Der boreale Nadelwald, die Taiga, ist eines der groessten Oekosysteme der Erde. Doch seine verschiedenen Teilgebiete sind auch innerhalb des Postglazials recht unterschiedlich alt. Ebenso verschiedenartig sind die oekologischen Gegebenheiten. Es stellt sich die Frage, ob die Taiga als ein einziges Oekosystem betrachtet werden darf. Die laufenden oekologischen Untersuchungen sollen die Ursachen fuer den lichten Stand der Baeume in einzelnen Teilen der Taiga klaeren. Von Bedeutung sind dabei Fragen nach Art, Ort und Intensitaet der Wurzelkonkurrenz sowie nach den oekologischen Folgen der Nadelstreu und des Moos- und Flechtenteppichs im Hinblick auf den Wasser und Waermehaushalt und auf die Bestandesverjuengung. Die Untersuchungen werden in Kanada, Nordeuropa und Ostjakutien durchgefuehrt.
Die Gruppe der Großpilze umfasst deutschlandweit mehr als 6.000 etablierte Arten und Varietäten. Einige Arten aus dieser Gruppe werden seit Jahrhunderten als Speisepilze gesammelt, anderen wird aufgrund ihrer Giftigkeit viel Aufmerksamkeit gewidmet. Den größten Anteil der Großpilze bilden jedoch Arten mit weit geringerem Bekanntheitsgrad, die meist nur von Expertinnen und Experten bestimmt werden können und für den Menschen meist ungenießbar sind. Um die Übersicht im komplexen Verwandtschaftsverhältnis der Echten Pilze zu behalten, werden die Großpilze von den Kleinpilzen abgegrenzt. Eine allgemein anerkannte Schwelle für die Unterscheidung gibt es derzeit noch nicht. Daher haben sich die Großpilz-Expertinnen und -Experten der Roten Liste auf einen durchschnittlichen Mindestdurchmesser der Fruchtkörper von 5 mm geeinigt. Viele Kleinpilze sind bislang so wenig untersucht, dass für sie noch keine Rote Liste erstellt werden kann. Das gilt für über 3.000 in Deutschland bekannte und für wahrscheinlich noch erheblich mehr, bisher unbeschriebene Arten. Viele Großpilzarten stehen in direktem Kontakt mit anderen Lebewesen. Über feine Pilzfäden, die sogenannten Hyphen, nehmen sie beispielsweise Kontakt zu Pflanzenwurzeln auf und leiten einen gegenseitigen Austausch mit Nährstoffen, Mineralien und Wasser ein. Von diesen, auch als Mykorrhiza bezeichneten, Verbindungen profitieren beide Lebewesen und es entsteht ein weiträumiges unterirdisches Austauschnetz. Eine Gefährdungsbewertung war bislang nur für etwa die Hälfte der in Deutschland bekannten Großpilzarten möglich, da zu vielen von ihnen keine flächendeckenden Bestandsdaten vorliegen. Etwa 800 Arten und Varietäten sind in Deutschland bestandsgefährdet und über 700 weitere sind extrem selten. Ausschließlich nach ökonomischen Belangen ausgerichtete Forstwirtschaft, die Aufgabe extensiver Grünlandbewirtschaftung sowie Emissionen aus Landwirtschaft, Industrie und Verkehr stellen für die Großpilze die größten Gefährdungsursachen dar. (Stand 23. April 2016) Dämmrich, F.; Lotz-Winter, H.; Schmidt, M.; Pätzold, W.; Otto, P.; Schmitt, J.A.; Scholler, M.; Schurig, B.; Winterhoff, W.; Gminder, A.; Hardtke, H.J.; Hirsch, G.; Karasch, P.; Lüderitz, M.; Schmidt-Stohn, G.; Siepe, K.; Täglich, U. & Wöldecke, K. (2016): Rote Liste der Großpilze und vorläufige Gesamtartenliste der Ständer- und Schlauchpilze (Basidiomycota und Ascomycota) Deutschlands mit Ausnahme der Flechten und der phytoparasitischen Kleinpilze. – In: Matzke-Hajek, G.; Hofbauer, N. & Ludwig, G. (Red.): Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands, Band 8: Pilze (Teil 1) – Großpilze. – Münster (Landwirtschaftsverlag). – Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433. Die aktuellen Rote-Liste-Daten sind auch als Download verfügbar. Im Datenportal „Pilze Deutschlands“ stehen darüber hinaus Beobachtungsdaten, Kartier-/Artenlisten und Verbreitungskarten zur Verfügung.
