Die Deutsche Flussspat GmbH (DFG), 75177 Pforzheim, beabsichtigt den Gewinnungsbetrieb des Bergwerkes „Grube Käfersteige“ im Stadtkreis Pforzheim auf der Gemarkung Würm wiederaufzunehmen. Bei der Grube handelt es sich um ein ehemaliges Fluss- und Schwerspat-Bergwerk, welches 1999 fachgerecht verschlossen und aus der Bergaufsicht entlassen wurde. (1) Mit Antrag vom 09.09.2025 auf Planfeststellung des bergrechtlichen Rahmenbetriebsplans sieht die DFG zunächst Arbeiten vor, die der Beurteilung dienen, inwieweit die Wiederaufnahme des Gewinnungsbetriebes grundsätzlich möglich ist. Hierzu sind zunächst die Sümpfung und Sicherung des Grubengebäudes geplant. Im Anschluss sollen durch Erkundungsmaßnahmen und einen Probebetrieb, die veranschlagten Ressourcenabschätzungen bestätigt und die Wirtschaftlichkeit eines zukünftigen Grubenbetriebes untersucht werden. Neben untertägigen Arbeiten ist auch die Einrichtung von Betriebsflächen und Betriebsanlagen über Tage vorgesehen. Die Zulassung des bergrechtlichen Rahmenbetriebsplans bedarf nach § 52 Abs. 2a Bundesberggesetz der Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens. Der Antrag auf Planfeststellung des bergrechtlichen Rahmenbetriebsplans schließt folgende Anträge mit ein: a) Straßensondernutzung für die L 572 (Würmtalstraße) nach § 16 Straßengesetz b) Antrag auf Erteilung der befristeten Waldumwandlung gemäß § 11 Landeswaldgesetz c) Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung gemäß § 34 Abs. 3 Bundnaturschutzgesetz (BNatSchG) d) Anträge auf Erteilung naturschutzrechtlicher Befreiungen und Ausnahmen: - Antrag auf Befreiung von den Vorschriften der Verordnung des Bürgermeisteramtes Pforzheim über das Landschaftsschutzgebiet (LGS) für den Stadtkreis Pforzheim vom 12. Dezember 1994 gemäß § 7 der LSG-Verordnung i.V.m. § 67 BNatSchG - Antrag auf Befreiung von den Vorschriften der Verordnung des Regierungspräsidiums Karlsruhe über den Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord vom 16. Dezember 2003 gemäß § 6 der Naturparkverordnung i.V.m. § 67 BNatSchG - Antrag auf Zulassung einer Ausnahme von den Verboten nach § 30 Abs. 2 BNatSchG gemäß § 30 Abs. 3 BNatSchG Auf Antrag der DFG nach § 7 Abs. 3 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen. Zum Zeitpunkt des Beginns des Zulassungsverfahrens liegen folgende entscheidungserhebliche Berichte zum Vorhaben vor: Erläuterungsbericht zum Vorhaben, Schwingungstechnisches Gutachten, Schalltechnische Untersuchungen, Immissionsprognose Luft und Wasserdampf, Senkungsprognose, Eingriffs- und Ausgleichsbewertung, Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag, Landschaftspflegerischer Begleitplan, Natura 2000-Erheblichkeitsvorprüfungen, Hydrogeologischer und Hydrologischer Fachbeitrag, Gewässerökologische Untersuchungsberichte, Fachbeitrag Wasserrahmenrichtlinie, UVP-Bericht. (2) Die für das Vorhaben erforderlichen wasserrechtlichen Zulassungen werden aufgrund der fehlenden Konzentrationswirkung des bergrechtlichen Rahmenbetriebsplans nicht von der Planfeststellung erfasst und daher mit Schreiben der DFG vom 12.09.2025 gesondert beantragt. Beantragt wird die Erteilung der a) wasserrechtlichen Erlaubnis zum Entnehmen, Zutagefördern und Zutageleiten des Grubenwassers und des zulaufenden Grundwassers aus der Sümpfung und der Wasserhaltung der Grube Käfersteige. b) wasserrechtlichen Genehmigung für den Bau- und Betrieb der Wasseraufbereitungsanlage der Grubenwässer aus der Grube Käfersteige und der anfallenden Oberflächenwässer im Bereich Würmtalrampe. c) wasserrechtlichen Erlaubnis für die Einleitung von aufbereitetem Grubenwasser und auf-bereitetem Oberflächenwasser in das Gewässer „Würm“. Des Weiteren ist nach Ziffer 13.3.2 der Anlage 1 UVPG für das Zutagefördern von 100.000 m³ bis weniger als 10 Mio. m³/a Grundwasser im Zuge der Sümpfung und Trockenhaltung des Grubengebäudes eine allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls erforderlich. Die Prüfung der Umweltauswirkungen erfolgt im Wege der Umweltverträglichkeitsprüfung des Planfeststellungsverfahrens zur Erteilung des bergrechtlichen Rahmenbetriebsplans. Für den bergrechtlichen Rahmenbetriebsplan sowie für die wasserrechtlichen Zulassungen wird ein Geltungszeitraum von 15 Jahren beantragt. Das Regierungspräsidium Freiburg, Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau, Referat 97, Landesbergdirektion, ist zuständige Zulassungsbehörde für den bergrechtlichen Rahmenbetriebsplan und für die wasserrechtlichen Zulassungen.
