Kohlen sind in Indonesien als Energieträger von wachsender Bedeutung. Die Ablagerung der Kohlen erfolgte vorwiegend im Tertiär. Untersuchungen zu den Ablagerungsbedingungen im Zuge der Genese dieser Kohlen (Palaeoenvironment) und der Zusammensetzung der Wälder, aus denen die Kohlen gebildet wurden, liegen bisher nur in einem geringen Umfang vor. Mit einem im Oktober 2004 begonnenen Forschungsprojekt soll diese Lücke geschlossen werden. Im Rahmen des Projekts werden Kohlen aus dem Mahakam-Delta mit Methoden analysiert. Besonderer Wert wird auf die Bestimmung der Gehalte der Biomarker (Chemofossilien) gelegt. Diese sind besonders zur Rekonstruktion der Ablagerungsbedingungen und des Pflanzeneintrags geeignet. Mikroskopische Untersuchungen geben darüber hinaus Auskunft zur Reife (thermischen Belastung) der Kohlen im Zuge der Diagenese. Außerdem soll der Vergleich der organisch-geochemischen und mikroskopischen Daten helfen, die Eignung der verschiedenen organisch-geochemischen Parameter bei der Analyse der Kohlenfazies zu überprüfen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sollen als Basis für die zukünftige Bewertung der indonesischen Kohlen nach Reifegrad und Zusammensetzung genutzt werden. Um einen Beitrag zu einer möglichst umweltverträglichen Nutzung der indonesischen Kohlevorkommen zu leisten, werden zudem die Gehalte an Schwermetallen in den Kohlen bestimmt.
Wegen der Endlichkeit der fossilen Energieressourcen und aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes ist es notwendig, zu einer nachhaltigeren, zukunftsfähigen Energieversorgung zu finden. Dabei übernehmen die Kommunen eine wichtige Vorreiter- und Vorbildfunktion für Bürger und Unternehmen. Dies sieht die Europäische Union ähnlich. Daher fördert sie Maßnahmen zur Energieeffizienz, des intelligenten Energiemanagements und zur Nutzung erneuerbarer Energien in der öffentlichen Infrastruktur, einschließlich öffentlicher Gebäude. Die saarländische Landesregierung unterstützt dieses Ziel zur Verminderung der CO2- Emissionen in Gebietskörperschaften und Kirchengemeinden durch die Richtlinie ZEP Kommunal. Zum 16.07.2021 wurde die Richtlinie ZEP kommunal präzisiert. Achtung: Es können weiterhin Förderanträge bis ins Jahr 2023 gestellt werden. Die Fertigstellung und Abrechnung der Maßnahme muss bis spätestens 30.06.2023 erfolgen.
Um die weitere Ausgestaltung des Kohleausstiegs besteht weiterhin ein hoher Diskussion- und Entscheidungsbedarf. Um diesen gesellschaftlichen Diskussionsprozess zu begleiten, setzt das Umweltbundesamt mit diesem aktualisierten Hintergrundpapier seine Veröffentlichungsreihe "Daten und Fakten zu Braun- und Steinkohlen" fort. Die Publikation beleuchtet die aktuelle und perspektivische Rolle der Kohlen als Energieträger aus energiewirtschaftlicher, umweltpolitischer und ökonomischer Sicht (wie steigende Preise für CO2-Emissionszertifikate). Quelle: https://www.umweltbundesamt.de
Die Begrenzung der Erderwärmung auf 2°C oder sogar 1,5°C erfordert eine radikale Transformation des Energiesystems, mit Auswirkungen auf Vermögenswerte: Der Wert fossiler Energieressourcen und Kapitalbestände entlang der fossilen Wertschöpfungskette wird vermindert und sie laufen Gefahr, zu 'Stranded Assets' zu werden. Vor diesem Hintergrund untersucht FoReSee (Fossil Resource Markets and Climate Policy: Stranded Assets, Expectations and the Political Economy of Climate Change), wie langlebige Vermögenswerte und Anreize ihrer Besitzer die Wirksamkeit von Klimapolitik behindern. Ziel ist herauszufinden, wie Politikmaßnahmen gestaltet werden können, um die Trägheit des Energiesystems zu überwinden und die gesellschaftlichen Kosten der Energiewende zu reduzieren. Der Fokus