Bei bestimmten Fundorten war eine Zuordnung zu einer funktionalen Raumeinheit nicht sinnvoll bzw. nicht möglich (z.B. Flechte auf Eternitdach, Moos an Mauer im Ortsbereich usw.). In diesen Fällen wird die Information über das entsprechende Artvorkommen als wert gebender Einzelfund in der Karte dargestellt. APSP_NR ARTNUMMER Jahr: Beobachtungsjahr QUELLE: Name des Beobachters oder einer Organisation DATEIQUELL: Angabe der Datenquelle aus der die Daten übernommen wurden BIOTOPNR ARTNAME: Wissenschaftlicher Artname DEUTSCH:bevorzugte deutsche Bezeichnung
Fundorte naturschutzrelevanter Arten und Biotope im Saarland. Artgruppen sind: Gefäßpflanzen, Moose, Flechten, Armleuchteralgen, Säuger, Vögel, Reptilien, Amphibien, Laufkäfer, Tagfalter, Heuschrecken und Libellen Attribute: ABSP_NR: eindeutige ABSP-Artennummer ARTNAME: wissenschaftl. Artname DEUTSCH: deutscher Artname RLSAAR: Rote-Liste-Status Saarland RLBUND: Rote-Liste-Status Bund
Zu den Artendaten Brandenburg zählen die Artengruppen Amphibien und Reptilien, Insekten, Säugetiere, Vögel und sonstige Weichtiere bezogen auf Messtischblätter (MTB). Flechten und Armleuchteralgen, Moose und Gefäßpflanzen werden mit dem Mittelpunkt ihrer jeweiligen Biotopgeometrie abgebildet. Der Darstellungsmaßstab zur Flora ist auf 1:100.000 - 1:5.000 begrenzt. Der WebMapService (WMS) wird in den Versionen 1.1.1 und 1.3.0 bereitgestellt.
Zu den Artendaten Brandenburg zählen die Artengruppen Amphibien und Reptilien, Insekten, Säugetiere, Vögel und sonstige Weichtiere bezogen auf Messtischblätter (MTB). Flechten und Armleuchteralgen, Moose und Gefäßpflanzen werden mit dem Mittelpunkt ihrer jeweiligen Biotopgeometrie abgebildet. Der Darstellungsmaßstab zur Flora ist auf 1:100.000 - 1:5.000 begrenzt. Der WebFeatureService (WFS) wird in den Versionen 1.1.0 und 2.0.0 bereitgestellt.
The herbarium of the Botanic Garden and Botanical Museum Berlin-Dahlem (herbarium acronym: B) is the largest in Germany and holds a collection of more than 3.5 million preserved specimens. All plant groups – flowering plants, ferns, mosses, liverworts, and algae, as well as fungi and lichens – are represented in the collections which are worldwide in scope. Associated with the general herbarium are special collections of dried fruits and seeds, wood samples, and specimens preserved in alcohol. The collections of the herbarium are growing constantly through field research conducted by staff, and through gifts, acquisitions, and exchanges of specimens from other herbaria
In order to understand the spatial distribution patterns of lichens on large scales at the Earth's three poles, we developed a dataset of key lichen attributes (i.e., the color type and growth form), which includes the scientific name of the lichen, information on the corresponding color type and growth form attributes, latitude and longitude, information on the ecoregion to which the site belongs and whether it is a bare or vegetated area, and the corresponding five environmental factors (i.e., average temperature(℃), precipitation(mm), solar radiation(kJ /m²/day), wind speed(m/s), relative humidity). Here, we have attempted to use this dataset to uncover important relationships between the physiological and biochemical characteristics of lichens and their tolerance to environmental extremes. This dataset serves as a foundational resource for extensive investigations into the intricate interplay between lichen physiology and the environment, addressing a significant knowledge gap in the field. Furthermore, our dataset holds the potential to address challenges associated with remote sensing monitoring of lichens, a longstanding issue in vegetation remote sensing. Precise in situ observation records, as provided by our dataset, can facilitate the development of remote sensing techniques tailored for lichen monitoring.
Gegenstand des Werkvertrages war es, den pflanzenbezogenen Datenbestand des Raabe-Atlas (Verbreitungskarten für Schleswig-Holstein) in das WinArt-Format zu überführen, so dass eine punktbezogene Auswertung der kartierten Arten erfolgen kann. Für die punktbezogene Auswertung im Programm WinArt war die Anpassung folgender Dateien erforderlich: 1. Datei für die Adressen der Kartierer: *ad.dbf 2. Datei für die punktbezogenen Daten der Erfassung: *pk.dbf 3. Datei für die während der Kartierung neu erfassten Arten, die nicht in der Referenzliste von WinArt auftauchen: *rl.dbf Die ebenfalls erforderlichen Dateien für die Kopfdaten (*.ko.dbf), Rasterdaten (*ra.dbf) und für Literaturangaben (*li.dbf) blieben leer. Die oben genannten Dateien wurden für die Artengruppen der Gefäßpflanzen erstellt. Moose und Flechten wurden innerhalb der WinArt-Kartierung nicht aufgenommen. Die Dateinamen setzen sich zusammen aus a) dem Kürzel für die Artengruppe (G), der Abkürzung für die Raabe-Kartierung (RAB) und den durch WinArt vorgegebenen Dateiendungen (Bsp.: G_RAB_pk.dbf enthält die punktbezogenen Daten für der Gefäßpflanzen).
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 307 |
| Europa | 17 |
| Kommune | 2 |
| Land | 114 |
| Weitere | 11 |
| Wissenschaft | 205 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 24 |
| Ereignis | 17 |
| Förderprogramm | 216 |
| Hochwertiger Datensatz | 7 |
| Lehrmaterial | 1 |
| Repositorium | 1 |
| Sammlung | 1 |
| Taxon | 51 |
| Text | 88 |
| unbekannt | 26 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 153 |
| Offen | 276 |
| Unbekannt | 2 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 374 |
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| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 21 |
| Bild | 14 |
| Datei | 35 |
| Dokument | 77 |
| Keine | 252 |
| Unbekannt | 1 |
| Webseite | 99 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 261 |
| Lebewesen und Lebensräume | 431 |
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| Mensch und Umwelt | 364 |
| Wasser | 189 |
| Weitere | 353 |