Im Sb-Hg-Gürtel in SW Kirgisien befinden sich rund 10 größere und kleinere, z. T. im Weltmasssstab ökonomisch bedeutende Sb- oder Hg-Lagerstätten, die einige interessante mineralogische und geochemische Besonderheiten aufweisen. Manche dieser Lagerstätten enthalten beispielsweise überwiegend bis ausschließlich Stibnit als Erzmineral, manche überwiegend Zinnober und mehrere enthalten beide. Ob es sich dabei um einen Effekt von "Telescoping" handelt oder andere Ausfällungsmechnismen die Ursache darstellen, ist unklar. Auch weisen manche der Lagerstätten komplexe Hg-Sb-(Pb-Cu)-Sulfosalze auf (auch als ökonomisch wichtige Erzmassen), die möglicherweise Remobilisierungsprodukte der primären Erze mit späteren hydrothermalen Lösungen darstellen. Manche der Erze enthalten signifikante Goldgehalte, andere nicht. Schließlich ist Fluorit neben Quarz - im Gegensatz zu allen anderen weltweiten Vorkommen dieses Typs - eine wichtige Gangart. Der vorliegende Antrag untersucht mittels Mineraltexturen und Mineralchemie die Mineralabfolge und Bildungsbedingungen der Lagerstätten, mittels Flüssigkeitseinschlüssen die Art und Zusammensetzung der an der Bildung dieser Lagerstätten beteiligten hydrothermalen Lösungen, versucht die Herkunft und Bedeutung des Fluors für die Lagerstättenbildung abzuschätzen, untersucht vergleichend die Ausfällungsmechanismen für Sb, Hg und Au in verschiedenen Erzassoziationen über verschiedene Lagerstätten hinweg (district scale) und wird versuchen, auch mittels geochemischer Modellierungen ein Modell für die Entstehung der SW-kirgisischen Sb-Hg-Lagerstätten zu erarbeiten. Das Projekt ist eng mit dem Schwesterprojekt von Prof. Wagner (Aachen) verzahnt.
Die europäischen Varisziden beherbergen zahlreiche magmatisch-hydrothermale Greisensysteme, die bedeutende Li, Sn, W und/oder Mo Ressourcen darstellen. Die zentraliberische Zone (Portugal/Spanien), Cornwall (Großbritannien), das Zentralmassiv (Frankreich) und das Erzgebirge/Krušné Hory (Deutschland/Tschechische Republik) gelten als die wichtigsten Li-Sn-W-Provinzen Europas, von denen das Erzgebirgssystem besonders reich an Li Vorkommen ist. Obwohl Greisenvorkommen seit vielen Jahrhunderten bekannt sind und abgebaut werden, sind grundlegende Aspekte, wie die Zusammensetzung der Greisenfluide (Spurenelemente und Gaskomponenten) und die genauen erzbildenden Mechanismen, nicht ausreichend erforscht.Während der magmatischen Phase führt fraktionierte Kristallisation zu einer starken Anreicherung von Elementen wie Li, Sn, B und F in der Restschmelze und in den davon entmischten Greisenfluiden. Anschließend wird durch Gesteins-Wasser-Wechselwirkung die Zusammensetzung der freigesetzten Fluide erheblich verändert. Elemente werden durch den Vergreisungsprozess in der hydrothermalen Lösung an- und abgereichert. Insbesondere die Auflösung der im magmatischen oder metamorphen Nebengestein enthaltenen primären Glimmer (z.B. Biotit) kann während der frühen Vergreisungsphase die Li-, F-, B- und Sn-Konzentrationen im Fluid signifikant erhöhen, bevor diese Elemente durch das Ausfallen typischer Greisenminerale wie Zinnwaldit, Kassiterit, Topas, Turmalin und Fluorit endgültig aus dem Fluid entfernt werden. Die hydrothermale Phase ist daher von besonderer Bedeutung, um das Verhalten von leichten und mobilen Elementen in Greisensystemen entschlüsseln zu können. Um ein besseres Verständnis für die Mobilität von Elementen während des hydrothermalen Stadiums zu erlangen, ist ein breitgefächerter methodischer Ansatz notwendig. Dieser Ansatz beinhaltet die Kombination von in-situ geochemischen Analysen von Greisenmineralen (Haupt-, Spuren- und Isotopenzusammensetzungen mittels LA-ICPMS), Flüssigkeitseinschlussuntersuchungen (Mikrothermometrie, Crush-Leach und LA-ICPMS) sowie die Analyse von Gasen (Crush Fast Scan Massenspektrometrie).Das daraus gewonnenen Verständnis über a) Spuren- und Leichtelementsystematiken in Greisensystemen, b) die Zusammensetzung und Veränderung von Greisenfluiden und c) die Rolle der mit diesen Fluiden assoziierten Gase ist essentiell, um die raum-zeitliche Entwicklung von Greisensystemen nachvollziehen zu können. Darüber hinaus ermöglicht dieser ganzheitliche Ansatz die Identifizierung der Prozesse und chemischen Mechanismen, die für die Erzbildung (z.B. Li und Sn) entscheidend sind.