von FoReSee liegt auf dem Zusammenspiel von Akteuren, Politiken und Information auf Finanz- und Ressourcenmärkten unter Beachtung institutioneller Hürden und politökonomischer Prozesse. Dabei berücksichtigt FoReSee sowohl nachfrage- als auch angebotsseitige Politiken und strebt die (Weiter-)Entwicklung geeigneter Instrumente an. Um die Relevanz der Politikempfehlungen sicherzustellen, werden Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in Workshops und Konsultationen in die Projektarbeit einbezogen. Die Ergebnisse werden in Policy Briefs, wissenschaftlichen Diskussionspapieren und Artikeln veröffentlicht und auf Konferenzen und Projektworkshops der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Begrenzung der Erderwärmung auf 2°C oder sogar 1,5°C erfordert eine radikale Transformation des Energiesystems, mit Auswirkungen auf Vermögenswerte: Der Wert fossiler Energieressourcen und Kapitalbestände entlang der fossilen Wertschöpfungskette wird vermindert und sie laufen Gefahr, zu 'Stranded Assets' zu werden. Vor diesem Hintergrund untersucht FoReSee (Fossil Resource Markets and Climate Policy: Stranded Assets, Expectations and the Political Economy of Climate Change), wie langlebige Vermögenswerte und Anreize ihrer Besitzer die Wirksamkeit von Klimapolitik behindern. Ziel ist herauszufinden, wie Politikmaßnahmen gestaltet werden können, um die Trägheit des Energiesystems zu überwinden und die gesellschaftlichen Kosten der Energiewende zu reduzieren. Der Fokus von FoReSee liegt auf dem Zusammenspiel von Akteuren, Politiken und Information auf Finanz- und Ressourcenmärkten unter Beachtung institutioneller Hürden und politökonomischer Prozesse. Dabei berücksichtigt FoReSee sowohl nachfrage- als auch angebotsseitige Politiken und strebt die (Weiter-) Entwicklung geeigneter Instrumente an. Um die Relevanz der Politikempfehlungen sicherzustellen, werden Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in Workshops und Konsultationen in die Projektarbeit einbezogen. Die Ergebnisse werden in Policy Briefs, wissenschaftlichen Diskussionspapieren und Artikeln veröffentlicht und auf Konferenzen und Projektworkshops der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Begrenzung der Erderwärmung auf 2°C oder sogar 1,5°C erfordert eine radikale Transformation des Energiesystems, mit Auswirkungen auf Vermögenswerte: Der Wert fossiler Energieressourcen und Kapitalbestände entlang der fossilen Wertschöpfungskette wird vermindert und sie laufen Gefahr, zu 'Stranded Assets' zu werden. Vor diesem Hintergrund untersucht FoReSee (Fossil Resource Markets and Climate Policy: Stranded Assets, Expectations and the Political Economy of Climate Change), wie langlebige Vermögenswerte und Anreize ihrer Besitzer die Wirksamkeit von Klimapolitik behindern. Ziel ist herauszufinden, wie Politikmaßnahmen gestaltet werden können, um die Trägheit des Energiesystems zu überwinden und die gesellschaftlichen Kosten der Energiewende zu reduzieren. Der Fokus von FoReSee liegt auf dem Zusammenspiel von Akteuren, Politiken und Information auf Finanz- und Ressourcenmärkten unter Beachtung institutioneller Hürden und politökonomischer Prozesse. Dabei berücksichtigt FoReSee sowohl nachfrage- als auch angebotsseitige Politiken und strebt die (Weiter-)Entwicklung geeigneter Instrumente an. Um die Relevanz der Politikempfehlungen sicherzustellen, werden Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in Workshops und Konsultationen in die Projektarbeit einbezogen. Die Ergebnisse werden in Policy Briefs, wissenschaftlichen Diskussionspapieren und Artikeln veröffentlicht und auf Konferenzen und Projektworkshops der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.
