Dieser Inhalt von ODL-INFO zeigt und beschreibt Stundenmesswerte und Tagesmittelwerte der Gamma-Ortsdosisleistung an der Messstelle Forst.
Umweltbilanz und Ressourceneinsatz bei Elektromobilität und Brennstoffzellen bei Herstellung, Betrieb und Entsorgung, Vergleich mit Verbrennungsmotoren, Stromnetz und Ladeinfrastruktur, Kosten für Treibstoff bzw. Elektrizität, Auswirkung auf regionale Wertschöpfung; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten
Zielsetzung: Ziel dieses Projektes ist eine umfassende Erhebung der Maschinenausstattung sowie der verfügbaren Arbeitskräfte und Schaffung einer öffentlich zugänglichen Datenbank, die es ermöglicht nach geografischen und sachlichen Kriterien eine Liste von Forstunternehmern zu generieren, die in der Lage sind, in einer bestimmten Region, bestimmte forstliche Arbeiten, nach bestimmten Verfahren, mit bestimmten Maschinen, in einem bestimmten Umfang und in einem bestimmten Zeitraum auszuführen. Angesichts des regional angespannten Arbeitsmarktes verbunden mit der geringen Attraktivität der Wind und Wetter ausgesetzten Arbeitsplätze im Wald ist es für Forstbetriebe oft sehr schwierig die für die wichtigsten Arbeiten notwendigen Kapazitäten an Arbeitskräften rechtzeitig zu bekommen. Derzeit finden die Waldbesitzer zusätzliche Arbeitskapazitäten bzw. Forstunternehmer nur über eigene Netzwerke (Mundpropaganda) da es keine Erhebungen und keine öffentlich zugänglichen Verzeichnisse gibt. Ein weiteres ernsthaftes Problem ist, dass es keine brauchbaren Daten zu den in Österreich verfügbaren Forstmaschinen und deren Holzerntekapazität gibt. Hier ist man völlig auf Annahmen und Schätzungen angewiesen. Die im Zuge des Klimawandels zu erwartende Zunahme an Kalamitäten und Forstschutzproblemen kann diese Situation noch verschärfen, da im Fall einer Katastrophe alle Waldbesitzer die lokal vorhandenen Ressourcen gleichzeitig und - mit Blick auf die Forstschutzproblematik - dringend benötigen würden. So kann es auf Grund der fehlenden Möglichkeit, auf kurzem Wege zusätzliche Arbeitskapazitäten zu finden, zu verzögerter Aufarbeitung von Katastrophenholz und in der Folge zu gefährlicher Übervermehrung forstlicher Schadorganismen und in der Folge zu daraus resultierender Destabilisierung des verbliebenen Bestandes kommen. Weiters ist rechtzeitige Durchforstung ein wesentlicher Faktor für klimafitte Wälder. Ohne geeignetem Informationssystem kann es bei intensivierten Bemühungen der Forstbetriebe zur Aufarbeitung von Durchforstungsrückständen mangels freier Arbeitskapazitäten lokal zu Engpässen kommen. Die geplante Datenbank würde eine Entspannung dieser Situation ermöglichen und die Realisierung klimafitter Wälder erleichtern.
