einem zweijährigen Projekt konzipierte und plante eine Schülergruppe die zusätzliche Errichtung von „Solarbäumen“, die vor Ort konstruiert und aufgestellt wurden. Die darüber gewonnene Energie kann von den Lernenden frei genutzt werden – etwa zum Aufladen von Elektronikgeräten. Ladesäulen für Elektroautos sind in Planung. Sie sollen so aufbereitet werden, dass sie von den Azubis für den Elektrotechnik-Unterricht genutzt werden können – etwa, um Messungen durchzuführen. Um Mitarbeiter wie Lernende im gesamten Schulalltag für die Thematik zu sensibilisieren, werden die Projekte zur Energieeffizienz an der Schule sichtbar gemacht. Ein schuleigenes Anzeigensystem führt allen die Ergebnisse der erfolgreiche Projekte vor Augen. So können Schülerinnen wie Lehrer zum Beispiel jederzeit sehen, wie hoch die Energieernte der Solaranlagen ausfällt. Darüber hinaus lädt der Energiepfad der Hein-Moeller-Schule dazu ein, sich auf dem Schulhof mithilfe des selbstkonzipierten Poster über verschiedene regenerative Energiearten und ihren Einsatz in Deutschland zu informieren. Die Stationen des Energiepfades dienen darüber hinaus bei Projekten und Vorträge oftmals als Startpunkt. Die Schülerinnen und Schüler der Hein-Moeller-Schule sind die Experten für Elektrotechnik von morgen. Aus diesem Grund liegt ein besonderer Fokus auf der umfangreichen Information und Bildung der Lernenden in Sachen nachhaltiger Energiepolitik. Die angebotenen Bildungsveranstaltungen sind vielfältig gestaltet: Die Schülerinnen und Schüler besuchen Fachmessen, nehmen an Lehrgängen teil, führen Energieforen und Fachtagungen durch und erstellen selber Vorträge. Die Schule nimmt weiterhin an Aus- und Weiterbildungsprogrammen in den Bereichen Solarenergie und Energieeffizienz teil. Fokussieren sich die Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen an der Hein-Moeller-Schule vornehmlich auf die Schonung von Ressourcen durch Energieeffizienz, wird auch an die Ökovielfalt gedacht. 2019 zog ein Bienenvolk auf Initiative eines Lehrers auf das Schulgelände. Die Bienen sind auf dem Dach der Fachpraxisräume zuhause und fühlen sich im Herzen des Landschaftsschutzgebiets Herzberge sehr wohl. Einsatz neuer Technik | Regenerative Energien | Heiz-Management | Energierundgang | Stromsparendes Beleuchtungssystem | Biodiversität | Umweltfreundliche Klassenfahrten | Schulprogramm | Projekte Die Hein-Moeller-Schule zählt derzeit rund 1000 Auszubildende, Schülerinnen und Schüler. Diese werden von 58 Lehrenden betreut. Die Lichtenberger Schule befindet sich im Grünen, mitten im Landschaftsschutzgebiet Herzberge. Dem Leitbild des Oberstufenzentrums entsprechend werden Lernende zu toleranten, offenen und empathischen Bürgern mit einer tiefen demokratischen Selbstverständlichkeit gebildet. Durch eine durchlässige Schulstruktur und praxisnahen, zukunftsgerichteten Unterricht werden die Jugendlichen bestmöglich auf ihr Arbeitsleben vorbereitet. Energiesparmeister 2018/19 2. Preis beim Gasag Energy Cup 2009/10 und 2010/11 Berliner Klimaschule seit 2012 Bild: davit85/Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Lichtenberg Übersicht: Diese Lichtenberger Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: Goodluz/Depositphotos.com Handlungsfelder Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen
Halle (Saale), 04.04.2017
Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt erstmalig auf der
terratec vertreten
Halle (Saale). Als Fachmesse für Entsorgung, Kreislauf- und
Ressourcenwirtschaft findet vom 05. bis 07. April in Leipzig die terratec 2017
statt. Erstmals orientiert die Messe in diesem Jahr insbesondere auf ein
effizientes Abfallmanagement sowie auf die Sicherung und Rückgewinnung
von Rohstoffen. Das neue Konzept der terratec sieht ein konzentriertes
Messeerlebnis mit hoher Kontaktqualität und eine enge Verzahnung von
Ausstellung und Fachprogramm vor. So soll die Mitwirkung namhafter
Aussteller dieser Branche gebündelt werden.