Ziel des Projektes ist es ein flexibles und leistungsfähiges Verfahren zu entwickeln, um fluorierte organische Reststoffströme kosten- und energieeffizient in hochwertigen synthetischen Flussspat umzusetzen und diesen direkt als Sekundärrohstoffe in Wertschöpfungsprozesse zurückzuführen. Als neuer Ansatz zur Rückgewinnung von Fluorid aus organischen Verbindungen werden in einer ersten Prozessstufe fluorhaltige aber chlorfreie organische polymere und niedermolekulare Reststoffströme durch eine auto-therme Hochtemperaturkonvertierung (HTC) in CO2, HF und Wasser zerlegt. Die Konversion der dabei entstehenden Gasgemische zu synthetischem Flussspat erfolgt mit zwei Verfahren: einem nasschemischen und einem trockenen, um die Abtrennung der Koppel- und Nebenprodukte vergleichend untersuchen zu können. Das Projekt ist in 5 Arbeitspakete untergliedert, wobei jeweils ein Partner federführend für die Koordination des Arbeitspaketes und die Einhaltung der Arbeits- und Zeitpläne verantwortlich ist (siehe Vorhabensbeschreibung):AP1 Hochtemperatur Konvertierung fluorhaltiger Reststoffe; AP2 Nasschemische CaF2-Herstellung und KonditionierungA; P3 'Trockene' CaF2-Herstellung, AP4 Umsetzung des CaF2 zu HF, AP5 Konzept zur Integration des HTC-Prozesses in den Anlagenverbund. Für jedes Arbeitspaket ist jeweils ein Meilenstein definiert und das Vorgehen beim Erreichen bzw. nicht Erreichen des jeweiligen Entwicklungszieles definiert.
technologyComment of fluorspar production, 97% purity (GLO): Open cast mining of resource. Separation by crushing, grinding and flotation. technologyComment of scandium oxide production, from rare earth tailings (CN-NM): See general comment.
Ziel des Projektes ist es ein flexibles und leistungsfähiges Verfahren zu entwickeln, um fluorierte organische Reststoffströme kosten- und energieeffizient in hochwertigen synthetischen Flussspat umzusetzen und diesen direkt als Sekundärrohstoffe in Wertschöpfungsprozesse zurückzuführen. Als neuer Ansatz zur Rückgewinnung von Fluorid aus organischen Verbindungen werden in einer ersten Prozessstufe fluorhaltige aber chlorfreie organische polymere und niedermolekulare Reststoffströme durch eine auto-therme Hochtemperaturkonvertierung (HTC) in CO2, HF und Wasser zerlegt. Die Konversion der dabei entstehenden Gasgemische zu synthetischem Flussspat erfolgt mit zwei Verfahren: einem nasschemischen und einem trockenen, um die Abtrennung der Koppel- und Nebenprodukte vergleichend untersuchen zu können. Das Projekt ist in 5 Arbeitspakete untergliedert, wobei jeweils ein Partner federführend für die Koordination des Arbeitspaketes und die Einhaltung der Arbeits- und Zeitpläne verantwortlich ist (siehe Vorhabensbeschreibung):AP1 Hochtemperatur Konvertierung fluorhaltiger Reststoffe; AP2 Nasschemische CaF2-Herstellung und KonditionierungA; P3 'Trockene' CaF2-Herstellung, AP4 Umsetzung des CaF2 zu HF, AP5 Konzept zur Integration des HTC-Prozesses in den Anlagenverbund. Für jedes Arbeitspaket ist jeweils ein Meilenstein definiert und das Vorgehen beim Erreichen bzw. nicht Erreichen des jeweiligen Entwicklungszieles definiert.
Systemraum: Abbau Mineral bis Bereitstellung Geographischer Bezug: Weltmix Zeitlicher Bezug: 2000-2004 Weitere Informationen: Die Bereitstellung von Investionsgütern wird in dem Datensatz nicht berücksichtigt. Allgemeine Informationen zur Förderung: Art der Förderung: Untertagebau Rohstoff-Förderung: China 51,7% Mexiko 16,8% Mongolei 7% Südafrika 5,1% Russland 3,3% Fördermenge Deutschland: 35364 t verwertbare Menge Jahr 2005 Importmenge Deutschland: 340433 t im Jahr 2007 Abraum: k.A.t/t Fördermenge weltweit: 5200000t/a Reserven: 230000000t Statische Reichweite: 44,2a
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 28 |
| Land | 2 |
| Weitere | 1 |
| Wissenschaft | 2 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 1 |
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 23 |
| Text | 5 |
| Umweltprüfung | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 5 |
| Offen | 24 |
| Unbekannt | 2 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 29 |
| Englisch | 4 |
| Resource type | Count |
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| Archiv | 2 |
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