Sommertour von Umwelt- und Forstministerin Christine Schneider – Besichtigung des Bienwalds mit Information über die Auswirkungen der Klimakrise auf den Wald und die Waldbewirtschaftung sowie seinen Beitrag für die Regionalentwicklung und den Artenschutz Im Rahmen ihrer Sommertour besichtigte Umwelt- und Forstministerin Christine Schneider den Bienwald und tauschte sich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Landesforsten über die massiven Herausforderungen des Walderhalts in der Klimakrise aus. Der Bienwald liegt in einer der wärmsten Regionen Rheinland-Pfalz, die Niederschlagsmengen nehmen in der Vegetationsperiode (Frühjahr/Sommer) ab, Extremtemperaturen lassen die Bäume leiden. Unter diesen Bedingungen drohen Wald-Lebensraumtypen verloren zu gehen. Ganze Waldorte verlieren ihren so typischen Waldcharakter, da sie sich auflichten. Das Heranwachsen einer neuen Waldgeneration wird durch viele Faktoren erschwert. Invasive Arten, unter anderem die Kermesbeere aus Nordamerika, hemmen eine natürliche Waldentwicklung. Bekannt ist der Bienwald unter anderem auch für seine Waldmaikäfer, die massenhaft auftreten, weitere Waldareale durch die zunehmende Wärme neu besiedeln und deren Engerlinge (Larven im Boden) durch Wurzelfraß wiederum die Waldverjüngung stark gefährden. „Der Bienwald hat in den letzten Jahren massiv unter den Folgen der Klimakrise gelitten. Wenn aber dem Wald auch noch durch die Trockenheit, Hitze und Insekten die natürliche Verjüngungsfähigkeit genommen wird, ist es Fünf vor Zwölf. Wir müssen den Spagat schaffen, den Bienwald mit all seiner Vielfalt und seinen Funktionen für die Menschen und den Klimaschutz zu erhalten. Dazu zählt zum Beispiel die Grundwasserneubildung und Schaffung von Luftaustausch. Das ist wirkliche, existenzielle Daseinsvorsorge. Er trägt weiterhin einen wichtigen Teil zur Regionalentwicklung und zum nachhaltigen Tourismus in unserem Land bei“, sagte Ministerin Schneider. Der Bienwald bietet zahlreichen seltenen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum – mehr als 2.200 Käferarten, darunter ein Drittel aller Laufkäferarten Deutschlands. 143 Vogelarten, wovon 120 Arten im Gebiet regelmäßig brüten, 15 Fledermausarten und damit 75 Prozent aller in Deutschland vorkommenden Arten, 46 Libellenarten, darunter die Hälfte aller in Deutschland lebenden Arten. Auch der Heldbock, eine streng geschützte Käferart, findet hier geeignete Lebensbedingungen. Der Bienwald ist zudem für wandernde Arten wie Wildkatzen bedeutsam, da er die Rheinauen mit dem Pfälzerwald verbindet. Die Lebensraumvielfalt reicht von Flugsanddünen und Bach-Auwäldern über Moore bis hin zu Streuobstwiesen. Das kommt auch den Menschen zugute: „Der Bienwald ist ein sehr facettenreiches Waldgebiet in einer eng besiedelten Region mitten in Europa“, schloss Christine Schneider nach ihrem Besuch. Die Försterinnen und Förster gehen neue Wege, um den Bienwald in dieser Klimakrise zu unterstützen. Der Walderhalt ist das Gebot der Stunde. Verjüngung, die die Natur anbietet, soll gefördert werden und dies möglichst durch viele verschiedene Baumarten als Risikostreuung. Kleinflächige Ergänzungspflanzungen sind sinnvoll bis hin zur Aufzucht eigener Pflanzen im Pflanzgarten. Über den Austausch mit anderen Forstbetrieben in ähnlicher Situation und mit wissenschaftlichen Instituten lassen sich neue Arbeitsweisen und Erkenntnisse in die Region bringen. Ein Bewässerungsversuch soll beispielsweise Auskunft darüber geben, ob dies auch für den Wald eine sinnvolle Methode für den Ernstfall ist.
Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Fuer die Waelder der Waldgemeinschaft 'Kirchenforst Oberlausitz' wird eine naturnahe Bewirtschaftung angestrebt. Wegen massiver Immissionsschaeden ist ein den gegebenen Rahmenbedingungen angepasstes Betriebskonzept zu entwickeln. Dieses soll die Dynamik oekologischer wie oekonomischer Faktoren gleichermassen beruecksichtigen. Fuer die langfristige Bestockungsplanung, die mittelfristige Nachhaltssicherung und die operative Massnahmenplanung und Betriebsfuehrung sind Datengrundlagen, Entscheidungshilfen und Steuerungsinstrumente bereitzustellen. Gleichzeitig ist eine oekonomisch differenzierte Holzaufkommensprognose fuer das Biomassekraftwerk Ostritz abzuleiten. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: Zur Gewinnung einer Datenbasis fuer betriebliche Planungen wird zunaechst ein angepasstes Inventurverfahren entwickelt. Eine permanente Stichprobeninventur ermoeglicht die Erfassung dynamischer Veraenderungen und naturnaher Waldstrukturen. Das entprechende Inventurdesign wird vom Institut entwickelt, in einem Teilbereich erprobt und dann auf der Gesamtflaeche durch die Waldgemeinschaft durchgefuehrt. Boden- und Nadelanalysen, die in Abstimmung mit der Saechsischen Landesanstalt fuer Forsten an ausgewaehlten Probepunkten durchgefuehrt werden, dokumentieren insbesondere den Einfluss der Immissionen auf Oekosystem und Betrieb. Ein geographisches Informationssystem dient der Integration und Auswertung flaechenbezogener Daten aus Standorts- und anderen Kartierungen sowie von Bestockungsinformationen aus Luftbildern. Damit lassen sich einerseits die bodenoekologischen Erkenntnisse mit Methoden der Regionalisierung auf die Gesamtflaeche uebertragen und andererseits koennen ueber eine variable Typenbildung Ergebnisse der Stichprobeninventur auf Waldbestaende bezogen werden. Durch die Ableitung von typenweisen Behandlungsprogrammen und die darauf aufbauende Simulation der weiteren betrieblichen Entwicklung wird die Gesamtplanung optimiert und eine operative waldbauliche Einzelplanung programmiert. Gezielt vereinfachte Bestandesbegaenge werden dann durch die Revier- bzw. Betriebsleiter in enger Zusammenarbeit mit dem Institut durchgefuehrt. Mit der Integration aller Inventur- und Planungsmodule in ein betriebliches Informationssystem soll dem Betrieb ein oekologisch ausgerichtetes Managementinstrument zur Verfuegung gestellt werden.