In diesem Jahr ist auch das Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt
(LAU) zum ersten Mal mit einem eigenen Stand auf der terratec vertreten. Wer
also wissen möchte, welche Aufgaben eine Landesfachbehörde hat, ist als
Besucher herzlich eingeladen. Unter dem Motto „Beobachten – Bewerten –
Beraten“ wird das LAU die Messebesucher vorrangig zu Fragen der
Untersuchungsmethoden, der Aufkommensermittlung und der stofflichen
Bewertung sowie zur Technik einer umweltgerechten Verwertung bzw.
Beseitigung von gefährlichen oder nicht gefährlichen Abfällen beraten.
Interessierten Besuchern des Standes kann außerdem die in diesem Jahr in
einem neuen Layout veröffentlichte Abfallbilanz des Landes Sachsen-Anhalt
überreicht werden. Auch auf eine kleine Überraschung, wie durch eine
kreative Idee aus Abfall wieder etwas Schönes werden kann, dürfen die
Besucher neugierig sein.
Hintergrundinformationen zur terratec sind zu finden unter:
http://www.terratec-leipzig.de/
Der Präsident
PRESSEMITTEILUNG
Nr. 07/2017
E-Mail: Praesident@
lau.mlu.sachsen-anhalt.de
Landesamt für Umweltschutz
Reideburger Straße 47
06116 Halle(Saale)
Tel.: 0345 5704-101
Fax: 0345 5704-190
Internet:
www.lau.sachsen-anhalt.de
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Bildrechte: LAU
Stand des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt in der Messehalle
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Klimaschutzstaatssekretär eröffnet die Westerwälder Holztage – Größte Holzfachmesse in Rheinland-Pfalz mit rund 30.000 Besucherinnen und Besuchern „Holz ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor der Westerwald-Region. Mit den Westerwälder Holztagen wird dem nachhaltigen Baustoff die entsprechende Wertschätzung und Aufmerksamkeit zuteil. Im Sektor Forst, Holz und Papier arbeiten in Rheinland-Pfalz über 50.000 Menschen – das sind mehr als in der chemischen Industrie! Außerdem ist der Wald ein wichtiger Klima-, Arten-, Boden- und Wasserschützer. Deshalb ist es so wichtig, den Wald mehr in den Fokus zu nehmen und all seine wertvollen Funktionen stärker ins Bewusstsein zu rücken“, sagte Klimaschutzstaatssekretär Dr. Erwin Manz bei der Eröffnung der Westerwälder Holztage in Oberhonnefeld-Gierend. Die Westerwälder Holztage sind die größte Holzfachmesse in Rheinland-Pfalz. Als Gemeinschaftsinitiative der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und des Westerwaldkreises wurden sie ins Leben gerufen, um die regionalen Netzwerke in der holzreichen Region zu stärken. Die Messe steht in diesem Jahr unter dem Motto „Holz kann Zukunft“ und wird vom Umweltministerium über das „Klimabündnis Bauen“ mit 45.000 Euro gefördert. Sie wendet sich neben Fachpublikum auch an Verbraucherinnen und Verbraucher. Bei der letzten Ausgabe im Jahr 2022 kamen etwa 30.000 Besucherinnen und Besucher. Im Mittelpunkt der Fachvorträge, Ausstellungen und Vorführungen steht der vielseitige und umweltschonende Rohstoff Holz. Hintergrund Im Frühjahr 2008 beschlossen die drei Landkreise Altenkirchen, Neuwied und der Westerwaldkreis eine engere Zusammenarbeit auf einer Vielzahl von Gebieten. Die grundlegende Zielsetzung bestand darin, die Region „Westerwald“ bekannter zu machen und in Zeiten der Globalisierung die Vorteile einer regionalen Zusammenarbeit zu nutzen. Dazu zählt auch die Förderung des Baustoffes und Energieträgers Holz. Mit einem Anteil von knapp 50 Prozent im Westerwald sind das gute Voraussetzungen. Gemeinsam mit dem Management des Clusters Forst und Holzbau Rheinland-Pfalz – was im Klimabündnis Bauen in Rheinland-Pfalz aufgegangen ist – und den Wirtschaftsfördergesellschaften der drei Kreise wurde eine Konzeption für ein Holzbaucluster Westerwald erarbeitet – „Der Westerwälder Holzweg“. Ein wesentlicher Baustein ist die Durchführung der Westerwälder Holztage. Das Klimaschutzministerium fördert die Veranstaltung mit Landesmitteln in Höhe von 45.000 Euro. Das Förderprogramm ist Teil des „Klimabündnis Bauen in Rheinland-Pfalz – nachwachsende und kreiskaufeffiziente Rohstoffe stärken“ und unterstützt unter anderem im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit die Durchführung von Fachmessen. Weitere Informationen zum Klimabündnis Bauen unter: www.klimabuendnis-bauen.rlp.de