Um die weitere Ausgestaltung des Kohleausstiegs besteht weiterhin ein hoher Diskussion- und Entscheidungsbedarf. Um diesen gesellschaftlichen Diskussionsprozess zu begleiten, setzt das Umweltbundesamt mit diesem aktualisierten Hintergrundpapier seine Veröffentlichungsreihe „Daten und Fakten zu Braun- und Steinkohlen“ fort. Die Publikation beleuchtet die aktuelle und perspektivische Rolle der Kohlen als Energieträger aus energiewirtschaftlicher, umweltpolitischer und ökonomischer Sicht (wie steigende Preise für CO2-Emissionszertifikate). Veröffentlicht in Texte | 28/2021.
Ein wesentliches Ziel des Projekts ist es, mögliche zukünftige Fortschritte in der Türkei bei der Erhöhung der Energieeffizienz und beim Ausbau der erneuerbaren Energien innerhalb eines Energiemodells adäquat abbilden zu können. Zu diesem Zweck wird die seit vielen Jahren am Wuppertal Institut verwendete bottom-up-Modellstruktur mit Unterstützung des Projektpartners, dem 'Institute of Energy' der Technischen Universität Istanbul, auf die Türkei übertragen. Auf Grundlage detaillierter landesspezifischer Daten werden unter Rückgriff auf diese Modellstruktur mittel- bis langfristige Energieszenarien für die Türkei erstellt. Die Ergebnisse dieser Szenarien werden mit bereits bestehenden Szenarien des türkischen Energiesystems sowie mit aktuellen Szenarien für Deutschland verglichen. Die Ergebnisse der Szenarien sowie die Erkenntnisse während des Modellierungsprozesses sollen im Anschluss in Empfehlungen für zukünftige energiepolitische Maßnahmen in der Türkei münden. Insbesondere die Rolle von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien zur Verringerung der Nachfrage nach konventionellen Energieträgern sowie zur Reduktion von Importabhängigkeit und Umweltbelastung sollen durch den neuen Modellierungsansatz deutlich werden. Zu diesem Zweck werden im Laufe des Projektes mehrere Workshops veranstaltet, in denen die (vorläufigen) Ergebnisse mit verschiedenen Stakeholdern diskutiert werden.
Hauptziel des Vorhabens 'FLIRT-AKKU' ist die Substitution des mit fossilen Energieressourcen betriebenen und somit stark emittierenden Dieselantriebs von Schienenfahrzeugen mit einem Gesamtgewicht von über 100 Tonnen Leergewicht durch einen emissionsfreien und energieeffizienten batterieelektrischen Antrieb zur Überbrückung von Streckenabschnitten ohne elektrische Oberleitung oder teilweise verfügbarer elektrischer Oberleitung mit einer Länge von bis zu 150 km (Fahrzeit 1,5 bis 2 h). Im Teilvorhaben der TU Berlin sollen verschiedene Lithium-Ionen Technologien auf ihre Tauglichkeit als Traktionsbatterie in einem Schienenfahrzeug verglichen werden.
Im Auftrag des Umweltministeriums des Landes Baden-Württemberg führt das ZEW eine quantitative ökonomische Bewertung ausgewählter Maßnahmen zur Reduktion von Klimagasemissionen durch. Im Vordergrund steht dabei die Frage, welche Auswirkungen einzelne Maßnahmen (z.B. landesweite Förderprogramme) auf makroökonomische Indikatoren wie beispielsweise das Bruttosozialprodukt oder die Netto-Beschäftigung haben. Die Quantifizierung ausgewählter und im Rahmen des Klimaschutzkonzepts 2010 umgesetzter regionaler Klimaschutzmaßnahmen wird mit Hilfe eines statischen Input-Output-Modells für Baden-Württemberg durchgeführt. Dieses Modell erfasst neben direkten und indirekten Produktions- und Beschäftigungswirkungen auch negative Verdrängungseffekte im Bereich der fossilen Energieerzeugung sowie Einkommens- und Budgeteffekte.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 37 |
| Land | 1 |
| Weitere | 2 |
| Wissenschaft | 3 |
| Zivilgesellschaft | 5 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 31 |
| Gesetzestext | 1 |
| Text | 6 |
| unbekannt | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 7 |
| Offen | 32 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 37 |
| Englisch | 9 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 3 |
| Keine | 30 |
| Webseite | 9 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 40 |
| Lebewesen und Lebensräume | 35 |
| Luft | 25 |
| Mensch und Umwelt | 40 |
| Wasser | 23 |
| Weitere | 40 |