Hannover/Hann. Münden. Käfer, Schmetterlinge, Fledermäuse – in Niedersachsens Wäldern gibt es eine Vielzahl heimischer Tierarten. Der Lebensraum Wald ist zunehmenden Veränderungen ausgesetzt, auch durch menschlichen Einfluss. Dies wirkt sich auf die Artenvielfalt aus. Mit dem „Niedersächsischen Weg“, einer seit 2020 bestehenden Vereinbarung zwischen Politik, Landwirtschaft und Umweltverbänden, hat sich die Landesregierung das Ziel gesetzt, die Biodiversität in Niedersachsen im Einklang mit den Flächenbewirtschaftenden zu schützen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist ein landesweit standardisiertes und langfristiges Biodiversitäts-Monitoring. Dazu werden der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA) eng kooperieren. Käfer, Schmetterlinge, Fledermäuse – in Niedersachsens Wäldern gibt es eine Vielzahl heimischer Tierarten. Der Lebensraum Wald ist zunehmenden Veränderungen ausgesetzt, auch durch menschlichen Einfluss. Dies wirkt sich auf die Artenvielfalt aus. Mit dem „Niedersächsischen Weg“, einer seit 2020 bestehenden Vereinbarung zwischen Politik, Landwirtschaft und Umweltverbänden, hat sich die Landesregierung das Ziel gesetzt, die Biodiversität in Niedersachsen im Einklang mit den Flächenbewirtschaftenden zu schützen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist ein landesweit standardisiertes und langfristiges Biodiversitäts-Monitoring. Dazu werden der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA) eng kooperieren. „Um den Trend des fortschreitenden Biodiversitätsverlustes umzukehren, braucht es ein landesweites standardisiertes und langfristiges Biodiversitäts-Monitoring. Nur so können Veränderungen erkannt und ihre Ursachen verstanden werden, um effektive Schutz- und Managementmaßnahmen abzuleiten“ erläutert Dr. Jakob Fahr, Leiter des Aufgabenbereichs Landesweiter Artenschutz im NLWKN. Der NLWKN und die NW-FVA haben jeweils damit begonnen, ein landesweites standardisiertes und langfristiges Biodiversitäts-Monitoring in Niedersachsen aufzubauen. So setzt der NLWKN die standardisierte Erfassung von Heuschrecken und Tagfaltern um. Die NW-FVA führt das Biodiversitäts-Monitoring in Wäldern mit natürlicher Entwicklung und vergleichbaren bewirtschafteten Wäldern durch. „Im Sinne des Niedersächsischen Weges stimmen wir mit dem NLWKN die Bausteine des Biodiversitäts-Monitorings eng aufeinander ab“, erläutert Dr. Peter Meyer, Leiter der Abteilung Waldnaturschutz der NW-FVA und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat für Waldpolitik der Bundesregierung. Die vereinbarte Zusammenarbeit zielt darauf ab, Expertisen und Zuständigkeiten zum wechselseitigen Vorteil zu nutzen, Erfassungsmethoden zu harmonisieren und möglichst an bundesweite Standards anzugleichen. „Selbst für mitteleuropäische Wälder ist die Datenlage zu Wirbellosen, Fledermäusen, Pilzen und anderen Organismen und ihren jeweiligen Lebensraumansprüchen unzureichend. Großflächig repräsentative und standardisierte Zeitreihen fehlen“, berichtet Dr. Jonas Hagge, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Waldnaturschutz an der NW-FVA. Der Scharlachrote Feuerkäfer (Pyrochroa coccinea) ist auf Totholz im Wald angewiesen, da sich die räuberischen Larven unter loser Rinde von anderen Insekten wie beispielsweise Borkenkäferlarven ernähren. Der Orangegelber Flockenschnitzling (Flammulaster limulatus) lebt auf morschem Totholz von Laubbäumen und zeigt eine hohe Naturnähe eines Waldes an. „Die Erfassung verschiedener Artengruppen in Wäldern ist ein wichtiger Bestandteil des niedersächsischen Biodiversitäts-Monitorings“, betont Dr. Fahr. „Es liefert Daten zur Artenvielfalt und zu Bestandstrends von Arten im Landeswald und damit wertvolle Informationen, beispielsweise für die Aktualisierung von Roten Listen.“ Das Monitoring der NW-FVA begann in Niedersachsen in 2022/2023 mit einer Pilotphase, die durch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz über das Maßnahmenpaket Stadt-Land-Zukunft gefördert wurde. Mittels automatischer Audio-Aufnahmegeräte werden im Biodiversitäts-Monitoring Fledermausrufe und Vogelgesänge erfasst, um anschließend mittels Künstlicher Intelligenz ausgewertet zu werden. Die ausgewiesenen "Wälder mit natürlicher Entwicklung" zeichnen sich bereits im heutigen Zustand durch besonders alte Laubbäume und erhöhte Totholzmengen aus (NSG Rieseberg, Landkreis Helmstedt). NLWKN und NW-FVA beteiligen sich am Projekt „Klima.Zukunftslabor DIVERSA“ NLWKN und NW-FVA beteiligen sich am Projekt „Klima.Zukunftslabor DIVERSA“ NLWKN und NW-FVA vertiefen ihre Zusammenarbeit auch beim „ Klima.Zukunftslabor DIVERSA “. Dabei handelt es sich um ein auf sechs Jahre ausgelegtes Forschungsprojekt, das mit Mitteln aus dem Programm „zukunft.niedersachsen“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der Volkswagen Stiftung gefördert wird. Ziel dieses Projektes ist es, das natürliche Anpassungspotenzial von Wäldern gegenüber den Folgen des Klimawandels zu untersuchen. „Ein besseres Verständnis der natürlichen Anpassungsfähigkeit unserer Wälder an den Klimawandel liefert einen wichtigen Beitrag für ein klimaresilientes Waldmanagement“, betont DIVERSA-Sprecher Dr. Hagge. Der NLWKN stellt für das Vorhaben Daten des Niedersächsischen Tierarten-Erfassungsprogramms zur Verfügung. Hintergrundinformation: Hintergrundinformation: Der NLWKN überwacht in seiner Funktion als Fachbehörde für Naturschutz den Zustand und die Entwicklung der Biodiversität. Er führt im Rahmen der europäischen Vogelschutz- und FFH-Richtlinie bereits Monitoring-Programme zu Vögeln, FFH-Arten sowie FFH-Lebensraumtypen für das Land Niedersachsen durch. Im Bereich Insekten-Monitoring setzt der NLWKN Module zur Erfassung von Heuschrecken sowie von Tagfaltern als Beiträge für ein bundesweites Insekten-Monitoring um, die aber auch dazu dienen, die Entwicklung der Insektenvielfalt auf Landesebene beurteilen zu können. Weitere Komponenten des landesweiten Insekten-Monitorings sind in Planung. Die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA) ist eine gemeinsame Forschungseinrichtung und Dienststelle der Bundesländer Niedersachsen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Sie betreibt praxisnahe Forschung im Wald und berät in den beteiligten Ländern Waldbesitzende, Forstbetriebe, Verwaltungen und die Politik. Die Abteilung Waldnaturschutz der NW-FVA ist in diesen vier Ländern für das Biodiversitäts-Monitoring in den Wäldern mit natürlicher Entwicklung zuständig. Sie hat eine lange Tradition in der Naturwaldforschung und ist an der Konzeption und Entwicklung bundesweiter Monitoring-Programme zur Biodiversität beteiligt.
Viele Forstbetriebe und forstliche Zertifizierungssysteme streben eine Erhöhung des Totholzanteils in Wäldern an, ganz vordergründig mit dem Ziel, rechtlich besonders geschützte Arten sowie die Biodiversität insgesamt zu erhalten und zu fördern. Eine weitere positive 'Nebenwirkung' der Belassung von Totholz könnte die Förderung der Kohlenstoffspeicherung in Waldböden sein. Bisher wurden derartige positive, klimawirksame Effekte durch Totholz jedoch wenig untersucht. Insbesondere gibt es unzureichende Kenntnisse zur Standortsabhängigkeit und zu den Einflüssen des forstlichen Managements auf die Speicherung von totholzbürtigem Kohlenstoff im Boden. Diese Lücke möchte das hier skizzierte Forschungsvorhaben schließen. Ziel des Projektes ist es nachzuweisen, dass mit einem angepassten Totholzmanagement die Anreicherung organischer Substanz im Boden, aber auch andere Bodenfunktionen wie die Wasserretention oder der Nährstoffhaushalt, gezielt beeinflusst werden können und damit die Biomasseproduktion erhöht, die Bioturbation angeregt und so der Boden-C-Vorrat stabilisiert und nachhaltig erhöht wird. Damit kann der positive Mehrwert bestehender, in der Regel mit Naturschutzzielen motivierter Konzepte zur Totholzanreicherung in Wäldern quantifiziert werden. Hierfür werden die Kohlenstoffvorräte in den Waldböden Baden-Württembergs auf der Basis von bereits existierenden und neu zu erhebenden Daten quantifiziert und mit Totholzinventuren verknüpft. Weiterhin sollen auf ausgewählten Flächen die Kohlenstoffausträge mit der Bodenwasser- und Gasphase gemessen werden. Über die Analyse von Bodenaggregaten soll bewertet werden, wie stabil der in den Boden eingetragene Kohlenstoff gespeichert wird und ob dieser Prozess zusätzlich die Speicherung von Wasser und Nährstoffen erhöht. Auf der Basis der Totholzinventuren und multivariater Zusammenhangsanalysen kann der Beitrag von Totholz auf die Boden-C--Vorräte auch für Regionen außerhalb von Baden-Württemberg abgeschätzt werden.
Der Forstbetrieb ist die 1. Hierarchieebene der Forstbetriebsstruktur (2.Ebene Landeswaldrevier). Das Land Brandenburg unterteilt sich in 14 Forstbetriebe. Die Forstbetriebe sind zuständig für die Bewirtschaftung der im Eigentum des Landesbetriebes Forst Brandenburg befindlichen Flächen.
Das Landeswaldrevier ist die 2. Hierarchieebene der Forstbetriebsstruktur (1. Ebene Forstbetrieb). Jeder Forstbetrieb ist in mehrere Landeswaldreviere (min. 9, max. 14) aufgeteilt.
Der Kartendienst (WFS-Gruppe) stellt Daten aus dem Bereich Forstwirtschaft dar:Die Kartierung der Potentiell Natürlichen Vegetation (PNV) ist wesentliches Ergebnis der Waldbiotopkartierung im Staatswald (1990-2008) auf Grundlage der Kartieranleitung „Ganzflächige Waldbiotopkartierung im Saarland - Herausgeber: Minister für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes – mit Stand von 1999. Ein differenziertes Spektrum verschiedener Waldgesellschaften wird dabei für den Praxisgebrauch zusammengefasst. Im Vergleich der potentiell natürlichen zur real vorhandenen Vegetation kann die Naturnähe der Vegetationszusammensetzung von Wäldern bewertet werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 358 |
| Europa | 3 |
| Kommune | 6 |
| Land | 224 |
| Weitere | 32 |
| Wissenschaft | 144 |
| Zivilgesellschaft | 25 |
| Type | Count |
|---|---|
| Agrarwirtschaft | 1 |
| Daten und Messstellen | 1 |
| Ereignis | 2 |
| Förderprogramm | 346 |
| Hochwertiger Datensatz | 12 |
| Infrastruktur | 2 |
| Text | 70 |
| Umweltprüfung | 22 |
| unbekannt | 31 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 92 |
| Offen | 372 |
| Unbekannt | 23 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 480 |
| Englisch | 50 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 10 |
| Bild | 5 |
| Datei | 14 |
| Dokument | 56 |
| Keine | 304 |
| Unbekannt | 4 |
| Webseite | 137 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 310 |
| Lebewesen und Lebensräume | 475 |
| Luft | 172 |
| Mensch und Umwelt | 487 |
| Wasser | 158 |
| Weitere | 470 |